CloudKit-Erweiterung: Mächtigere Web-Apps für Entwickler möglich

CloudKit ist diejenige Schnittstelle, mit der Dritthersteller ihre Anwendungen mit iCloud-Funktionalität ausstatten können. Jetzt hat Apple die Funktionalität dieser API erweitert: CloudKit akzeptiert nun einen Server-to-Server-Schlüssel, mit dem Lese- und Schreibbefehle für iCloud-Daten in der öffentlichen Datenbank von anderen Servern aus möglich werden. Einmal implementiert, können die Nutzer entsprechender Dritthersteller-Apps nicht nur über die iOS- oder Mac-App, sondern auch über Web-Anwendungen auf ihre iCloud-Daten zugreifen und sie verändern.

CloudKit für Web-Anwendungen
Um iCloud im Mac-Ökosystem weiter zu etablieren, veröffentlichte Apple 2014 die Entwicklerschnittstelle CloudKit. Ein Jahr später erweiterte der Konzern die Funktionalität um die Möglichkeit, von Web-Anwendungen aus via JavaScript und Web Services auf iCloud-Daten zuzugreifen. Jetzt folgt der nächste Schritt: Auch Schreibvorgänge in Apples Cloud sind über das WWW, also seitens von Servern des App-Anbieters, möglich.

So kann beispielsweise der Entwickler einer Produktivitäts-App zusätzlich zu seiner Anwendung für iOS und OS X noch eine Webseite auf einem eigenen Server anbieten. Kunden, die sich hier mit ihrem Nutzerkonto anmelden, haben Zugriff auf alle ihre iCloud-Daten aus der App. Neu ist jetzt, dass auf diesem Weg auch Daten verändert und in die Cloud gespeichert werden können. Apple selbst bietet eine solche Web-Lösung etwa für die iCloud-Notizen, wenn man sich über das WWW auf icloud.com anmeldet.

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Kommentare

StefanE
StefanE08.02.16 13:28
Damit wären auch rein theoretisch plattformübgreifende Apps möglich, die auf iCloud zur Synchronisierung setzen.
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!

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