Mittwoch, 20. Februar 2013

Arthur D. Levinson übernahm nach dem Tod von Steve Jobs den Vorsitz in Apples "Board of Directors", seit dem Jahr 2000 gehört er dem Gremium bereits an. Levinson hat jetzt unter anderem darüber gesprochen, wie die letzten 16 Monate bei Apple verliefen. Noch immer sei er nicht an dem Punkt, das Dienstzimmer des Aufsichtsrates betreten zu können ohne Steve Jobs zu vermissen. Jobs sei einmalig gewesen; allerdings habe er ihn oft ganz anders wahrgenommen, als man es in der Öffentlichkeit tat.

Levinson betont zudem, dass Apple weiterhin nicht darauf abziele, kurzfristige Gewinne zu erzielen. Ob man nun 47 oder 48 Millionen iPhones verkaufe stehe nicht im Vordergrund, darüber sollen sich andere Personen sorgen machen; viel wichtiger hingegen sei die langfristige Strategie. Danach gefragt, welchen Einfluss das Board of Directors auf die konkrete Produktentwicklung nehme, antwortet Levinson, sich nur in geringem Maße einzumischen.

Neue Produkte werden dem Board zwar meist zwischen 6 und 18 Monaten vor dem Verkaufsstart demonstriert, konkrete Produkttests werden dabei aber nicht durchgeführt. Natürlich könne man aber in bestimmten Bereichen der Produktentwicklung Gedanken und Vorschläge anbringen, die dann ins Ergebnis mit einfließen. Das Board habe aber definitiv nicht die Aufgabe, Produktspezifikationen zu definieren. Viel mehr stehe die beratende Funktion im Vordergrund; ein gutes Board komme weder dem CEO noch dem Führungsteam in die Quere.
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