Freitag, 22. März 2013

Schon seit der Einführung kostenpflichtiger Zusatzinhalte in Form von InApp-Käufen gab es immer wieder Beschwerden, dass vor allem Kinder auf diese Weise für hohe Kosten sorgten. Der Verkauf virtueller Güter in kostenlosen Spielen ist dabei besonders beliebt; und oft ist Kindern nicht klar, dass hierbei mit echtem Geld bezahlt wird. Dies zog schon mehrere Gerichtsverfahren nach sich, da Apple vorgeworfen wurde, zu wenig gegen derlei Geschäftsmodelle zu unternehmen und angesichts der Umsatzbeteiligung auch keine Ambitionen zu zeigen, etwas dagegen zu tun. Entwickler von Spielen, die sich vornehmlich an Kinder richten, zielen in vielen Fällen ganz offensichtlich auf unbedarft getätigte Käufe ab; Einzelpreise von 70 Euro und mehr pro Kauf sind keine Seltenheit.

Apple hat jetzt damit begonnen, Titel mit kostenpflichtigen Zusatzinhalten zu markieren. So steht unterhalb des Buttons "Kostenlos" im App Store nun der Vermerk "Bietet-In-App Käufe" - wer für seine Kinder also kostenlose Spiele heraussucht, sieht auf diese Weise schneller, ob auch kostenpflichtige Inhalte geboten werden, oder ob es sich tatsächlich um einen komplett kostenlosen Titel handelt. Allerdings hatte Apple schon zuvor bei "Freemium"-Titeln mit In-App-Käufen die beliebtesten Zusatzinhalte aufgeführt; es ist also nicht so, als sei dies die erste deutliche Kennzeichnung. Aus diesem Grund ist es auch unsicher, ob in Zukunft weniger Eltern plötzlich horrende iTunes-Rechnungen erhalten, weil ihre Sprösslinge exorbitant viele Schlumpfbeeren kauften...
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Jedes Jahr ein neues OS-X-Update - ist das sinnvoll?

  • Ja, auf jeden Fall. OS X profitiert enorm davon und entwickelt sich sehr schnell weiter11,3%
  • Tendenziell ja, Apple kann etwas schneller neue Funktionen bieten13,9%
  • Unentschlossen - es hat Vor- und Nachteile16,6%
  • Tendenziell nein, der Zeitplan ist zu starr14,1%
  • Nein, der Jahrestakt ist Mist und die Qualität leidet enorm darunter44,1%
825 Stimmen13.05.15 - 25.05.15
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