Mittwoch, 6. März 2013

Besitzt man ein iOS-Gerät wie etwa ein iPhone, iPod oder iPad, ist man in der Regel an zusätzlichen Apps für dieses Betriebssystem interessiert. Der einzige Weg dorthin führt über den App Store, Alternativen existieren nicht.
Deswegen ist bereits im Jahr 2011 eine Klage von Kunden gegen Apple eingereicht worden mit dem Vorwurf, der Konzern bewahre sich eine Monopolstellung. Heute hat der Apple-Anwalt Dan Wall Richterin Yvonne Gonzalez Rogers aufgefordert, die Klage abzuweisen, weil Apple nicht die Preise im App Store festlege und ein "geschlossenes System" wie das des App Stores nicht illegal sei.
Apple verlangt von App-Entwicklern 30% des Kaufpreises sowie die Erfüllung einiger Vorgaben, um deren Apps in den App Store aufzunehmen. Die Klägerpartei argumentiert, weil ein Kauf einer iOS-App nicht an Apple und deren Umsatzanteilen und Richtlinien vorbeiführen könne, werde eine Monopolstellung ausgebeutet. Die Preise würden in die Höhe getrieben und Konkurrenz im iOS-App-Vertrieb werde ausgeschlossen, so weitere Vorwürfe.
Richterin Rogers äußerte sich nicht zu Apples Vorstoß; es ist unklar, wann und ob es zu einer Verhandlung kommt. Dies ist nicht die einzige Monopolklage gegen Apple, über die sie entscheiden muss: In einer weiteren geht es um ein Musikdownload-Monopol durch iTunes.
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