Mittwoch, 22. Mai 2013

Heute vor 40 Jahren, am 22. Mai 1973 wurde am Xerox PARC (Palo Alto Research Center) in einem ersten Dokument die Idee des Ethernet als passives Netz für elektromagnetische Wellen festgehalten. Vorlage für das Ethernet bildete das funkbasierte ALOHAnet der Universität von Hawaii, bei dem alle Computer gleichzeitig auf einer Frequenz mit dem Zentralsystem kommunizierten. Die Entwicklung des Ethernet dauerte mehrere Jahre und führt 1975 zu einem ersten Patent und 1976 zur Vernetzung des PARC. Die ursprüngliche Bandbreite betrug 3 Mbit pro Sekunde. Der Erfinder Robert Metcalfe verließ Xerox 1979 und gründete mit 3Com ein Unternehmen zur Förderung von Ethernet-Netzwerken.

Mit Unterstützung anderer Unternehmen wurde schon bald am IEEE-802-Standard gearbeitet, wobei die Bandbreite auf 10 Mbit pro Sekunde stieg. Eine zentrale Rolle spielten die 48-bit MAC-Adressen zur Zuordnung von Datenpaketen an die einzelnen Anschlüsse. Anfang der 1980er Jahre musste Ethernet noch mit Token Ring und Token Bus konkurrieren, konnte sich nach einigen Jahren aber als kostengünstigere und robuste Variante zur Vernetzung von Computern durchsetzen. Ethernet sicherte den Erfolg des Internets und legte die Grundlage für das heutige Web. Im Laufe der Zeit hat sich Ethernet weiterentwickelt, wobei auch die Bandbreite immer weiter erhöht wurde. Mittlerweile sind 1.000 Mbit (1 Gbit) pro Sekunde der Standard und 1.000.000 Mbit (1 Tbit) pro Sekunde in der Entwicklung.
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