Donnerstag, 7. März 2013

Bild zur News "Apple-Patente beschreiben Verleih und Weiterverkauf von iTunes-Inhalten"Für Kunden ist es mit dem Vertrieb digitaler Inhalte über das Internet schwierig geworden, diese legal zu verleihen oder weiterzuverkaufen. Oftmals sind Inhalte an ein Benutzerkonto gekoppelt oder mit einem Wasserzeichen versehen. In nun bekannt gewordenen Patenten beschreibt Apple nun Wege, wie Nutzer die erworbenen Inhalte verleihen oder verkaufen können und dabei die Vertriebsrechte gewahrt werden. Der Verleih oder Verkauf kann entweder über den jeweiligen Store erfolgen oder aber direkt zwischen zwei Geräten. Zum Einsatz kommt hierbei ein DRM-System, welches den Zugriff auf den jeweiligen Inhalt reguliert. Hierbei wird auch der Transfer über einen Cloud-Dienst beschrieben. Die Patente stammen von 2011 und 2012 und beschreiben die technischen Aspekte. Bei einer Umsetzung dürften aber die Inhalte-Anbieter das letzte Wort haben, wie es auch in den Patenten beschrieben wird. Sie können für digitale Inhalte entscheiden, ob ein Transfer erlaubt ist oder nicht.
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Kommentare

JackBauer
Ich bin sowieso schon immer der Meinung das Apple den zahlreichen unkomfortablen Funktionen der Stores wenig Mitschuld trägt. Dahinter steht immer eine Industrie, die mit dem Fortschritt einfach nicht mithalten kann.

Traurig, denn wenn man sich besser anpassen würde, würden die Verluste durch illegal besorgte Inhalte bestimmt massiv zurückgehen.
iMäck
Wiederverkauf?

und wieviel Prozent vom Preis würden dann an Apple (und den Labels) gehen?...20..30%...
Eventus
JackBauer
Schlimm sind auch die lokalen Rechtebesitzer. In der Schweiz sind diese zu blöd, Serienkäufe im iTunes zuzulassen.
„Schwuppdizität. (Wortkreation: penumbra – Danke!)“
Super Apple! Haut das durch.
ilig
iMäck
Einfach nur »mäckern«? Immerhin zeigt es, dass Apple für das, was hier oft und zu Recht kritisiert wird, seit 2011 eine Lösung sucht.
o.wunder
Wenn Apple das durchsetzt hätten Sie einen echten Knaller!
Genau das fehlt und bitte auch für Software.

Es kann ja rechtlich einfach nicht sein das man beim digitalen Erwerb schlechter gestellt ist als beim herkömmlichen Erwerb.
valcoholic
Keine Ahnung was ihr hier so aufhüpft. Wie viele Patente, die Apple hält, setzen sie dann auch selbst um? Siwas haben die nur, weils nach etwas klingt, wofür man irgendwann wen verklagen kann, der's umzusetzen wagt.
diddom
So ein Quatsch, hier wieder schuldige in der Musikbranche zu suchen.
CDs darf man schon heute weiter verkaufen.
Bei digitalen Downloadmedien gibt es ja wohl ganz neue Problematiken.
Noch nie war es so günstig, Musik zu konsumieren wie heute.
So langsam kann ich dieses den Hals nicht mehr vollkriegen können seitens der Konsumenten nicht mehr hören!
JackBauer
diddom
So ein Quatsch, hier wieder schuldige in der Musikbranche zu suchen.
CDs darf man schon heute weiter verkaufen.
Bei digitalen Downloadmedien gibt es ja wohl ganz neue Problematiken.
Noch nie war es so günstig, Musik zu konsumieren wie heute.
So langsam kann ich dieses den Hals nicht mehr vollkriegen können seitens der Konsumenten nicht mehr hören!

Ich sag es dir ganz einfach: Wenn die Musik- Film- und TV-Branche schon früher auf Konzepte wie Spotify, Maxdome etc. eingegangen wären und diese unterstützt hätten, wäre der illegale Markt gar nicht so entstanden, wie er es ist.
An wem bitte als an diesen Branchen soll es liegen, dass man Nutzungsrechte nicht weiterverkaufen kann? Das man Filme und Serien (früher auch Musik) nur einmal laden kann? Das die Preise für Filme und Serien viel zu hoch sind?
Diese Probleme existieren nicht nur in iTunes.

Ich mag die Konsumentenmentalität: "Für Filme, Serien und Musik muss ich nichts bezahlen, dann ich bekommen es kostenlos" überhaupt nicht. Sie ist dumm, kindisch und engstirnig. Aber wenn ich die Preise für eine Fernsehstaffel sehe, für eine Kinokarte, für einen Film (online) etc. dann verstehe ich die Leute. Und wenn ich nach Hollywood schaue und diese Gehälter sehe (Schauspieler sind nur der Gipfel einen riesigen Eisberges), dann weiß ich: Es gibt viel Platz für Einsparungen und Preiskorrekturen nach unten.
diddom
Das gleiche blabla wie immer.
Man pickt sich immer das raus, was vermeintlich die eigene Position untermauert.
Jetzt fehlt nur noch die Behauptung, das Filesharing den Filmemachern und Musikern nutzt und alles ist wieder beisammen.
Ich kaufe heute DVDs und BluRays für 5-10€. Wer das immer noch für zu teuer hält, dem geht es um was völlig anderes. Das Argument ist lächerlich! Ein McDonalds "Spar" Menü ist teuerer oder gleich teuer.
Bei Musik das gleiche. Ein Album für 9,99 ist angeblich zu teuer, sich aber alle 12 Moante das neuste iphone kaufen...
So ein Unsinn kommt zudem auch nur von Leuten, die zumeist nicht die geringste Ahnung haben, wie viel Zeit und Geld und KnowHow in Film und Musikproduktionen stecken.
Und wer dann noch als Argument die hochbezahlten Hollywoodschauspieler nennt, unterschlägt dann die abertausend Schauspieler, Filmproduzenten, Kameraleute etc. pp, die tagtäglich Filme machen und bei weitem keine Millionen, noch nicht mal tausende Dollar verdienen.
Und wer dann noch spotify, das Hartz 4 Model für die Musikwelt, lobpreist, na dann gute Nacht!
Mr BeOS
diddom
aber sowas von +1 unterschreib!
„http://www.youtube.com/watch?v=ggCODBIfWKY Keine Mark für Scharli, denn Scharli der ist...“
JackBauer
Wenn die Musik- Film- und TV-Branche schon früher auf Konzepte wie Spotify, Maxdome etc. eingegangen wären und diese unterstützt hätten, wäre der illegale Markt gar nicht so entstanden, wie er es ist.

Wenn Du das wirklich glaubst, bist Du ziemlich naiv.
Mac-Harry.de
Die Musik gehört NICHT dem Anwender, sondern Apple! Habe ich jetzt die Bedingungen nicht richtig gelesen?

Der Anwender hat nur ein Nutzungsrecht, dass mit dem Tod verloren geht und nicht übertragen werden kann. Was nützt es da, ein Nutzungsrecht zu übertragen, dass ist so, als würde ich ein gemietetes Haus nutzen, ziehe aus und geben den Mietvertrag weiter. Der Eigentümer ist und bleibt Apple für im iTunes Store gekaufte Inhalte. Lediglich der Nutzer/Anwender wechselt.
Cupertimo
Wenn Du das wirklich glaubst, bist Du ziemlich naiv.
Ich kann mich noch an die Zeiten von Napster erinnern. Zu der Zeit hab ich mir die Lieder vor dem Kauf über Napster runtergeladen. Dann kam die UnCD und ich habe den Kauf eingestellt. Darauf folgende das vorgehen gegen Napster User und ich habe das Musik hören eingestellt.

Man kann es recht einfach zusammenfassen: Als dass "normale" kopieren nicht verfolgt wurde, ist die Musikindustrie von einem Umsatzrekord zum nächsten gehüpft.

Gruß ticaki
diddom
Ich kaufe heute DVDs und BluRays für 5-10€.
Für alte Schinken vielleicht. Aber nicht für Neuerscheinungen. Und dann muß man sich immer minutenlang als Raubkopierer beschimpfen lassen, bevor man endlich den Film schauen darf.

Die rein digitalen Versionen sind mir im Vergleich zum Datenträger momentan auch noch zu teuer. Bei Musik stört mich das nicht, da absolut DRM-frei.

Und das mit dem Wiederverkauf: gab es da nicht Bestrebungen seitens der MI bei der Bucht genau das verbieten zu wollen? Haben die den Leuten dann gleich gewerblichen Handel unterstellt? Irgendwas klingelt da in meinen Ohren. Ich bin sicher: könnten sie verhindern, daß man CDs weiterverkauft, würden sie es tun. Zum Glück ist die Sache nicht so einfach.
MiiCha
Apple sollte sich erstmal um grundlegendere Dinge kümmern, wie den V E R K A U F von Filmen in HD und Movies in the Cloud. Hab hier duzende, in iTunes gekaufte oder bei BluRay beiliegende Digitale Filme (leider meist in SD,da man HD nur noch leihen kann)
Musik ist wahrlich zu Centartikeln und ehrlich gesagt wäre mir da der Weiterverkauf meiner digitalen Sammlung ( iTunes und Amazon ) zu kompliziert, gute Musik hab ich auf CD und LP,alles andere wird bei Nichtgefallen gelöscht.
Mac-Harry.de
Die Musik gehört NICHT dem Anwender, sondern Apple!...

Schätzelein, Apple ist nicht Inhaber der Songs die du via iTunes Store kaufst. Du kaufst jeweils Nutzungsrechte an einem geistigen Eigentum der Macher (Songwriter/Produzenten). Das war schon immer so - auch als es noch keine digitalen Vertriebswege gab und man noch Schallplatten gekauft hat.
Apple wird lediglich von den Rechteinhabern autorisiert unter einhaltung bestimmter Auflagen den Vertrieb bestimmter Nutzungsrechte zu tätigen.

Ich freue mich über die Patente, weil ich glaube dass damit der Grundstein für das Zusammenführen/Übertragen von Einkäufen von einer zur anderen Apple-ID endlich gelegt sein könnte. Finally...
JackBauer
diddom
Jetzt fehlt nur noch die Behauptung, das Filesharing den Filmemachern und Musikern nutzt und alles ist wieder beisammen.
Ich kaufe heute DVDs und BluRays für 5-10€. Wer das immer noch für zu teuer hält, dem geht es um was völlig anderes. Das Argument ist lächerlich! Ein McDonalds "Spar" Menü ist teuerer oder gleich teuer.
Bei Musik das gleiche. Ein Album für 9,99 ist angeblich zu teuer, sich aber alle 12 Moante das neuste iphone kaufen...
So ein Unsinn kommt zudem auch nur von Leuten, die zumeist nicht die geringste Ahnung haben, wie viel Zeit und Geld und KnowHow in Film und Musikproduktionen stecken.
Und wer dann noch als Argument die hochbezahlten Hollywoodschauspieler nennt, unterschlägt dann die abertausend Schauspieler, Filmproduzenten, Kameraleute etc. pp, die tagtäglich Filme machen und bei weitem keine Millionen, noch nicht mal tausende Dollar verdienen.
Und wer dann noch spotify, das Hartz 4 Model für die Musikwelt, lobpreist, na dann gute Nacht!

Liest du überhaupt was ich schreibe, oder legst du es nur so zurecht, dass es deine unbegründete Meinung untermauert?

Ich habe nicht geschrieben, dass die Preise für BlueRays oder DVDs zu hoch sind, dass habe ich sogar ausgeklammert! Ich habe nicht geschrieben, dass Alben zu teuer sind. Was du gegen Spotify hast weiß ich nicht - generell kommen von dir keine Argumente sondern nur unnachvollziehbare emotionale Ausschüttungen.

Du redest von Angeboten außerhalb der digitale Welt. Ich rede von den Angeboten in der digitalen Welt. (jetzt mitbekommen?) Diese sind überzogen, unverschämt und schlechter. DAS habe ich kritisiert, nichts anderes. Was du da für eine Provokation rausliest - keine Ahnung.

Und zu deiner Debatte wie viel Aufwand in Filmen steckt: Ich kritisieren nicht die guten (und manchmal auch schlechten) Durchschnittsgehälter der Angestellten, sondern die Gehälter der Leute die vollkommen überzogen ihre Gewinne abschöpfen (nicht nur Schauspieler mit Gewinnbeteiligung). Bevor du mit Setbauten kommst: Gewinn ist Ertrag minus Aufwand. Das Gehalt der tausende Beschäftigten ist schon abgezogen.
Das Ganze ist eine Gelddruckmaschine. Schaue dir die Gewinnspannen der großen Produktionen an. Dagegen ist die Apple-Marge fast ein Witz. Und dann kommen sie uns mit 3D-Aufschlag und Überlänge? Schlecht nachbearbeitetes 3D? Am besten noch HFR mit nem Bonus-Aufschlag. Und die Marge an dem Ticketpreis fürs Kino ist dann noch immer nicht hoch genug, dass die auf stundenlange Werbung verzichten können.

Wenn du mich fragst ob ich denke, dass einem Winterkorn oder einem Robert Downey jr. seine Boni (Gewinnbeteiligung etc.) zustehen (und ich bin ein Fan von Downey jr.), dann sage ich Winterkorn. Im Prinzip ist mir der Gewinn dieser Produktion auch scheißegal. Aber immer mehr Gewinn + Erhöhung der Preise? Tut mir leid - irgendwo hört mein Verständnis halt auch mal auf.

Um wieder zur eigentlichen Debatte zurückzufinden: Ich finde es eine Frechheit mir den "Kauf" von Serien, Filmen und Musik auf iTunes etc. anzudrehen, ohne mir wirklich das Eigentum zu übergeben, zu einem höheren Preis wie im Laden, wo ich das Eigentum bekomme. Dann könnte man ja noch sagen: Ja aber iTunes speichert das ja für dich und du kannst es dir immer wieder runterladen (Ironie erkannt?)
Weiterverkauf und Verleih sind ein Schritt in die richtige Richtung (auch im App Store).

Ich hoffe du hast verstanden was ich meine und kapiert, dass du vollkommen an mir vorbeigeredet hast.
Cupertimo
JackBauer
Wenn die Musik- Film- und TV-Branche schon früher auf Konzepte wie Spotify, Maxdome etc. eingegangen wären und diese unterstützt hätten, wäre der illegale Markt gar nicht so entstanden, wie er es ist.

Wenn Du das wirklich glaubst, bist Du ziemlich naiv.

Deine Meinung, meine Meinung. Die illegalen Downloader und Filesharer etc. in meinem Bekanntenkreis sind aber grundsätzlich bereit Geld für Inhalte auszugeben. Nur sind ihnen die Preise und die Verfügbarkeit halt einfach in 90% der Fälle unangemessen. Das es trotzdem nicht ok ist sich das Zeug einfach so zu holen ist hoffentlich klar.
chessboard
JackBauer
Ich finde es eine Frechheit mir den "Kauf" von Serien, Filmen und Musik auf iTunes etc. anzudrehen, ohne mir wirklich das Eigentum zu übergeben, zu einem höheren Preis wie im Laden, wo ich das Eigentum bekomme.
Das Eigentum an der Musik, den Filmen, den Büchern etc. wirst Du niemals bekommen. Das hast Du auch bei einer gekauften DVD oder einem Buch nicht – da gehört Dir persönlich ausschließlich die Silberscheibe in ihrer Materialität oder der Block Papier.

Ich kann verstehen, dass diese Tatsache vielen Lesern und Hörern und Filmfreunden erst mit der Digitalisierung bewusst geworden ist und die Kunden nun das Gefühl haben, für ihr Geld nicht mehr wie vorher einen Besitz an Etwas zu erwerben und daher die Dateien als Besitzobjekt betrachten. Insofern ist es überfällig, dass es möglich wird diese Dateien legal weitergeben zu können ohne gegen das Urheberrecht zu verstoßen. Dass also der Erstkäufer mit den Nutzungsrechten auch den "Besitz" an einen Anderen weitergibt. Ich glaube, das wäre dem Verständnis der Kunden für den Wert der digitalen Güter sehr förderlich.
Ties-Malte
Musik ist — Gott sei Dank! — inzwischen weitestgehend DRM-frei. Hier also erneut die alten Schlachten zu schlagen ist… was für Nostalgiker und Leute mit zu viel Zeit.
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“

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