Donnerstag, 13. Dezember 2012

Zusammen mit vier Verlagen hat sich Apple mit der EU-Kommission auf eine Änderung der Vertriebsvereinbarungen von E-Books geeinigt. Apple wurde vorgeworfen, mit einer Preisbindung an den iBookstore denn Wettbewerb im E-Book-Markt zu behindern. So war zu beobachten, dass nach dem Markteintritt Apples die Preise für E-Books großer Verlage wie Simon & Schuster, Harper Collins, Hachette und Holtzbrink stark anstiegen. Auslöser war eine Vertragsklausel, wonach E-Books im iBookstore bei der Konkurrenz nicht günstiger angeboten werden durften. Die Einigung sieht nun vor, dass Apple und die Verlage in den kommenden fünf Jahren auf derartige Auflagen bei der Preisgestaltung in Verträgen verzichten. Bestehende Verträge mit Preisauflagen werden gekündigt. Damit können andere Anbieter wie etwa Amazon die E-Books auch wieder günstiger als im iBook Store anbieten und beispielsweise in Sonderaktionen unter dem Einkaufspreis verkaufen.
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Kommentare

nowman13.12.12 13:38
Hehe
"E-books unter dem Einkaufspreis anbieten" ... na da bin ich mal auf die Berechnung gespannt.
Geht es da etwa um die Serverbetriebskosten für den Speicherplatz des E-Books ?!?
iGod
iGod13.12.12 13:42
Das hab ich mich auch gefragt. Was ist denn der Einkaufspreis von einem E-Book?
Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung!
Marcus.Kabele13.12.12 13:50
SEHR witzig! Und im deutschsprachigen Raum gibt es eine Buchpreisbindung,
in der ein eBook nicht billiger sein darf, wie die holzverarbeitende Papier-Industrie!

Im hiesigen Verlagswesen werden eBooks als Konkurrent, Papier-Alternative und als Pfui gesehen. Daß ich mir ein Buch mit Gewicht kaufe, und das eBook um 3-4 Euro für unterwegs dazu, ist außerhalb aller Konzepte.

Apple als digitaler Vertrieb darf Preise nicht festlegen, aber die Papier-Industrie den Preis elektronischer Bücher festlegen?
Da ist ein Gespräch mit der EU-Kommision angesagt.
Scubapro13.12.12 14:16
Marcus.Kabele
SEHR witzig! Und im deutschsprachigen Raum gibt es eine Buchpreisbindung,
in der ein eBook nicht billiger sein darf, wie die holzverarbeitende Papier-Industrie!
Das stimmt so nicht. Die Buchpreisbindung besagt lediglich, dass eine bestimmte Ausgabe nur zum definieren Preis verkauft werden darf. Sonderausgaben findet man z.B. bei Weltbild oft günstiger.
pudel6913.12.12 14:39
Es gibt/gab hier immer leute. welche behauptet haben dank appe seien die ebook preise gesunken. eben NICHT. und das wurd auch offiziell von behörten festgestellt, dass appe sei dank die preise gestiegen sind.
selbst stevej ging damals davon aus. dass das neue modell zu steigenden preisen führen dürfte (was gut für apple und die verlage war)
Nescio13.12.12 15:11
Na, super. Apple sagt zu, sich jetzt mal für fünf Jahre an geltendes Recht zu halten. Und die EU-Kommission akzeptiert das, anstatt derartige Bindungen einfach zu untersagen. Muss man das verstehen? Warum wird die Frage jetzt nicht geklärt, statt sie zu vertagen?
Gorch Fock13.12.12 17:23
Nescio
Warum wird die Frage jetzt nicht geklärt, statt sie zu vertagen?
Ganz einfach: Weil Apple dann die EU-Kommission übernommen haben wird.
subjore13.12.12 17:40
Die buchpreisbindung sieht in Deutschland vor, dass eBooks genau so teuer sind wie die orginal Bücher. Allerdings ist das eine Frechheit, dass sie die erst (solange es noch keine Taschenbücher gibt) zu den Preisen der festgebundenen Bücher anbieten.
Die nur Taschenbuchpreise für ihre Bücher nehmen.
Nescio13.12.12 18:11
subjore:
Das ist Quatsch, wie hier ja auch schon geschrieben wurde. Die Buchpreisbindung gilt nur je Ausgabe, d. h. Verlage haben sehr wohl die Möglichkeit, unterschiedliche Preise für Hardcover, Taschenbücher und Ebooks festzulegen. Und die tun das auch, wie man sieht, wenn man z.B. bei Amazon die Kindle- und Taschenbuchpreise vergleicht. Dass Ebooks in Deutschland so teuer sind, liegt nicht an der Buchpreisbindung, sondern an der Preidgestaltung der Verlage.
Gerhard Uhlhorn13.12.12 20:49
E-Books müssen nicht den gleichen Preis wie gedruckte Bücher haben, das ist Unsinn! Allerdings ist es juristisch auch noch nicht endgültig geklärt.
strellson14.12.12 10:46
subjore
informiere dich doch bitte vorher einfach mal. z.b. bei amazon. z.b. anhand diesen titels

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Mein erstes Apple Produkt war ein...

  • Desktop-Mac (PPC oder Intel)29,5%
  • Apple-Notebook (PPC oder Intel)18,6%
  • Klassischer Macintosh (68k)23,9%
  • Apple-Notebook/Portable (68k)2,7%
  • iPod14,5%
  • iPhone4,3%
  • iPad0,2%
  • Apple Watch0,0%
  • Andere Apple-Peripherie (Drucker, Webcam, Maus, Tastatur etc.)0,2%
  • Apple I/II, Lisa5,0%
  • Sonstiges1,1%
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