Apple verliert weiteren hochkarätigen Chip-Entwickler an Tesla

Nachdem mit Jim Keller bereits Apples früherer Chef-Entwickler für die A-Prozessor in iPhone und iPad zu Tesla wechselte, vollzieht diesen Schritt nun auch Apples Chip-Manager Peter Bannon. Sowohl Keller als auch Bannon kamen durch die Übernahme von PA Semi zu Apple und arbeiteten gemeinsam am Design des A4- und A5-Prozessors. Nach dem Weggang von Keller war dann nur noch Bannon für nachfolgende Designs bis zum aktuellen A9-Prozessor verantwortlich. Trotzdem ist es unwahrscheinlich, dass beide nun beim Automobilhersteller Tesla die Entwicklung von Prozessoren leiten werden.

Beobachter gehen eher davon aus, dass sich Jim Keller und nun auch Peter Bannon um die allgemeine Reduzierung des Stromverbrauchs bei den halbautonomen Tesla-Autos kümmern werden. Da es sich bei alles Tesla-Fahrzeugen um rein elektrisch betriebene Autos handelt, hat die Senkung des Stromverbrauchs unmittelbare Auswirkungen auf die Reichweite des Autos. Insbesondere bei langen Fahrten soll der Autopilot zum Einsatz kommen, um Autofahrer bei der ermüdenden Eintönigkeit langer Strecken zu unterstützten.

Ob für Apple der Abgang von Peter Bannon negative Auswirkung auf die weitere Entwicklung der A-Prozessoren haben wird, bleibt abzuwarten. Durch die Übernahme von PA Semi konnte Apple auf eine beträchtliche Anzahl fähiger Chip-Designer zurückgreifen, wobei einige das Unternehmen kurz darauf wieder verließen.

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Kommentare

jensche29.02.16 16:55
Die bereiten die Übernahme von Apple vor...
MacRudi
MacRudi29.02.16 17:14
jensche
Die bereiten die Übernahme von Apple vor…
von oder durch Apple?
Entdecke die Möglichkeiten
macbeutling29.02.16 17:24
Trojan Horse.....
Planung ist der Ersatz des Zufalls durch den Irrtum
jensche29.02.16 17:52
MacRudi
jensche
Die bereiten die Übernahme von Apple vor…
von oder durch Apple?


durch...
MacRudi
MacRudi29.02.16 17:52
Maulwurf …
Entdecke die Möglichkeiten
Stereotype
Stereotype29.02.16 18:20
jensche
MacRudi
jensche
Die bereiten die Übernahme von Apple vor…
von oder durch Apple?


durch...

Wird aber nicht stattfinden.
Eventus
Eventus29.02.16 18:50
Das ist der Beweis, Tesla entwickelt ein eigenes Smartphone!
Live long and prosper! 🖖
nopeecee
nopeecee29.02.16 19:26
Eventus

the first self driving Phone 🖖
Auch in Foren kann man höflich miteinander umgehen
Grolox29.02.16 19:35
^^ ich glaube Apple gehören schon 30% oder mehr
von Tesla und nun bringt man die Techniker schon
an die wichtigen Positionen .^^
someone29.02.16 19:50
Da hatt Elon Musk dann wohl doch nicht ganz unrecht wenn er meint dass die guten Leute zu Tesla und nicht umgekehrt wechseln.
gorgont
gorgont29.02.16 23:42
Tesla baut tolle Fahrzeuge, keine Frage. Ich finde es jedoch nicht ökologisch, Elektroautos zu entwickeln, wenn die Energie noch von Kohle, Gas oder Atomkraftwerken kommt. Auch der Strom aus der Steckdose wird nicht einfach herbeigezaubert ...
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Alex.S
Alex.S01.03.16 01:14
gorgont
Tesla baut tolle Fahrzeuge, keine Frage. Ich finde es jedoch nicht ökologisch, Elektroautos zu entwickeln, wenn die Energie noch von Kohle, Gas oder Atomkraftwerken kommt. Auch der Strom aus der Steckdose wird nicht einfach herbeigezaubert ...

Kann ich verstehen nur Vergleich jetzt die Energie und Logistik für die Herstellung von Benzin, Diesel, Oil und die ganz Chemie für Verbrennungsmotor vor. Was jede Art von Energie in Anspruch genommen wird.

Da wirkt Tesla schon etwas realistischer was die Umwelt angeht.
Not so good in German but I do know English and Spanish fluently. Warum ich es mit dem Deutsch überhaupt versuche? Weil ich in Deutschland arbeite! Lechón >:-]
Eventus
Eventus01.03.16 04:52
Warum gelten im Haus, wo überall Steckdosen sind, Elektroheizungen als nicht ökologisch (fest installiert in CH sogar verboten!), das Auto soll aber elektrisch sein, obwohl es grosse, schwere Batterien mitschleppen muss? Und im Haus brauchts einen Heizöltank oder Pelletspeicher… Irgendwie paradox.
Live long and prosper! 🖖
dan@mac01.03.16 04:55
Eventus
Warum gelten im Haus, wo überall Steckdosen sind, Elektroheizungen als nicht ökologisch (fest installierte sind in CH sogar verboten), das Auto soll aber elektrisch sein, obwohl es dazu grosse, schwere Batterien mitschleppen muss? Im Haus gibts dafür einen Heizöltank oder Pelletspeicher… Irgendwie paradox.
Naja, Neubauten bekommen doch heute meistens Wärmepumpen. Autos werden regelmäßig neu angeschafft, während man eine Heizung wie oft erneuert? Bei den Autos ist das Potenzial einfach größer schnell etwas verändern zu können.
gorgont
Tesla baut tolle Fahrzeuge, keine Frage. Ich finde es jedoch nicht ökologisch, Elektroautos zu entwickeln, wenn die Energie noch von Kohle, Gas oder Atomkraftwerken kommt. Auch der Strom aus der Steckdose wird nicht einfach herbeigezaubert ...
Madlook
Madlook01.03.16 07:28
TC und Elon Musk »spielen Schach« könnte man meinen. Vielleicht nicht einmal gegeneinander.

Wenn beide eine GEMEINSAME, längerfristige Idee haben sollten, dann bringen sie gerade ihre Figuren in Position...
Lieber wenig gut als viel schlecht!
Tomac
Tomac01.03.16 07:30
Eventus
Warum gelten im Haus, wo überall Steckdosen sind, Elektroheizungen als nicht ökologisch (fest installiert in CH sogar verboten!), das Auto soll aber elektrisch sein, obwohl es grosse, schwere Batterien mitschleppen muss? Und im Haus brauchts einen Heizöltank oder Pelletspeicher… Irgendwie paradox.
1. Nicht jedes Land produziert gleich viel Kohlestrom wie Deutschland (Schweiz: 60% Wasserkraft, 39% Atomstrom)
2. Jedem selbst ist es überlassen, ob er sein Elektroauto mit Öko-Strom laden möchte oder nicht

Ich gebe Dir recht: Wird ein Elektroauto mit Kohlestrom geladen, so ist es Unsinnig.
Ich fahre beispielsweise mein Elektroauto zu beinahe 100% mit Solarstrom.
Stereotype
Stereotype01.03.16 08:06
gorgont
Tesla baut tolle Fahrzeuge, keine Frage. Ich finde es jedoch nicht ökologisch, Elektroautos zu entwickeln, wenn die Energie noch von Kohle, Gas oder Atomkraftwerken kommt. Auch der Strom aus der Steckdose wird nicht einfach herbeigezaubert ...

Weil Elektroautos effizienter mit der Resource umgehen.

Der Großteil der gebundenen Energie in einem Liter Benzin verpufft einfach so in Wärme.
Die Effizienz eines E-Motors liegt bei ca. 80%. Heißt, die zugeführte Energie wird direkt für den Vortrieb verwendet. Bei einem Verbrennungsmotor liegt der Wert bei ca. nur 30%.

Derzeit entsteht der meiste Strom tatsächlich in Kohlekraftwerken, das verändert natürlich das Gesamtbild der Effizienz. Aber das ist momentan so. Wird in Zukunft mehr Energie aus regenerativen Quellen erzeugt, wird dieser Wirkungsgrad-Nachteil völlig nebensächlich.
Walter Plinge
Walter Plinge01.03.16 08:23
Eventus
Warum gelten im Haus, wo überall Steckdosen sind, Elektroheizungen als nicht ökologisch (fest installiert in CH sogar verboten!), das Auto soll aber elektrisch sein, obwohl es grosse, schwere Batterien mitschleppen muss? Und im Haus brauchts einen Heizöltank oder Pelletspeicher… Irgendwie paradox.

Da ist gar nichts Paradox. Der Wirkungsgrad ist einfach beschissen, wenn man erst aus Wärme Strom macht, diesen mehrfach wandelt und hunderte Kilometer transportiert, nur um am Ziel wieder Wärme draus zu machen. Dann sollte man lieber gleich in ein vernünftiges Fernwärmenetz investieren. Das gilt natürlich nicht, wenn der Strom nicht aus Wärme erzeugt wurde.

Im Gegensatz dazu dient der Strom im Auto ja nicht (vorwiegend) der Wärmeproduktion, sondern der Fortbewegung. Und der Schadstoffaustoß lässt sich am zentralen Kraftwerk halt besser kontrollieren, als am dezentralen Auto.
QuickSilverEX
QuickSilverEX01.03.16 10:07
@Walter Plinge,

so ist es. Das sieht man auch schön daran, dass ein Tesla sehr schnell in die Knie geht, wenn man mal ordentlich heizen muss (also Wärme im Inneren des Fahrzeug)
Dann halbiert sich die errechnete Reichweite mal eben.
Eventus
Eventus01.03.16 11:32
OT: Dass Wärme für Wärme sinnvoller ist ohne den Umweg über Strom ist einleuchtend, ja.

So wenig Nutzen (um die 100 km) in so schweren Akkus mitzuschleppen erscheint mir immer noch suboptimal. Zudem überzeugt mich keine der Lösungen fürs Aufladen – schnell (und an vielen «Tankstellen») austauschbare Akkus wären sicher praktischer.
Live long and prosper! 🖖
Schweizer
Schweizer01.03.16 14:12
gorgont
Tesla baut tolle Fahrzeuge, keine Frage. Ich finde es jedoch nicht ökologisch, Elektroautos zu entwickeln, wenn die Energie noch von Kohle, Gas oder Atomkraftwerken kommt. Auch der Strom aus der Steckdose wird nicht einfach herbeigezaubert ...

Gibt ja auch Windräder und Solar.
Für Benzin, Diesel gibt es keine Umweltfreundliche möglichkeiten.
Eventus
Eventus01.03.16 15:07
Schweizer
Gibt ja auch Windräder und Solar.
Es sähe zwar nicht elegant aus, aber wenn man aufs Autodach ein Windrad platziert, lässt sichs vom Fahrtwind antreiben.
Live long and prosper! 🖖
StefanE
StefanE01.03.16 15:18
Eventus
Schweizer
Gibt ja auch Windräder und Solar.
Es sähe zwar nicht elegant aus, aber wenn man aufs Autodach ein Windrad platziert, lässt sichs vom Fahrtwind antreiben.

Dann mach das mal bei einem Smart - der lernt fliegen
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!
Eventus
Eventus01.03.16 15:31
StefanE
Eventus
Es sähe zwar nicht elegant aus, aber wenn man aufs Autodach ein Windrad platziert, lässt sichs vom Fahrtwind antreiben.
Dann mach das mal bei einem Smart - der lernt fliegen
Schwere Akkus sorgen für Bodenständigkeit!
Live long and prosper! 🖖
MacRudi
MacRudi01.03.16 16:00
Eventus
Es sähe zwar nicht elegant aus, aber wenn man aufs Autodach ein Windrad platziert, lässt sichs vom Fahrtwind antreiben.
An der Küste kann man auch ohne Sonne mit dem einklappbaren Windrad die Akkus aufladen. Sinnvollerweise natürlich wenn das Auto steht.
Entdecke die Möglichkeiten
steinb_i01.03.16 16:09
Eventus
Es sähe zwar nicht elegant aus, aber wenn man aufs Autodach ein Windrad platziert, lässt sichs vom Fahrtwind antreiben.

Ich hoffe ich habe hier nur die Ironie im Beitrag überlesen. Ansonsten "Herzlichen Glückwunsch, du hast das Perpetuum mobile erfunden..."

Zum Wirkungsgrad des E-Motors: Leider wird dabei immer vergessen dass das Laden der Batterie auch nur einen Wirkungsgrad von 80-90% hat. Aber selbst wenn nachher die Energiebilanz die selbe wäre wie beim Verbrenner, dadurch dass man umweltfreundliche Energie nutzt wird das e-Auto grün. Und man möge sich die Lebensqualität in Großstädten einmal vorstellen, wenn ein Großteil der Fahrzeuge dort elektrisch unterwegs wären!
Eventus
Eventus01.03.16 16:36
steinb_i
Eventus
Es sähe zwar nicht elegant aus, aber wenn man aufs Autodach ein Windrad platziert, lässt sichs vom Fahrtwind antreiben.
Ich hoffe ich habe hier nur die Ironie im Beitrag überlesen.
Klar. Wenn man Ironie kennzeichnet, verliert sie nämlich irgendwie an Wirkung.
Live long and prosper! 🖖
steinb_i01.03.16 17:00
Sorry, bin ein Dumm-user

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