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Samstag, 22. Oktober 2011
"Ich werde bis zum letzten Atemzug dranbleiben und jeden Penny von Apples 40 Milliarden Dollar auf der Bank einsetzen, um dieses Unrecht zu korrigieren. Ich werde Android zerstören, weil es ein gestohlenes Produkt ist. Ich bin bereit, den Atomkrieg zu erklären."
Zitat, ZDNet, 21.10.2011

Dieser angebliche Ausspruch von Steve Jobs, der dieser Tage in fast jeder Zeitung zu lesen ist, lässt mir keine Ruhe. Also habe mal ein wenig nachgelesen, wie und durch wen Android entstanden ist, was da wohl geklaut wurde und teile meine Erkenntnisse:


Der jetzige Android-Chef bei Google ist Andrew (Andy) Rubin.

Wer ist Andy Rubin, bzw. wie war der Werdegang in Bezug auf Android?

Apple:
Andy Rubin began 1989 bei Apple, und war an der Entwicklung einer Echtzeit-API beteiligt (1990, Project "Magic Cap").

General Magic (Spin-Off des Magic Cap Projektes):
Er wechselte dann zu General Magic, ein Unternehmen das von Bill Atkinson, Andy Hertzfeld und Marc Porat gegründet wurde. Als es dort keine Erfolge mit den Entwicklungen gab, wechselte er zu Artemis Research, das später als WebTV von Microsoft übernommen wurde.

Danger Inc.:
Er gründete nach einigen weiteren Jahren zusammen mit Matt Hershenson und Joe Britt, die Firma Danger, Inc, die im Februar 2008 von Microsoft gekauft wurde. Produkt: Danger Hiptop, T-Mobile Sidekick.

Android:
Nachdem er bei Danger Inc. als CEO entlassen wurde, gründete Andy Rubin 2003 seine eigene Firma Android.

Google:
2005 wurde die Firma Android dann samt Andy Rubin von Google übernommen.


Was wurde angeblich geklaut?

Dabei geht es wohl um das Apple Patent 263, das in den Mitte 90er Jahren bei Apple entstanden ist, bei Arbeiten an einer Art Framework für mobile Betriebssysteme, das Rubin zu den Arbeiten an Android inspiriert haben soll.

Die Verletzung desselben Patentes ist auch Gegenstand einer aktuell gegen HTC laufenden Klage von Apple.
Quellen: GiGa:
Android-Schweiz:
Handelsblatt:

So weit ein kurzer Umriss der Geschichte.
Die Gerichte werden entscheiden, was an der Ideen Mitnahme und den Patentverletzungen dran ist.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, das Steve Jobs wohl erst mit dem Weggang von Eric Schmidt 2009 und der Herausgabe eines Android Smartphones 2010 endgültig der Kragen geplatzt sein soll und er erst zu dieser Zeit den jetzt überall zitierten Ausdruck mit der Erklärung des Atomkrieges gebracht haben soll. Quelle:


Wikipedia zu Andy Rubin:
Kurzes Profil von Andrew Rubin
(o.wunder)
22.10.11
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Samstag, 13. August 2011
Für alle die es interessiert, hier mein Eindruck vom Samsung Galaxy S2 das mir für einen kurzen Test zur Verfügung stand.

Ich berichte von meinem persönlichen Eindruck der ersten Benutzung des eingerichteten Smartphones und als jemand der bisher nur mit iPhones und Palms Erfahrung hat, angefangen vom iPhone 3G, dem 3GS und dem iPhone4 das ich mir bei Bekannten angeschaut habe. Ich habe mich nicht mit der Einrichtung beschäftigt, die beim iPhone sicherlich deutlich einfacher ist.

Besonders interessant finde ich, die eigenen Eindrücke mit den zahlreichen Testberichten zu vergleichen, dabei fällt mir immer wieder auf, daß in Testberichten viel von Ausstattung und Performance Zahlen gesprochen wird, mal schauen was ich davon in meinen persönlichen Eindrücken wieder finde.


Samsung Galaxy S2, ein erster Eindruck:


Display:

Farben viel zu knallig, verzerrt, übersteuert, teilweise direkt falsche Farben, zB bei Naturtönen (grüner Rasen), Haut, Neon Farben zB gelber neon Textmarker komplett falsch, wird zu neon grün.

Sobald man nicht genau in einem 90 Grad Winkel auf das Display schaut, gibt es einen starken blau/grün Stich.

4,3" ist riesig, zusammen mit dem Rand um das Display herum, vielleicht schon zu groß für die Hosentasche.
Auflösung ist gut, aber nicht so knackig scharf wie beim iPhone4.


Kamera:

Fokusiert erst auf antippen, iPhone fokusiert immer und ist dadurch schneller.
Makromodus für Nahaufnahmen muss man selber in den Einstellungen einschalten, macht das iPhone automatisch.


Geschwindigkeit:

Reaktionsgeschwindigkeit der Oberfläche:
kaum ein Unterschied zum iPhone 3GS, aber ok. Auch in den meisten Apps merkt man keine größere Geschwindigkeit als beim iPhone 3GS.
Bestimmt ist das bei Spielen anders, habe ich nicht angeschaut.


Ausnutzung des Displays:

Grundsätzlich in fast allen Apps schlecht, da sehr viel Platz für riesige Schriften verschenkt wird.


Oberfläche:

Geschmackssache. Macht auf mich einen wesentlich unaufgeräumteren Eindruck als bei iOS. Es gibt 2 Ansichten: Alle Apps, die nicht sortierbar sind und die unterschiedlichen Bildschirme auf die Apps und Widgets platziert werden können (müssen), dort auch mit Ordnern sortierbar.
Mir fehlt die Kennzeichen Zahl bei den Apps, dafür gibt es unter Android nur den EventManager den ich für diesen Zweck der Benachrichtigung über neue Einträge bei den Apps aber für nicht so geeignet halte weil es eine Informationsüberflutung ist.

Praktisch finde ich die 2 Sensorflächen am unteren Ende des Displays, zB um zurück zu gehen, oder eine App zu beenden.

Fazit:
Grösstes Manko ist für mich die schlechte, weil falsche, Farbwiedergabe des Bildschirms und die schiere Größe des Smartphones und dessen schlechte Ausnutzung durch die Apps. (o.wunder)
13.08.11
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Donnerstag, 2. Juni 2011
Bei dem Betrachten der Windows 8 UI Filme sind mir ein paar Ideen, mal wieder, durch den Kopf geschossen, die die Organisation eines Rechners betreffen, also das was das Betriebssystem anbietet, die Applikationen und unsere Daten.

Ein paar Vergleiche mit der Wirklichkeit:
Apps sind für mich die Werkzeuge mit denen ich an meinen Daten arbeite.
Daten sind so etwas wie Gegenstände, ein Bild, ein Stück Holz, ein Papier, ein Ordner, alles was ich irgendwie bearbeiten oder anschauen kann.

Ein Betriebssystem muß dafür sorgen das ich den Rechner nutzen kann mit seinen Daten und Apps.

Und nun geht es los, anhand von Beispielen.

Beispiel eines Arbeitsflusses:
Ich will ein Bild bearbeiten und weiß schon genau welches Werkzeug, äh App, ich daür brauche, weil ich ja schon vorher weiß welche Dinge ich machen will und welche App das kann, also starte ich die App und bekomme erstmal das letzte genutzte Projektverzeichnis angeboten, das ich auch leicht umschalten kann. Ein zwei Klicks und ich habe die Daten in der App.

oder Datenselektion in der App per Spotlight - das wäre scharf

Die App Zentriertheit finde ich gut, man müßte es nur schaffen die Daten in den Apps besser zu repräsentieren, zB durch eine Ordnerablage die man selber strukturieren kann, zB Projekte oder Kategorien definieren und in den Apps direkt diese Punkte öffnen können.

ich spinne mal weiter

App öffnen, letztes Projektverzeichnis und letzte Dateien sofort sichtbar, Projektverzeichnis leicht umschaltbar, Suche von Daten im Projektverzeichnis per Spotlight und schwupp habe ich die Daten in der App. müßte doch gut sein

Das letzte Projektverzeichnis müßte App übergreifend vermerkt werden, die zuletzt genutzten Daten müßten sich App spezifisch gemerkt werden

ach ne die Daten müßten sich die zuletzt genutzen sein die ich mit dieser App bearbeiten könnte

Beispiel:
Die App1 kann JPG und RAW bearbeiten, App2 kann JPG und Tiff bearbeiten, Also zeigen beide Apps alle JPGs an die zuletzt genutzt wurden, egal in welcher App das war

ist das gut?

Die Kunst einer guten UI ist es doch, möglichst wenige, nur relevante Dinge anzuzeigen und doch alles zu können


es müßte möglich sein, einen Datensatz von beliebig unterschiedlichen Apps nutzen zu können und zwar in Ihrer einmal definierten Organisation, ein Beipiel:

Meine Bilder habe ich in iPhoto sortiert, in Alben etc. Nun möchte ich aber die gleichen Bilder in den gleichen Alben mit Aperture nutzen, also starte ich Aperture und ssehe genau die gleiche Anordnung meiner Bilder

d.h. die Organistion der Daten und die Apps müssen getrennt werden

Das Betriebssystem müsste also die Daten organisieren, was heute den Apps überlassen wird


was meint Ihr dazu?
(o.wunder)
02.06.11
Bewertung: +
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