Montag, 24. Juni 2013

Im Streit um In-App-Käufe für Freemium-Spiele, die sich an Kinder richten, gibt es nach einer Sammelklage in den USA nun eine Lösung, um das Geld in Höhe manchmal mehrerer Hundert US-Dollar zurückzuverlangen, wenn dieses unabsichtlich von einem Kind durchgeführt wurde. Das grundlegende Problem bei In-App-Käufen ist das 15-minütige Zeitfenster nach Eingabe von Apple-ID und Kennwort im App Store, bei der für weitere Käufe keine erneute Eingabe zur Authentifizierung notwendig ist. Mittlerweile hat Apple als eine Konsequenz aus der 2011 eingereichten Sammelklage die Einstellungen so erweitert, dass Nutzer dieses Zeitfenster ausschalten können.

Auf der extra dafür eingerichteten Webseite wird Apple bei den Bedingungen für eine Erstattung bei US-Kunden jetzt konkret: So zahlt Apple US-Kunden nun einen Teil des Geldes für derartige In-App-Käufe zurück, sofern diese unbeabsichtigt von Kindern innerhalb des 15-minütigen Zeitfenster durchgeführt wurden. Bei kleinen Beträgen in Form einer Gutschrift und bei größeren Beträgen kann das auch in bar geschehen. Zudem beschränkt sich die Rückzahlung auf Käufe in einem Zeitraum von maximal 45 Tagen. Außerdem wird nur das Geld für Käufe von Spielwährungen erstattet. Direkte Käufe von Inhalten sind von der Rückzahlung ausgeschlossen.
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Kommentare

matt.ludwig24.06.13 09:50
Ein erster Schritt in die richtige Richtung
Ikso
Ikso24.06.13 11:29
ist mir auch schon passiert, das meine kleine für ca. 100€ was unabsichtlich gekauft hat.

Seitdem ist die Passworteingabe nicht mehr für 5min gespeichert.

Aber Apple zeigte sich Kulant und hat mir das Geld zurückgebucht.
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!
üpoiu24.06.13 14:18
Ich hingegen würde mir wünschen, das Zeitfenster beliebig zu verlängern - bitte auch gleich den Hinweis mit einer Altersfreigabe ab 17 entfernbar gestalten. Das wäre endlich einmal ein Schritt zu mehr Bedienkomfort in diesem ganz und gar Appleunlike-Shop.
Tiger
Tiger24.06.13 14:40
Wie wäre es wenn man als Eltern selbst dafür sorgt dass die eigenen Kinder nicht "unabsichtlich" im App Store einkaufen können indem man den Zugang einschränkt und nicht die Verantwortung auf andere abschiebt...
maclex
maclex24.06.13 17:56
das apple hier geld zurück gibt , zeigt das sie einen fehler zugeben ???

its not a bug,its a Feature

noch nie was von default gehört !? Apple?!
LampenImac,PMG5,iBook,MBP2007,MBP 2010,iPod2003,nano2007, iphone3,4,6+, 2APE, ipad2,ipadmini, AppleTV2,MagicMouse,AluTastatur
Tiger
Tiger24.06.13 19:29
Nein, mit Fehler zugeben hat das nichts zu tun, es ist einfach kulant.

Ich finde es ist der Fehler der Eltern die ihren Kindern uneingeschränkten Zugriff auf den App Store gewähren und die Möglichkeiten der möglichen Einschränkungen nicht nutzen.

Klar kauft ein Kind alles was es haben möchte wenn man es im Supermarkt in den Wagen legen lässt ohne einzugreifen.
Tom
Tom24.06.13 21:40
...... wenns dann ans Bezahlen geht, wird das Kind wohl kaum die Geldbörse zücken.
Tiger
Tiger25.06.13 08:08
Tom
...... wenns dann ans Bezahlen geht, wird das Kind wohl kaum die Geldbörse zücken.

Eben. Und warum sollten Dritte für diese Kinder bezahlen weil die Eltern nicht einschreiten?

Eltern haben dafür zu sorgen.

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  • Apple-Notebook (PPC oder Intel)18,4%
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