Donnerstag, 7. Februar 2013

Die EU-Kommission hat heute angesichts zunehmender Internet-Angriffe eine neue Richtlinie zur Netz- und Informationssicherheit (NIS) vorgestellt, die das EU-Parlament allerdings noch bestätigen muss. Die Richtlinie zur Netzsicherheit baut auf eine umfassende Sicherheitsstrategie auf, die neben der Schaffung regionaler und überregionaler Zentren zur Bekämpfung von Internet-Kriminalität auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit Ländern außerhalb der Europäischen Union vorsieht. Ziel ist die Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Internet-Angriffen, die Eindämmung von Internet-Kriminalität sowie die Entwicklung einer entsprechenden Verteidigungspolitik und passender Sicherheitstechniken.

Die Richtlinie zur Netz- und Informationssicherheit (NIS) sieht daher vor, dass jeder Mitgliedsstaat eine Behörde mit NIS-Strategien betraut, die unter anderem Internet-Angriffe verhindert oder dokumentiert. Über ein abgesichertes Netzwerk sollen Angriffe frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen EU-weit koordiniert werden. Betreiber kritischer Infrastrukturen müssen Risikomanagement-Methoden einführen und große Sicherheitsvorfälle in ihren Kerndiensten melden. Zu den Betreibern kritischer Infrastrukturen zählt die EU-Kommission neben der öffentlichen Verwaltung auch Unternehmen in den Bereichen Energie, Finanzen, Gesundheit und Verkehr sowie zentrale IT-Dienste wie beispielsweise App-Stores, Cloud-Computing, Internet-Zahlung, Online-Shops, soziale Netze und Suchmaschinen. Betreiber in dem Bereich Kommunikation werden hingegen nicht aufgeführt.
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Kommentare

nane
Hurra eine neue Behörde, neue Fomulare und die Gelegenheit eine neue Datenbank zu erfinden. Irgendwann haben wir uns hoffentlich zu Tode verwaltet und es gibt keine Steuerzahler mehr sondern nur noch Verwaltungsangestellte, die irgendwas erheben und verwalten
„Das Leben ist ein langer Traum an dessen Ende kein Wecker klingelt.“

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810 Stimmen19.03.15 - 27.03.15
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