Freitag, 24. Mai 2013

Google hat eine erste Beta-Version von Chrome 28 veröffentlicht. Der hauseigene Web-Browser wird erstmals mit der von WebKit abgeleiteten Blink-Engine ausgestattet sein und verspricht nicht zuletzt auch durch eine verbesserte HTML-Verarbeitung eine deutlich höhere Geschwindigkeit als bisherige Versionen des Web-Browsers. So ist beispielsweise Blink stärker für Multiprozessor-Systeme optimiert und beschleunigt das Zusammenspiel zwischen HTML-Layout und JavaScript-Programmanweisungen. Weiterhin wird Chrome 28 die Rich Notifications einführen. Hierbei handelt es sich um Benachrichtigungen, die direkt im System angezeigt werden. Aktuell ist diese Funktion noch nicht in der OS-X-Version umgesetzt. Die Beta von Chrome 28 setzt OS X 10.6 voraus und hat eine Download-Größe von 49 MB. Wie immer gilt es zu beachten, dass diese Version nicht für den regulären Einsatz gedacht ist und sich vornehmlich an Entwickler richtet, die im Vorfeld mit den neuen Version experimentieren möchten.
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Kommentare

fluppy
fluppy24.05.13 12:49
Cool. Sehr schade, dass Apple Webkit verrotten lässt.
Hannes Gnad
Hannes Gnad24.05.13 13:02
Tut Apple nicht. Es gab und gibt unterschiedliche Zielsetzungen und unterschiedliche Philosophien in der Entwicklung, darum gibt es nun eine Trennung.
DoubleU24.05.13 13:31
Das Internet in Echtzeit, Google macht's möglich
Eventus
Eventus24.05.13 13:31
Hannes Gnad
Tut Apple nicht. Es gab und gibt unterschiedliche Zielsetzungen und unterschiedliche Philosophien in der Entwicklung, darum gibt es nun eine Trennung.
Aber Safari ist nur bei 6.0.4, Chrome schon bei 28!!! Google entwickelt offensichtlich viel schneller, ja ja, das ist so, ganz bestimmt!
Live long and prosper! 🖖
vadderabraham24.05.13 13:49
Ohje - ein Versionstroll... Kopf einschalten!
bwspeakers
bwspeakers24.05.13 13:51
Ohje - Ironietroll... Kopf einschalten!
Falsch: "Geht nicht" - Richtig: "Geht SO nicht"!
bjtr
bjtr24.05.13 14:11
Wenn Apple diesen Schritt gegangen wäre mit einem eigenen Fork ... man wäre das ein Geschrei gewesen!
Beo Google ist das alles Prima ... *kopfschüttel*
Google soll sich schämen!
Soon there will be 2 kinds of people. Those who use computers, and those who use Apples.
Hannes Gnad
Hannes Gnad24.05.13 14:18
Da muß sich niemand schämen. Zwei Konzerne, die sich mittlerweile nicht mehr ganz so gut verstehen, bauen viele Jahre gemeinsam an einem OSS-Projekt. Nun laufen Interessen und Ziele so weit auseinander, daß sich ein Konzern für einen Fork entscheidet - und die Welt dreht sich weiter.
bmonno24.05.13 14:33
Die meisten Sicherheitsupdates in WebKit stammen ja wohl von Google. Wenn die jetzt wegfallen, und das kann ja passieren, wird WebKit vielleicht auch in diesem Bereich ins Hintertreffen kommen. Schade für Safari.
nane
nane24.05.13 14:46
Nun ja Google baut halt alle paar Wochen was in seinen Browser ein und zählt den Versions-Zähler um eines hoch. Apple macht das halt 1/2 x im Jahr.

Mir pers. ist die "langsame" 1/2 x Update Geschichte im Jahr von Apple lieber. (abgesehen von iWork 09, fast 4 Jahre sind dann doch etwas sehr lang)

Unternehmen z.B. können nicht alle paar Wochen wegen irgend einem neuen Firlefanz die Browser sämtlicher Benutzer updaten, die Admins haben in der Regel was anderes zu tun. Deswegen gibt es von FireFox z.B. die ESR Versionen
http://www.mozilla.org/en-US/firefox/organizations/faq/
Das Leben ist ein langer Traum an dessen Ende kein Wecker klingelt.
quiddemanie24.05.13 15:04
Jo, is schon doof wenn ein Browser alle Nase lang Sicherheitsaktualisierungen, Features und Geschwindigkeitsverbesserungen bekommt. Also vor allem wegen so Sicherheitsfirlefanz "ständig" den Browser zu updaten ist ja wirklich unzumutbar für den Admin. Und geht sicherlich auch nur indem man sich beim User-PC per Adminlogin anmeldet.

Dann lieber Snake-Oil in Form von McAfee und Co installen und damit massive Systemprobleme bekommen.

Aber Browser auf dem aktuellen Stand halten? GIFT! Lieber den Apple Updaterhytmus, damit die Versionsnummern nicht so hochdrehen. Die muss man sich ja auch jedesmal neu merken und als immer als Passwort eingeben.
ratti24.05.13 16:02
bjoernt73
Wenn Apple diesen Schritt gegangen wäre mit einem eigenen Fork ... man wäre das ein Geschrei gewesen!
Beo Google ist das alles Prima ... *kopfschüttel*
Google soll sich schämen!

Ähm… Apple hat Webkit geforkt, das ist ein Abkömmling von khtml. Und es gab kein Geschrei. Warum man sich seit neuestem schämen müsste, wenn man ein divergierendes OpenSource-Projekt forkt, erschlisst sich mir nicht.

Habe heute meinen Google-Maps-Beta-Zugang bekommen und es mir mit der neuen Google-Chrome-Beta angeguckt. Apple wird sich mit seinem lahmen Safari warm anziehen müssen.
sierkb24.05.13 17:57
bjoernt73
Wenn Apple diesen Schritt gegangen wäre mit einem eigenen Fork

Was meinst Du, was WebKit war bzw. ist? Ein Fork ist es, ein Fork von KHTML, der damaligen Browser-Engine der KDE Desktopumgebung für Linux/Unix. Der Name KHTML findet sich deswegen sogar noch immer im Browser-String von WebKit bzw. Safari, und nicht nur da finden sich Credits und Hinweise drauf.
man wäre das ein Geschrei gewesen!

Du scheinst vergesslich zu sein. Reibungslos ging der Fork von KHTML, namens WebKit, nicht ab. Geschrei gab es durchaus seitens der KHTML-Entwickler, weil Apple, entgegen eigener Zusagen und entgegen der Lizenz von KHTML, sich anfänglich ganz schön bedeckt hielt, die eigenen Änderungen dem KHTML-Projekt wieder zur Verfügung zu stellen bzw. diese zurückfließen zu lassen. Was letztlich nicht ganz unentscheident dazu beigetragen hat, dass WebKit KHTML recht schnell abgehängt hatte und die ursprünglichen KDE-Entwickler, die KHTML entwickelt haben, notgedrungen dazu veranlasst hatte, in ihrem eigenen Hausbrowser Konqueror, dessen Herzstück KHTML eigentlich war, den viel weiter verbreiteten Fork WebKit einzusetzen statt deren ursprünglichen Original KHTML.

Beo Google ist das alles Prima ... *kopfschüttel*
Google soll sich schämen!

Nanana. Weil sie etwas im OSS-Bereich recht Normales getan haben? Etwas, das Apple zuvor auch gemacht hat, um WebKit aus der Taufe heben zu können?
Meinst Du nicht, dass Du in Unkenntnis der Sache und der Geschichte hier etwas zu großmäulig herumweinst, obwohl Du eigentlich null Anlass dazu haben solltest?

Zu Forken ist im Open-Source-Bereich übrigens nichts Unübliches, nix Anrüchiges, und so manches Mal überholt der Fork das geforkte Original in der Gunst der Entwickler und Anwender, gewinnt an neuer Fahrt, wenn das Original stagniert oder in einer Sackgasse gelandet ist oder nur so eine neue Entwicklungsrichtung möglich ist. So geschehen z.B. bei folgenden namentlich sehr bekannten Forks:

  • Firefox (Fork von: Browser-Komponente Mozilla Suite), Camino (dito)
  • LibreOffice (Fork von: OpenOffice), NeoOffice (Fork von: OpenOffice, LibreOffice)
  • HTML Tidy for HTML5 (Fork von: HTML Tidy)
  • [..]

Warum sollte es anderen verwehrt sein, WebKit zu forken, wo WebKit selbst doch auch nur ein Fork ist, nämlich ein Fork von KHTML? Warum sollte es anderen verwehrt sein, WebKit auf diese Weise weiterzuentwicklen, wenn das im ursprünglichen Rahmen anscheinend nicht mehr möglich zu sein scheint? Es ist ja nicht nur Google, das Blink offenbar will und zu Blink verstärkt beitragen wollen, sondern auch Opera (die wollen auf einen Fork von Chromium setzen, welcher zunächst noch WebKit als Engine hat, in den nächsten Versionen dann aber Blink), Samsung, Nokia, QNX, Microsoft (ja, sogar auch die!) und andere.

Apple könnte am Ende mit WebKit recht einsam dastehen, wenn sich nun alles auf den Fork stürzt. Es wäre nicht das erste Mal und nicht das letzte Mal, dass ein Fork sein Original überholt bzw. das Kind die Mutter frisst (es sei speziell bei diesem Gedanken nochmal an die Entstehungsgeschichte von WebKit erinnert mit seinem Ursprung in KHTML). Im Grunde ein völlig normaler, durchaus nicht unüblicher Evolutionsprozess in der Open-Source-Welt.
ratti
Ähm… Apple hat Webkit geforkt, das ist ein Abkömmling von khtml. Und es gab kein Geschrei. Warum man sich seit neuestem schämen müsste, wenn man ein divergierendes OpenSource-Projekt forkt, erschlisst sich mir nicht.

+1

Ein absolut nicht unüblicher und nicht zu bekrittelnder Vorgang, das.
Es gibt hier nix zu sehen, gehen sie weiter.
sierkb24.05.13 18:13
Desweiteren:
Golem
[..]
Auch Googles Javascript-Engine enthält eine wesentliche Neuerung: Sie unterstützt die von Mozilla entwickelte Javascript-Erweiterung asm.js . Damit ist Chrome in einigen Javascript-Benchmarks doppelt so schnell wie bisher.
[..]

Quelle:
Thunderbolt24.05.13 18:32
Also ich kann mit der Beta von Chrome 28 bei meinem Surfverhalten keinen Unterschied in der Geschwindigkeit feststellen. Ich empfinde die Beat von Firefox 22 als schneller beim Seitenaufbau und im täglichen Gebrauch.

Ich surfe halt nur und lasse keine Browserbenchmarks laufen.
teorema67
teorema6724.05.13 21:32
Eventus
Aber Safari ist nur bei 6.0.4, Chrome schon bei 28!!! Google entwickelt offensichtlich viel schneller, ja ja, das ist so, ganz bestimmt!
Chrome 27 gibt es seit wenigen Tagen und schon ist er veraltet
Nicht von der MTN-App gesendet.
maliker25.05.13 11:05
teorema67
Eventus
Aber Safari ist nur bei 6.0.4, Chrome schon bei 28!!! Google entwickelt offensichtlich viel schneller, ja ja, das ist so, ganz bestimmt!
Chrome 27 gibt es seit wenigen Tagen und schon ist er veraltet

Update doch wann es dir angenehm ist. Wo ist das Problem?

Sehe auch für Unternehmen weiterhin keine Probleme. Wenn sie halt anstatt 1x im Monat 1x im Jahr oder vllt. alle 3 Jahre updaten, dann machen sie das halt.

Eigentlich ist jede veröffentliche Version einer Software schon dann veraltet, wenn sie in den Release geht. Deswegen heisst der Vorgang auch SoftwareENTWICKLUNG und nicht SoftwareWIRBLEIBENSTEHEN
teorema67
teorema6726.05.13 09:12
maliker
Update doch wann es dir angenehm ist. Wo ist das Problem?
Ich persönlich update gar nicht, weil ich die Versionsstrategie von Google zum Lachen finde, so was kann keine brauchbare Software sein. Ist nur MHO, ist aber so
Nicht von der MTN-App gesendet.
Tuco26.05.13 11:19
Genau, das Original von Apple ist eh viel besser. Und sicherer noch dazu.
sierkb26.05.13 17:35
teorema67:

Googles und Mozillas Rolling-Release-Entwicklungsmodell ist weder neu noch unüblich und hat sich bereits bei anderen Softwareprojekten (insbesondere im OSS-Bereich) über die Jahre bestens bewährt:

Wikipedia (de): Rolling Release
und ausführlicher:
Wikipedia (en): Rolling release

Passend dazu (um aufzuzeigen, auf wieviele verschiedene Arten man versionieren kann und man freie Hand hat in der Wahl der Versionierung):
Wikipedia (en): Sofware versioning


Lies Dich da mal ein.
Ich bin mir sicher, dass Du danach anders denkst und anders argumentierst als jetzt.

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Mein erstes Apple Produkt war ein...

  • Desktop-Mac (PPC oder Intel)29,4%
  • Apple-Notebook (PPC oder Intel)18,5%
  • Klassischer Macintosh (68k)24,1%
  • Apple-Notebook/Portable (68k)2,7%
  • iPod14,4%
  • iPhone4,3%
  • iPad0,2%
  • Apple Watch0,0%
  • Andere Apple-Peripherie (Drucker, Webcam, Maus, Tastatur etc.)0,2%
  • Apple I/II, Lisa5,1%
  • Sonstiges1,1%
1226 Stimmen17.08.15 - 02.09.15
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