Donnerstag, 4. Juli 2013

Bei einem informellen Treffen weltweiter Apple-Store-Manager in Fort Mason, San Francisco hat Apple-CEO Tim Cook Veränderungen beim iPhone-Vertrieb angekündigt. So erklärt er, dass Macs und iPads zu mindestens 25 Prozent über die Apple Stores verkauft werden, während man im Fall des iPhone nur auf einen Anteil von 20 Prozent kommt. Dies ist umso ärgerlicher, da das iPhone als Einstiegsprodukt für den Kauf weiterer Geräte wie Macs und iPads verantwortlich ist. Weiterhin stört sich Cook am hohen Support-Aufwand im Vergleich zu den Verkaufszahlen. So werden zwar nur 20 Prozent der iPhones über die Apple Stores verkauft, aber 50 Prozent aller iPhones an der Genius Bar repariert oder ausgetauscht.

Mit neuen Maßnahmen soll daher der Verkauf von iPhones über die Apple Stores angekurbelt werden, damit sich das Verhältnis zwischen Support und Verkauf in den Apple Stores bessert. Man will hier neue Anreize schaffen, was sich schon mit der diesjährigen "Back to school"-Aktion gezeigt hat, bei der Schüler und Studenten das iPhone zusammen mit einem iTunes-Gutschein erhalten. Ende des Monats will Apple auf dem offiziellen Quartals-Treffen Details ankündigen. Bereits spekuliert wird, dass Apple dann eine Umtauschaktion starten will, bei der alte iPhones zu vergünstigten Konditionen gegen das iPhone 5 eingetauscht werden können. So will Apple auch einer iOS-Fragmentierung entgegen wirken, weil alte iPhones nicht mehr mit der aktuellen iOS-Version betrieben werden können.
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