Montag, 13. Mai 2013

Bild zur News "Apple verteilt zukünftige iPhone-Produktion vermutlich stärker zwischen Foxconn und Pegatron auf"Nachdem bekannt wurde, dass Pegatron für Produktionsaufträge in der zweiten Jahreshälfte bis zu 40.000 zusätzliche Arbeiter in China einstellen will, gibt es nun Berichte, dass es sich hierbei um Aufträge von Apple handelt. Immerhin erhöht Pegatron die Zahl der Beschäftigten um gut 40 Prozent. Beobachter gehen davon aus, dass Pegatron die Arbeiter für die Produktion des günstigen Einsteiger-iPhones benötigt. Momentan fertigt Pegatron für Apple bereits das iPhone 4 und iPhone 4S, nachdem Foxconn die komplette Produktion des iPhone 5 übernommen hat.

Sollte Pegatron das Einsteiger-iPhone tatsächlich fertigen, würde Apple die Produktion der iPhones zukünftig stärker auf zwei Zulieferer verteilen. Zudem könnte Apple damit Foxconn stärker unter Druck setzten, günstigere Konditionen anzubieten. Ohnehin ist Foxconn stark von Apple abhängig und erzielt 60 bis 70 Prozent des Umsatzes mit Aufträgen von Apple. Ob Pegatron irgendwann dieses Niveau erreichen wird, bleibt fraglich. Bislang kann Pegatron nur durch einen günstigeren Fertigungspreis mit Foxconn konkurrieren.
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Kommentare

Brandy
Jau, das wollten alle. Günstigere Konditionen seitens Foxconn. Waren die in letzter Zeit durch zu hohe Kosten aufgefallen... oh man... fällt mir bald nix mehr zu ein.
Mikhael
Brandy
Jau, das wollten alle. Günstigere Konditionen seitens Foxconn. Waren die in letzter Zeit durch zu hohe Kosten aufgefallen... oh man... fällt mir bald nix mehr zu ein.
Zudem könnte Apple damit Foxconn stärker unter Druck setzten, günstigere Konditionen anzubieten.

Is doch nur eine Vermutung von sb.... Wer sagt dass es wirklich so ist???
So schnell entstehen falsche Wahrheiten!!!
Wahrscheinlicher ist doch, dass Apple lediglich Abhängigkeiten vermeiden will. Wozu das führt hat man ja bei der Zusammenarbeit mit Samsung gesehen.
Ich denke nicht, dass es im Interesse Apples liegen kann, einen bereits preisgünstigen Lieferanten dermaßen in die Zange zu nehmen, dass dort möglicherweise die sozialen Probleme eskalieren und Apple sich damit negative Schlagzeilen fängt.
GHS
Ohnehin ist Foxconn stark von Apple abhängig und erzielt 60 bis 70 Prozent des Umsatzes mit Aufträgen von Apple

Frage: kann das sein? Schliesslich arbeiten für diese Firma mehr als 1.2 Mio Leute (Stand Mai 2013). Ich habe da so meine Bedenken.
„Seht die Welt aus anderen Augen.“
iGod
Apple kann (in den Medien und im MTN Forum) nur verlieren.

Fall 1: Apple setzt Foxconn weiter unter Druck Apple wird als Buhmann dargestellt
Fall 2: Apple erhöht den Preis des nächstens iPhones wieder alles wird teurer
Fall 3: Apple zahlt Foxconn mehr Geld, bessere Arbeitsbedingungen usw die Marge sinkt weniger Gewinn für Apple Apple geht den Bach runter.

„Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung! “
iGod
Apple kann (in den Medien und im MTN Forum) nur verlieren.
Bild von www.921media.com
drebaboe
Wahrscheinlicher ist doch, dass Apple lediglich Abhängigkeiten vermeiden will. Wozu das führt hat man ja bei der Zusammenarbeit mit Samsung gesehen.
Ich denke nicht, dass es im Interesse Apples liegen kann, einen bereits preisgünstigen Lieferanten dermaßen in die Zange zu nehmen, dass dort möglicherweise die sozialen Probleme eskalieren und Apple sich damit negative Schlagzeilen fängt.

Nennt sich Marktwirtschaft...glaubst du wenn die 30 Millionen Iphones der nächsten Gen. bestellen werden die Konditionen nicht neu verhandelt? Wird kein Druck gemacht, man gänge woanders hin? Abhängigkeiten vermeiden: Ja...Kosten drücken: Willkommener Nebeneffekt
Stefan S.
Bei zwei Global Playern muss man sich keine Sorgen machen, dass einer unter die Räder käme.
Die Löhne der Arbeitnehmer hängen auch nur sehr bedingt davon ob, wieviel Apple zahlt.
„Manning, Snowden & Levison sind Helden und Obama stinkt.“
Möglichst wenig für die Arbeiter, eine Gewinnspanne von fast 50%, und nebenbei mal eben 100 Milliarden Dollar für die Aktionäre, auf Pump, um die in "Steuerparadiesen" geparkte Kohle nicht in den USA versteuern zu müssen. Klingt nicht wirklich sympathisch und schon gar nicht so, dass man diese Firma in irgendeiner Weise idealisieren sollte...
Eventus
didimac
Möglichst wenig für die Arbeiter, eine Gewinnspanne von fast 50%, und nebenbei mal eben 100 Milliarden Dollar für die Aktionäre, auf Pump, um die in "Steuerparadiesen" geparkte Kohle nicht in den USA versteuern zu müssen. Klingt nicht wirklich sympathisch und schon gar nicht so, dass man diese Firma in irgendeiner Weise idealisieren sollte...
• "Arbeiter": Was hätten diese, wenn sie keine unterbezahlten Jobs hätten? Keine Jobs.
• "Gewinnspanne": Wodurch finanziert sich eine Firma aus eigener Kraft? Mit Gewinnen.
• "Aktionäre": Warum gaben sie Geld für Aktien? Um Geld mit Aktien zu erhalten.
• "Steueroasen": Haben die USA mehr für Apple getan als Apple mit Steuern bezahlt? Nö.

Du kannst mich nun als Zyniker beschimpfen oder dich über diese böse Realität ärgern. Mangels intergalaktischer und temporaler Reisemöglichkeiten können wir aber nur hier und heute leben. Und hier und heute ist die Welt so wie sie ist. Apple arrangiert sich damit. Machst du mehr oder motzt du nur?
„Schwuppdizität. (Wortkreation: penumbra – Danke!)“
didimac So ist das Leben.
@ Eventus und söd knöd: Wie schön, dass ihr "die Welt" und "das Leben" so gut kennt Gute Nacht.
iGod
didimac
@ Eventus und söd knöd: Wie schön, dass ihr "die Welt" und "das Leben" so gut kennt Gute Nacht.

Wie schön, dass du Apples Gewinnspanne so gut kennst. Bei 50% liegt sie jedenfalls nicht.
„Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung! “
Stefan S.
Eventus
Leidest Du am Stockholmsyndrom oder bist Du Nutznieser solcher Verhältnisse oder willst Du mal so einer werden?

Oder wie kommt man auf die These Realität sei als solche hinzunehmen, da sie eben Realität wäre. Würde das stimmen, so wären wir immer noch irgendwo in der Sklavenhalter-Gesellschaft.

"Gewinnspanne", ach welch niedlicher Begriff.
Wodurch finanziert sich eine Firma aus eigener Kraft?
was meinst Du jetzt mit "eigener Kraft" ? Das ist wie bei ner Galeere: Da gibt es den König, dem die Galeere samt Sklaven gehört und dann noch ein Kapitän, der gelegentlich Anweisungen gibt und die 100 Sklaven, die sich ihr Abendessen verdienen. Also wen meinst Du mit "die Firma" und "eigener" Kraft?

Arbeiter: Was hätten diese, wenn sie keine unterbezahlten Jobs hätten? Keine Jobs.
Mal ein Vergleich: Sklaven konnten auch froh sein solche zu sein, wurden sie doch vom Herren gefüttert - oder auch nicht. (Komisch was manche so damals für Berufswahl hatten…)


"Aktionäre": Warum gaben sie Geld für Aktien? Um Geld mit Aktien zu erhalten.
Na, eine klassische Tautologie, die Du da gebastelt hast.

"Steueroasen": Haben die USA mehr für Apple getan als Apple mit Steuern bezahlt? Nö.
Echt schräg. Apple macht Milliarden-Gewinne und leidet unter dem Luxus-Problem Steuern darauf vermeiden zu wollen. Sollen halt die Anderen den Staatshaushalt finanzieren, z.B. die abhängig Beschäftigten.
Bloß weil sie nicht verbotene Schlupflöcher finden und Winkeladvokaten engagiert haben, muss man das nicht für eine gute Geschäftspolitik bzw. "Compliance" halten.



iGod
Na das war jetzt aber mal ne sauber Recherchierte, kritische Replik.
„Manning, Snowden & Levison sind Helden und Obama stinkt.“
Eventus
Stefan S.
Obwohl ich Atheist bin, gefällt mir das Gelassenheitsgebet:
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Steve Jobs sagt mal (ich glaube, es ging um den vorinstallierten MS Explorer), bei Apple seien sie zwar Idealisten, aber pragmatische Idealisten.

Ich finde die Welt bei Weitem nicht perfekt. Aber das war sie nie und wird sie nie sein. Es kann immer besser werden und, mit gelegentlichen Rückschritten, wirds das auch stetig!

Zu deiner Galeere: Es kann nicht jeder Kapitän sein. Wenn jemand, der dies kann, seine Mannschaft dazu bringt, das Schiff zu einer Insel, reich an Trinkwasser und Nahrung, zu bringen, die Leute somit bekommen, was sie prioritär brauchen und wollen, ist das eine gute Tat seitens des Kapitäns und seine "Sklaven" werden dies auch so sehen, denn ohne die Führung hätten sies nicht geschaft. Wie auch, wenn keiner je lernen konnte, zu navigieren und ein Schiff zu steuern!

Die Sklavenhalterung war grundsätzlich schlimm. Verglichen mit einer als Hexe verbrannten Frau war das Leben einer Sklavin aber ganz okay. Das ist ein krasser Vergleich, aber wer sagt, dass nicht auch unsere "Gerechtigkeit" in ein paar Hundert Jahren krude wirken wird?

Die meisten von uns müssen doch tatsächlich arbeiten, um leben zu können! Furchtbar.
"Aktionäre": Warum gaben sie Geld für Aktien? Um Geld mit Aktien zu erhalten.
Na, eine klassische Tautologie, die Du da gebastelt hast.
Nein. Sie hätten auch Klimazertifikate kaufen können, um die Welt zu retten. Das wäre allerdings blöd. Sie kauften Aktien. Aktien kaufen heisst nicht Geld spenden, sondern auf Gewinne spekulieren. Willst du dies verbieten?! Meinetwegen. Aber solangs legal ist, ists nicht verboten. Das ist eine Tautologie!
Apple macht Milliarden-Gewinne und leidet unter dem Luxus-Problem Steuern darauf vermeiden zu wollen. Sollen halt die Anderen den Staatshaushalt finanzieren, z.B. die abhängig Beschäftigten.
Wieso solls denn so wahnsinnig gerecht sein, dass jene, die viel erwirtschaftet haben, solche retten, die zu viel verschwendet haben?!
„Schwuppdizität. (Wortkreation: penumbra – Danke!)“
o.wunder
Ich denke das Apple 2 gute Gründe hat für die Fertigung bei 2 Produktionsstätten:
1) mehr Fertigungskapazität.
2) weniger Abhängigkeit vom Fertiger.

Wobei die Abhängigkeiten aufgrund der hohen Auslastung beider Fertiger weiterhin bestehen bleibt, Grund 2 also eigentlich schon wieder entfällt.

Also bleibt ein Grund übrig:
Mehr Fertigungskapazität.
Das kann zweierlei bedeuten:
1) Sie haben zuwenig Fertigungskapazität.
2) Sie planen ein weiteres Massenprodukt.

Ein neues Produkt halte ich für sehr wahrscheinlich. ZB eine Uhr oder ein Billig iPhone, oder sogar beides, wobei ich eher an die Uhr glaube.
elBohu
Kuhl wie ihr alle drauf seid!
Gott sei es gedankt, dass es den Kapitalismus gibt, sonst wären wir alle tot! Denn wer von uns kann schon ein Schiff steuern und die armen Sklaven mit Wasser versorgen.
Findet es niemand komisch, dass immer nur die mit viel Geld Möglichkeiten haben zu sparen?
Die Leute, die den Staat am Kacken halten sind nicht die mit dem meisten Geld, sondern die normalen Bürger, denn die Großverdiener bringen das Geld wo anders hin, um möglichst wenig abgeben zu müssen! Und genau die beuten dann nochmal die ärmeren aus und da kommen die Argumente gerade recht: Besser als Sklave, als gar keine Arbeit, oder die Mädchen in Thailand können froh sein über die westlichen Sextouristen, sonst hätten sie gar kein Geld.

Schon traurig, wie sehr das Geld (das die meisten gar nicht haben!) uns abstumpft!
ja vermutlich
„Man muss "NICHT" studiert haben, um etwas auf die Reihe zu bringen.“
das schlimme dan den Foxconn geschichten... Es wird NUR Apple kritisiert, dass aber die Xbox usw. und fast alle HP Notebooks auch von dort kommen... interessiert niemand.
Wie man immer gleich auf Steueroasen kommt. Wenn Apple in Europa Gewinne macht und dort auch Steuern zahlt würden sie nochmals Steuern zahlen wenn sie diese Gewinne in die USA bringen, das dieses keiner will ist doch zu verstehen oder möchtest du im Urlaub bei der Einreise auf deine Urlaubskasse noch Steuern zahlen? Klar der Vergleich hinkt aber der Galeeren/Sklaven/Prostituierte auch. Ja die Thailändischen Prostituierten können froh sein das es die Sextouristen gibt, es ist eine gut Möglichkeit die Familie zu ernähren. Da ich mal davon ausgehe hast du nichts gegen Prostition als solches sondern es geht die hier um Kinder/Jugendliche in diesem Fall kann man in Deutschland auch für Angeklagt werden nur ist die Polizei in den Ländern eher weniger aktiv aber wenn man bedenkt das Deutschepolizisten in Holland/Tschien und Polen in Zusammenarbeit mit der Örtlichen Dienststellen warum nicht in Thailand.

Irgendeiner hatte sich hier so schön gewählt "Staat am K..." ausgedrückt. Was soll das einem jetzt sagen. Ja ich habe ein dickes Fell und muss auf mein Geld aufpassen deshalb ist es mir auch nicht möglich, wie es vermutlich einige hier tun, im Supermarkt, bei McDonalds oder beim Frisör freiwillig 25% mehr zu zahlen damit der unterbezahlte Arbeitnehmer fairer entlohnt wird. Beim Frisör kommt selbstverständlich zusätzlich noch das Trinkgeld dazu. Wer das macht ist derjenige der sich wirklich über Apple und Consich aufregen kann zeigt er doch das es auch anders geht. So lange ich nicht freiwillig mehr zahle bleibe ich bei meinem "Satz so ist das Leben" denn ich mache ja nichts anderes als Apple und Co
Eventus
elBohu
Bezieht der Reiche mehr vom Staat als der Arme? Geht der Reiche öfters ins Freibad? Benutzt er öfters die Bahn? Braucht er öfters die Kindertagesstätten? Nein, alles das organisiert er sich privat und zahlts privat. Trotzdem nimmt der Staat mehr Geld von ihm. Einfach, weils bei ihm mehr zu holen gibt. Der Staat als Robin Hood. Süss.

Aber die Frage ist, warum ist der Reiche reich und der Arme nicht? Hat der Staat den Reichen reich gemacht? Oder wars seine Familie? Oder sein Können und Tun? Wieso darf also der Staat vom Reichen mehr nehmen? Ist der Liter Milch im Supermarkt nicht für alle gleich teuer? Sind nicht alle Bürger vor dem Gesetz gleich?

Steuern sind ein notwendiges Übel, um in einer Gesellschaft jene bei Laune zu halten, die nicht reich sind und es nicht werden können. Steuergerechtigkeit ist ein Widerspruch in sich.
„Schwuppdizität. (Wortkreation: penumbra – Danke!)“
Ach ja, die armen Reichen. Mir kommen gleich die Tränen.
Eventus
Mitleid kriegt man geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten.
„Schwuppdizität. (Wortkreation: penumbra – Danke!)“
Neid ist gar nicht das Problem sondern das asoziale Verhalten.
Tuco
Neid ist gar nicht das Problem sondern das asoziale Verhalten.

Ja stimmt es ist schon ziemlich asozial Reichen zu unterstellen sie wären asozial.
Schlag den Begriff doch lieber noch Mal nach.
Hab ich gemacht.

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