Mittwoch, 13. Februar 2013

Japan gehört zu einem der schwierigsten Märkte. Dies gilt insbesondere für Elektronik, die in Japan bevorzugt von heimischen Herstellern gekauft wird. Entsprechend wenig Chancen hatten Analysten 2008 dem iPhone eingeräumt, als es in Japan in den Verkauf ging. So kann es nun als besonderer Erfolg angesehen werden, dass Apple im gesamten vergangenen Jahr in Japan die meisten Mobiltelefone verkauft hat und mittlerweile einen Marktanteil von 16 Prozent erreicht. Dahinter folgen mit Sharp und Fujitsu die Traditionsunternehmen bei japanischen Mobiltelefonen. Interessant ist hierbei auch, dass in Japan im vergangenen Quartal erstmals mehr als 50 Prozent der verkauften Mobiltelefone von ausländischen Unternehmen stammen, was auf eine Änderung des grundsätzlichen Kaufverhaltens hindeutet. Bemerkenswert ist Apples Marktanteil dennoch, denn bislang wird das iPhone nun von Japans kleineren Mobilfunkanbietern KDDI und Softbank angeboten. Der größte Anbieter Japans, NTT Docomo führt hingegen das iPhone nicht in seiner Angebotspalette. Zuletzt hatte sich aber NTT Docomo gesprächsbereit gezeigt, um das iPhone ebenfalls anbieten zu können.
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