Montag, 29. April 2013

Dem Kölner Auktionshaus Breker war im vergangenen November mit der Versteigerung eines funktionstüchtigen Apple I aus dem Jahr 1976 ein Rekorderlös geglückt. Für stolze 640.000 US-Dollar wechselte Apples erster Computer samt Dokumentation, Tastatur, Kassettenlaufwerk und Netzteil den Besitzer. Der vorherige Rekord für einen Apple I lag bei 374.500 US-Dollar und wurde im Juni 2012 bei einer Auktion von Sotheby's erzielt.


Ende Mai veranstaltet Breker nun erneut eine Auktion, auf der ein funktionstüchtiger Apple 1 zu erstehen ist. Schätzungen zufolge sind von den rund 200 verkauften Exemplaren nur noch 20 Geräte in Betrieb zu nehmen; dementsprechend teuer wird der Apple I auch auf Auktionen an Sammler versteigert. Breker prognostiziert, dass der Apple 1 erneut mindestens 200.000 Euro einbringen wird.




Für Apple war der Apple I ein wegweisendes Produkt und markierte den Beginn des Unternehmens. Der Verkaufspreis des in Handarbeit gefertigten Computers lag bei 666,66 Dollar, zu haben war das Gerät im legendären Byte Shop, einem der ältesten Computergeschäfte der Welt. Paul Terrell, Inhaber des Byte Shops, hatte Steve Jobs im Jahr 1976 versprochen, dass er gleich 50 Exemplare des Apple I abnehmen würde, wenn er diese fertig montiert und nicht als Bausatz erhalten könne. Terrell bezahlte im Einkauf 500 Dollar pro Stück.


Das folgende Bild zeigt High Tech des Jahres 1976. Was heutzutage in Gehäusen aus Kunststoff oder Aluminium untergebracht ist, befand sich bei diesem ersten Apple-Computer in einem vom Käufer selbstgefertigtem Gehäuse, das eher an eine Laubsägearbeit erinnerte. Die technischen Daten: 1,023 MHz, 4 kB Arbeitsspeicher (bis zu 65 kB waren mit einem Hack möglich) und eine Auflösung von 40 Zeichen pro Zeile bei maximal 24 Zeilen.

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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,3%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,3%
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  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,1%
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878 Stimmen19.03.15 - 31.03.15
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