Donnerstag, 14. März 2013

Wie die zuständige Richterin nun entschieden hat, muss sich Apples CEO Tim Cook in einer Klage der US-Bundesstaaten wegen Preisabsprachen im E-Book-Markt nun persönlich unter Eid den Fragen des Gerichts stellen. Das Justizministerium hatte bei der Beantragung zur Vorladung von Tim Cook argumentiert, dass dieser als COO (Chief Operating Officer) unter Führung des verstorbenen Apple-Mitbegründers Steve Jobs über relevante Informationen in Apples E-Book-Strategie verfügt. Tim Cook muss aber nicht alleine vor Gericht die Fragen des Gerichts beantworten. Neben ihm wurden noch 11 weitere Manager bei Apple vorgeladen.

Mittlerweile sitzt Apple beim Prozess zu Preisabsprachen mit marktführenden Verlagen im US-amerikanischen E-Book-Markt alleine auf der Anklagebank, nachdem sich zuletzt im Februar auch Macmillan (Holtzbrinck) mit dem US-Justizministerium außergerichtlich geeinigt hat und von Preisvorgaben absieht. Mit der Vorstellung des iBookstore hatte Apple mit den führenden US-Verlagen beschlossen, dass E-Books bei anderen Diensten wie Amazon Kindle nicht zu einem niedrigeren Preis als im iBookstore angeboten werden dürfen, selbst wenn dort die Provision unter den von Apple geforderten 30 Prozent liegt. Die Preise für E-Books zogen daraufhin spürbar an und Sonderaktionen wurden zur Ausnahme.
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