Dienstag, 19. März 2013

Der US-amerikanische Mobilfunknetzbetreiber AT&T musste 2010 einräumen, dass Hacker sich Zugriff auf die Daten von iPad-Nutzern verschafft haben, nachdem diese schutzlos auf einem Server hinterlegt waren. Für die Ausspähung der Nutzerdaten verantwortlich war eine Gruppe von Computerexperten unter der Bezeichnung Goatse Security. Sie entwickelten ein Skript, dass die IDs der Geräte übermittelte, woraufhin der AT&T-Server automatisch weitere Daten wie E-Mail-Adresse zurücklieferte. Durch Ausprobieren unzähliger Kombinationen entstand so eine Liste von 114.000 Mail-Adressen, in der sich auch Politiker und Prominente befanden.

Nachdem AT&T die Sicherheitslücke geschlossen und das FBI die Ermittlungen aufgenommen hatte, wurde nun einer der für den Hack verantwortlichen Computerexperten, Andrew Auernheimer, zu einer Haftstrafe von drei Jahren und fünf Monaten verurteilt. Gegen das Urteil wurde bereits Berufung eingelegt, da für den Hack keine Umgehung von Sicherheitsmechanismen nötig war, sondern nur die IDs durchprobiert werden mussten. Der ebenfalls angeklagte Computerexperte Daniel Spitler hatte bereits 2011 gestanden, wurde bislang aber noch nicht verurteilt.
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,3%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,1%
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  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,2%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,5%
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