Börsenwert: Apple holt sich die Krone von Alphabet zurück

Jahrelang war Apple das Unternehmen mit der größten Marktkapitalisierung an der Börse. Als die Google-Mutter Alphabet am Montagabend die positiven Geschäftszahlen verkündete, schoss der Aktienkurs nach oben und hob den Börsenwert (Marktkapitalisierung = Aktienkurs * Aktienanzahl) auf zwischenzeitlich über 570 Milliarden US-Dollar. Heute, zwei Tage nach dem Wechsel an der Spitze, hat Apple den großen Konkurrenten aus Mountain View wieder hinter sich gelassen und kann sich erneut „wertvollstes Unternehmen der Welt“ nennen.

Apple zieht an Alphabet vorbei
Der Aktienkurs von Alphabet schloss heute Nacht mit 726,95 Dollar pro Aktie mit fünf Prozentpunkten im Minus, was sich zu einem Gesamtwert von 499,94 Milliarden Dollar summiert. Gleichzeitig legte die Aktie von Apple um knapp 2 Prozent zu und schloss bei 96,35 Dollar. Durch die deutlich höhere Zahl an emittierten Wertpapieren bedeutet dies eine Marktkapitalisierung von 534,22 Milliarden Dollar und damit wieder die höchste aller börsennotierten Unternehmen.

Keine großen Verschiebungen zu erwarten
Da die Quartalszahlen beider Konzerne verkündet sind und in den nächsten Tagen auch keine großen Produktvorstellungen anstehen, ist vorerst nicht mit großen, plötzlichen Verschiebungen zu rechnen. Deshalb kann man davon ausgehen, dass Apple den Spitzenplatz nicht schon in den nächsten Tagen gleich wieder räumen muss, dafür ist der jetzige Vorsprung doch wieder zu groß. Interessant wird es wieder nach der nächsten Keynote, die für den 15. März angedacht ist. Hier möchte Apple das neue iPad-Air-Modell vorstellen, sowie auch ein 4-Zoll-iPhone als „Zwischenmodell“ anbieten. Cupertino erlangte den Titel des wertvollsten Unternehmens der Welt erstmals im Jahr 2011, als Exxon überholt wurde. Seither hielt Apple diesen Status mit nur kurzen Unterbrechungen.

Alphabet existiert in der gegenwärtigen Organisationsstruktur erst seit dem 2. Oktober 2015. Unter dem Dach dieses neugegründeten Unternehmens finden sich die bekannten Teilbereiche Google Inc. inklusive YouTube, Calico, Nest Labs, X, Google Fiber, Google Capital und Google Ventures. In Bezug auf den Börsenwert hat sich diese Umstrukturierung des großen Konzerns offensichtlich gelohnt.

Weiterführende Links:

Kommentare

iGod
iGod04.02.16 10:57
Ganz schlimme Meldung! Das ist der Anfang vom Ende von Alphabet!
Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung!
Schweizer
Schweizer04.02.16 11:35
iGod
Ganz schlimme Meldung! Das ist der Anfang vom Ende von Alphabet!

Kein Problem, in 2-3 Tagen kommt dann die nächste "News", Alfabet überholt Apple und so weiter...

Ich weis zwar nicht wieso es überhaupt eine News dafür geben muss, aber ich bin auch nicht für das ClickBaiting zuständig.
iPatrick04.02.16 11:52
Schweizer

Alfabet? Ist das eine zulässige Schreibweise von Alphabet?
valcoholic
valcoholic04.02.16 11:55
Schweizer
iGod
Ganz schlimme Meldung! Das ist der Anfang vom Ende von Alphabet!

Kein Problem, in 2-3 Tagen kommt dann die nächste "News", Alfabet überholt Apple und so weiter...

Ich weis zwar nicht wieso es überhaupt eine News dafür geben muss, aber ich bin auch nicht für das ClickBaiting zuständig.

Es war eben erwähnenswert, dass Apple vom Thron geworfen wurde. Und nun ist es eben durchaus erwähnenswert, dass dies nur einen Tag angehalten hat. Man kann schon über alles maulen.
alephnull
alephnull04.02.16 12:31
Wäre das heute nicht passiert, hätte ich Mac und iPad in die Tonne getreten.
Schweizer
Schweizer04.02.16 13:53
iPatrick
SchweizerAlfabet? Ist das eine zulässige Schreibweise von Alphabet?

Mir war danach, ich denke dein IQ und Fantasie reichen aus um einen logischen Zusammenhang zu erkennen.

valcoholic
ich weiß ja nicht, ist doch egal, hat keinerlei Auswirkungen auf die Apple Produkte.
Ob Apple 2. oder 1. ist
alephnull
Wäre das heute nicht passiert, hätte ich Mac und iPad in die Tonne getreten.
Hab ich gestern schon, mit so einer Schande kann ich nicht leben

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.

OK MacTechNews.de verwendet Cookies unter anderem für personalisierte Inhalte, Seitenanalyse und bei der Auslieferung von Google-Anzeigen. Dies war zwar schon immer so, auf Wunsch der EU muss nun jedoch explizit darauf hingewiesen werden. Durch Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen