Mittwoch, 13. Februar 2013

Japan gehört zu einem der schwierigsten Märkte. Dies gilt insbesondere für Elektronik, die in Japan bevorzugt von heimischen Herstellern gekauft wird. Entsprechend wenig Chancen hatten Analysten 2008 dem iPhone eingeräumt, als es in Japan in den Verkauf ging. So kann es nun als besonderer Erfolg angesehen werden, dass Apple im gesamten vergangenen Jahr in Japan die meisten Mobiltelefone verkauft hat und mittlerweile einen Marktanteil von 16 Prozent erreicht. Dahinter folgen mit Sharp und Fujitsu die Traditionsunternehmen bei japanischen Mobiltelefonen. Interessant ist hierbei auch, dass in Japan im vergangenen Quartal erstmals mehr als 50 Prozent der verkauften Mobiltelefone von ausländischen Unternehmen stammen, was auf eine Änderung des grundsätzlichen Kaufverhaltens hindeutet. Bemerkenswert ist Apples Marktanteil dennoch, denn bislang wird das iPhone nun von Japans kleineren Mobilfunkanbietern KDDI und Softbank angeboten. Der größte Anbieter Japans, NTT Docomo führt hingegen das iPhone nicht in seiner Angebotspalette. Zuletzt hatte sich aber NTT Docomo gesprächsbereit gezeigt, um das iPhone ebenfalls anbieten zu können.
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Kommentare

Lefteous13.02.13 13:04
Ich glaube es hat weniger damit zu tun, ob die Produkte heimisch sind oder nicht. Japanaer achten extrem auf Qualität, gerade bei der Software.
Stefan-s13.02.13 13:39
Die haben ja auch kleinere Hände...
BIC13.02.13 14:40
Und deshalb brauchen die nur kleinere Bildschirmdiagonalen? Oder was.
o.wunder
o.wunder13.02.13 14:50
Kann man dort die iPhones nicht frei kaufen?

Was sollte die Provider Bindung für eine große Rolle spielen? Bezahlen muß man das Gerät so oder so, verschenkt wird da nix. Entweder zahle ich in monatlichen Raten oder halt auf einen Schlag.
Ties-Malte
Ties-Malte13.02.13 15:12
«Apples iPhone unangefochten auf dem Spitzenplatz»

Wie gut, dass nicht Samsungs oder Sharps iPhone ganz vorne liegt.
The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.
dreyfus
dreyfus14.02.13 00:43
o.wunder
Bezahlen muß man das Gerät so oder so, verschenkt wird da nix. Entweder zahle ich in monatlichen Raten oder halt auf einen Schlag.

Das ist etwas stark vereinfacht und stimmt meistens einfach nicht. Bei T-Mobile Deutschland bspw. bekommt man, wenn man sich kein Telefon subventionieren lässt, 10,- EUR Nachlass auf die Tarife. Die 240,- EUR "Ersparnis" reichen eben nicht unbedingt, um die Differenz zum vollen Preis eines Telefons auszugleichen (zumal auch noch die Einmalzahlungen je nach Tarif variieren).

Im Ausland ist es zum Teil noch schlimmer. In den USA gibt dir keiner der drei großen Anbieter auch nur einen Cent Rabatt auf einen Tarif, wenn Du kein Telefon subventioniert bekommst. Die Tarife bleiben exakt gleich. Und da spielt die Provider Bindung / Subvention dann schon eine große Rolle.
Patriotismus ist die Tugend der Boshaften (Oscar Wilde)

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