Donnerstag, 28. März 2013

Als der Apple-Mitbegründer Steve Jobs am 13. September 1985 Apple Computer den Rücken kehrte, hätte es niemand für möglich gehalten, dass er eines Tages zu dem Mac-Hersteller zurückkehren würde. Doch nach desaströsen Jahren für Apple war es am 20. Dezember 1996 so weit und Steve Jobs war mit Apples Übernahme von NeXT wieder bei Apple aktiv. Nun hat der ehemalige Apple-Mitarbeiter Tim Holmes in einem digitalen Archiv alte Fotos von diesem Tag gefunden, die mit einer der damals noch von Apple hergestellten QuickTake-Kameras geschossen wurden. Deutlich sind die Farbverschiebungen zu erkennen, insbesondere bei dem eigentlich dunklen Jackett, welches Steve Jobs an diesem Abend trug.


Nach der Vertragsunterzeichnung zur Übernahme von NeXT durch Apple wurden an besagtem Tag auch die Apple-Mitarbeiter über die neuen Pläne informiert. So sollte NeXT als Basis für ein neues Mac OS dienen, während Steve Jobs hierbei eine beratende Rolle einnahm. Nachdem allerdings der damalige CEO Gil Amelio im Sommer 1997 seinen Posten räumte, nahm Steve Jobs die Rolle zunächst als des Interim-CEO (iCEO) an und führte sie ab 2000 dann als neuer CEO fort. Es folgten zahlreiche Erfolge mit iMac, iPod, iPhone und iPad, bevor Steve Jobs aufgrund von Folgen einer schweren Krebserkrankung schließlich am 5. Oktober im Kreise seiner Familie verstarb.

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Kommentare

dpa28.03.13 09:08
Jaja, genau, iWork tot, Aperture tot, MacPro tot, iOS Status idem - immer her mit der Nostalgie ...
o.wunder
o.wunder28.03.13 09:16
Sehr schön für Steve Jobs das er die Erfolge seiner Arbeit noch so intensiv erleben durfte. Ein gigantischer Erfolg.

Wo wäre Apple heute ohne die i... Produkte?
Stefan-s28.03.13 10:06
iwork und macpro verstehe ich ja,aber wieso ist aperture tot?
macinblog28.03.13 10:07
o.wunder
Sehr schön für Steve Jobs das er die Erfolge seiner Arbeit noch so intensiv erleben durfte. Ein gigantischer Erfolg.

Wo wäre Apple heute ohne die i... Produkte?

Sagen wir mal so, er hat den richtigen Mann (Ive) vom "Absprung" abgehalten wer weiß wie sich dann alles entwickelt hätte...
Spatenheimer2
Spatenheimer228.03.13 10:21
Stefan-s
wieso ist aperture tot?

Naja tot vielleicht nicht, aber es müffelt schon ziemlich im Vergleich zu Lightroom.
No dynamite, chainsaws or shotguns.
ApfelHandy4
ApfelHandy428.03.13 10:23
Spatenheimer2
Stefan-s
wieso ist aperture tot?

Naja tot vielleicht nicht, aber es müffelt schon ziemlich im Vergleich zu Lightroom.

Alles Ansichtssache. Es bietet vielleicht nicht ganz so viele "professionelle" Bildoptimierungsmöglichkeiten, jedoch ist es Lightroom hinsichtlich der Verwaltung von großen Mediatheken um Längen voraus!
Wissen ist Macht! - Weiß nichts, Macht nix ...
Spatenheimer2
Spatenheimer228.03.13 10:36
Es bietet vor allem keine Objektivprofile... immer toll wenn die CA-Korrektur nicht automatisch erfolgt.
No dynamite, chainsaws or shotguns.
Bitnacht28.03.13 14:59
Spatenheimer2
Es bietet vor allem keine Objektivprofile... immer toll wenn die CA-Korrektur nicht automatisch erfolgt.

Naja, ich glaube wenn man die QuickTake benutzt, dann sind Objektivprofile auch nicht so wichtig

Aber iWork ist nicht tot - es wird nur nicht mehr als Bundle verkauft. Wenn Microsoft mit seinem Office so weiter macht, ist iWork bald die beste Office Suite die man kaufen (und nicht mieten) kann und mit der iOS Version ist die Software auch zukunftstauglicher als vieles andere. Was natürlich nicht heißt, dass ich glaube, dass iWork im Markt viel bewegen wird.
Andi Schenk
Andi Schenk28.03.13 18:57
Naja, die Desktop-Version von iWork dürfte IMHO seitens Apple schon mehr Liebe erfahren, ums mal vorsichtig auszudrücken
Wir sind im Moment in einer Phase der Evolution, nicht bei einem Revolutionären neuen Produkt. Kann sein, dass da in Zukunft wieder was kommt, mal schauen, schön wäre es.
Aber ganz realistisch - grosse neue Dinge kommen alle 5-6 Jahre, maximal. Was waren Apples "Revolutions" - wo sie wirklich etwas bewegt haben:
1. Revolution, der Personal PC:
- Apple II, 1977
2. Revolution, Desktop Publishing:
- Macintosh, der PC mit GUI, Maus und proportionaler Schrift, 1984
- Desktop-Publishing, zusammen mit Adobe, späte 80er, frühe 90er
3. Revolution, Digital Music:
- Mac OS X und iPod, iTunes, 2001
- iTiunes Store 2003
4. Revolution, Smartphone:
- iPhone 2007
5. Revolution, Tablets:
- iPad, 2010

Und ich meine damit nicht, dass Apple immer der erste war, beileibe nicht, aber der, der es richtig angegangen hat und wesentlich vorangetrieben hat.

Daran sieht man, dass gar nicht jedes Jahr ein Riesending kommen muss, zwischendrin gibts Modellpflege und ein bischen Weiterentwicklung. Apple hat sicherlich nicht den Innovationsgeist verloren, nur weil 2012 nichts weltbewegendes kam.

Das einbauen eines neuen Sensors, einer besseren Kamera oder irgendeines Chips ist nichts wirklich innovatives, weder bei Apple, noch bei einem anderen Hersteller. Innovation ist dann, wenn etwas die Industrie, den Markt und unsere Arbeitsabläufe oder Lebensgewohnheiten ändert.

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Mein erstes Apple Produkt war ein...

  • Desktop-Mac (PPC oder Intel)29,2%
  • Apple-Notebook (PPC oder Intel)18,3%
  • Klassischer Macintosh (68k)24,6%
  • Apple-Notebook/Portable (68k)2,8%
  • iPod14,4%
  • iPhone4,2%
  • iPad0,2%
  • Apple Watch0,0%
  • Andere Apple-Peripherie (Drucker, Webcam, Maus, Tastatur etc.)0,2%
  • Apple I/II, Lisa5,0%
  • Sonstiges1,2%
1177 Stimmen17.08.15 - 29.08.15
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