Dienstag, 16. Juli 2013

Ende 2010 brachte Microsoft "Kinect" auf den Markt. Es handelt sich dabei um ein Gerät, um die Xbox durch Körperbewegungen zu steuern. Spezielle Kameras und Sensoren erfassen Bewegungen und setzen diese dann in Steuerbefehle um. Zur Markteinführung hieß es, nicht nur Microsoft, sondern auch Apple sei sehr an der Technologie interessiert gewesen.

Der CEO von PrimeSense, Entwickler jener Technologie, hatte sich nach Partnern umgesehen, um eine kommerzielle Umsetzung der Ideen zu ermöglichen. Dass Kinect dann jedoch zu einem Microsoft-Produkt wurde, hat laut CEO Inon Beracha mit Apples Geheimhaltungspolitik zu tun. So bestand Apple darauf, mehrere scharfe Verschwiegenheitsabkommen zu schließen, die Beracha als stark einschränkend empfand.

Jetzt sind Berichte aufgekommen, wonach das Kapitel "PrimeSense" für Apple alles andere als abgeschlossen ist. Demnach verhandelt Apple momentan mit PrimeSense, das gesamte Unternehmen für einen Kaufpreis von 280 Millionen Dollar zu übernehmen. Apple stünde damit Technologie zur Verfügung, um beispielsweise ein kommendes Apple TV oder ein neues TV-System gehörig aufzubohren. Außerdem könnte Apple als Inhaber der Lizenzen kontrollieren, welche weiteren Unternehmen die Technologie einsetzen dürfen - was wohl neben Apple nur sehr wenige Unternehmen sein werden. Bislang gab es noch keine Bestätigung zu den Berichten.
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein12,8%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,5%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,7%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,4%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,5%
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