Donnerstag, 25. August 2011

Nachdem Tim Cook jetzt das Ruder bei Apple offiziell übernimmt, ohnehin war er das ganze Jahr über bereits als amtierender CEO tätig, haben sich zahlreiche Marktbeobachter zu Wort gemeldet. Maynard Um von UBS rechnet mit keinerlei Schwierigkeiten, wenn Cook die Amtsgeschäfte komplett übernimmt, anstatt wie bislang als Interim-CEO zur Verfügung zu stehen. Außerdem sei die Ankündigung nicht wirklich überraschend erfolgt; auch wenn der Aktienkurs jetzt nachgebe, so sei doch mit einem Führungswechsel zu rechnen gewesen. UBS rät weiterhin uneingeschränkt zum Kauf der Apple-Aktie, es seien weitere starke Quartale zu erwarten.
Mark Moskowitz von J.P. Morgan sieht Apples Geschäftsmodell als so stabil an, dass nicht mit Schwierigkeiten zu rechnen ist. Das ganze Management sei für Apples Produkte verantwortlich, das Team habe gemeinsam gute Produkte geschaffen, die auf lange Sicht hin erfolgreich sein werden. Katy Huberty von Morgan Stanley bezeichnet die Ankündigung als "well timed and planned leadership transition" - eine gut geplante und zeitlich sinnvolle Entscheidung.
Gene Munster von Piper Jaffray betont, Steve Jobs' größte Leistung für Apple sei Apple selbst. Seine Visionen und seine Arbeit werden Apple immer vorantreiben. Aus diesem Grund sieht Munster Apples Zukunft als rosig an. Ohne jeglichen Zweifel könne man sagen, Apple werde sich weiterhin großartig entwickeln. Mit großen Veränderungen sei ohnehin nicht zu rechnen, da die Roadmap für die nächsten Jahre feststehe. In diese habe sich Steve Jobs maßgeblich eingebracht - zumal Jobs ja auch weiterhin als Aufsichtsratsvorsitzener zur Verfügung steht.
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Kommentare

Cupertimo25.08.11 11:35
Laut Jobs liegt die innovativste Zeit erst noch vor uns. Ich denke, dass Cook das weiterhin gut macht, auch wenn er nicht so eine Persönlichkeit wie Jobs darstellt.
Tiger
Tiger25.08.11 11:47
Apple besteht aus mehr Mitarbeitern als Steve Jobs. Jobs ist nicht für alle Innovationen verantwortlich, er hat aber ein gutes Gespür bei der Zusammenstellung des Teams und der Prodtukte bewiesen.

Ich glaube nicht, dass sich bei Apple viel ändern wird. Der weg ist für viele Jahre vorgegeben.
eiPätt25.08.11 11:48
Gene Munster von Piper Jaffray betont, Apples größte Leistung für Apple sei Apple selbst. Seine Visionen und seine Arbeit werden Apple immer vorantreiben...

Verstehe den Absatz nicht, ist da ein zu viel und ein Name zu wenig drin?
PharaoM
PharaoM25.08.11 11:51
wer gibt was auf Anal lysten meinungen?
iGod
iGod25.08.11 11:54
In den nächsten paar Jahren sollte sich nicht all zu viel ändern, weil man eben schon an den neuen Produkten arbeitet. (Seit wann hatte man an dem iPad gearbeitet?)
Vielleicht wird Steve auch noch vorgesorgt haben und ein Ideenheftchen angelegt haben von dem Apple noch lange zehren kann. Außerdem ist Jobs noch nicht aus der Welt und wird noch sein Senf dazu geben können.

Heutzutage wird Apple sowieso von allen gekauft und ich glaube kaum das alle Käufer "Fanboys" sind und diese Nachricht bei ihnen Entsetzten, Panik, oder Trauer auslöst.
Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung!
snowman-x25.08.11 11:55
die roadmap möchte ich mal sehen
locoFlo
locoFlo25.08.11 12:03
Vielleicht wird Steve auch noch vorgesorgt haben und ein Ideenheftchen angelegt haben von dem Apple noch lange zehren kann.

Sag mal iGod, glaubst du wirklich, dass Steve Jobs seit seiner Rückkehr auch nur eine Innovation von Apple persönlich erfunden hat?
Er bringt die Leute zusammen die das können und verkauft es dann genial an die Öffentlichkeit, das ist sein Talent.
Nobody dies as a virgin, life fucks us all. KC
Tiger
Tiger25.08.11 12:04
Ändern wird sich erst dann etwas wenn weitreichende Änderungen anstehen.

Ich hoffe aber, dass Cook Apple nicht auf "Was würde Steve tun" -Art führt.

Gut finde ich, dass Cook dem Unternehmen an sich mehr Platz in der Öffentlichkeit lässt. Schließlich ist für den Erfolg von Apple nicht nur Jobs verantwortlich. Dafür spricht, dass Cook nicht so eine Rampensau ist wie Jobs. Nach meinem Geschmack war Jobs zu sehr das Gesicht von Apple. Das zeigten die Reaktionen auf seinen gesundheitlichen Zustand. Private und gesundheitliche Probleme des CEO´s sollten keinen, oder zumindest nur geringen Einfluss auf das Unternehmen haben.
iGod
iGod25.08.11 12:12
locoFlo

Sicherlich glaube ich das nicht. Ich glaube aber er hat Ideen gehabt wo es langgehen muss/soll und geniale Köpfe haben diese dann im Hintergrund umgesetzt.
Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung!
ExMacRabbitPro
ExMacRabbitPro25.08.11 12:14
locoFlo
Sag mal iGod, glaubst du wirklich, dass Steve Jobs seit seiner Rückkehr auch nur eine Innovation von Apple persönlich erfunden hat?

Erfunden nicht, aber entschieden in welche Richtung etwas geht und ob oder ob nicht ein Produkt daraus wird, das hat er. Erst das macht eine Erfindung zu einem Erfolg.
"Every Gun That Is Made, Every Warship Launched, Every Rocket Fired, Signifies - In The Final Sense - A THEFT From Those Who Hunger And Are Not Fed, Those Who Are Cold And Are Not Clothed." - Dwight D. Eisenhower.
antipod
antipod25.08.11 12:16
Ausserdem bleibt Steve jObs im Vorstand. Und die Positionen bei Apple, die bisher von "genialen" bzw kreativen Köpfen besetzt wurde, werden das auch in Zukunft sein.
Rabarber, Rabarber, Rabarber....
Dr. Seltsam
Dr. Seltsam25.08.11 12:16
Ich gebe auf die Meinung von Analysten genau so viel, wie auf die von Zukunftsforschern: Gar nichts.
re:com25.08.11 12:18
Erfunden nicht, aber entschieden welche Richtung etwas geht und ob oder ob nicht ein Produkt daraus wird, das hat er.

... sicherlich nicht ganz allein, sondern wohl eher das ganze C-Level.
Tiger
Tiger25.08.11 12:26
re:com

So ist es. Und ich denke, dass Cook, im Gegensatz zu Jobs, dem Unternehmen an sich und den Teams mehr Aufmerksamkeit lässt. Für meinem Geschmack stand Jobs immer zu sehr im Rampenlicht wodurch er als Person zu sehr mit den Produkten in Verbindung gebracht wurde.

Keine Frage, unter Jobs führung ist Apple erblüht, aber das hat er weniger durch eigene Innovationen geschafft sondern mehr dadurch, dass er gute Teams zusammengestellt hat.
iGod
iGod25.08.11 12:26
Steve Jobs submits resignation as CEO of Apple, elected Chairman of the Board. Tim Cook in as CEO

Das glaube ich nicht. Ich denke schon, dass er die Hosen an hatte.
Ive soll ihm ja die Idee vom iPod berichtet haben und Jobs soll ja nur gesagt haben "Mach mal". Und stand nicht mal in einem Bericht, dass Jobs im Aufzug Mitarbeiter fragte an was sie arbeiten und wenn ihm das in dem Moment nicht gefiel hat er das Projekt einstellen lassen?
Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung!
Tiger
Tiger25.08.11 12:30
iGod

Da ging es wohl weniger darum ob es ihm gefiehl oder nicht sondern mehr darum, ob ein Projekt für die Zukunft etwas bringt.
iGod
iGod25.08.11 12:31
Edit: Das mit dem Fahrstuhl steht in dem Bericht vom Spiegel. Heft Nummer 17 vom 26.4.2010

Tiger

Ja, er soll wohl gesagt haben dann "Das brauchen wir jetzt nicht mehr." Aber es zeigt doch, dass er solche Entscheidungen alleine und mehr oder weniger Spontan getroffen hat und nicht das ganze C-Level involviert hat.
Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung!
Tiger
Tiger25.08.11 12:33
iGod

Na wenn´s im Spiegel stand wird´s wohl wahr sein
iGod
iGod25.08.11 12:42
Tiger

Hast du den Artikel mal gelesen gehabt? Jedenfalls wird dieser Teil von einem Apple Mitarbeiter geschildert. Natürlich kann man nie wissen wie es genau war, aber ich glaube schon Steve sehr viel alleine entschieden hat und das C-Level vielleicht in der Kantine am C-Level-Tisch darüber informiert hat
Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung!
Tiger
Tiger25.08.11 12:49
iGod

Das mag sein, aber du kannst dir sicher sein, dass wenn der Rest der Führung nicht mit Jobs´ Entscheidung einverstanden war diese auch wieder rückgängig gemacht worden wäre. Weitreichende Entscheidungen blieben sicher nicht ihm alleine überlassen.

Auch ein Steve Jobs konnte nicht nach Lust und Laune Projekte einstellen, er muss schon darlegen können aus welchem Grund ein Projekt eingestellt wurde. Ein "das Projekt gefällt mir nicht" reicht da nicht aus.
PeteramMeter25.08.11 13:03
Bei den riesigen Barreserven stellt man sich doch eher die Frage, was damit geschehen soll? Ich hätte gedacht, SteveJ leitet hier noch etwas ein, eine Übernahme zum Beispiel. Aber schaut aktuell nicht dannach aus... Also dürfte sein Nachfolger über das Geld verfügen..
Auch ein Steve Jobs konnte nicht nach Lust und Laune Projekte einstellen, er muss schon darlegen können aus welchem Grund ein Projekt eingestellt wurde. Ein "das Projekt gefällt mir nicht" reicht da nicht aus.
Also... wenn man die verschiedenen Interwievs und inoffizielle Bios nimmt, dann hat ein "gefällt mir nicht" von Steve schon ausgreicht um ein Projekt einzustellen. Steve hatte wohl praktisch kompletten Handlungsspielraum.
re:com25.08.11 13:10
Also... wenn man die verschiedenen Interwievs und inoffizielle Bios nimmt, dann hat ein "gefällt mir nicht" von Steve schon ausgreicht um ein Projekt einzustellen. Steve hatte wohl praktisch kompletten Handlungsspielraum.

Das hat die gewählte Geschäftsführung quasi immer. Egal welche Firma ...
Dr. Seltsam
Dr. Seltsam25.08.11 13:20
Ein Vorstand, der den Reichtum der Shareholder in solchem Maß erhöht hat, hatte mit Sicherheit einen enormen Handlungsspielraum.

Ich kann mir nicht vorstellen dass bei Apple irgend ein Projekt weitergeführt worden wäre, wenn Jobs das nicht als sinnvoll erachtet hätte.

Ob Tim Cook allerdings ein Projekt gegen den Willen von Aufsichtsratschef Jobs durchführen kann...
Tiger
Tiger25.08.11 13:29
Wenn der Vorstand davon überzeugt ist, dass eine Entscheidung falsch ist, wird er diese auch nicht unterstützen.

In einem Unternehmen geht es nicht um die Launen einer einzelnen Person, es geht darum das Unternehmen gewinnbringend zu führen. Solange alles gut läuft stellt niemand fragen.

Sicher genoss Jobs überdurchschnittlich hohes Vertrauen und mehr Handlungsspielraum als andere in seiner Position. Dennoch kann ein CEO nicht je nach Laune entscheiden.

Es geht um das Geld der Anleger und um den Erfolg des Unternehmens, eine falsche Entscheidung aus einer Laune heraus kann viel Geld kosten und dann wird natürlich nachgefragt aus welchem Grund ein Projekt eingestellt wurde, oder warum ein Projekt nicht rechtzeitig eingestellt wurde. Ich glaube kaum, dass die Antwort "Herr Jobs hat das Projekt nicht gefallen" zufriedenstellend gewesen wäre.
thomas b.
thomas b.25.08.11 13:48
Mit Cook und Jobs dürfte es sich ähnlich verhalten wie bei Medwedew und Putin: Ist mir doch egal, wer unter mir Präsident ist.
PeteramMeter25.08.11 13:56
@Tiger
Lies dich doch bitte einfach mal in das Thema ein. Gibt ja einige Bücher über Jobs, Apple und Jobs Magmentstil. SteveJ Handlungsspielraum ging sehr viel weiter als üblich. Und Jobs hat wohl einige Projekte schnell gekippt. Da gibts ja auch das berühmte Fahrstuhlgespäch...
Tiger
Tiger25.08.11 14:05
Okay, ihr habt mich überstimmt, Godfather Steve hat die Macht, die alleinige Macht.

Vielleicht solltest du auch die Bücher lesen in denen es um die Zeit ging in der Steve Jobs das Unternehmen zum ersten mal verließ.
hg6725.08.11 14:14
Cook wird sicherlich ein besserer Leader soll als dieser Apotheker der jetzt verfügt hat, daß HP keine PC´s mehr bauen lässt..

ich mache mir keine Sorgen um das äpfelchen...
marco m.
marco m.25.08.11 14:27
Natürlich wird sich nichts ändern. Wer glaubt, dass für alles nur Steve Jobs verantwortlich ist, der lebt realitätsfremd. Das Einzige was mir fehlen wird, sind diese unterhaltsamen Keynotes. Die macht tatsächlich keiner besser als Jobs. Die Jungs, die die Letzte zum grössten Teil abhielten, waren eher langweilig.
Chevy Chase: "Twenty years ago, we had Steve Jobs, Johnny Cash and Bob Hope. Now we have no jobs, no cash, and no hope. Please, don't let Kevin Bacon die."
Grolox25.08.11 16:23
Also erstens ist Jobs noch nicht weg , ganz weg
und zweitens sollte man Tim auch eine Chance
geben. Die Aufgabe ist nun wirklich nicht leicht.
Nur mal ein Beispiel ...HP würde ich als
Manager sofort übernehmen , da kann man
nichts mehr falsch machen.
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  • Andere Apple-Peripherie (Drucker, Webcam, Maus, Tastatur etc.)0,2%
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  • Sonstiges1,2%
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