Donnerstag, 7. März 2013

Seit gut einem halben Jahr fertigt Intel bereits eine größere Anzahl an Chips für andere Unternehmen. Für den weltweit größten Hersteller von Prozessor hat dies den Vorteil kaum ausgelastete Fertigungsanlagen durch Aufträge weiter in Betrieb halten zu können. Vergangene Woche stellte Intel mit Altera den ersten Großkunden vor, den man mit diesem Konzept gewinnen konnte. Immer wieder gibt es in diesem Zusammenhang Gerüchte, dass Intel auch für Apple Chips produzieren könnte. Bislang setzt Apple bei der Chip-Produktion für iPad, iPhone und iPod touch auf Samsung als Prozessor-Zulieferer.

Wie es nun aus involvierten Kreisen heißt, sollen sich Apple und Intel seit vergangenem Jahr in Verhandlungen über eine Auftragsfertigung von ARM-Prozessoren befinden. Für Intel hätte die Fertigung von Apples ARM-Prozessoren den Vorteil, dass das Unternehmen stärker vom Wachstum im Mobilmarkt profitieren könnte. Zudem könnte Intel die Aufrüstung von Produktionsanlagen mithilfe von Großkunden leichter finanzieren. Allein in diesem Jahr wird Intel insgesamt 13 Milliarden US-Dollar in den Ausbau der Chip-Fertigung investieren. Sunit Rikhi, Intels Manager für Auftragsfertigung zufolge ist das Unternehmen für Großkunden aus dem Mobilmarkt gerüstet, wollte sich aber auf Nachfrage nicht zu Geschäftsbeziehungen mit Apple äußern. Ein Pressesprecher von Intel erklärte gegenüber Reuters, dass sich die Unternehmen ständig in Gesprächen befinden, nannte aber keine Details.
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,2%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,0%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile8,0%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,2%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,5%
895 Stimmen19.03.15 - 01.04.15
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