Freitag, 24. Mai 2013

Nach dem Weggang von iOS-Chef Scott Forstall übernahm Jonathan Ive die Führung im iOS-Design und ist seitdem auch für die optische Erscheinung von System und Programmen verantwortlich. Die ersten großen Veränderungen waren bei Apples Medienverwaltung iTunes auszumachen, die im vergangenen Winter in Version 11 mit einer vollständig überarbeiten Programmoberfläche erschienen war. iTunes wurde weniger plastisch und verzichtete weitestgehend auf Texturen.

Wie es aus involvierten Kreisen bei Apple heißt, wird auch die Gestaltung von iOS 7 sehr flach ausfallen und neue schwarze oder weiße Bedienelemente enthalten. Ob dies bis zur WWDC beibehalten wird, ist aber unklar. Apple soll die Gestaltung von iOS 7 schon mehrmals neu überarbeitet haben. In einem Meeting habe Ive den Verzicht auf physische Metaphern in iOS 7 damit begründet, dass diese irgendwann veraltet sind. Zudem könnten seiner Ansicht nach die verschiedenen App-Designs den Nutzer verwirren.

Allerdings steht das Design-Team rundum Jonathan Ive vor einer gewaltigen Aufgabe, iOS 7 und alle zugehörigen Apps neu und einheitlich zu gestalten. Zudem wird iOS 7 auch neue Funktionen mitbringen. So soll die Mitteilungszentrale neue Widgets mit Zusatzinformationen enthalten. Auch die Verwaltung von WiFi, Mobilfunk und Bluetooth wird einfacher werden. Neu sind Panorama-Hintergründe, die sich mit dem Wechsel der App-Sammlungen verschieben. FaceTime wird voraussichtlich ab iOS 7 als eigenständig App zur Verfügung stehen.
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