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Montag, 23. Januar 2012
Da ich am Wochenende ein richtige A-Ha-Erlebnis hatte dachte ich mir, ich teile dies mal hier mit.

Es geht sozusagen um’s zeitversetzte Fernsehen mithilfe des Apple TV (2). Aber alles der Reihe nach und entschuldigt, wenn ich etwas aushole.

Schon seit ein paar Jahren nutze ich oft und gerne den onlinetvrecorder.com. Das Angebot ist vergleichbar mit Bong.TV oder Save.TV, hat aber einige Vorzüge. So ist es z.B. möglich, immer alles komplett aufzunehmen, bei vielen Sendungen werden von der Community Schnittlisten erstellt und in die Dateien eingepflegt sodass man sich "verpasste" Sendungen später werbefrei ansehen kann.

Das angebotene Dateiformat lässt sich direkt in iTunes verwenden und ohne Probleme und in sehr guter Qualität übers ATV anschauen. So habe ich mir in letzter Zeit - besonders über Weihnachten - eine stattliche Sammlung von Filmen angelegt.

Das wäre aber jetzt nichts besonderes, vielleicht kennen und nutzen einige von euch schon den OTR.

Was mir beim OTR immer gefehlt hat, war ein Feature, dass es bei Bong.TV gibt. Dort bekommt man seine programmierten Aufnahmen als RSS Feed/Link, den man dann in iTunes’ Podcast-Funktion verwenden kann. Neue Aufnahmen werden also auf Wunsch automatisch in iTunes geladen und stehen damit auch am ATV bequem zur Verfügung.

Kurioserweise hatte ich vor einiger Zeit mal im OTR Support Forum genau diese Funktion angesprochen, aber dort ist man entweder komplett nerdig unterwegs oder die Leute haben eine Apple-Phobie. Jedenfalls wurde das Thema nicht zu meiner Zufriedenheit besprochen und so habe ich parallel zum OTR auch Bong.TV benutzt, damit ich meine Aufnahmen wie angesprochen als Podcasts bekomme.

BIS JETZT!

Denn durch Zufall habe ich gesehen (vielleicht war ich ja auch hinterm Mond, wer weiß), dass es eine Art "Ableger" von OTR gibt, der sich myabo.tv nennt. Das ist anscheinend die Premium-Variante, denn im Prinzip werden dort die OTR Aufnahmen zur Verfügung gestellt. Ich habe mich also dort jetzt erstmal für einen Monat angemeldet um das ganze auszuprobieren. Die Testphase kann ich für mich schon nach einem Wochenende als geglückt beenden und werde jetzt wohl vom OTR zum myabo.tv User.

Man stellt sich - als Beispiel - im myabo.tv einen sog. Chanel zusammen:

Erweiterte Suche: Heidi
Häkchen bei "Aufnahme fertiggestellt"
Sender: KIKA
Qualität: HQ
Häkchen bei "werbefrei" (ist beim KIKA sowieso werbefrei, die Option sorgt aber auch dafür, dass Start und Ende exakt passen)

dann Speichern als Channel

Man hat dann auf seiner Hauptseite ("Channels") alle erstellten Channels übersichtlich untereinander. Klickt man jetzt das dazugehörige RSS-Symbol an, kommt u.a. ein Link, der sich "direkter Download Link" nennt.
Diesen kopiert man in die Zwischenablage und erstellt damit bei iTunes einen Podcast (Erweitert/Podcast abonnieren...)


Schwupps - erscheint mein"Channel" unter "Podcasts". Jetzt kann ich nach Lust und Laune meine Optionen für automatisches Aktualisieren, Downloaden, Löschen etc. festlegen.

So habe ich mir jetzt Channels angelegt für den Sonntag-Nacht-Film auf ARD, den Tatort, Stromberg, diverse Kinderserien, die Montag-Abend-Filme auf ZDF...... Also alles, was ich eigentlich ohnehin regelmäßig aufnehme. Überflüssiges und gesehenes wird dann einfach gelöscht, Filme oder Sendungen die man behalten will, kann man entsprechend verschieben.


Fazit:
Mein Fernsehverhalten hat sich durch OTR schon verändert, insofern als dass ich fast nur noch fernsehe wenn ich Lust, Zeit und Muße dazu habe und nicht wann der Sender es vorgibt. Mit der Möglichkeit, dass regelmäßige Aufnahmen als Podcast zur Verfügung stehen, erhöht sich der Komfort noch mal drastisch. Und der Clou ist wirklich, dass ich keine Aufnahmen vorher programmieren muss!

Einen kleinen Haken hat die Sache aber noch. Es werden viele Sendungen der ÖR auch in HD angeboten. Leider aber im iTunes-feindlichen AVI Container. Diese Aufnahmen können mit den Bordmitteln des ATV und iTunes nicht als Podcast abonniert werden. HD Sendungen muss man runterladen und das AVI in ein MKV verwandeln (z.B. mit mkvtoolnix), dann in Subler öffnen und als M4V abspeichern. Sind zwei Arbeitsschritte, dafür geht das aber auch ohne Neucodierung des H.264 Streams vonstatten, es wird nur der Container gewechselt. Ach ja, und die HD Aufnahmen sind nicht geschnitten, sondern man muss sie bei Bedarf im mkvtoolnix zurechtstutzen. Meist sind 3 bis 15 Minuten am Anfang und am Ende wegzuschneiden, aber das ist Kosmetik.

(pummelfee)
23.01.12
Bewertung: +
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Sonntag, 22. Januar 2012
Die Chinesen,
so ist zu lesen,
(zBsp. hier )
verkauften ihre Mutter, wenn sie ein Geschäft witterten. Sie seien da sehr flexibel. Sie sprängen von Foxconn-Dächern und scherten sich nicht um Umweltvorschriften. Und überhaupt würden sie uns bald ökonomisch überholen. Und dann...

Ganz anders der Europäer oder der Amerikaner. Der sei unflexibel und teuer.

Und Apple bezahle den chinesischen Arbeitern keine fairen amerikanischen Löhne.
Und Applekunden unterstützten das auch noch.

Ähm?

Anmerkung 1:

Es ist der Arbeiter, der vom Dach springt. Ihm reicht der Lohn nicht.
In China und anderswo.

Es ist der Unternehmer, der kalkuliert, ob er ein Geschäft machen kann. Dazu ist es hilfreich geringe Löhne zu zahlen, keinen Urlaub zu geben, keine Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen.
In China und anderswo.

Es ist der Staat, der das erlaubt.
In China und anderswo.


Anmerkung 2:

Wenn der Applekunde keine Appleprodukte mehr kauft, dann gibt es deswegen auch keine höheren Löhne/weniger Arbeitszeit bei Foxconn. Dann gibt es weniger Arbeiter bei Foxconn. Als Kunde kann man Schlecker vs. Rossmann ausspielen. Die Mitarbeiter vom Schlecker kriegen dann auch keine höheren Löhne. (Stefan S.)
22.01.12
Bewertung: +
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Samstag, 31. Dezember 2011
Inspiriert wurde ich vom Journal "Mac Pro im Eigenbau".

Motiviert wurde ich durch die Notwendigkeit eines "Rechenknechts",
der mir den iMac freihält, wenn es an den Export von FCPX-Dateien und das
rendern und umrechnen der entstandenen Dateien geht.

Aktiviert hat mich der neue MacPro, der mit großartigen Features demnächst kommt. Irgendwann. Vermutlich. Auf jeden Fall zu spät.

Der Plan:

Ein potenter Hack Pro, der den vorhandenen iMac Late 2009 als Monitor nutzt. Meist benötige ich keinen Monitor, also ist die "Shift-F2" Umschaltmethode genau richtig. Der Datentransfer von iMac-FCPX zu HackPro FCPX erfolgt durch ein einfaches Umstecken des Projektdrives an den Hackmac.

Folgende Komponenten habe ich gewählt:

Arctic Freezer 13 Pro
GIGABYTE HD6870 OC
Intel® Core™ i7-2600
be quiet! Dark Power Pro P9 750W
Corsair Carbide 500R
OCZ Vertex 2 - 240GB
GIGABYTE GA-Z68XP-UD4
G.Skill DIMM 16 GB DDR3-1600 Kit
LG BluRay Brenner
2x1TB Hitachi 3.5" Platte
Digitus FW800 Karte

Zusammenbau: Ich beschränke mich auf die Dinge, die mich zum nachschlagen/-forschen genötigt haben.


a) Einbau Motherboard:

Man benötigt keine Abstandhalter für die Boards. Die Abstandhalter die den Gehäusen beiliegen dienen dazu ein µATX-Board einzubauen. Für ein ATX-Brett benötigt man in einem ATX-Tower keine Abstandhalter. Das Brett wird mit den dem Gehäuse beiliegenden Boardschrauben befestigt.

Die Blende für die I/O-Anschlüsse wird von innen in des Gehäuse geklemmt.

b) Einbau Netzteil.

Das MB hat 2(!) Stromanschlüsse: einen für die CPU und einen 24-poligen ATX-Stecker für wasweißichwas. Bei meinem Netzteil war ein Overclockingslotblech dabei. Nicht die leiseste Ahnung, was ein Netzteil mit overclocking zu tun hat.
Mal eingebaut und auf "off" geschaltet. Solange der Kühlerturm nicht im Weg steht: Gleich mal die "Fans" anstöpseln.
Im Anschluß den Kabelstrang von der Frontblende auf die entsprechenden Pins stecken. Dann noch Front-USB, -FW.

c) CPU, CPU-Kühler, RAM, GFX

Die CPU hat unten links eine güldene Markierung. Ausserdem links und rechte eine Einfräsung, so dass ein falsches Einsetzten kaum möglich ist.

Das von mir gewählte RAM hat Kühlkörper. Diese passen NICHT unter den Arcticfreezer. Also wandert das RAM in die Bänke 1 und 3. Suboptimal. Der der CPU beiliegende Lüfter ist deutlich kleiner.

Der Kühlerturm ist ein Kühlertrum und wird mit Hilfe eines Rahmens befestigt. Der Plastikrahmen wird mit 4 Dübeln auf dem Mutterbrett befestigt, der Kühler selbst auf diesem Rahmen verschraubt. Falls Sie sich schon mal gefragt habe, wozu es bei Conrad Schraubendreher mit 25cm langer Klinge und magnetisiertem Kopf gibt: Genau dafür. Ich habe mir mit 4 ineinander gesteckten Bithaltern beholfen.

Die Grafikkarte hat 3 ätzend laute Lüfterer. Diese sind stark. Zwei PCI-X Plätze sind zur Auswahl, ich nehme den, der näher am Netzteil liegt, weil dann die zweite Karte (FW800 von Digitus) nicht den Kühler der GFX-Karte verdeckt.

Anschließend die beiden Stromversorger an die Kreissäge (aka Grafikkarte), der alte HDD-Stromanschluß an die FW800-Karte.

d) FP, SDD, OD

Die Festplatten, die SSD und der Brenner werden in die endgültige Parkposition versetzt, mit SATA-Kabeln "datiert" und den entsprechenden Stromkabeln "elektrifiziert". Im Anschluss das Gehäuse in eine aufrechte Sitzposition bringen.
Monitor, USB-Tastatur und USB-Maus dran.

e) erster Start

Ich hatte eine längere Bastelsession mit dreifachem Komplettausbau und Remontage wegen eines dummen Fehlers. Ich habe für den CPU-12V-Anschluß das falsche Kabel gewählt, also ging dem Board nach zwei Sekunden der Saft aus. Klarer Fall von RTFM.

Erster normaler Start:

Ab ins BIOS. Alle SATA-anschlüsse von "IDE" auf "AHCI" umstellen. Sonst wird im Lion-Installer die Platte nicht erkannt.
Dann bei tonymacx68 anmelden, dort nach dessen Anleitung mit dem original Mac-App-Shop Lion und einem leeren USB-Stick einen Chimerainstaller basteln. Das ist ungefähr so kompliziert, wie ein Programm zu installieren.

Dann den Stick in den Hackmac, starten. Im "BIOS-Splashscreen" mit F12 die Bootreihenfolge herholen. Von USB-HDD booten.

Jetzt kommt der Gag: die Grafikkarte benötigt ein Flag, das "PCIRootUID=0" heisst. Nur ist da keine Kommandozeile. Lösung: einfach das tippen anfangen und mit Enter abschliessen. Der Installer lädt wie gewohnt und Lion lässt sich installieren.

Nach einem Neustart erscheint der Chimerascreen und ich kann zwischen Lion und dem ebenfalls installierten W7 wählen.

Nun kommt noch eine Behandlung mit "Multibeast". Mehr dazu demnächst. Ebenso versuche ich die Kreissäge leiser zu bekommen.

Vorerst mal: Frohes neues!

01.01.12

Multibeast installiert. Unklar, was jetzt gewonnen ist. Nach einem Neustart kommt immer noch W7 hoch. Forsche weiter...
Bootpriorität im BIOS umgestellt, HackPro bootet nun in Lion.

03.01.12

Nach diversen Multibeast Installationen habe ich nach wie vor keinen Sound.
Also habe ich das BIOS auf die aktuellste stabile Version geflasht. Im Anschluß geht nichts mehr.
Frustrierende Stunden lang versuche ich IRGENDWAS zum laufen zu bekommen. Außer W7 geht nichts.

Lösung: Beim umflashen des BIOS werden alle BIOSeinstellungen gelöscht. Nachdem ich die RAIDs und das IDE AHCI Spielchen wiederholt hatte,
konnte ich wieder booten. Aber kein Sound.

Sound läuft. Mit dem VoodooHDA-Enabler ging es dann.

Es folgt der Praxistest.

Cinebench OpenGL 49.69 BpS CPU 6.78 Punkte (Mail, Prefs und ein Installer lief im HG)
GeekBench (im 32-Bit Mode) 11726
GeekBench (im 64-Bit Mode) 12798

Was immer das auch heißt.
Ich mach heute Abend mal den Vergleich zum iMac i7 Late09.

04.01.11

Es ist halt kein Mac. Punkt. Die VoodooHDA-Enabler lösen eine Kernelpanik aus, wenn neu gebootet wird. Großartig.
Ich versuche den entsprechenden .kext zu löschen (via SIngleusermode), klappt nicht mal als "Superuser".

Also "back to Square one" und fine neue Installation drüberbügeln und mal hoffen, dass die "Kexte" gelöscht werden.

Nein, werden Sie nicht, also SSD raus und an den echten Mac. Dort das VoodooHDA.kext gelöscht.
Nebenbemerkung: Auch wenn Sie auf ein Anlaufgeräusch warten, auch, wenn Sie an den Kabeln ruckeln: Aus einer SSD kommt nun mal kein Festplattengeräusch.

SSD wieder rein, System wird schwarz. Ach ja, durch die Neuinstallation ist ja auch das Multibeastzeugs weg.
Also erneut mit PCIRootUID=0 booten. Erfolg.

Was nun wieder zu tun ist: Netzwerk-Hack, GFX-Hack, Board-Tweak.

Da ich wissen will, warum das System abraucht, beginne ich mit dem DSDT.

Soweit läuft alles, nur ein Boot ohne PCIRootUID=0 schlägt fehl. Ich frag mal im Nachbarforum, wie das zu fixen ist....

05.01.12

Noch kein Vorschlag für einen Fix. Neues Spiel, neues Glück. Update auf 10.7.2 steht an. Hab anscheinend den falschen Installer für Unibeast genommen....

Zur eigentlichen Aufgabe des Hack Pro: Habe heute 10 Neunzigminüter für ATV2 mit der Handbremse umcodiert. Dauerte 180min bei durchschnittlichen 120fps. Schön flott. Und das wichtigste: der Hack Pro heult nicht auf, der iMac bleibt voll einsatzfähig. Wer schon mal versehentlich in Compressor "Computer Plus" gewählt hat, weiß was ich meine....

LOL! Nach dem Update auf 10.7.2 funktioniert das booten wunderbar, dafür ist jetzt wieder der Ton weg! Es erinnert an wenig an meinen ersten 156er....


OK, jetzt funkt alles. Von den Audio-Kexten muss dieser "Apple-Rollback" mit installiert werden, dann läufts.


06.01.12

Die Benche des laufenden Systems:

Cinebench: 51.81 fps/ 6.81 Punkte

Geekbench 64bit: 12641

XBench mit der SSD als Volume: Bleibt irgendwo hängen, ausgegebener Score 437.77

08.01.12

Erster Großauftrag:

3 Screenflows á 20 Minuten nach ProRes422(HQ) exportieren.
Später die 3 fertig geschnittenen Produkte nach ProRes422(HQ) exportieren.
Anschließend MPEG-Streamclip nach Vimeo, iPhone und DVD wandeln.

Es ist leise! Kein Lüfterheulen über 3 Stunden! Nicht mal die Kreissäge ist lauter als idle.
Ich bin begeistert.

11.01.12

Alles läuft. Alle Updates aller benutzen Programme machten keine Probleme.

Nebenbemerkung: Mein MBP i5 hatte keinen Ton mehr (Parameter-RAM gelöscht, geht wieder) und mein iMac fängt nach jedem Start an, die Platte erneut zu spotlighten. Da suche ich noch.


Stand 01. Feb 2012

Das Ding rennt, rechnet und ist leise. Keine Probleme mit FCPX, Motion, Compressor, MPEG-Streamclip, iTunes, Garageband. Keine Probleme mit den automatischen Updates.


03. Feb 2012

Update auf 10.7.3. Audio nach dem Update weg. Den HDA-Rollback erneut installiert. Geht wieder alles. Ein Kinderspiel gegen das 10.6.8 Debakel auf meiner Büromaschine.

(Schens)
31.12.11
Bewertung: +
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Sonntag, 27. November 2011
Hallo an alle!

Gelesen habe ich bei MTN inzwischen seit Jahren, aber jetzt erst angemeldet und da dachte ich mir, ich berichte mal, wie was ich an meinem MacBook Pro getan und damit ziemliche Freude daran gefunden habe, da es doch sehr viele, sehr gute Tutorials oder andere Hilfen gibt, die meisten sind jedoch auf ein Thema beschränkt und verlangen eine Ecosiasuche (Google nehmen wir aus Umweltgründen ja nicht ) mit geschätzten 30 geöffneten Tabs.

Für alle, die ihr MacBook lieb gewonnen haben und aus welchen Gründen auch immer, nicht unbedingt auf das neueste Modell umsteigen wollen/müssen/dürfen, will ich hier mal zusammenfassen, wie man das beste aus dem guten Stück herausholen kann.

Intro
Direkt nach der Produktvorstellung im Oktober 2008 habe ich mir direkt das schlankere 15" (2,4GHz, 4GB, GeForce 9600M GT 256MB) bestellt und im Vergleich mit meinem iMac Late 2006 (20", 2,16Ghz, ATI X1600) die performancemäßig doch ziemlich schnell für einen Fehlkauf gehalten.
So kam ich dann doch dazu, zu schauen, wie ich das System etwas beschleunigen könne...
Für den Überblick empfehle ich iStat Pro zum Systemüberblick

Also erstmal versuchen das System etwas zu entschlacken:
Software
Monolingual
draufgezogen und nicht benötigte Sprachpakete entsorgt. Deutsch und Englisch sollten aber als Minimum draufbleiben.
Nicht benötigte Druckertreiber löschen. Dazu muss man manuell dran, oder Tinker benutzen. Habe ich bislang aber noch nicht, daher verlinke ich es erstmal nicht. Jedoch braucht man mit einem HP Canon oder Drucker ja keine Brotherstreiber, richtig? Und selbst wenn, lassen die sich ja einfach nachladen, oder mit der mitgelieferten CD installieren...
So. Jetzt hatte ich zwar ein paar GB mehr Platz, allerdings war das Ding immer noch nicht so wirklich schnell.
Ebenso fragte ich mich, wie ich bitte auf die 5 Stunden Akkulaufzeit kommen sollte?
In der Uni konnte ich die Displayhelligkeit zwar dimmen (unnötiges Funken unterbinden denke ich, ist jedem Leser hier klar -Blauzahn, WLan), aber dennoch schien mir die Laufzeit nicht wirklich so wahnsinnig hoch zu sein, trotz schlankem Gebrauchs von Safari und nem Textprogramm. Erst Pages, dann Textedit, weil schlanker.
Hier lohnt es sich im übrigens die automatischen Sicherungsintervalle zu verändern (ich habe es auf 30min gehoben und sicher regelmäßig manuell). Denn durch regelmäßiges Schreiben, dreht die HD hoch, zieht deutlich mehr Strom und wartet erstmal, bis sie wieder ruht.
Und dann wieder losgeht, um zu sichern....
Übrigens sind helle Hintergrundbilder für den Akku sinnvoller als dunkle (die LEDs leuchten erstmal weiss, die Schwarzschicht kommt extra drüber, und muss hardcore blocken).
Achja, gfxCardStatus hilft beim Umschalten zwischen integrierter und dedizierter Grafik, bei den alten Modellen (GeForce 9400M mit 9600M GT) musste man sich ja immer abmelden. Es ist dann einfach über die Menüleiste zu machen.
Bei den neuen Modellen kann man den Wechsel zwischen den Karten unterbinden. Um z.B. die OnBoardGrafik für mehr Akkuleistung exklusiv laufen zu lassen.

Und wenn man doch mal etwas mehr bei Safari werkelt, kennt jeder die Neigung des Programm, mit der Zeit RAMfresser zu werden. Ohnehin neigen einige Programme dazu, sich nicht komplett aus dem Ram abzumelden.
Denn sobald bei iStat (oder die Aktivitätsanzeige) RAM Swap angezeigt wird, wird auf die Festplatte ausgelagert. Und dann ist es mit der Performance endgültig dahin.
Also daran was getan:

Hardware
Klar, als 1. kommt RAM rein. Damals waren die 4GB Module noch etwas überteuert, aber inzwischen stecken 2 davon bei mir drin.
Kingston ist hier Hardwareberichten von alten Zockerfreunden das Mittel der Wahl- Langlebigkeit und Performance.
CL7 statt CL9.
Knappe 20 €uronen pro Riegel sollte man definitiv investieren.

Womit man also für's erste was getan hätte.
Sicherlich, nach dem Sleepmodus, oder langen Surf- und Arbeitssessions war die Festplatte auch weiterhin mit dem auslagern/wiederholen etwas beschäftigt.

Der richtige Schub aber kam erst danach.
Festplattentausch SSD namentlich eine Intel X-M25 Postville (80 GB) kam rein. Durch einen beiligendem und schon befestigten Rahmen auf 2,5" ließ sie sich direkt und problemlos und einfach einbauen. Die alte Platte kam in ein USB-Gehäuse und verrichtete dort fortan ihre Arbeit.
Wahnsinn, fortan wirkte es wie ein neues Gerät.
Einen solchen Leistungsschub hätte ich mir nie vorgestellt, aber die Berichte dazu zu genüge: Zuletzt ein Journal hier "Pimp my Mac - Flaschenhals Festplatte".
Dazu sei aber folgendes erwähnt:
Unter der damaliger Hitachiplatte wurde die Sata Verbindung im Systemprofler mit 1,5Gbit angezeigt, inzwischen mit der Intel und Lion 3Gbit.
Und, das verrückte: Ich habe es ohne WLan in manchen Vorlesungsblöcken tatsächlich auf
über 6 Stunden Akkuleistung getreten.

Irgendwann dieses Frühjahr war das Superdrive hin und ich dachte mir: Komm, Airstyle!
Also ein Optibay für 'nen Zwanzigen über die Bucht bestellt und geschaut, welche 2te SSD da nun rein sollte.
Ca. 120 GB, die kleinen haben beschnittene Leistungen und etwas Platz braucht es heute dann ja doch. Die großen ließen beim Budget nicht zu.
Zur Auswahl standen nach langer Recherche die neuen Intels, Crucials m4 und OCZ Vertex.
Folgende Aspekte sind da wichtige Entscheidungshilfen:
Performance, Leistungsaufnahme und Langlebigkeit.


Zu Performance: Klar, maximal habe ich einen SataII Anschluss, das heißt bei ca. 275MB/s ist Schluss, aber die müssen ja erstmal sequentiell durchkommen und ich dachte mir, ich kann sie dann ja mal in was neues bauen- also ruhig eine aktuelle kaufen. Außerdem war die Postville inzwischen vergriffen und nur noch für, sagen wir mal "Sammlerpreise"zu haben.
Die OCZ fiel wegen den Berichten (der Vorgängerversion) über Ausfälle und des aggressiven Garbage Controllers dann als erstes aus, wenn sie auch die schnellste der Platten war. Aber Lion bietet über den TrimEnabler (eig. für Snow Leopard optimiert ) oder das Terminal die Trimaktivierung an, so dass ich darauf verzichten wollte.
Manche Forenmitglieder empfehlen die Terminalversion, da der Enabler wohl nicht so stabil sei... hier die Anleitung
Auch von der Leistungsaufnahme war sie mir etwas zu gierig.
Und hier zeigt sich auch ein großer Unterschied zwischen den Intels...
Also tendierte ich etwas zu den neuen Intels, die 320 tat es mir dann den Berichten nach für die Praxis doch etwas mehr an, aber die Crucial hatte ja den gleichen Controller. Das 25nm Verfahren verkürzt zwar die Lebensdauer, so wird die Garantie auf 5 Jahre bei 20 GB/Tag angegeben , aber theoretische 360 TB muss man erstmal bewegen. Video werden weiterhin extern gelagert
Da die Crucial der Intel doch in den Benchmarks leicht überlegen schien, effektiver an der Batterie zu saugen, dachte ich mir, mal was neues auszuprobieren, auch wenn mir klar ist, dass man diesen Minimalunterschied nicht merken dürfte.
Jetzt kam also die Entscheidung, welche Platte, was macht. Die Crucial hatte sequentiell mehr Leistung als meine Sata-II-Kabel hergaben, die Intel Vorteile im zufälligen Lesen kleiner Blöcke Vorteile, was sie in meinen Augen für beispielweise AACs, und JPGs in meinen Augen prädestinierte, während ich in den Genuss eines schnellen Starts über die Crucial kommen wollte.

Einrichtung der 2 SSDs
Also die Crucial m4 (128 GB) in das Optibay gesteckt, iFixIt zum Superdriveausbau befragt, Ding raus, Chinakracher rein und eine Lion Cleaninstall auf die Crucial gemacht.
Crucial im Optibay als Startvolume eingestellt, die Intel via Festplattendienstprogramm auch platt gemacht, Trim aktiviert und dann noch iTunes-, iPhoto-, und Lightroom- und FinalCutbibliotheken auf die Intel gesteckt.

Gibt es noch mehr Möglichkeiten?

Was ich mit der letzten Möglichkeit zur Erweiterung, dem ExpressCardSlot tue weiß ich noch nicht, die SSD Lösungen sind mir doch etwas teuer. USB-3Hubs oder so wären da noch interessant, aber so recht, weiß ich es noch nicht.

In einigen englischen/amerikanisch Foren haben einige Extrembastler wohl auch mal 'nen gelöteten Prozessor abbekommen, allerdings lohnt sich das hier nicht sonderlich, die C2D Sockel geben soviel mehr nicht her, und i7 geht nicht drauf, zudem ist das Risiko und der (Kosten-)Aufwand doch etwas hoch, hier wäre ein Modelwechsel wohl interessanter. Aber Dank der 9600GT und 2 akzeptablen Kernen lässt sich doch noch einiges damit anstellen, sicherlich, wer mehr als 5 minütige Clips zusammenbastelt und die pekuniären Reserven aufbieten kann, kann bei Videoschnitt inzwischen beherzt zu den neuen Geräten greifen , im Bereich Photo emfinde ich die Leistung dank des Ram-Ausbaus weiterhin super (Knipse mit Canon EOS 550, also bis 18 MP).

Fazit
Mal eben CS5 anschmeißen, oder im FinalCut Projekt arbeiten ist jetzt spontan und schnell möglich, Installationen und Datenbewegungen sind eine pure Freude, der Prozessor wird endlich effektiv genutzt. Der RAM trotz seiner 8GB regelmäßig mal am Grenzbereich, wenngleich der SWAP nicht mehr so schnell und vor allem so hart zu spüren ist, wie zuvor, ist ein Neustart kein ewiges Unterfangen mehr:
Aus geht's in unter einer Sekunde, beim Hochfahren kann man die EFI-Erkennung nicht beschleunigen, aber sobald der Apfel da ist und das Ladesymbol startet, dreht es sich nur 2 mal und dann ist Ende. Beziehungsweise Anfang.
Idle-Tätigkeiten und richtiges Arbeiten gehen deutlich flüssiger von der Hand, da die Latenzzeiten durch die SSD(s) deutlich verbessert wurden.

Wie schon gesagt, ist es schön beim Löwen die TRIM-Möglichkeit nutzen zu können, aber einen Wehrmutstropfen gibt es doch: Der Löwe frisst mehr als die Leoparden. Sieht man ja in jeder Vox-Tierdoku...
Und das liegt nicht nur an der 2ten SSD.
Sicherlich liegt das auch an den tausend Autosaves und BlingBlinganimationsspielereien. Für die (zumindest einige davon) gibt es ja bereits Möglichkeiten wieder die Geschmeidigkeit der Schneekatze mit den Vorzügen des Savannenkönigs zu kombinieren.
Aber zumindest der Batterie wegen erwarten wir uns vermutlich alle von einem nächsten MainUpdate 10.7.3 Abhilfe .

So, ich hoffe ich habe nicht allzuviel vergessen und verständlich geschrieben und vor allem, dass ich dem einen oder anderen helfen kann.

Viel Spaß beim Lesen und Umsetzen!

Besten Gruß

der Aphorismus

Ergänzung

Da mich das andere Journal nicht losgelassen hat und ich nach diesem verfassten gedacht, ich brauche eine Lösung für den ExpressCard 34 Slot.
Also die SSD ist mir in GB/€ zu happig, da lohnt es sich mehr, die internen auszutauschen. Fürs gleiche Geld gibt es da mehr ( und mehr Leistung).
Hier kann man die Southbridge sehen und es gibt wohl Probleme mit den Treibern mancher ExpressCard SSDs.
USB wiederrum führt zu höherer Prozessorauslastung- Lösung:
Ein eSata Adapter! Zwar hat man dann keinen internen Mehr-Speicher, der ja so viel dann auch nicht wäre, aber einen anderen Vorteil:
Und zwar hat man nun die vollen 2,5 GBit/s zur Verfügung, denn theoretisch macht eSata 3G/Bit , die ExpressCard bis 2,5 GBit/s , sprich man kann es voll ausnutzen. In der Theorie erstmal, Praxis werde ich berichten, wenn soweit.
Also in meinem Fall, wenn die kleine Intel demnächst mal gewechselt wird

Und hier noch ein paar Links, ich wollte das ja komplett halten:

Laufwerk raus/Optibay rein:

Optibay in der Bucht:

Für die SSDs, den Adapter oder sonstiges Hardwarezeugs empfehle ich Alternate, wenn niemand signifikant preislich drunter liegt, die sind hammer kulant und für den schnellen Postweg bekannt

Wenn mir noch was einfällt ergänze ich, sonst meldet euch einfach in den Kommentaren (Aphorism)
27.11.11
Bewertung: +
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Montag, 21. November 2011
Moin Moin,

In Abstimmung mit Vermeer schreibe ich hier ein kleines Review über einen Hackintosh.
Da sich seit einigen Monaten nichts an der Front der Mac Pros getan hat und die momentan günstigste Version für knappe 2400€ meines Ermessens nicht mehr die Leistung im Vergleich zu den restlichen Macs liefert, habe ich sehr lange darüber gegrübelt, wie ich jetzt zu einem leistungsstarken "Mac" komme ohne zu tief in die Tasche zu greifen (imac will ich keinen).

Entsprechend meinem Vorhaben habe ich aufgeschrieben was mir wichtig am neuen Rechner ist und was eher nicht.
Dabei rausgekommen ist, dass ich einen Hackintosh - also einen PC auf dem OSX technisch läuft mir zulege.
Was mir bei Apple schon lange ein Dorn im Auge ist, ist das Verhalten in Bezug auf die Garantie.
Entweder 1 Jahr oder 3 Jahre Applecare - mehr nicht. Bei anderen großen Herstellern kann man für eine Workstation auch z.B. 5 Jahresverträge für Vorortservice und 5 Jahre Garantie dazukaufen, was ich bei einem Gerät in diesen Preisklassen auch für sinvoll erachte.
Bei meinem Selbstbau Projekt kann ich dem Garantieproblem insofern vorbeugen, als dass wenn bei mir nun nach z.B. 3,5 Jahren das Mainboard verrecken sollte, dann stehe ich nicht vor der Frage mehrere 100 Euro für eine neues Mb auszugeben oder einen neuen Mac kaufen zu müssen.
ich muss in dem Fall nur ein neues kompatibles Mainboard für ab ca 80€ kaufen und einbauen - das wars.

Überrascht bin ich jedoch auch über die zugesagte Garantie mancher Hersteller von PC Komponenten meines "macs"
so gibt Corsair auf das Netzteil 7 Jahre Garantie
Gigabyte auf das Mainboard und die Grafikkarte 4 Jahre
auf den Arbeitsspeicher gibt es 10 Jahre
und auf die Samsung 830er SSD gibt es immerhin 3 Jahre

Abstriche muss ich in dem Fall natürlich auch einige machen.
Das was zuerst ins Auge fällt wird die Optik sein. Da ich kein altes G5 Gehäuse umbauen wollte - was ich früher schon einmal tat - musste ein passendes Gehäuse gesucht werden. klar war mir von Anfang an, dass der Innenraum nicht so sauber aussehen wird wie bei einem Mac Pro.
Bei meiner Suche nach einem passenden Gehäuse bin ich bei Corsair fündig geworden. Genauer gesagt handelt es sich um das Corsair Obsidian 800D
Dies ist ein Gehäuse, welches zum Großteil aus Stahl gefertigt ist. Die Blende ist jedoch aus schwarz eloxiertem Aluminium.
Das Gehäuse steht dem eines Mac Pro in nichts nach.

Für mich von großem Vorteil ist der Zugang zu 4 Sata 3 Hotswap Festplattenkäfigen hinter einer Tür aus Alu direkt an der Front.
Natürlich gibt es noch weitere Einbauplätze im Inneren. Gekühlt werden die Festplatten über einen 120mm Fan der auf der Seite des Festplattenkäfigs sitzt.

Bild von http://kaelbers.eu/pics/mac/5.jpg
Bild von http://kaelbers.eu/pics/mac/2.jpg

Alle Kanten sind umgefalzt und nirgends kann man sich verletzen. Die Seitenwände können beide ohne Werkzeug geöffnet werden, in dem an der Rückseite ein entsprechender Knopf gedrückt wird.
Der Mainboardhalter weist jedemenge "Löcher" auf, durch welche die Kabel auf die andere Seite durchgeführt werden können, so dass diese nicht im großen Innenraum des Gehäuses ein wahrloses durcheinander bilden.

Bild von http://kaelbers.eu/pics/mac/4.jpg

Als Netzteil habe ich ein Corsair AX750 gewählt, da dieses ein 90+ Gold Zertifikate hat. Dies bedeutet, dass das Netzteil einen besonders hohen Wirkungsgrad hat. Außerdem verfügt das Netzteil über ein Kabelmanagement, welches es erlaubt, dass nur die Kabel im Gehäuse des PC verlegt werden müssen, welche man wirklich braucht. Alle anderen Kabel können in der mitgelieferten Tasche in den Schrank wandern.

Bild von http://kaelbers.eu/pics/mac/3.jpg

Als PC Komponenten habe ich alle so ausgewählt, dass OS X ohne Probleme darauf laufen würde.
Hierzu gibt es im Netz genug gute Datenbanken und Anleitungen.
Meine eingebauten Komponenten sind folgende:

Mainboard: Gigabyte GA-Z68X-UD4-B3
Grafikkarte: Gigabyte AMD Radeon HD 6870 OC
Arbeitsspeicher: 4 x 4gb DDR3 Corsair Vengeance
Festplatten: 3x WD 1TB
1x Samsung SSD 830 128gb
Prozessor: i7 2600k
Kühler: Arctic Freezer 13 Pro
Netzteil: Corsair AX750

Getestet habe ich es mit OS X Lion 10.7.2 und ich muss sagen wie einfach es ist ein zu 100% stabil laufendes System zuzaubern.
Alle Krankhiten die so bekannt sind - wie etwa kein Sound oder Ruhezustand - treffen hier nicht zu. Es läuft alles super flott und stabil

Natürlich habe ich inzwischen als System ein anderes entsprechendes OS installiert, welches aber in diesem Forum keine Beachtung finden wird
Das System von MS wurde auch installiert, da es ja mit den Lizenzbedingungen von OS X auf anderer Hardware Probleme gibt.
Es handelt sich um MS Server 2008 Std.

Trotzdem hoffe ich, das es für euch ein interessanter Einblick in die doch garnicht mehr so Fremde PC/Mac Welt ist

UPDATE 1:
Als Antworten auf die Fragen hier nochmal angehängt.
die Preise für die Komponenten waren:
CPU - 271
Mainboard - 153
Grafikkarte - 149
Ram - 81
SSD - 150
NT - 149
Gehäuse - 250
WD - 119

außerdem eine Wlan-Karte die OOB mit OS x funktioniert - Dlink - 60€

Ein so leistungsfähiges Netzteil halte ich schon für durchaus sinvoll.
Unter Last ist der i7 mit knapp 200 W getestet worden. Bei der 6780 wurden mehr als 250 W gemessen.
Das sind zusammen ja schon 450W dann noch die anderen Teile und ein bisschen Reserven - außerdem muss man das NT ja auch nicht zu 100% unbedingt auslasten.
Was Ihr groß unter Hacks versteht weis ich nicht. Klar muss man ein paar kleinere Anpassungen vornehmen, das geschieht aber bei Auswahl der richtigen Hardware mit ein paar klicks und einem kleinen Helfertool.

UPDATE 2:
Was die Schnittstellen angeht, habe ich bis jetzt auch noch keine Probleme gefunden. Selbst USB3 funktioniert ohne Probleme

UPDATE 3:
Die genaue Installation werde ich hier nicht beschreiben, aber wenn man danach bei google sucht (tonymacx86) findet man super Anleitungen

UPDATE 4:
istat funktioniert übrigens mit den Sensoren auch wunderbar

UPDATE 5:
im Geekbench bekomme ich bei 32 bit 12211 Punkte.
Die Grafikkartenventilatoren beziehen ihren Strom nun über eine Lüftersteuerung und laufen somit unter idle bei 4,5 Volt und sind damit unhörbar. Die Temperatur der GPU liegt dann bei 41 Grad (Jfk)
21.11.11
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Sonntag, 20. November 2011
Bild von http://www.memoryc.com/images/products/b/filemate-48gb-card_10275.jpg


Ein freundliches Hallo an alle,

da man im Internet nur wenige Informationen zu diesem Thema findet bzw. Erfahrungsberichte nur in Englisch vorliegen habe ich mich entschlossen, hier mal kurz meine Eindrücke zu der Wintec 48GB FileMate SolidGO ExpressCard 34 in einem MacBook Pro von 2007 zu schildern.
Es ist die einzige SSD am Markt die sich im ExpressCard-Slot über SATA anmelden kann, was eine gute Performance verspricht.

Bild von http://kai-wegner-bass.de/Kai_Wegner/2.png

Die FileMate-Serie wird in Deutschland leider nicht offiziell vertrieben.
Bestellt habe ich daher bei memoryc in Irland, um wenigstens im europäischen Rechtsraum zu bleiben.

Im Internet habe ich noch nach einem Rabattcode gegooglet, der mir 5% Nachlass brachte.

Viele Käufer berichte in diversen Foren das es um die Zuverlässigkeit der SSD nicht besonders gut bestellt ist. Von Totalausfällen und Formatierungsproblemen ist da die Rede.
Ich kann nur sagen das ich die Filemate jetzt seit gut 4 Monaten nutze und damit keine Probleme habe.

Mein MacBook Pro liegt meist im closed-lid-Mode unter dem Tisch und verrichtet dort seinen Dienst. Markante Temperaturunterschiede konnte ich nicht feststellen, allerdings wird die Karte schon sehr warm. Schön ist, das sie bündig mit dem Gehäuse abschließt.

Bild von http://kai-wegner-bass.de/Kai_Wegner/4.png
Bild von http://kai-wegner-bass.de/Kai_Wegner/1.png


Auch sonst bleibt die Karte unauffällig. Installiert habe ich darauf 10.7 und meine Programme, den Benutzerordner habe ich auf meiner internen 400GB Platte belassen. Wer will, kann natürlich auch noch seine Auslagerungsdateien verschieben. Insgesamt habe ich zur Zeit noch knapp 20 von den 46GB, die zur Verfügung stehen, frei. Im täglichen Gebrauch merkt man im Prinzip nichts von der Teilung. Es gibt einige wenige Programme, die den Pfad zum Home-Verzeichnis fest vorgegeben haben und deswegen Zicken machen können.

Bild von http://kai-wegner-bass.de/Kai_Wegner/3.png

Der Performancegewinn ist natürlich enorm und verhilft dem betagten MBP zu neuen Höhenflügen.
Alles wirkt flüssiger, selbst die Grafik scheint von den verkürzten Zugriffszeiten beschleunigt.
Größere Programme laden nur etwa halb so lange bis sie betriebsbereit sind, kleine sind meist nach 2 "Hüpfern" offen. Die SSD erreicht insgesamt betrachtet nicht die Geschwindkeit einer aktuellen SSD im 2,5"-Format. Trotzdem empfinde ich die rund 140€ als eine lohnende Investition, wenn man noch eine Weile an seinem Gerät festhalten möchte und mehr "gefühlte" Leistung wünscht.

Hier noch ein YouTube-Video der Macworld dazu:



Einen Gruß noch alle 15"-Besitzer mit SD-Kartensteckplatz
(hakken)
20.11.11
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Dienstag, 8. November 2011
Ich benötigte folgende Tools:
- Dropbox
- Hazel
- Growl
- Boxcar und Dropbox auf iPhone
Bild von http://dl.dropbox.com/u/6738598/MTN_Journal_FernRuhezustand/1.jpg

Im Dropbox-Ordner erstellte ich einen Ordner "Automation".
Bild von http://dl.dropbox.com/u/6738598/MTN_Journal_FernRuhezustand/2.jpg

Dieser Ordner wird überwacht durch Hazel mit folgenden Einstellungen:
Bild von http://dl.dropbox.com/u/6738598/MTN_Journal_FernRuhezustand/3.jpg

Bei dem Dienst "Boxcar" anmelden, Anzeige-Stil für Growl installieren, konfigurieren und die App "Boxcar" und "Dropbox" auf dem iOS laden. Vergleiche:
http://boxcar.io/growl
In Growl muss unter "Programme/Hazel" anschließend der Anzeige-Stil auf "Boxcar" gestellt werden.
Bild von http://dl.dropbox.com/u/6738598/MTN_Journal_FernRuhezustand/4.jpg

Nun Dropbox auf dem iPhone öffnen und unter "Upload"in den Ordner "Automation" navigieren.
Bild von http://dl.dropbox.com/u/6738598/MTN_Journal_FernRuhezustand/5.jpeg

Einen neuen Ordner "sleep" erstellen.
Bild von http://dl.dropbox.com/u/6738598/MTN_Journal_FernRuhezustand/6.jpeg

Und sich den erfolgten Ruhezustand von "Boxcar" per Push melden lassen.
Bild von http://dl.dropbox.com/u/6738598/MTN_Journal_FernRuhezustand/7.jpeg

Die weiteren Möglichkeiten von Hazel im Zusammenspiel mit Dropbox und Growl sind unendlich. Wenn gewünscht, kann ich bei Zeiten noch weitere Workflows von mir vorstellen. (Olly007)
08.11.11
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Samstag, 22. Oktober 2011
"Ich werde bis zum letzten Atemzug dranbleiben und jeden Penny von Apples 40 Milliarden Dollar auf der Bank einsetzen, um dieses Unrecht zu korrigieren. Ich werde Android zerstören, weil es ein gestohlenes Produkt ist. Ich bin bereit, den Atomkrieg zu erklären."
Zitat, ZDNet, 21.10.2011

Dieser angebliche Ausspruch von Steve Jobs, der dieser Tage in fast jeder Zeitung zu lesen ist, lässt mir keine Ruhe. Also habe mal ein wenig nachgelesen, wie und durch wen Android entstanden ist, was da wohl geklaut wurde und teile meine Erkenntnisse:


Der jetzige Android-Chef bei Google ist Andrew (Andy) Rubin.

Wer ist Andy Rubin, bzw. wie war der Werdegang in Bezug auf Android?

Apple:
Andy Rubin began 1989 bei Apple, und war an der Entwicklung einer Echtzeit-API beteiligt (1990, Project "Magic Cap").

General Magic (Spin-Off des Magic Cap Projektes):
Er wechselte dann zu General Magic, ein Unternehmen das von Bill Atkinson, Andy Hertzfeld und Marc Porat gegründet wurde. Als es dort keine Erfolge mit den Entwicklungen gab, wechselte er zu Artemis Research, das später als WebTV von Microsoft übernommen wurde.

Danger Inc.:
Er gründete nach einigen weiteren Jahren zusammen mit Matt Hershenson und Joe Britt, die Firma Danger, Inc, die im Februar 2008 von Microsoft gekauft wurde. Produkt: Danger Hiptop, T-Mobile Sidekick.

Android:
Nachdem er bei Danger Inc. als CEO entlassen wurde, gründete Andy Rubin 2003 seine eigene Firma Android.

Google:
2005 wurde die Firma Android dann samt Andy Rubin von Google übernommen.


Was wurde angeblich geklaut?

Dabei geht es wohl um das Apple Patent 263, das in den Mitte 90er Jahren bei Apple entstanden ist, bei Arbeiten an einer Art Framework für mobile Betriebssysteme, das Rubin zu den Arbeiten an Android inspiriert haben soll.

Die Verletzung desselben Patentes ist auch Gegenstand einer aktuell gegen HTC laufenden Klage von Apple.
Quellen: GiGa:
Android-Schweiz:
Handelsblatt:

So weit ein kurzer Umriss der Geschichte.
Die Gerichte werden entscheiden, was an der Ideen Mitnahme und den Patentverletzungen dran ist.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, das Steve Jobs wohl erst mit dem Weggang von Eric Schmidt 2009 und der Herausgabe eines Android Smartphones 2010 endgültig der Kragen geplatzt sein soll und er erst zu dieser Zeit den jetzt überall zitierten Ausdruck mit der Erklärung des Atomkrieges gebracht haben soll. Quelle:


Wikipedia zu Andy Rubin:
Kurzes Profil von Andrew Rubin
(o.wunder)
22.10.11
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Samstag, 15. Oktober 2011
Seit iOS 5 und iCloud ist es möglich ein Backup des iPhones in die iCloud durchzuführen: iCloud-Backup

Bild von http://www.ifrick.ch/wp-content/uploads/2011/09/iCloud-Backup-iOS-5.jpg

Bei einem Restore des iPhones per iCloud-Backup werden nicht nur alle Settings, Fotos usw. zurückgesichert, sondern auch alle zuvor installierten Apps werden erneut automatisch heruntergeladen.
Sogar zuvor erstellte Ordnerstrukturen werden wieder angelegt.

Da kam mir (wie manch anderem User hier Forum) der gleiche Gedanke: Wieso eigentlich dann noch Apps lokal auf dem Mac speichern? Gerade bei einer SSD ist jeder freier Speicher kostbar.
Trotz allem will man aber bspw. Musik weiterhin per iTunes synchronisieren.

Einfach den Haken unter Apps "Apps synchronisieren" entfernen in iTunes bewirkt aber das Löschen aller Apps auf dem iPhone. Nicht gerade elegant

Bild von http://dl.dropbox.com/u/1517545/AppSynciTunes.jpg

Hier gibt es einen kleinen Trick: Man entfernt den Haken unter Apps "Apps synchronisieren", synchronisiert dann und zieht das Kabel direkt sobald iTunes beginnt raus.

Danach, sofern der Sync noch läuft, abbrechen oder iTunes bricht ggfs. von selbst ab.

Nun noch mal das Kabel anschließen und tada: der Haken bei "Apps synchronisieren" ist draußen.

Danach kann man alle Apps in den Papierkorb verbannen

Man kann nun wunderbar Musik, Podcasts. usw mit iTunes synchronisieren. Die Frage zum Übertragen der fehlenden Apps vom iPhone zur Mediathek mit "Nicht übertragen" beantworten und Haken bei "Nicht erneut fragen" setzen.

Darüber hinaus sollte man das automatische Erstellen eines iPhones Backups deaktivieren. Dies geht mit einem Programm namens BackOff .

Den automatischen Download sollte man in iTunes für die Apps deaktivieren. Ebenso auch auf dem iPhone.

Bild von http://dl.dropbox.com/u/1517545/AutomatischerDownloadiTunes.jpg

Bild von http://dl.dropbox.com/u/1517545/AutomatischerDownloadiOS.jpg


(Rodknocker)
15.10.11
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Samstag, 8. Oktober 2011
Am 12. Oktober ist es endlich soweit, Apple wird an diesem Tag mit iOS 5 die mittlerweile fünfte Version seines mobilen Betriebssystems veröffentlichen. Seit letztem Dienstag steht nun auch der Gold Master build von iOS 5 für Entwickler zum Download bereit und lässt, nach den BETA Versionen zuvor, nun einen wirklichen Ausblick auf das zu was uns am 12. Oktober erwartet. So sind im Gold Master build nun alle neuen Funktionen enthalten und Apple wird aller Voraussicht nach keine Änderungen mehr vornehmen bis zum Release, außer es wird noch ein schwerwiegender Fehler im Gold Master build gefunden.

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Seit dem Start des Systems im Jahr 2007, zusammen mit der ersten Generation des iPhones, hat sich einiges getan. Designtechnisch wie auch unter der Haube gab es zwischen den Versionen viele Veränderungen. Wenn man iOS 1 im Vergleich mit iOS 5 sieht, fällt einem dies besonders stark auf. So gab es weder einen App-Store, Multitasking, eigene Hintergrundbilder im Homescreen oder auch Copy & Paste in iOS 1. All diese Dinge und noch viel mehr kann man sich heute kaum noch aus dem iPhone und den anderen iDevices welche mit iOS laufen weg denken.

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Auf dem Special Event am 4. Oktober, auf welchem auch das neue iPhone 4S der Welt vorgestellt wurde, ist Apple noch einmal auf einige Neuerungen von iOS 5 kurz eingegangen. Doch neben den Highlights wie der neuen Mitteilungszentrale, iMessage oder auch das nun ins System direkt integrierte Twitter, ist es noch weitaus mehr was an neuem auf den Endnutzer zukommt. Gerade die kleinen Details sorgen dafür, das einige Ecken und Kanten mit iOS 5 ausgemerzt wurden und so noch mehr mobiler Spaß mit den iDevices garantiert wird. Ich zeige euch hier einige der kleinen, etwas weniger auffälligen, Neuerungen die mit iOS 5 Einzug halten werden.


Musik und Videos

Mit iOS 5 wird es erstmals auf dem iPhone die beim iPod touch und auch iPad vom Anfang an bekannte Trennung von Musik und Videos geben. Zudem hat Apple die Bezeichnung iPod in Musik abgeändert und auch das alte Icon durch ein neues ersetzt. Diese Trennung mag zwar viele verwundern oder eventuell auch verärgern, macht aber durchaus Sinn. Wie schon geschrieben war diese Aufgliederung schon seit Anbeginn des iPod touch und iPad in deren Versionen des iOS enthalten. Apple sorgt mit der Abänderung im iPhone somit lediglich für eine einheitliche Oberfläche zwischen den verschiedenen iDevices, und macht so die Navigation für Besitzer mehrerer Geräte einfacher.

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Im neuen Musik App hat sich aber noch einiges mehr getan. Überlange Songnamen werden nun durchlaufend in der Musik-App angezeigt und sind somit endlich komplett lesbar und nicht länger abgehackt. Wenn man in der Songübersicht eines Album einen überlangen Songnamen hat der nicht zur Gänze angezeigt wird, kann man nun mit dem Finger darauf gehen und es erscheint eine Blase mit dem kompletten Songtitel.

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Von vielen Nutzern lange gewünscht, ist die Löschfunktion für einzelne Songs oder auch ganze Alben bzw. Interpreten. Mit iOS 5 erfüllt Apple den Usern diesen Wunsch endlich. Geschuldet ist diese Neuerung wohl vor allem dem neuen PC-Free Gedanken von Apple. PC-Free soll dem Nutzer ermöglichen sein iDevice vollkommen ohne einen PC und iTunes zu verwalten. Aber auch denen die weiterhin einen PC und iTunes nutzen, wird diese Neuerung gefallen. Kann man doch so mal schnell etwas Speicherplatz auf dem Gerät freischaufeln um zusätzliche Fotos oder Apps zu installieren.

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Neues in Mail

Kleine aber feine Neuerungen gibt es auch in Apples Systemeigener E-Mail App. So kann man nun nicht nur beim Verfassen einer Mail seinen Text Unterstreichen, Kursiv oder Fett setzen, sondern auch via drag & drop Empfängeradressen in z.B. das Kopie/Blindkopie Feld verschieben. Zudem kann man nun auch Markierungen setzen, um wichtige E-Mails hervorzuheben. Es ist nun auch endlich möglich seine kompletten E-Mails zu durchsuchen. Und zwar nicht nur diejenigen die auf dem Gerät selbst gespeichert sind, sondern auch jene die sich noch auf dem Server befinden. Insgesamt zwar eher kleine Details, die aber das Arbeiten mit der Mail App deutlich aufwerten.

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Kalender

Auch am Kalender hat Apple geschraubt. So bietet dieser nun ebenfalls eine Landscape Ansicht und zeigt in dieser einzelne Wochentage an. Nettes Detail dabei ist eine kleine horizontale Linie, welche immer den aktuellen Zeitpunkt grafisch unterstreicht. So weiß man immer wo man sich gerade terminlich im Kalender befindet. Auch ist es nun möglich Notizen zu Kalendereinträgen hinzuzufügen.

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Schalter

In iOS 5 hat Apple das Design der Schalter komplett umgestaltet. Statt der alten eckigen Schalter hat man nun ovale abgerundete Schalter, welche eleganter und auch etwas moderner aussehen. Ob es auch einen praktischen Grund für die Neugestaltung gibt kann ich allerdings nicht sagen. Von der reinen UI her kann ich keinen großen Unterschied feststellen.

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SMS-Töne

Eigene SMS Töne stehen schon seit iOS 1 ganz oben auf der Wunschliste der Nutzer. Mit iOS 5 hat es dann auch nur knapp 5 Jahre gedauert bis Apple seinen Kunden diesen Wunsch endlich erfüllt. Vom technischen Standpunkt her muss auch ein eigener SMS-Ton im m4r Format vorliegen, unterscheidet sich somit also nicht von den eigenen Klingeltönen, die schon etwas länger möglich sind. Klingeltöne und SMS-Töne im mp3 Format sind leider weiterhin auch in iOS 5 nicht möglich. Allerdings ist das Erstellen einer m4r Datei nicht mit wirklich viel Aufwand verbunden und somit zu verschmerzen. Schön das Apple überhaupt endlich den Kunden diese Möglichkeit gibt.


Emoji Symbole

In Japan sehr beliebt und mittels Jailbreak oder speziellen freischaltenden Apps auch hierzulande vielen Nutzern bereits seit längerem ein Begriff, die Emoji Symbole im Tastaturlayout. Lange Zeit hat Apple offiziell lediglich den Japanischen Kunden diese kleinen Symbole zur Verfügung gestellt. Mit iOS 5 sind die Emojis nun auch Nutzern in allen weiteren Ländern ohne Einschränkung zugänglich. Es muss nun endlich nicht mehr getrickst werden um eines der kleinen niedlichen Bildchen zu versenden.

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Benutzung

In der Benutzungsübersicht war bis iOS 4 lediglich der freie Speicherplatz an sich ersichtlich, nicht wie sich die Speicherbelegung im Einzelnen verteilt hat. Dies ändert sich nun in iOS 5, ruft man das Benutzungsmenü auf, kann man nun ausführlich sehen was genau wie viel Speicherplatz auf dem Gerät beansprucht. Auch wird über diesen Menüpunkt der iCloud Speicher verwaltet, oder man kann diesen direkt vom Gerät kostenpflichtig aufstocken.

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iTunes Sync über WiFi

Wer Kabel lästig findet, hat mit iOS 5 einen weiteren Grund das Update auf eben dieses durchzuführen. Anstatt das Gerät direkt via Kabel an den PC anzuschließen und zu synchronisieren, kann man dies nun auch bequem über eine WiFi Verbindung tun. Einzige Einschränkungen dabei, das Gerät muss an einer Stromquelle angeschlossen sein und muss natürlich mit demselben WiFi Netzwerk verbunden sein wie der PC mit dem es synchronisiert werden soll. Je nach Stärke des WiFi Netzes müssen sich aber so nicht mehr zwingend beide Geräte in einem Raum befinden und geben etwas mehr Freiheit.


Kurzbefehle

Mit den neuen Kurzbefehlen gibt Apple dem Nutzer ein sehr nützliches Werkzeug an die Hand beim Verfassen von Texten. Viel gebrauchte Bausteine wie etwa "Mit freundlichen Grüßen", lassen sich so in ein kurzes "mfg" abkürzen und individuell abspeichern. Das System macht nach der Eingabe des kürzels in einem Text dann automatisch wieder den vollen Baustein daraus. Dies spart dem Anwender viel Zeit.

Bild von http://2.bp.blogspot.com/-465t40ArOds/TpCDHsiFwVI/AAAAAAAACCQ/BaG31su7llA/s1600/kurzbefehl.JPG


LED-Blitz bei Hinweisen

Den eingebauten LED-Blitz des iPhone 4, bzw. später auch beim neuen iPhone 4S, nutzen bisher viele nur beim Fotografieren oder Zweckentfremden ihn als kleine Taschenlampe für den Notfall. Mit iOS 5 gibt Apple diesem eine weitere praktische Aufgabe, so kann man nun einstellen das dieser aufleuchtet wenn man eine neue Nachricht bekommt, oder auch angerufen wird. Natürlich macht diese Funktion nur Sinn wenn das iPhone mit dem Display nach unten auf dem Tisch liegt, bzw. im Dock steht. Aber gerade bei lauten Umgebungsgeräuschen, in denen die Hinweistöne untergehen, dürfte dies aber eine gute Alternative sein um einen Anruf oder eine wichtige Nachricht nicht zu verpassen.


Eigene Vibrationsmuster

Wem die Standardvibration bei Anrufen und Benachrichtigungen zu langweilig ist, kann mit iOS 5 nun seine eigenen Vibrationsmuster erstellen. Hierfür hat Apple einen sehr einfach zu bedienenden Editor eingebaut. Die selbst erstellten Vibrationsmuster können dann über die Kontakte-App bestimmten Anrufern zugeordnet werden. So kann man schon am Vibrieren in der Hosentaschen spüren wer einen anruft und entscheiden ob man abnehmen möchte, oder lieber den Anruf ignoriert.

Bild von http://4.bp.blogspot.com/-31-xXkAjgj0/TpCEE6VuM4I/AAAAAAAACCY/3abkUs2rPmc/s1600/IMG_0127.PNG


International Assist

Wer oft ins Ausland anruft kennt dies vielleicht: "Wie war nochmal die Vorwahlkennziffer von Spanien?" Hier greift der International Assist in iOS 5 ein. Er ergänzt ausländische Rufnummern automatisch mit der passenden Vorwahl. Wie gut dies allerdings in der Praxis funktioniert kann ich mangels ausländischer Kontakte leider nicht sagen.


Lokales Wetter

Die Wetter-App ist seit iOS 1 fester Bestandteil des Systems und eigentlich so gut wie unverändert geblieben über die Jahre. Aber mit iOS 5 hat sich Apple auch ein kleines Stück weit dieser App angenommen. So wurde diese um eine Ortungsfunktion erweitert um das derzeitige Wetter am aktuellen Standort anzeigen zu können. Wenn man also oft und viel unterwegs ist und das in verschiedenen Orten, könnte dies durchaus sehr praktisch sein.

Bild von http://3.bp.blogspot.com/-eLNGOU1tKtk/TpCEdgPqqVI/AAAAAAAACCg/g9-0ec4IdWk/s1600/wetter.JPG


Links im Hintergrund öffnen

Viele kennen es vielleicht, man ist auf einer Internetseite und sieht in einem Text einen Link zu einem weiterführenden Thema. Man öffnet also diesen Link, will aber dann eigentlich erst mal den ersten Text fertig zu Ende lesen. Bis iOS 4 war dies so mit Safari nicht möglich, da ein Link sich immer automatisch im Vordergrund in einer neuen Seite geöffnet hat. Wollte man die zuerst aufgerufene Internetseite fertig lesen, musste man zwangsweise erst wieder zu dieser zurückwechseln. Mit iOS 5 lässt Apple dem Nutzer nun die freie Wahl. Man hat nun eine Einstellungsmöglichkeit in der man wählen kann ob man Seiten im Hintergrund, oder auf einer neuen Seite im Vordergrund aufrufen möchte.

Bild von http://1.bp.blogspot.com/-bYw3Wyfdtyo/TpCEuMk68BI/AAAAAAAACCo/Z2fl_Ha7efY/s1600/safari.JPG


Fazit

Mit iOS 5 setzt Apple diesmal nicht ausschließlich auf vollkommen neue Funktionen, auch wenn es ebenfalls ein paar davon gibt, sondern vor allem auch auf Systempflege. Es wurden viele Kleinigkeiten ausgebessert die teilweise seit vielen Jahren von Nutzern gewünscht, oder gar vehement gefordert wurden. Aber eben diese Kleinigkeiten sorgen manchmal für mehr Produktivität und / oder Spaß mit einem Gerät. Man merkt das Apple mit iOS 5 versucht hat auf den Nutzer zu hören und sich nach dessen Wünschen zu richten. Vielleicht ist dies auch ein Eingeständnis Apples an die immer stärker werdende Konkurrenz aus dem Android Lager. Fakt ist, mit iOS 5 hat Apple die Messlatte für mobile Betriebssysteme wieder einmal deutlich angehoben. Es gibt kaum noch etwas was ich mir wünschen würde, und die Notwendigkeit einen Jailbreak durchzuführen um gewisse Funktionen zu bekommen, wird mit iOS 5 immer geringer. Apple ist auf einem guten Weg. Ich bin jedenfalls sehr gespannt was Apple mit iOS 6 im nächsten Jahr aus dem Hut zaubern wird.

iOS 5 kann ab dem 12. Oktober kostenlos über iTunes heruntergeladen werden und ist verfügbar für das iPhone 3GS, iPhone 4, iPhone 4S sowie den iPod touch 3G, iPod touch 4G und das iPad 1 und iPad 2.

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Twitter Account des Autors: (bono01)
08.10.11
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Sonntag, 18. September 2011
Am 14. September hat Microsoft die erste, für die Öffentlichkeit erstmals ohne vorherige Registrierung frei verfügbare, Developer Preview auf das nächste große Betriebssystem Windows 8 veröffentlicht. Obwohl Windows 8 erst 2012 erscheinen soll, einige Quellen sprechen von April, andere wiederum erst vom vierten Quartal 2012, kann man doch schon jetzt sehr gut sehen in welche Richtung Microsoft mit Windows 8 gehen wird. Windows 8 wird, gegenüber früheren Windows Versionen, einige signifikante Veränderungen in der Bedienung und auch der Oberfläche aufweisen. Erstmals wird ein Windows Betriebssystem zudem auch für Tablets sowie die ARM Prozessor Architektur ausgelegt sein und tritt damit in direkte Konkurrenz zu Apples iOS und Googles Android Systemen. Wie gut Microsoft diese Veränderungen gelungen sind, möchte ich euch hier anhand meiner ersten Eindrücke der Developer Preview schildern.

Bild von http://3.bp.blogspot.com/-qFFE4g5WDtY/TnXSZvBV-oI/AAAAAAAAB84/RhGJQmoVuoo/s1600/Windows%2B8%2BDeveloper%2BPreview-2011-09-18-12-35-18.png

Installation

Die Installation von Windows 8 hat sich gegenüber Windows 7 kaum verändert. Einziger Unterschied ist, das die Ersteinrichtungsmenüs schon im neuen Metro Design vorliegen und man sich nun auch mit seiner Windows Live ID anmelden kann, anstatt nur mit einem lokalen Benutzerkonto. Die grüne Farbe des Ersteinrichtungsmenüs ist hingegen Geschmackssache, mir persönlich gefällt der gewählte Farbton eher weniger. Allerdings muss man bedenken das diese Version noch nicht einmal das BETA Stadium erreicht hat und sich somit noch einiges verändern kann bis zur finalen Version.

Bild von http://2.bp.blogspot.com/-B5GgRednOeU/TnXS8cvhxtI/AAAAAAAAB9A/_fP1xeOV10I/s1600/Windows%2B8%2BDeveloper%2BPreview-2011-09-18-12-36-12.png Bild von http://2.bp.blogspot.com/-d8-6a79Xg3A/TnXS8g6Ib7I/AAAAAAAAB9I/B67rhK4110Q/s1600/Windows%2B8%2BDP-2011-09-18-12-53-47%2B-%2BKopie.png Bild von http://4.bp.blogspot.com/-gOHQorzZBP8/TnXS84m5FAI/AAAAAAAAB9Q/a_pxP7E8kZs/s1600/Windows%2B8%2BDP-2011-09-18-12-58-39.png Bild von http://4.bp.blogspot.com/-zcgCuxrFrYs/TnXS8z3NEVI/AAAAAAAAB9Y/N-AgQO44W-4/s1600/Windows%2B8%2BDP-2011-09-18-12-58-48%2B-%2BKopie.png Bild von http://3.bp.blogspot.com/-W8QTQ7MyRu0/TnXS9HWXvPI/AAAAAAAAB9g/XivY-MzrnQk/s1600/Windows%2B8%2BDP-2011-09-18-12-59-25%2B-%2BKopie.png Bild von http://4.bp.blogspot.com/-E1b3JQJK_W4/TnXTbICg1NI/AAAAAAAAB9o/Q_ib_So8OJA/s1600/Windows%2B8%2BDP-2011-09-18-13-00-16.png Bild von http://3.bp.blogspot.com/-xhlKo9vskEg/TnXTbkvlZ2I/AAAAAAAAB9w/BMSfcVL7_U0/s1600/Windows%2B8%2BDP-2011-09-18-13-00-44.png

Von der Installationszeit her soll Windows 8 sich deutlich schneller installieren lassen als Windows 7. Bei der Developer Preview war hiervon allerdings noch nicht viel zu spüren. Dies kann aber auch darin begründet liegen das ich Windows 8 nicht nativ, sondern nur in einer Virtuellen Umgebung (VMware Workstation 8 ) installiert habe. Mit einer entsprechenden Hardware (z.B. eine SSD) und einem USB Installationsmedium, dürfte die Installation innerhalb von 10 bis 15 Minuten erledigt sein.

Oberfläche und Bedienung

Wenn man die Installation und Ersteinrichtung abgeschlossen hat, erwartet einen bereits die erste große Veränderung gegenüber früheren Windows Versionen. Anstatt den Desktop zu sehen, blickt man bei Windows 8 nun zuerst auf das neue App-Center, welches ebenfalls im neuen Metro Design vorliegt.

Bild von http://1.bp.blogspot.com/-vVyKsih3TmI/TnXTwpkXhxI/AAAAAAAAB94/v_0x2A58AVg/s1600/Windows%2B8%2BDP-2011-09-18-13-03-53.png

Im App-Center liegen die Programme in Sogenannten "Tiles" vor, Quadratische und Rechteckige Symbole, welche die Programmicons aus früheren Windows Versionen ersetzen. Bekannt sind diese Tiles bereits aus Microsofts Smartphone Betriebssystem Windows Phone 7. Man merkt, dass Microsoft es Apple gleichtun möchte und das mobile Betriebssystem mit dem Desktopsystem verbinden will.

Bild von http://3.bp.blogspot.com/-h5t_Qt8yBv8/TnXWlNY_3pI/AAAAAAAAB-A/dzy0Be94q0A/s1600/Windows-Phone-7-Ensemble.jpg

Leider stellt man als Maus- und Tastaturnutzer schnell fest, dass diese neue Oberfläche für Tablets ausgelegt wurde. Eine einfache sowie schnelle Navigation ist mit der neuen UI nicht mehr möglich. Zudem fehlt es der neuen UI an einer Intuitiven Bedienung, nutzt man eine Maus muss man mühselig herausfinden wie man durch die Menüs und Funktionen navigieren soll. Um mal ein Beispiel zu nennen, wenn man eine App geöffnet hat, z.B. die Wetter App, wusste ich erstmals nicht wie ich aus dieser wieder in das App-Center zurückkomme. Es gibt nämlich nicht das bekannte "X" zum Schließen in der rechten oberen Ecke. Die Lösung war zwar dann doch recht simpel, man muss mit der Maus in die untere linke Bildschirmecke gehen, dort erscheint dann das Windows Logo welches man anklicken muss um ins App-Center zurück zu kommen, aber wer dies nicht weiß sucht sich erst mal dumm und dämlich.

Desktop & Startmenü

Ein weiterer Negativpunkt ist die neue "Rolle" der klassischen Desktopoberfläche. Der Desktop wurde in Windows 8 nämlich zu einer App degradiert und muss nun ebenfalls über das App-Center aufgerufen werden. Ein Start des Rechners direkt in die Desktopoberfläche ist somit nicht mehr möglich. Ob Microsoft dies in der finalen Version zumindest optional den User entscheiden lassen wird, ist ungewiss, wünschenswert wäre es allemal.

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Auch das klassische Startmenü ist der neuen UI zum Opfer gefallen. War es über Jahre hinweg die Kommandozentrale des Desktop, so hat Microsoft es in Windows 8 auf ein absolutes Minimum zurechtgestutzt. Das neue Startmenü bringt einen nur noch zum App-Center zurück, oder erlaubt einen Sprung in die Suche und in oft gebrauchte Einstellungen.

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Programmverknüpfungen sowie eine Übersicht aller installierten Programme gibt es im neuen Startmenü hingegen nicht mehr. Was Microsoft sich hierbei allerdings gedacht hat ist mir schleierhaft. Wenn man nun ein Programm öffnen möchte welches keine Verknüpfung auf dem Desktop hat, muss man nun erst zurück ins App-Center und es dort, wenn man es im App-Center nicht prominent als Verknüpfung in der Übersicht angelegt hat, über die App-Suche bzw. in der Übersicht aller Apps suchen.

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Dies war über das alte Startmenü weitaus effizienter gelöst, zudem die Navigation durch das App-Center mit der Maus alles andere als komfortabel ist, wie oben schon beschrieben. Der Workflow leidet erheblich wenn man sich nicht den Desktop mit Verknüpfungen zu Programmen zumüllen will.

Der neue Explorer und Task Manager

Was mir an Windows 8 aber sehr gefällt ist die neue Ribbon Oberfläche im Windows Explorer. Hier hat Microsoft die Oberfläche an die Office Suite angeglichen und oft gebrauchte Funktionen, wie etwa "Löschen" oder "Neuer Ordner", prominent in der Ribbon Oberfläche untergebracht. Wenn man nun eine Datei löschen oder einen neuen Ordner erstellen möchte, muss man nur auf das jeweilige Symbol in der Ribbon Oberfläche klicken. Die ist gegenüber dem früheren Kontextmenü sehr viel effizienter gemacht und ich würde mir dies schon jetzt für Windows 7 wünschen.

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Auch der überarbeitete Task Manager weiß zu gefallen. Er zeigt nun deutlich mehr Informationen an und ist zudem weitaus übersichtlicher als der alte Task Manager. Auch er kommt nun übrigens optisch im Metro Design daher.

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Die Apps

In Windows 8 hat Microsoft auch einige neue Programme eingeführt die als so genannte Apps lediglich über das App-Center aufgerufen werden können. Sehr schön umgesetzt ist hier zum Beispiel das neue Wetter App. Es zeigt im Vollbildmodus die aktuelle Wetterlage an und gibt zudem einen Ausblick auf die nächsten Tage. Das derzeit aktuelle Wetter wird auch als Animation im Hintergrund der Infos gezeigt. Insgesamt sehr schön gemacht und man kann es auch als netten Bildschirmschoner benutzen.

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Auch an das beliebte Social Networking wurde in Windows 8 gedacht, so gibt es direkt in Windows nun einen Twitter sowie einen Facebook Client, über den man Tweets und Statusmeldungen versenden kann. Allerdings ist die optische Umsetzung dieser Apps etwas gewöhnungsbedürftig.

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Auch ein Newsfeed App gibt es, welches entweder mit voreingestellten oder mit eigenen Newsfeeds gespeist werden kann. Aber auch hier ist die Bedienung über die Maus und Tastatur nicht sonderlich bequem.

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Weitere Apps kann man in der finalen Version von Windows 8 dann über den Microsoft eigenen App Store hinzukaufen. Dieser ist in der Developer Preview allerdings noch nicht verfügbar.

Fazit

Mit Windows 8 geht Microsoft völlig neue Wege, bleibt aber auch viel Altbewährtem treu. Man muss aber insgesamt sagen, dass es wohl nie zuvor so viel Risikobereitschaft bei Microsoft gab wie mit Windows 8. Eine komplett neue Oberfläche (Metro), der Desktop nur noch als App unter vielen und die implementierte Tablet Unterstützung sind die größten Neuerungen / Veränderungen von Windows 8. Einiges weiß zu gefallen und einiges ist sehr kontrovers.

Ich persönlich kann mich mit Windows 8 bisher nicht so wirklich anfreunden, wirkt sich doch gerade die neue Navigation über das App-Center sehr negativ auf den Workflow aus, gerade wenn man traditionell mit Maus und Tastatur arbeitet. Hinzu kommt noch, das die neue Metro UI wenig intuitiv aufgebaut ist, oft muss man suchen oder herumprobieren um zum gewünschten Ziel zu kommen. Allerdings gibt es auch einige Dinge die mir positiv aufgefallen sind, wie z.B. die Ribbons im Explorer oder einige der Vollbild Apps. Ob dies allerdings ausreichen wird um die Nutzer von Windows 7 oder älteren Versionen zu einem Wechsel auf Windows 8 zu bewegen, sei mal dahingestellt. Mir persönlich überwiegt das negative und ich würde nach jetzigem Stand erst mal bei Windows 7 bleiben.

Insgesamt gesehen hat Microsoft noch sehr viel Arbeit vor sich. Die Developer Preview läuft zwar schon recht gut, aber hoffentlich wird sich Microsoft noch der einen oder anderen Kritik aus der Nutzerebene annehmen. Gerade was die UI angeht und die Navigation in eben derer, gibt es noch einiges zu verbessern. Laut Plan soll Anfang nächsten Jahres die erste BETA von Windows 8 erscheinen, dann werden die Karten neu gemischt.

Wer sich die Developer Preview selbst mal ansehen möchte, kann sich diese kostenlos und ohne Registrierung hier herunterladen. Ich rate aber DRINGEND ( ) davon ab Windows 8 als Produktivsystem zu nutzen. Zwar läuft die Preview bereits relativ stabil, trotzdem kann es noch zu schwerwiegenden Fehlern und zu Datenverlust kommen. Zudem ist die Preview lediglich in englischer Sprache verfügbar. Eine deutsch lokalisierte Version darf man wohl frühestens mit der ersten BETA erwarten.

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18.09.11
Bewertung: +
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Hallo zusammen,

seit diesen Freitag benutze ich das HP TouchPad 32GB gekauft bei der letzten großen Aktion eines Onlinehändlers.

Anbei mein erster Eindruck:

Inbetriebnahme:

Beim Einschalten erscheint ein pulsierendes HP Logo in der Mitte des Displays. Wenn das Tablet dann gebootet hat muss man das WLAN einrichten damit man dann ein WebOS Account einrichten kann.

Danach wählt man das Land und die Sprache aus und das war es dann auch schon.

Einrichten vom Mailaccount und MobileMe

Das ist sehr Apple like: einfach nur die Email-Adresse und das Passwort eingeben und den Rest macht das System selbst.
Auch die Einbindung von MobileMe Konten ist kinderleicht.

Userinterface / Bedienung

Mit der Bedienung kommt jeder sehr gut zurecht, der ein iPhone oder ein Android Phone hat. Beim Tippen von Text (so wie diesen hier) gibt es kaum unterschiede zum IOS von Apple. Copy & Paste funktioniert genau so wie am iPhone. Auch die automatische Rechtschreibkorrektur ist mehr oder weniger identisch.
Ein großer Minuspunkt ist die fehlende Lupe wenn man im Text eine Korrektur an einem bestimmten Buchstaben vornehmen möchte.

Das Kartenprinzip beim wechseln von Apps. klappt wunderbar und ist eine sehr gute Idee, meiner Meinung nach besser als bei IOS.

Internet

Der Browser ist sehr gut zu bedienen und hat Flash integriert. Flash läuft sehr gut soweit ich das auf ein paar Internetseiten testen konnte. Man kann Flash, Javascript und Cookies aber auch getrennt deaktivieren wenn man das möchte.
Der Browser lädt etwas langsamer als bei einem iPad (im Apple Laden um die Ecke getestet) ist aber für meine Bedürfnisse ausreichend schnell.

Appstore

Tja das ist der ganze Haken an diesem Tablet: Es gibt wirklich nicht viele Apps im offiziellen Store und das wird sich ja vermutlich auch nicht mehr verbessern.
Was ich noch nicht getestet habe ist die Hombrew Szene (Jailbreak ähnlich) ob es hier noch gute Programme gibt. Man würde gerne Apps kaufen, aber es gibt halt kaum welche und das ist dann schon sehr nervig.

Performance

Wenn man bedenkt, dass hier ein doppelkern Prozessor werkelt sollte das System viel viel schneller arbeiten. Ich habe auch schon diverse Tipps befolgt wie es schneller wird, aber so super viel hat das nicht gebracht.

Sync mit dem Mac

Wenn man iTunes gewohnt ist und das komfortable Syncen gewohnt ist wird mit dem TouchPad Probleme haben. Ich habe ewig gebraucht um 2 Filme auf das TouchPad zu bekommen..... Also kurz gesagt ist das etwas nervig gewesen und ich habe mich doch sehr an iTunes gewöhnt und vermisse etwas vergleichbares am Touchpad .

Persönliches Fazit:

Für 140 € ist das HP TouchPad als Surftablet gut zu gebrauchen. Wer viel mit dem TouchPad tippen möchte wird feststellen, dass die Lupe unter ios einfach unverzichtbar ist. Wer eine vollständige iPad Alternative sucht wird vermutlich enttäuscht werden, da einfach zu viele Sachen nicht ganz rund sind und kaum Apps zur Verfügung stehen.

Wer noch Fragen hat, einfach in den Kommentaren posten ich versuche diese dann zu beantworten.
(Gaugo)
18.09.11
Bewertung: +
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Donnerstag, 8. September 2011
Hallo zusammen. Ich bin noch ein "Neuling" in diesem Forum, gerade mal knapp ein halbes Jahr mit dabei. Ich möchte aber auch gerne meinen Anteil leisten und möchte euch gerne den Drobo vorstellen (werdet ihr sicher kennen, habe jedoch kein Journal dazu gefunden). Ich benutze ihn bereits seit 5 Monaten und möchte euch meine Meinung kundtun ;).

Wieso habe ich mir einen Drobo gekauft?
Ich hatte diese ewige Festplattentürme und Hubs auf meinem Pult satt. Darum musste eine neue Lösung her, musste kein NAS sein. Ich habe dann per Zufall auf Ricardo (Schweizer eBay) einen solchen Drobo entdeckt und diesen tief unter dem normalen Ladepreis ersteigert.

Womit wird bei einem Drobo geworben?
Hauptpunkte sind die angeblich hohe Datensicherheit und die hohe Flexibilität des Gerätes. Ausserdem soll es kinderleicht zu bedienen sein.

Einige Punkte zum Gerät:
Der "normale" Drobo hat 4 SATA Einschübe, in welche normale SATA Festplatten eingeschoben werden können. Er beherscht Hot Swap, man kann also im laufenden Betrieb eingreifen und eine Festplatte ersetzen, ohne das dabei Daten verloren gehen. Die Technologie dahinter nennt sich nach Datarobotics "Beyond Raid", genauere Angaben, wie das funktionieren soll, machen sie nicht.
Dieses "Beyond Raid" bringt jedoch noch weitere Vorteile mit sich. Wie oben erwähnt, eine Festplatte kann "ausfallen", weswegen auch immer, und trotzdem hat man immer noch sämtliche Daten auf dem Gerät. Des weiteren können Festplatten unterschiedlicher Hersteller und Grössen miteinander kombiniert werden. Dabei wird die jeweils grösste Festplatte als Backup verwendet (Darum ergibt es keinen Sinn, 3 x 80GB und 1 x 2 TB mit dem Gerät zu verwenden, die maximal beschreibbare Kapazität wäre dann 240GB).

Das Design ist schlicht schwarz. An der Front zeigen 4 Status LED's den Status der jeweiligen Festplatte an. 10 weitere LED unten am Gerät zeigen die momentanen Platzverhältnisse.

Das Gerät besitzt einen USB 2.0 Anschluss und 2 FW800 Anschlüsse (Daisy Chain). Zusätzlich kann ein Drobo Share gekauft werden, so wird dein Drobo zum NAS (der USB Anschluss des Drobos wird mit jenem des Shares verbunden, fertig.)

Wie man daraus feststellen kann, sind die Anschaffungskosten darum auch nicht so hoch, wie mit einem vergleichbaren NAS oder Festplattengehäuse, da keine neuen Festplatten gekauft werden müssen.

Zum eigentlichen "Testbericht":

Ausgepackt, eingeschoben, eingesteckt - und es lief. Zwar muss noch Software auf dem Mac / PC installiert werden, aber das ist das kleinste Problem. Mit der Software auf dem Mac / PC kann der Drobo dann formatiert werden, und sofort wird der Speicherplatz gebündelt. Hier hat man eine wichtige Auswahl zu treffen. Da der Drobo zwar intern seinen Speicher beinahe unbegrenzt erweitern kann, kann er dies dem Computer gegenüber nicht. Darum muss die Maximalkapazität ausgewählt werden, in meinem Falle waren dies 18TB. Falls grössere Festplatten eingeschoben werden, werden die Kapazitäten welche über dieser Zahl sind in einem weiteren Volume angezeigt.
Ich habe dann sofort angefangen, das Biest mit Daten zu füttern. Das Time Machine Backup habe ich neu konfiguriert (hier gibt es eine Menge Hilfeartikel vom Hersteller selbst auf dessen Homepage) und dieses funktioniert jetzt ebenfalls.

Ich fühlte mich meiner Daten sicher - aber die Freude währte leider nur kurz. Nach ca. 1.5 Monaten begann der Drobo zu zicken. Zuerst wollte er keine Firewire Verbindung mehr herstellen, danach auch keine USB Verbindung mehr. Da musste etwas am Controller faul sein.

Ich meldete mich beim Support an. Kommunikationssprache war Englisch, aber das war auch der einzige negative Punkt. Nach 2 Tagen (!!) hatte ich aus Deutschland einen neuen Drobo zugeschickt bekommen. Festplatten aus dem alten raus, in den neuen rein - alles war noch da!

Jetzt läuft das Gerät wie eine Uhr - hatte keinerlei Probleme mehr. Habe mitlerweile 3 TB der 4TB gefüllt, alles läuft Tip Top.

Ich muss wirklich gestehen - er tut alles selbst. Keine Einstellungen vornehmen, es läuft einfach. Und ich kann wieder (fast) in Ruhe schlafen.

Das mit der Ruhe ist dann aber auch der einzige Knackpunkt: Das Teil ist ein bisschen laut. Für Silent-Freaks ist er leider nix. Dies auch, weil er sogar im Standby zu kühlen beginnt - Was gibts denn da zu kühlen???

Ausserdem ist er auch nicht der schnellste. Über FW800 liegen 60mb/s drin, mehr aber nicht. USB ist da mit 28mb/s noch einiges weniger.

Kurze Zusammenfassung:
+ Festplatten (Hersteller und Grösse) frei kombinierbar
+ leichte Handhabung
+ Upgrademöglichkeiten (Drobo Share sowie Festplattenspeicher einfach zu erweitern)
+ Design
++ Kundensupport

- Geschwindigkeit nicht mehr ganz Zeitgemäss
- Lautheit

Falls noch mehr Fragen zu beantworten sind, bitte einfach melden... (jerome155)
08.09.11
Bewertung: +
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Dienstag, 6. September 2011
Ich habe monatelang versucht, der Telekom zu erklären, dass ich meinen DSL und Festnetzanschluss nicht mehr nutzen kann (neue WG hatte bereits nen Anschluss, was soll ich da machen, da können sie nicht mal auf die Leitung) und sie möchten ihn doch bitte kündigen, das Geld wäre doch sinnvoller investiert in einen Neuabschluss nach Ende des hier noch bestehenden Vertrags. Und dann kam ich mir heute, nach unzähligen Anrufen und Briefen und Aussagen verschiedenster Natur wirklich vor, als würde ich mit ner Maschine telefonieren, hierzu folgender Auszug (witzig, aber leider wahr):

...
"das sind unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen"...
"Ja? und wer legt die fest? Der kann doch auch sein Einverständnis geben, den Vertrag aufzulösen."
"Ich hab's Ihnen doch gesagt, das sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die sind halt so, die sind bei allen so."
"Naja, aber Sie sind die Telekom, ich fand sie immer gut [und das war nicht gelogen], da könnten Sie mich doch jetzt zu dem durchstellen, der einer Vertragsauflösung zustimmen kann"
"Also leider sind das die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, ich hab's Ihnen ja erklärt, Sonderkündigung nur bei ... blablabla"
"Na aber die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, von denen Sie sprechen, unterliegen doch irgendeiner Autorität, und da findet sich doch jemand, der Einzelfälle abschätzen kann"
"Nein, das sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die sind halt so gemacht, die gelten für alle"
"Gut, aber, wer legt die denn fest, irgendjemand muss doch für die zuständig sein, wo hat ihr Unternehmen die denn her und wer lässt mich aus meinem Vertrag?"
"Nein, die gelten für alle [...]"
...

An der Stelle musste ich Pause machen, weil ich gemerkt hatte, dass ich unfreiwillig in ein Stück von Loriot geraten war. Nur leider ist die Telekom halt nicht mehr in den Achtzigern, ich wundere mich, wo sie noch solche Leute herkriegen...
Ich kann's wirklich verstehen, wenn die grundsätzlich auf Ihrem Vertrag beharren, hab Ihn gefragt, ob er mir vielleicht einen Gutschein für die restlichen sieben Monate ausstellen will, den ich dann für einen Neuvertrag einsetzen kann (so wäre er sicher gewesen, dass das Geld in der Firma bleibt und hätte mich sogar noch über die aktuelle Vertragslaufzeit hinaus behalten), wieder nix...
Die sind echt so zugenagelt, dass es kracht... Ich hab ihn dann gefragt, ob er mir eigentlich vorher sagen wollte (bei "das ist bei allen so"), dass die Telekom dann eigentlich wie alle ist, weil dann werde ich mir in Zukunft einen anderen suchen, "sind ja eh alle gleich, wie Sie bemerkt haben", da war's ihm schon super unangenehm (war bereits der Supervisor), weil das natürlich alles "zu Trainingszwecken" verwendet wird...
Mann mann mann, was ein Erlebnis... Ich war mit denen echt immer super zufrieden, aber irgendwie glaub ich, ich werd von denen nun nie wieder was kaufen... (johnnyb)
06.09.11
Bewertung: +
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Samstag, 13. August 2011
Für alle die es interessiert, hier mein Eindruck vom Samsung Galaxy S2 das mir für einen kurzen Test zur Verfügung stand.

Ich berichte von meinem persönlichen Eindruck der ersten Benutzung des eingerichteten Smartphones und als jemand der bisher nur mit iPhones und Palms Erfahrung hat, angefangen vom iPhone 3G, dem 3GS und dem iPhone4 das ich mir bei Bekannten angeschaut habe. Ich habe mich nicht mit der Einrichtung beschäftigt, die beim iPhone sicherlich deutlich einfacher ist.

Besonders interessant finde ich, die eigenen Eindrücke mit den zahlreichen Testberichten zu vergleichen, dabei fällt mir immer wieder auf, daß in Testberichten viel von Ausstattung und Performance Zahlen gesprochen wird, mal schauen was ich davon in meinen persönlichen Eindrücken wieder finde.


Samsung Galaxy S2, ein erster Eindruck:


Display:

Farben viel zu knallig, verzerrt, übersteuert, teilweise direkt falsche Farben, zB bei Naturtönen (grüner Rasen), Haut, Neon Farben zB gelber neon Textmarker komplett falsch, wird zu neon grün.

Sobald man nicht genau in einem 90 Grad Winkel auf das Display schaut, gibt es einen starken blau/grün Stich.

4,3" ist riesig, zusammen mit dem Rand um das Display herum, vielleicht schon zu groß für die Hosentasche.
Auflösung ist gut, aber nicht so knackig scharf wie beim iPhone4.


Kamera:

Fokusiert erst auf antippen, iPhone fokusiert immer und ist dadurch schneller.
Makromodus für Nahaufnahmen muss man selber in den Einstellungen einschalten, macht das iPhone automatisch.


Geschwindigkeit:

Reaktionsgeschwindigkeit der Oberfläche:
kaum ein Unterschied zum iPhone 3GS, aber ok. Auch in den meisten Apps merkt man keine größere Geschwindigkeit als beim iPhone 3GS.
Bestimmt ist das bei Spielen anders, habe ich nicht angeschaut.


Ausnutzung des Displays:

Grundsätzlich in fast allen Apps schlecht, da sehr viel Platz für riesige Schriften verschenkt wird.


Oberfläche:

Geschmackssache. Macht auf mich einen wesentlich unaufgeräumteren Eindruck als bei iOS. Es gibt 2 Ansichten: Alle Apps, die nicht sortierbar sind und die unterschiedlichen Bildschirme auf die Apps und Widgets platziert werden können (müssen), dort auch mit Ordnern sortierbar.
Mir fehlt die Kennzeichen Zahl bei den Apps, dafür gibt es unter Android nur den EventManager den ich für diesen Zweck der Benachrichtigung über neue Einträge bei den Apps aber für nicht so geeignet halte weil es eine Informationsüberflutung ist.

Praktisch finde ich die 2 Sensorflächen am unteren Ende des Displays, zB um zurück zu gehen, oder eine App zu beenden.

Fazit:
Grösstes Manko ist für mich die schlechte, weil falsche, Farbwiedergabe des Bildschirms und die schiere Größe des Smartphones und dessen schlechte Ausnutzung durch die Apps. (o.wunder)
13.08.11
Bewertung: +
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