Mittwoch, 29. Dezember 2010

Was die Apple-Welt bewegte ...

Januar

Der Januar steht ganz im Zeichen der Gerüchte um ein Tablet von Apple. Seit Jahren wird immer wieder berichtet, Apple wolle einen Tablet-PC auf den Markt bringen - Im Januar 2010 erfolgte die Produktvorstellung dann wirklich. Erst hatte Apple die Veröffentlichung des Tablets indirekt durch die Rechtsabteilung bestätigt, dann sogar offiziell angekündigt. Bis zum 27. Januar wurde spekuliert, ob Apples Tablet nun Slate oder iPad heißt, eine Markenanmeldung deutete dann jedoch stark auf iPad hin. Am 27. Januar veranstaltete Apple ein Presseevent und begrüßte das jüngste Mitglied der Produktfamilie.

Was sonst noch im Januar passierte?

Microsoft muss auf Grund patentrechtlicher Auseinandersetzungen kurzzeitig Office-Packungen aus dem Handel entfernen

Der Apple Store Frankfurt eröffnet. Eigentlich sollte dies schon im Dezember 2009 erfolgen, Apple brauchte aber noch etwas mehr Zeit.

Wichtige Einigung mit der Musikindustrie: Europaweite Lizenzvergabe für Inhalte

Februar

Der Februar wird ein ausgesprochen ruhiger Monat, in dem es nur wenige Neuerungen zu vermelden gibt. Für Aufregung sorgt unter anderem Steve Jobs' Kritik an Flash, die Adobe sogar zu einer offenen Antwort bewegt.

Wochenlang füllten Berichte über defekte iMacs mit 27"-Display Apples Supportforen. Einigen betroffenen Benutzern stattet Apple einen Teil des Kaufpreises zurück

Ein wichtiges Update für Benutzer von Aperture: Im Februar erscheint Version 3.

März

Die Gerüchte verdichten sich, dass Apple bald in den Werbemarkt einsteigen möchte. In einer Stellenausschreibung sucht Apple bereits nach Experten für Mobilwerbung.

Eine gute Nachricht für Spieler, Apple und Valve arbeiten gemeinsam an einer Umsetzung der Steam-Plattform für OS.

Empörung bei Zeitschriftenverlegern. Apples strenge Richtlinien in Hinblick auf nackte Haut sind in der Praxis nicht umzusetzen. Taucht in einer Nutzergalerie ein solches Bild auf, könnte die App bereits aus dem Store fliegen.

Das iPad kann in den USA vorbestellt werden. Von dieser Möglichkeit machen in den ersten beiden Stunden bereits 50.000 Kunden Gebrauch.

April

Am 1.4.2010 feiert Apple den 34. Geburtstag. Das Anfang April 1976 gegründete Unternehmen widerlegte eindrucksvoll die damals haufenweise gefällten Fehlurteile, niemand benötige privat einen Computer.

Das MacBook Pro 15" und 17" verfügt ab April über Prozessoren der Nehalem-Baureihe und wurde somit erheblich beschleunigt. Beim Modell mit 13" bleibt Apple beim Core 2 Duo.

Am 3. April kommt das iPad in den USA auf den Markt.

Das iOS 4 wird am 8. April vorgestellt. Neben vielen neuen Funktionen ändert sich auch die Bezeichnung; fortan heißt es nicht mehr iPhone OS sondern iOS.

Adobe präsentiert am 12. April die Creative Suite in Version 5.

Pech für europäische Kunden, die Markteinführung des iPads muss auf Mai verschoben werden.

Angeblich wird in einer Bar ein Prototyp des iPhone 4G gefunden. Besonders lesenswert sind die Kommentare zu dieser Meldung in denen begründet wird, warum die Geschichte auf gar keinen Fall stimmen kann. Es stellt sich sehr schnell heraus, dass die Geschichte stimmt, denn Apple verlangt die Rückgabe des Gerätes. Gizmodo wird spätestens durch das iPhone 4 weltbekannt und sichert sich umfassende Berichterstattung. Der Nachteil: Zu Keynotes wird die Redaktion nicht mehr eingeladen.

Apple meldet über drei Milliarden Dollar Gewinn.

Die nächste Entwicklerkonferenz WWDC findet im Juni statt.

Mai

Sehr schnell wird klar, dass Apple den Kundengeschmack mit dem iPad getroffen hat. Eine Million Exemplare sind schnell verkauft, gleichzeitig steht die Markteinführung in weiteren Ländern an.

Neuerungen für MobileMe sind im Gespräch. Entgegen eines Berichts bleibt MobileMe kostenpflichtig, die größere Neuerung im Mai ist lediglich das runderneuerte MobileMe Mail.

Das Internet ist kaputt! Plötzlich funktionierten in Deutschland viele Domains nicht mehr. Bald wurde klar, dass ein fehlerhafter Kopiervorgang für den massenhaften Ausfall verantwortlich war.

Apple stellt das neue MacBook mir leistungsfähigerem Grafikchip vor. Die Akkulaufzeit soll bei zehn Stunden liegen, Apple spricht von 1,8x besserer Grafikleistung.

I'm a Mac - I'm a PC - Das Ende der erfolgreichen Kampagne ist gekommen. Apple entfernt alle Episoden und bestätigt damit Berichte, dass es keine weiteren Folgen mehr geben wird.

Wer hätte das vor ein paar Jahren gedacht, Apple ist seit Mai 2010 an der Börse wertvoller als Microsoft.

Die Debatte um eine Selbstmordwelle bei Apples wichtigstem Fertiger Foxconn nimmt an Fahrt auf. Apple zeigt sich besorgt und will ermitteln. Kurze Zeit später gibt Steve Jobs eine Stellungnahme zu Foxconn ab.

Juni

Mit dem iPad schaffte es Apple oft in die Schlagzeilen. Mit noch stärkerem Interesse wurde jedoch das iPhone 4 beobachtet. Ende des Monats tauchen erste Berichte über Empfangsprobleme auf. Apples Versuch, die Angelegenheit durch einen offenen Brief an alle Kunden zu beruhigen sind nicht von Erfolg gekrönt. Ungeachtet der sich abzeichnenden negativen Presse ist das Kundeninteresse enorm. Laut Telekom verzeichnet man zehnmal mehr Zugriffe als beim iPhone 3GS. Stundenlang sind die Server überlastet und keine Bestellungen können angenommen werden.

Apple informiert gleich zweimal innerhalb eines Monats über die Verkaufszahlen des iPhone 4. Vorbestellt wurden mehr als 600.000 Geräte, bis Ende des Monats dann über 1,7 Millionen iPhones abgesetzt.

Lange wurde spekuliert, ob er Mac mini noch eine Zukunft hat. Im Juni erscheint Apples Antwort in Form des komplett überarbeiteten und noch flacheren Modells.

Im Januar 2003 vorgestellt erscheint im Juni 2010 Version 5 von Safari. Unter anderem neu sind Erweiterungen.

Wichtige Einigung zwischen Apple und Cisco. Apple darf den Markennamen iOS verwenden obwohl Cisco die Markenrechte hielt.

Juli

Anfang des Monats taucht ein seltsames Bauteil mit Apple-Logo auf. Worum es sich dabei handelt wird erst im September klar.

DigiTimes spricht von einem neuen MacBook Air mit 11,6". Zurecht, wie sich im Herbst herausstellt.

Die schlechte Presse bezüglich des iPhone 4 nimmt Überhand und Apple sieht sich zu einer außerordentlichen Pressekonferenz gezwungen. Die wichtigsten Punkte: Empfangsprobleme von Smartphones sind ein branchenweites Problem, alle Kunden des iPhone 4 erhalten eine kostenlose Schutzhülle, zudem wird die Anzeige der Empfangsstärke verbessert. Die Konkurrenz streitet ab, dass man von denselben Problemen wie Apple betroffen sei, um dann im Laufe des Jahres allerdings mit ähnlichen Beschwerden konfrontiert zu werden.

Viele neue Produkte gibt es am 27. Juli zu bestaunen. Sowohl iMac als auch MacPro werden aktualisiert, zudem stellt Apple das Magic Trackpad und ein neues Akkuladegerät vor. Ebenfalls neu: das 27" LED Cinema Display.

Das neue 27" Cinema Display bedeutet das Aus der alten Cinema Displays mit 24" und 30".

August

Mit StarCraft gelingt Blizzard mal wieder ein Verkaufserfolg. Gleich am ersten Verkaufstag entscheiden sich eine Million Kunden dafür, das neue Spiel zu erwerben.

Nach den monatelangen Streitigkeiten mit IBM ob Mark Papermaster nun zu Apple wechseln darf oder nicht - bekanntlich wurde ihm dann dieser Schritt erlaubt - war dessen Karriere schon im August wieder beendet. Der Vizepräsident der Hardware-Entwicklung verlässt Apple.

Die Vorbestellung des neuen Mac Pro mit bis zu 12 Prozessorkernen läuft an, die Wartezeit liegt bei ca. zwei Wochen.

Die Lieferzeiten für das iPhone 4 steigen und steigen. Satte neun Wochen müssen sich Kunden inzwischen gedulden. Die Telekom schaltet sogar eine eigene Informationsseite, auf der das Lieferdatum für neue Bestellungen nachgeschlagen werden kann.

Das nächste Event steht vor der Tür, Apple lädt für den 1. September zum alljährlichen Musikevent ein.

September

Der September beginnt direkt mit dem Musikevent. Am 1. September aktualisiert Apple die iPod-Palette, stellt iTunes 10 mit dem neuen Sozialen Musiknetzwerk Ping vor, präsentiert die zweite Generation des Apple TV und gibt einen Ausblick auf die nächsten Updates für iOS.

Die Kritik an Apples oft undurchsichtigen und nicht immer nachvollziehbaren Richtlinien für iOS-Software sowie anstehende rechtliche Ermittlungen führen dazu, dass Apple erheblich entschärfte Vorgaben veröffentlicht. In einer Stellungnahme erklärt Apple, was sich ändert.

Zeitgleich mit Boot Camp im Jahr 2006 erschienen, stellt Parallels im September Version 6 von Parallels Desktop vor.

Das 27" Cinema Display lässt sich bestellen, die Wartezeit liegt allerdings bei einem vollen Monat.

Erst einige Tage nach dem Event wird bekannt, dass sich Apple beim Apple TV für iOS als Betriebssystem entschieden hat. Dennoch lässt sich keine Software aus dem App Store laden.

Am 21. September präsentiert Adobe Photoshop Elements 9 und Premiere Elements 9.

Ein weiterer Apple Store eröffnet in Deutschland, nach München, Hamburg und Frankfurt ist jetzt Oberhausen an der Reihe.

Sollte die Exklusivbindung des iPhones an die Telekom tatsächlich fallen? Es gibt deutliche Hinweise darauf.

Oktober

Ein neuer Monat, eine neue Klage. Im Oktober ist es Motorola, die Apple wegen angeblicher Patentrechtverletzung verklagen.

Drei Jahre nach Verkaufsstart des iPhones in Deutschland ist es soweit, die Exklusivbindung fällt und sowohl O2 als auch Vodafone bestätigen, dass man in Zukunft auf offiziellem Wege auch abseits der Telekom iPhones in Deutschland beziehen kann.

Am 13. Oktober verschickt Apple Einladungen für das Event mit dem Titel "Back to the Mac".

Die Quartalszahlen für das abgelaufene dritte Kalenderquartal bergen mit 4,31 Milliarden Dollar nicht nur einen neuen Rekord, auch ein seltener Gast ist zugegen. Normalerweise nimmt Steve Jobs nie an Quartalskonferenzen teil, diesmal hatte er aber einiges zu sagen.

Am 20. Oktober heißt es Back to the Mac!. Für Apple bedeutet dieser Slogan unter anderem, vom Erfolg des iOS gezogene Erkenntnisse in die Verbesserung von OS X einfließen zu lassen. Es soll ein App Store erscheinen, der Ausblick auf Mac OS X Lion demonstriert weitere iOS-Parallelen. Dazu zählen der Vollbildmodus von Applikationen sowie Mission Control, die zentrale Anlaufstelle beim Starten von Programmen.

Ebenfalls neu ist iLife '11 sowie das runderneuerte MacBook Air mit 11,6" und 13,3".

Will Apple nach Flash auch noch Java verweigern? Nein, sagt Steve Jobs.. Man werde in Zukunft nur keine eigenen Java-Updates nach bisheriger Vorgehensweise mehr veröffentlichen. Kurz darauf kündigen Oracle und Apple das Open JDK Projekt für Mac OS X an und bescheren Java auf dem Mac somit einen aussichtsreichen Ausblick.

Das nächste große Update für Microsoft Office steht zur Verfügung. Office 2011 ist verfügbar und erhält in den ersten Testberichten positive Kritiken.

Drei Anbieter vertreiben nun das iPhone in Deutschland. Wer auf stark sinkende Preise hoffte, wird allerdings eher enttäuscht.

November

Apples Umrechnung zwischen Dollar und Euro sorgte schon oft für Diskussionen und auch das Argument, man müsse die Mehrwertsteuer berücksichtigen, galt oft nicht als Entschuldigung. Wie man allerdings 699 Dollar in 809 Euro umrechnen konnte, das war wirklich für die meisten nicht mehr nachvollziehbar. Apple korrigierte den Preis nach unten und verlangt fortan nur noch 709 Euro.

Wasser auf die Mühlen derer, die Apple auf dem Weg zum reinen Consumer-Anbieter sehen. Der Xserve wird eingestellt. Als Alternativen dienen die neue Konfiguration des Mac Pro sowie der Mac mini als Serverversion.

Ein gut erhaltenes Exemplar des Apple I wird bei Christie's versteigert. Nur noch wenige Modelle sind in derart gutem Zustand, für den Sammler daher eine große, wenn auch teure, Gelegenheit.

Der Tag, den man nie vergessen wird! Apple kündigt eine große Neuerung für iTunes an, die Erwartungen steigen ins Unermessliche. Wer sich nicht für die Beatles interessiert, wird die Aktion einen Tag später als den peinlichsten Tag des Jahres aburteilen, den man besser ganz schnell vergessen sollte. So viele Kommentare gab es noch selten zu einer News.

iOS 4 kommt in Form des iOS 4.2 auf das iPad.

Dezember

Mit Cataclysm erscheint die dritte Erweiterung für das Online-Rollenspiel World of Warcraft.

Für Kopfschütteln sorgt der Bericht, dass Mobilfunkanbieter Unternehmen wie Apple und Google an den Netzausbaukosten beteiligen wollen.

Auf MTN startet die mehrteilige Artikelserie Musikproduktion auf dem Mac.

Apple nennt den Termin für den Start des Mac App Stores. Am 6. Januar öffnet der neue Dienst die Pforten. Damit ist auch das Ende der Downloadsektion auf Apple.com gekommen.

Diskussionen um die Entfernung der WikiLeaks-Software für iOS. Begründung für die Entscheidung: Sammelt eine App Spenden, so muss diese kostenlos vorliegen.

Lobende Worte zum Jahresabschluss: Barack Obama hebt Steve Jobs Verdienste hervor. Sowohl in monetärer als auch in gesellschaftlicher Hinsicht.



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