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Montag, 25. März 2013

Apples Umweltstrategie für Cloud-Dienste im Detail

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Zwei Schlagzeilen zeigten vergangene Woche Apples Ambitionen beim Aufbau umweltfreundlicher Rechenzentren für den Cloud-Betrieb. So erreichte Apple bei einem Vergleich der verbreitetsten Cloud-Dienste mit den Nutzerzahlen von iCloud und iTunes Match den Spitzenplatz, zum anderen gab Apple am gleichen Tag bekannt, dass alle eigenen Rechenzentren nun vollständig mit regenerativem Strom betrieben werden. Darüber hinaus kann Apple für das Rechenzentrum in Maiden, North Carolina die LEED-Platinum Zertifizierung vorweisen, welche dem Server-Komplex eine umweltfreundliche Effizienz und nachhaltiges Design bescheinigt. Hierbei geht es nicht nur um den Strombedarf, sondern auch die Verwertung anderer Ressourcen wie beispielsweise Wasser zur Kühlung des Komplexes. Apple nutzt hier beispielsweise die kühlen Nächte, um die Temperatur des Wassers zu senken und es wieder in den Kühlkreislauf zurückzuführen.

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Erste Erfahrungen mit effizientem Design sammelte Apple bereits 2006 mit der Übernahme eines kleineren Rechenzentrums in der Nähe von Cupertino. Hier experimentierte Apple mit verschiedenen Ansätzen zur Reduzierung der Leistungsaufnahme und dem Betrieb aus regenerativem Strom, die als Vorlage für den Aufbau der Rechenzentren in Maiden (North Carolina), Prineville (Oregon) und Reno (Nevada) dienen.

Dennoch gibt es Kritik an Apples Rechenzentren. So hatte Greenpeace aufgrund der Investitionskosten behauptet, dass der Betrieb des Rechenzentrums in Maiden einen Stromverbrauch von 100 Megawatt nach sich zieht und bei seiner Größe damit sehr ineffizient sei. Apple korrigierte diese Spekulationen und erklärte, dass nur ungefähr 20 Megawatt bei voller Kapazität nötig sind, woraufhin sich Greenpeace über die hohen "Apple Premium"-Kosten amüsierte.

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Nicht unerwähnt bleiben sollte der Tod von Olivier Sanche mit 41 Jahren, der den Aufbau des Rechenzentrums in Maiden bis kurz vor der Fertigstellung begleitet hatte. Als Nachfolger kam Scott Noteboom von Yahoo zu Apple und setzt die gleiche Strategie mit dem Aufbau zwei weiterer Rechenzentren fort. Mittlerweile im Aufbau befindet sich das Rechenzentrum in Prineville, Oregon, während die Bauarbeiten in Reno, Nevada noch nicht begonnen haben. In beiden Fällen will Apple erneut auf eigene Anlagen zur Gewinnung regenerativen Stroms setzen, mit denen auch die lokalen Besonderheiten genutzt werden sollen.
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