Freitag, 11. Juni 2010

AT&T gestand in dieser Woche ein, dass eine Sicherheitslücke ausgenutzt wurde, um sich Zugang zu den Daten von mehr als 100.000 registrierten iPad-Besitzern mit AT&T-Vertrag zu verschaffen. Inzwischen habe AT&T einer Stellungnahme zufolge reagiert und die Lücke geschlossen, weitere Untersuchungen über das Ausmaß der Panne laufen. Auch das FBI hat angekündigt, Ermittlungen aufzunehmen. Erst einmal muss geprüft werden, inwiefern die Hacker gegen geltende Gesetze verstoßen haben. Das FBI wollte noch keine Informationen über das weitere Vorgehen veröffentlichen, da man sich noch in einem sehr frühen Stadium der Ermittlungen befinde.
Für die Ausspähung der Nutzerdaten verantwortlich ist eine Gruppe von Computerexperten mit Bezeichnung Goatse Security. Sonderlich schwer sei es nicht gewesen, die Mail-Adressen der iPad-Kunden herauszufinden. Es musste lediglich ein Skript geschrieben werden, dass die IDs der Geräte abfragt, AT&T lieferte dann automatisch weitere Daten. Durch Ausprobieren unzähliger Kombinationen entstand die Liste der 114.000 Mail-Adressen, in der sich auch Politiker und andere Prominente befinden.
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Kommentare

Alex.S
Alex.S11.06.10 11:33
ist das internet nicht geil!
was wahr denn bei facebook und telekom?
Not so good in German but I do know English and Spanish fluently. Warum ich es mit dem Deutsch überhaupt versuche? Weil ich in Deutschland arbeite! Lechón >:-]
muplo
muplo11.06.10 15:20
Brauchst jetzt nicht das iPad zu verteidigen..
Denken ist schwer, deshalb urteilen die Menschen so gern
Tiger
Tiger11.06.10 17:15
Das ganze hat nichts mit dem iPad an sich zu tun sondern mit dem System von at&t. Das selbe hätte auch im Zusammenhang mit anderen Geräten passieren können. Nur klingt die Schlagzeile interessanter wenn "iPad" darin vorkommt.

Das iPad muss also nicht verteidigt werden weil es eigentlich nichts damit zu tun hat.

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