Montag, 22. April 2013

Die Amerikanische Bürgerrechtsunion (kurz ACLU) hat eine Beschwerde bei der U.S. Federal Trade Commission gegen unter anderem AT&T, Sprint, Nextel, T-Mobile US und Verizon eingereicht. Bei der Beschwerde geht es um die Praktiken bei der Aktualisierung von Android-Mobiltelefonen.

Anders als bei iOS sind die Mobilfunkbetreiber wie auch die Hardwarehersteller dafür verantwortlich, dass aktuelle Updates auf die Endgeräte der Nutzer übertragen werden. Dies scheint allerdings nicht sonderlich gut zu funktionieren, da die Hersteller wie auch die Mobilfunkbetreiber wohl selten Aktualisierungen veröffentlichen. So setzt die Mehrheit der Android-Benutzer immer noch Andoid 2.3.3 - 2.3.7 ein (40%), während nur 2% der Android-Kunden das aktuellste Betriebssystem auf ihrem Handy nutzen bzw. nutzen können. Diese Daten stammen aus einer Auswertung, welche im April 2013 erstellt wurde.

Laut ACLU stellt dies für Kunden ein immenses Sicherheitsrisiko dar, weil viele Sicherheitslücken in der mehr als zwei Jahre alten Software sehr gut dokumentiert und aktiv ausgenutzt werden. Diese Kunden haben ohne die Kooperation des Hardwareherstellers und des Mobilfunkproviders kaum eine Möglichkeit, eine aktuellere Android-Version einzusetzen.
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,0%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,0%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile8,0%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,6%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,5%
905 Stimmen19.03.15 - 02.04.15
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