Umfrage
Drei Jahre Apple TV - Ihre Meinung?
Ich bin zufriedener Benutzer eines Apple TV
15,2%
Ich habe ein Apple TV, bin aber nicht überzeugt
4,1%
Ich habe ein Apple TV, bin aber sehr unzufrieden
1%
Der Sinn des Apple TV erschließt sich mir nicht
17,7%
Ich brauche grundsätzlich keine Set-Top-Box
9,6%
Habe kein Apple TV, da mir zu viele Funktionen fehlen
31,3%
Habe kein Apple TV, das Gerät ist mir zu teuer
8,6%
Habe kein Apple TV, sonstiger Grund
12,5%
1155 Stimmen
Aktuelle Journal-Einträge i
An dieser Stelle können Sie ein eigenes Weblog führen und über interessante Themen informieren. Diese müssen nicht technischer Natur gehalten werden. Sollten wir einen Eintrag als besonders interessant empfinden, werden wir auch in den News drauf hinweisen. Ihre Journals verwalten Sie über "Mein MTN".
Sonntag, 7. März 2010
Bild von http://e.imagehost.org/0067/Cebit-Foto.jpg

Am Samstag hab ich es mir nicht nehmen lassen, auch einen kleinen Abstecher zur
IT Messe CeBIT in meiner Heimatstadt Hannover zu machen. Nachdem ich die letzten
Jahre ebenfalls immer dort war, sollte dieses Jahr keine Ausnahme bilden.
Leider habe ich es dieses Jahr nur geschafft am letzten Tag der Messe zur CeBIT
zu fahren. Doch erfreulicherweise war diesmal nicht soviel vom vorzeitigen Abbau
der Aussteller zu sehen wie in den Jahren zuvor. Auch wenn wieder einige Stände
bereits vor dem offiziellen Ende der Messe verwaist waren.

Erster Anlaufpunkt meines Messetages war der 3Gstore , mitsamt einigen Mitarbeitern
von Macnotes.de , in der Webciety in Messehalle 6. Trotz das dieser Stand eher zu den
kleineren bzw. kleinsten gehörte, war dort extrem gute Laune angesagt und auch
reger Publikumsverkehr. Sehr nette Mitarbeiter unterhielten sich angeregt mit
den Interessenten, sowie auch einigen Leuten aus der iPhone Szene.

Bild von http://b.imagehost.org/0992/IMG_0086.jpg Bild von http://b.imagehost.org/0046/IMG_0089.jpg

Zudem überraschte der 3Gstore mit einigen Verlosungen von Handbemalten iPhone
Schutzhüllen. Auch ich hatte Glück und konnte eines dieser kleinen Kunstwerke
gewinnen. Vielen dank nochmal an das 3Gstore.de Team auf diesem Wege.

Bild von http://d.imagehost.org/0182/4410907834_59791f5383_o.jpg Bild von http://b.imagehost.org/0705/IMG_0140.jpg

Der 3Gstore hat gezeigt wie Messe sein sollte. Und ich hoffe sehr das der
3Gstore / Macnotes im nächsten Jahr erneut bei der CeBIT vertreten sein wird.

Direkt nebenan stellte Google die Streetview Autos vor. Ob dies allerdings
nur ein versuch war von Google das schlechte Image das diese Funktion inne hat
zu verbessern, bleibt unbeantwortet. Ich für meinen Teil fand es sehr interessant.
Leider war das auch schon alles was Google an dem sonst doch etwas lieblosen
Stand präsentierte. Für einen der größten Internet Konzerne schlechthin, der Online
mit mehr als einem Dutzend Funktionen aufwartet, empfinde ich dies als ein Armutszeugnis.

Bild von http://b.imagehost.org/0495/IMG_0083.jpg Bild von http://b.imagehost.org/0032/IMG_0085.jpg

Gleich auf mehreren Ständen zu sehen gewesen sind die neuen mit Multitouch
Technik ausgestatteten Tische, auf denen man diverse Funktionen wie etwa
Puzzles oder Bilderdienste ausprobieren konnte. Auch ein digitaler Kartendienst
der diesen Tisch nutzte um in der Nähe befindliche Ärzte, Firmen und Gastronomie
darzustellen wurde gezeigt.

Bild von http://e.imagehost.org/0241/IMG_0093.jpg

Microsoft präsentierte an seinem Stand das aktuelle Betriebssystem Windows 7.
Und auch die Mitarbeiter waren diesmal richtig gut aufgelegt. Welches nach eigener
Aussage an dem sehr guten Image von Windows 7 liegt. Es gibt so gut wie kaum
Beschwerden und man höre von sehr vielen Kunden wie toll windows 7 doch gelungen ist.
Gerade im Gegensatz zu dem wenig geliebten Vorgänger Windows Vista. Und auch ich
kann mich dem nur anschließen. Windows 7 arbeitet auch bei mir sehr stabil und
fast fehlerfrei. Auch das im Sommer erscheinende Office 2010 wurde von Microsoft auf
der CeBIT präsentiert. Es soll schneller arbeiten und ist mehr auf die Bearbeitung
von Dokumenten durch mehrere Personen ausgelegt. Zudem liegt es diesmal in einer x86
sowie auch in einer x64 Version vor.

Bild von http://d.imagehost.org/0127/IMG_0114.jpg Bild von http://b.imagehost.org/0095/IMG_0113.jpg

Der PC Hersteller Dell dagegen präsentierte etwas lieblos die aktuelle Produktpalette
an Desktop PCs und Notebooks. Ob dies an den zur Zeit schlechten Geschäften lag, oder
einfach nur an unmotivierten Mitarbeitern, kann ich nicht einschätzen. Bis auf die
Studio Notebook Reihe, finde ich die Dell PCs aber sowieso nicht gerade ansprechend
was die optik angeht.

Bild von http://i.imagehost.org/0143/IMG_0118.jpg Bild von http://b.imagehost.org/0674/IMG_0120.jpg

Mozilla Firefox , einer der erfolgreichsten Web-Browser der Welt, war auf der CeBIT
mit einem extrem kleinen Stand vertreten. Mit nur wenigen Mitarbeitern stellte man
sich den Fragen der Interessenten und gab auch bei Problemen Hilfestellung.
Zudem konnte man sich einen kleinen lustigen Ansteck Button mitnehmen auf dem ein
kleiner Fuchs in Fliegerkleidung zu sehen ist, mit dem Spruch: "I'm a Firefox Test Pilot".
Unter der aufgedruckten Web Adresse kann man sich bei Mozilla als Tester für
kommende Versionen bewerben.

Bild von http://b.imagehost.org/0695/IMG_0122.jpg Bild von http://b.imagehost.org/0577/IMG_0144.jpg

Ansonsten ist die CeBIT nicht mehr übermäßig für den Endkunden ausgelegt.
Immer mehr Aussteller ziehen sich von der CeBIT zurück, oder weichen auf andere
große Messen, z.B. die International Funkausstellung (IFA) in Berlin, aus um ihre
Produkte zu präsentieren. Gerade in Bezug auf Home Electronic wie TV Geräte oder
auch Abspieler für diverse Medien wie DVD und Blu-ray Disks.

Groß angepriesen wurde jedoch durch TV und Printmedien die Präsentation der ersten
3D fähigen TV Geräte und Projektoren. Leider habe ich, bis auf ein einzelnes 3D Panel
welches 3D ohne Brille in allerdings nicht gerade ansprechender Qualität darstellte,
diese nicht entdecken können auf der CeBIT. Trotz intensivster suche. Ob und wieviel
auf der CeBIT tatsächlich von dieser im Aufbruch befindlichen Technologie gezeigt wurde,
kann ich also beim besten willen nicht einschätzen. Ich fand dies sehr schade, denn
dies hätte mich sehr interessiert.

Bild von http://b.imagehost.org/0216/IMG_0123.jpg

Auch neu war in diesem Jahr die neue Sparte CeBIT Sounds, die sich auf den digitalen
Musik Markt bezieht. Dort sollte durch Internet Musikdienste wie z.B. Musicload
gezeigt werden, wo sich die Zukunft im digitalen Musikmarkt befindet. Leider stellte
sich diese Ausstellung als eine sehr laute, mit Menschen überfüllte und
unübersichtliche Ansammlung von Inhaltslosen Ständen dar, die mit lauter Musikberiselung
eher den Charme einer Diskothek inne hatte als den einer Messeschau.
Der Informationsgehalt war entsprechend mehr als dürftig.

Der Großteil der Messe wurde leider auch wieder durch kleine Asiatische Händler
bestimmt, die Zubehör aller Art anboten. Vieles davon ist wohl eher in der
Kategorie unterstes Billigprodukt anzusiedeln. Vieles davon sah auch mehr nach
schlechten Imitaten aus. Wohl deshalb gab es auch wieder, wie bereits im letzten Jahr,
eine Razzia durch die Polizei.

Ziemlich enttäuscht hat mich auch das offizielle CeBIT App für das iPhone. So stimmten
leider mehrere Einträge darin nicht mit der Realität überein. Eine Suche nach dem Stand
von verschiedenen Ausstellern führte insgesamt 3mal ins leere. So befand sich an dem im
App angezeigten Standort nicht der Stand des gesuchten Ausstellers, sondern der einer
anderen Firma. Leider ist mir das insgesamt 3x passiert. Dies ist eine eindeutig zu
hohe Fehlerquote. Auch hatte ich immer wieder Probleme mit dem Abruf der Daten im App
selbst. Ob dies an einem schlechten Empfang der Datendienste gelegen hat kann ich
nicht sagen. Ich hatte aber jederzeit vollen Empfang im T-Mobile Netz.

Bild von http://e.imagehost.org/0436/IMG_0015.png

Als recht nützlich hat sich allerdings das iPhone Tracking App für die Messe Shuttle
Busse erwiesen. Recht genau zeigte dies den Standort der Bushaltestellen sowie in
Echtzeit die auf dem Messegelände umher fahrenden Busse an.

Bild von http://i.imagehost.org/0138/IMG_0016.png Bild von http://e.imagehost.org/0763/IMG_0018.png

Dazu war in den Messebussen ein Gerät installiert, welches über GPSoverIP den Standort
der Busse in Echtzeit an das App übermittelte.

Bild von http://e.imagehost.org/0610/IMG_0132.jpg

Ich verbrachte insgesamt 6 Stunden auf der diesjährigen CeBIT. Diese Messe kann
durchaus Spaß machen wenn man keine allzu hohen Erwartungen an sie stellt.
Doch leider ist auch nicht zu übersehen, das die CeBIT nicht mehr die Qualität aus
früheren Jahren besitzt. Sehr viele Hallen standen wieder komplett leer.
Und die Ausstellerzahl ist dieses Jahr erneut zurück gegangen. Wenn auch nicht so
stark wie von 2008 zu 2009. Aber mit gerade mal knapp 4000 Ausstellern liegt sie
dennoch weit hinter den zahlen aus den 90er und 2000er Jahren. Damals waren bis zu
7500 Aussteller auf der CeBIT vertreten.

Bild von http://b.imagehost.org/0469/IMG_0098.jpg

Eine komplette Neuausrichtung scheint unumgänglich wenn die CeBIT nicht vollkommen
zugrunde gehen soll in der Zukunft.
Im nächsten Jahr plant die Messe Ag deshalb auch die CeBIT wieder mehr für den
Endverbraucher auszulegen. Ob dies gelingt wird spannend. Ich werde auf jedenfall
dann erneut, wenn ich die Zeit finde, einen Rundgang durch die Hallen machen. (bono01)
07.03.10
Bewertung: +
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*grml* Jetzt hatte ich das Journal fertig, habs nochmals auf Fehler überflogen und wollte gerade editieren und klicke aus versehen auf den Papierkorb und weg ist das Journal.. wieso gibts keine Warnung bevor ein Journal gelöscht wird???

Also nochmals von vorne.

Da ich ja zum einen schon länger kein Journal mehr gepostet habe (hatte etwas viel zu tun mit Blogbeiträgen und Aufträgen in den letzten Wochen), folgt hier aus aktuellem Anlass mal ein kleiner Beitrag zum Thema weichbügeln von Haut bei Portraits und Modefotos. Das ganze aus aktuellem Anlass zum Bildbeitrag von crizz

Heutzutage ist es ja gang und gäbe das in Modemagazinen die Models bis ins letzte Details retuschiert (oder sollte ich sagen, optimiert) werden. Da wird schlanker gemacht, Falten entfernt, Kleidung umgefärbt und eben auch Haut weichgezeichnet. Mal qualitativ besser, mal schlechter. Allerdings bewegt sich hier auch bereits etwas. Ein grösseres Modemagazin aus den USA (ich weiss leider nicht mehr welches) hat letztes Jahr angefangen auf jegliche Retuschen zu verzichten und druckt nur noch Bilder bei denen lediglich Weissabgleich, Helligkeit und Kontrast korrigiert wurde. Persönlich finde ich, ist dies eine positive Entwicklung um dem künstlichen Schönheitswahn entgegenzuwirken. Sprich weniger Künstlichkeit und mehr Natürlichkeit.

Trotzdem möchte man manchmal auf ein sehr weiches Hautbild nicht verzichten. Prinzipiell gibt es zwei Wege. Einmal wäre es, einfach Photoshop zu bemühen. Ich hab dies selber eine Weile auch gemacht, jedoch wieder damit aufgehört. Wer es aber trotzdem tun möchte, versucht mal den Filter "matter machen" und spielt mit dem Schwellenwert Regler. Persönlich finde ich die Weichzeichnung viel schöner als vom gaußchen Weichzeichner. Das Ergebniss erhält mehr von der Porenstruktur und sieht weniger künstlich aus.
Wer dies jedoch nicht tun möchte, der kann den zweiten Weg gehen. Dieser führt zum einen über die richtige Wahl des Lichts und (das ist nicht zu unterschätzen) zum anderen über eine professionelle Visagistin.

Ich hab hier mal ein kleines Vorher/Nachher Bild, welches in den letzten Wochen bei uns im Studio entstand.

Bild von http://data.mactechnews.de/392158.png

Links seht ihr das Gesicht in natura, ohne jegliches Make up. Man sieht deutlich kleine Rötungen, Tränensäckchen, ein paar feine Sommersprossen. Prinzipiell bereits ein schönes Hautbild, aber eben nicht ebenmässig und makellos.
Rechts das ganze nachdem meine Visa ca. eine Stunde ein Nude Make up geschminkt hat. Das Hautbild ist nun eben und gleichmässig, die Tränensäckchen sind fast nicht mehr sichtbar, an der Lippe erkennt man bei genauem Hinsehen noch zwei sauber überdecke Pickelchen.
Zusätzlich hat sie die Gesichtszüge noch etwas modelliert. Mit unterschiedlicher Farbabstufung beim Make up, können z.B. Wangenknochen rausgearbeitet werden, oder die Nase optisch schmaler/breiter gemacht werden.

Ein solches Make up ist also immer die erste Stufe für Fotos mit zarter und feiner Haut. Die zweite Stufe ist die richtige Wahl des Lichts.

Benutze ich nun hartes und direktes Licht, holt mir dieses knallhart jedes noch so kleines Fältchen hervor. Benutze ich jedoch weiches Licht (grosse Softbox oder Beautydish mit Softer und Aufheller) lassen sich Fältchen und Poren weiter reduzieren. Outdoor fotografiert man am besten an einem bewölktem Tag (da die Wolken wie eine überdimensionierte Softbox für die Sonne wirken) oder geht in den Schatten.
Als weiterer kleiner Tip gilt noch, überbelichtet man um ca. 1/3-2/3 Blende, lassen sich Fältchen nochmals optisch reduzieren. Achtet dabei jedoch auch auf die Spitzlichter im Bild. Nicht das die Haut perfekt kommt, dafür z.B. ein weisses T-Shirt ungewollt völlig ausbrennt.

Hat man so nun ein Foto im Kasten, kann man allenfalls noch ein klein wenig Augenringe/Tränensäckchen reduzieren (die bekommt auch die beste Visagistin nie 100% weg), kleinere Retuschen machen (Nachtrag: z.B. die nicht ganz unsichtbaren Pickelchen, das kleine Härchen am Mundwinkel..). Das Weichzeichnen der Haut ist aber nicht mehr nötig, da man bereits ein zartes und weiches Hautbild auf jedem Foto hat. Wie gesagt, ich mags lieber natürlich, als künstlich weichgebügelt.

So, jetzt muss ich doch noch etwas Werbung machen. Auf unserem Blog wird es bald ein paar spannende Beiträge zu verschiedenen Make up Themen von Ramona (meiner Visa) geben. Das Foto oben stammt aus Bildern die wir in den letzten Wochen für verschiedene Beiträge vorproduziert haben.

Mein Tip für alle die gerne mit Models shooten, schaut mal in eurer Umgebung ob ihr eine Visagistin findet. Vielleicht eine in Ausbildung oder frische ausgebildete. Diese arbeiten meisten noch auf TfP Basis um ihre Mappe zu füllen. Achtet darauf das sie eine Ausbildung für Foto Make ups hat und lasst lieber die Finger von Kosmetikerinnen und Friseusen. Auch wenn diese im Prinzip das Schminken auch gelernt haben, ein Foto Make up ist etwas völlig anderes als z.B. ein Tages- oder Hochzeits Make up. Neben dem Effekt das eure Models so jeweils perfekt geschminkt sind, werden sich diese auch selbstsicherer vor der Kamera fühlen, was sich ebenfalls in den Fotos wiederspiegeln wird. (Schattenmantel)
01.03.10
Bewertung: +
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Nachdem im vorangegangenen geschlossenen Test mit freiwilligen Testpersonen dem verbesserten MTN auf dem Zahn gefühlt wurde, können nun alle Leser testen. Möglicherweise werden hierbei wieder einige Fehler auftauchen, die bitte per E-Mail an bug@mactechnews.de gemeldet werden sollten. Bitte nur Fehler melden, die auf der normalen Version von MTN nicht vorhanden sind, hier aber auftreten! Die Testversion setzt auf eine neue Datenbank, was umfangreiche Änderungen notwendig machte. Neu sind außerdem die Privaten Nachrichten und einige Detailänderungen.

Der Testbereich befindet sich auf: new.mactechnews.de

(Stefan Bremer)
24.02.10
Bewertung: +
Eintrag drucken Kommentare zum Eintrag 7
Hallo liebe MTN‘ler,

mich hat heute der Pfefferminzschlag getroffen, als ich meine Telefonrechnung für Januar 2010 geöffnet habe: über 290,- Euro für Datenverbindungen bei BASE!

Kurz zum Hintergrund:
Ich hatte seit Verwendung eines freien iPhones 2G (ohne Sim- und Netlock) die Option Internetflat von BASE für 10,- Euro im Monat gebucht. Da ich beruflich (freier Journalist)einen Blackberry nutze, wollte ich mir diesen extra Zehner (immerhin 120,- Euro jährlich) sparen, da ich ja nicht mit zwei Handys gleichzeitig online gehe.

Die erste Rechnung nach Abschaltung der gekündigten Option Internetflat war ohne Beanstandung. Rein auf Telefonie und SMS bezogen, so wie ich das wollte. Keine Datenverbindungen mehr auf der Rechnung. Sehr schön! Zur Sicherheit hatte ich die Onlinefunktion im iPhone mit SBSettings ausgeschaltet. Wenn ich mal iCal oder das Adressbuch synchronisiert habe, dann ausschließlich über das heimische WLAN-Netz.

Einen Monat später trifft die eingangs erwähnte Rechnung ein, laut derer mein iPhone knapp 41 MB Daten aus und/oder ins Netz transferiert haben soll und die mir von BASE mit einem MB-Preis von ca. 6,- Euro (zzgl. MwSt.) in Rechnung gestellt werden. Zum Vergleich: Die Monatsflatrate kostet 10,- Euro (inkl. MwSt.), die Datentarife beginnen bei den Discountern bei 0,24 - 0,48 Cent pro MB (inkl. MwSt.).

Macht also in Summe 293,- Euro und ein paar Cent für Datenverbindungen meines iPhones, die ohne mein Wissen und ohne mein Wollen entstanden sind. Ich habe natürlich sofort beim Kundendienst von BASE angerufen und um eine Überprüfung gebeten. Die erste Überprüfung lautete, die Daten seien korrekt erfasst und die Rechnung richtig.

Eine eventuelle Kulanzregelung (über zwölf Jahre Kunde von E-Plus/BASE) wird zurzeit noch geprüft. Bin mal gespannt!!

Zu Testzwecken habe ich eine Prepaidkarte eines anderen Netzes eingelegt, bei der ich per Tastaturcode das zur Verfügung stehende Restguthaben jederzeit abfragen kann. Außerdem rechnet der Anbieter nur 0,24 Euro pro MB ab. Und siehe da, wieder schleichen sich einzelne Kilobyte centweise vom Konto…

_____________________________________________________________________________ ___________

Für die oberschlauen Kommentatoren, die gleich wieder schrei(b)en:

1.) Ein iPhone ohne Internet ist doch eh sinnlos. – Nein, die Syncfunktion über WLAN (MobileMe) reicht mir aus. Ansonsten kann man damit prima telefonieren und simsen und hat alle Kontakte und Termine in mactypischer Form dabei. Ich surfe unterwegs nicht, schaue keine Videos usw. (Außerdem Zweitgerät Blackberry, s.o.)

2.) Ein Vertragsgerät bei T-Mobile ist besser. – Wieder nein, für meine Bedürfnisse (s.o.) nicht. Dieser Rückschlag wiegt zugegeben schwer, doch hätte ich für einen Zweijahresvertrag mehr als 300 Euro mehr bezahlen müssen, als mich diese Lehre jetzt gekostet hat.
(Krümelfalle)
18.02.10
Bewertung: +
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Derzeit gibt es in Deutschland nur drei Möglichkeiten an ein iPhone zu kommen. Entweder man schließt einen 24 Monate dauernden Vertrag mit Apples Exklusiv Partner T-Mobile ab, man kauft sich eine Prepaid Variante (ebenfalls nur bei T-Mobile), oder man kauft ein aus dem EU Raum importiertes iPhone bei einem Händler wie z.B. dem 3Gstore bieten zwar viele Händler auch das iPhone an, zu günstigeren Konditionen, doch bleibt man dort häufig bei einem Garantiefall auf sich allein gestellt.

Nun scheint sich aber etwas anzubahnen was mit der Präsentation des iPads ende Januar seinen Anfang nahm. Beim iPad verzichtet Apple nun erstmals voll und ganz auf einen Exklusiven Vertrieb durch einen speziellen Mobilfunkbetreiber. Das iPad wird auch ganz normal im Handel erhältlich sein, wie es die iPods und Macs ja auch sind. Zudem wird das iPad generell ohne Sim- und Netlock von Apple angeboten werden.
Bild von http://f.imagehost.org/0352/apple3g01271006.jpg

Nun kommen wir zur Überschrift dieses Journals, was wäre wenn(!?) das nächste iPhone, welches Apple sehr wahrscheinlich im Sommer vorstellen wird, ebenfalls ohne einen Exklusiven Betreiber verkauft werden würde. Also wie z.B. in Italien auch ganz normal im Apple Online Store sowie im Einzelhandel erhältlich wäre? Dies wäre eine absolute Sensation und würde das iPhone noch weiter nach vorne bringen. Denn der Preis wäre gegenüber einem Import Gerät deutlich günstiger, und die umständliche Garantieabwicklung würde auch wegfallen.

Gleichzeitig würde dieser Schritt aber auch den Wegfall der Existenzgrundlage für Import Händler, wie den 3Gstore, bedeuten. Auch der bisher sehr umfangreiche ebay iPhone Markt wäre am Ende. Zumindest was Importierte Neugeräte und Geräte mit Net- oder Simlock angeht die bisher aufwendig mit Tools wie Ultrasn0w oder Blacksn0w für alle Simkarten freigeschaltet werden müssen. Apple würde mit diesem Schritt gleichzeitig viele neue Käuferschichten erreichen. Nämlich die für die das iPhone durch den geringeren Preis jetzt erst erschwinglich wäre, und diejenigen die einen bereits laufenden Mobilfunkvertrag haben, aber nicht auf ein Importgerät zurückgreifen wollen

Es bleibt abzuwarten ob Apple uns diesen Wunsch erfüllen wird. Doch ein logischer schritt wäre es durchaus. Die Marktsättigung des iPhones wird immer größer. Bald sind alle bisherigen Käuferschichten bedient. Apple muss, um die bisherigen Wachstumszahlen halten zu können, neue Vertriebswege erschließen. In einigen Ländern ist der Exklusivvertrieb bereits gefallen und das iPhone bei mehr als einem Provider erhältlich. Der absolut freie Verkauf wäre also die nächstmögliche Konsequenz. Ich prognostiziere das Apple dann weit mehr iPhones verkaufen würde pro Jahr, als es bisher der Fall war. Das iPhone wird dem iPod über kurz oder lang die Vorherrschaft im mobilen Bereich abjagen. (bono01)
13.02.10
Bewertung: +
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Hallo MTN-Mitglieder!

Wie bereits angedeutet, werden wir die Datenbank umstellen. Damit die Migration reibungslos abläuft, suchen wir nun Nutzer, welche am Donnerstag und Freitag ein alternatives MTN mit der neuen Datenbank sowie anderen Neuerungen testen wollen. Wer gerne teilnehmen möchte, sendet einfach eine E-Mail mit seinem MTN-Benutzernamen an sb@mactechnews.de
Da der Test im nicht allzu großen Rahmen stattfinden wird, kann es sein, dass nicht jeder eine Antwort auf seine E-Mail erhält.

Aktualisierung: So, wir haben jetzt genügend Tester! Vielen Dank für das Interesse! (Stefan Bremer)
10.02.10
Bewertung: +
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Vielleicht kennt der ein oder andere das Problem bei der weißen Apple Wireless Tastatur (sollte auch bei der kabelgebundenen Version auftreten können) das einige Tasten nicht mehr reagieren. Ich hatte das Problem mit der q,Tab und linken Shift-Taste. Dazu hat Apple auch ein Supportdokument verfasst, ich musste merken das die Tasten einfach tot waren. In irgendwelchen Foren konnte ich lesen das dann wohl eine neue Tastatur her muss.
Eine neue Tastatur - nein danke ich will die behalten, es gibt dafür keinen Ersatz ich brauch meinen Zehnerblock, daher habe ich eine mögliche Lösung gefunden das Problem zu fixen. Ich übernehme natürlich keine Garantie dafür.
Zuerst mal muss man die Tastatur aus der Krümelschale lösen, dazu benötigt man einen kleinen Imbus-Schraubendreher, wer diesen nicht hat kann versuche es mit einem Taschenmesser zu machen aber Vorsicht. Es reicht die 3 Schrauben auf der unteren Seite zu entfernen, danach kann man die Tasteneinheit hochheben. Jetzt wird es lustig den nun müssen die ca. 30 Schrauben entfernt werden die, die Metallplatte mit den Tastenträger zusammenhalten.
Wenn man nun die Metallplatte entfernt kommt die Kontaktfolie (keine Ahnung wie man das nennen sollte) zum Vorschein. Jetzt muss man den Fehler suchen, ich habe erst mal geschaut wo die defekten Tasten auf die Kontaktfolie drücken, mir war dann recht schnell klar das alle defekten Tasten in Reihe geschaltet sind. Bei einer genaueren Betrachtung habe ich auf dem Leiter einen schwarzen Punkt entdeckt. Nun habe ich den grünen Isolator vorsichtig darüber weggekratzt, so das ich die defekte Stelle überbrücken konnte. Zum Überbrücken habe ich aus einem alten IDE Kabel einen Draht rausgeschnitten (wichtig ist ein geringer Durchmesser) und mit einem Streifen Klebeband über die defekte Stelle geklebt.
Bild von http://jahlers.de/wp-content/uploads/tastatur-500x371.jpg
Nun noch wieder alles zusammen schrauben, Batterien reinlegen, läuft wieder. So brauchte ich keine neue Tastatur mehr. (TeBeO)
08.02.10
Bewertung: +
Eintrag drucken Kommentare zum Eintrag 9
Was beim iPod noch Sinn macht, nämlich die Synchronisation mittels eines guten Mediacenters (iTunes) und auch beim iPhone immer noch Sinn macht, weil dieses On-The-Go Medium einfach und trotzdem sehr flexibel eingesetzt werden kann, wird beim iPad doch sehr fragwürdig. Denn das iPad kann im Gegensatz zu den vorgenannten sehr wohl einen Personal Computer ersetzen. Weit über 50% der Normalo Anwender(innen) benutzen den Compi zum surfen, mailen, chatten und für andere Netzanwendungen wie FaceBook, Youtube etc.
Es ist zu erwarten, dass neben iWork eine Vielzahl von professioneller Software (bspw. zur einfachen Bearbeitung von Fotos) die bereits 140'000 Applikationen, welche vom iPhone/iPod Touch übernommen werden können, ergänzen oder ersetzen werden.
Die Programmvielfalt wird ungeahnte Ausmasse annehmen und in den meisten Fällen das Laptop und das Netbook ersetzen.

Zweifel?

In der Schweiz gibt es bereits weit über 500'000 iPhone User und es werden immer mehr. Es ist durchaus zu erwarten, dass sich all diese Nutzer und noch einige mehr, früher oder später dem iPad zuwenden und die komplizierten und komplexen Heim-PCs (resp. Macs) immer weniger nutzen werden. Herkömmliche Computer werden dannzumal nur noch von Profis, Nerds und im Businessumfeld genutzt werden.

Der iPad ist das erste digitale Gerät, das sowohl Frauen wie Männer, Jung und Alt intuitiv nutzen können, ohne die Tiefen eines Computersystems verstehen zu müssen. Ein Gerät, mit dem sie ihr digitales Leben organisieren können ohne etwas von Computern verstehen zu müssen. Ein Gerät, dass nach dem Einschalten sofort nutzbar ist und das keine Virenproblematik kennt, weil es der totalen Kontrolle des Anbieters untersteht.

Wo liegt das Problem?

Apple gewinnt die Macht und die Kontrolle über den digitalen Consumer.
Apple gewinnt die Macht über die Entwickler, die ihre Produkte nur mit dem Segen von Apple im AppStore veröffentlichen dürfen.

Mit dem iPad wird alles anders werden, auch wenn sich noch so viele Kritiker zu Wort melden. Den Normalo-User intressiert das nicht.
Das iPad wird ein voller Erfolg werden, ein Erfolg der mir Angst macht, weil im Hintergrund eine Weltfirma operiert und nicht eine Open Source Gemeinde.

Möglicherweise kann die Politik, beispielsweise die EU, mit restriktiven Regeln Apple zwingen ihre Source offenzulegen, so dass auch andere Anbieter diesen Markt bedienen können. Denn was Apple mit dem iPad schaffen wird, ist eine Monopolstellung, die in der Wirtschaft einzigartig da stehen wird.

Apple, die einst Big Brother IBM bekämpft hat (1984), dann mit ihr ins Bett ging (PPC) und jetzt mit PC-Intel .... wird selbst zur Macht mit der andere ins Bett hüpfen möchten.

Zu viel Macht ist nie gut, denn der Mensch ist nicht gut. Die Vernunft hat keine Chance gegen Gier und Habsucht (siehe aktuelle Krise), deshalb benötigen wir Leitplanken für den freien Wettbewerb. Das iPad ist nicht nur ein Segen, sondern auch eine Gefahr. Die Politik muss sich dieser Entwicklung stellen und zwar sofort. (nextmac)
01.02.10
Bewertung: +
Eintrag drucken Kommentare zum Eintrag 57
Apples iPad, welches am 27. januar 2010 vorgestellt wurde, erntet unterschiedlichste Kritiken von überall auf der Welt. Manche empfinden es als übergroßen iPod touch, während andere der Meinung sind das dieses Gerät die Zukunft in der Benutzung von Computern neu erfinden wird. In gewisser weise ist das iPad wirklich ein übergroßes iPhone bzw. iPod touch, ausgenommen sind beim iPhone / iPod touch nur der iBookstore sowie die neuen iWork Apps.

Seit das iPhone, iPod touch und das iPad dasselbe Betriebssystem nutzen (iPhone OS), ist das Aussehen und das Bediengefühl bei allen drei geräten so ziemlich dasselbe, ausgenommen ein paar kleine Details hier und dort beim iPad OS 3.2.

Um ein iPhone / iPod touch vom Aussehen her in ein iPad umzuwandeln, genügen ein paar simple Schritte welche im video (download unten) zu sehen sind. Denselben Lockscreen und Springboard Hintergrund, ein Carrier logo in dem “iPad” steht, ein App welches dem neuen iBookstore sehr ähnlich ist, das New York Times App, der komplette Amazon Kindle E-Book Katalog und noch vieles vieles mehr.

Bild von http://f.imagehost.org/0863/iPadThemeforiPhone.jpg

Alles was du zum Beginn benötigst ist ein Jailbroken iPhone / iPod touch auf dem bereits Cydia installiert ist. Dann die nachfolgenden Apps über Cydia und den Apple App Store herunterladen.

- Winterboard - App aus Cydia um das nachfolgende iPad Theme zu verwenden
- Simple iPad Theme - für Winterboard aus Cydia
- MakeItMine - App aus Cydia um das Carrier Logo in "iPad" zu verändern
- Shrink - App aus Cydia zum reduzieren der Größe der Ikone auf dem Springboard (Achtung dieses App kostet 0,99$ (ca. 0,72€) im Cydia Store)
- NYTimes – Das New York Times App für iPhone / iPod touch aus dem App Store (Optional)
- Classics – Das iBookstore ähnliche App fürs iPhone / iPod touch aus dem App Store (Optional)
- Kindle - für iPhone / iPod touch aus dem App Store (Optional)

Mit dieser Anleitung könnt ihr nun euerem iPhone / iPod touch das Aussehen des neuen iPads verleihen:

1. Das Carrier Logo ändern.
Um das Betreiberlogo zu dem Schriftzug iPad zu verändern, benötigen wir das App MakeitMine aus Cydia. Dazu das App starten und in das weiße schriftfeld iPad reinschreiben. Dann oben Links auf den Button Carrier klicken.

2. Ändern der Größe der Ikone auf dem Springboard
Um die Größe der Ikone zu ändern benötigen wir das App Shrink (kostet 0,99$ / ca. 0,72€) aus Cydia. Shrink hat kein eigenes Ikon auf dem Springboard. Um es aufzurufen müssen wir im iPhone / ipod touch Einstellungen wählen, dann runterscrollen nach Shrink. Dieses auswählen und dann auf Icon Size klicken. Dort stellen wir dann die Größe von 100% auf 66% um. Dann einen schritt zurück gehen und den Button Respring klicken. Die Änderung wird dann durch einen Neustart des Springboards übernommen.

3. Das Dock sowie den Hintergund ändern
Um das Hintergrundbild des iPads zu bekommen und das etwas anders aussehende Dock, benötigen wir das App Winterboard aus Cydia. Dazu Winterboard starten und dann das Simple iPad Theme auswählen. Dann Winterboard wieder schließen durch einen Klick auf den Home-Button. Das Springgboard macht wieder einen neustart und nach einem kurzen Augenblick hat man den Look des iPads auf seinem iPhone / iPod touch.

4. iBookstore auf dem iPhone /iPod touch
Mit den Apps Kindle und Classics könnt ihr den iBookstore sehr gut nachbilden. Über Amazons Kindle App könnt ihr E-Books kaufen, und mit Classics habt ihr das schöne Bücherregal welches fast identisch aussieht zu dem des iPads.

5. New york Times
Zu guter letzt kommt noch das bei dem iPad Event gezeigte New York Times App. Es gibt bereits eines für das normale iPhone / iPod touch. Mit diesem kann man auch durch die NYT blättern.

Unten findet ihr als Download auch ein Video welches euch Schritt für Schritt zeigt wie ihr euer iPhone / iPod touch in ein iPad umrüsten könnt.
Man muss also nicht unbedingt 499€ (oder mehr) für ein iPad ausgeben um die Funktionen zu nutzen. Die reine hardware kann dieses aber nicht ersetzen, das ist natürlich auch mir bewusst.

Download Video:

Blog des Autors: (bono01)
31.01.10
Bewertung: +
Eintrag drucken Kommentare zum Eintrag 11
Das iPad - Das Ende der Oldtimer...

oder: Fortschritt besteht nicht in der Verbesserung dessen, was war, sondern in der Ausrichtung auf das, was sein wird (Khalil Gibran, Sämtliche Werke)

Das iPad ist da!

Wenn man sich die Reaktionen auf das iPad im Web anschaut, kann man eine bunten Strauss an Meinungen und Empfindungen erleben: Vom ,iTampon‘ ist da die Rede, vom ,aufgeblasenen iPhone‘ oder vom ,Computer für die Frauen‘ (hab ich ernsthaft im Radio gehört!).

Vor allem fühlt man aber eines: Verunsicherung.

Da gibt es jetzt ein Gerät, welches wir mangels Erfahrung mit dem vergleichen, was wir schon kennen. Mit dem klassischen Notebook und mit dem iPhone. Und doch fühlen wir irgendwie, dass es keins von beidem ist - für ein iPhone bietet der große Bildschirm zu viele Möglichkeiten und für ein Notebook ist es ,zu wenig Computer‘.

Was ist das iPad?

Der iPad ist, um eine Analogie zu gebrauchen, ein vollverkleidetes Auto in Zeiten, wo noch Motoren auf Holzrahmen gespannt wurden und mit Holzrädern durch die Gegend fuhren.

Der Fahrer eines solchen Vehikels musste alles machen, alles können und über viel Spezialwissen verfügen. Autofahren war eben was für echte Kerle! Erweiterungen und Tuningmaßnahmen (nein, kein Spoiler, sondern ein besserer Vergaser z.B.) mussten von Hand eingebaut werden. Nach dem Einbauen musste der Motor entsprechend der neuen Möglichkeiten eingestellt und getestet werden und wenn er dann lief, dann war einem der Respekt der anderen Automobilbesitzer gewiss. Der Motor lag frei - wie sollten die ganzen Bewunderer denn sonst sehen, was das Fahrzeug seiner Konkurrenz voraus hatte?

Hätte man einen Besitzer einer solchen Höllenmaschine gefragt, was die nächste Generation von Automobil können sollte, so hätte er sicher gesagt: Stärker muss er sein, schneller und mehr Chrom. WAHOOOUUUUUU!!!

Doch irgendwann war es vorbei. Die Autohersteller hatten erkannt, dass wenn sie mehr Fahrzeuge verkaufen wollten, andere Märkte erschlossen werden mussten. Es gab so viele potentielle Kunden: Senioren, die spazieren fahren wollten; Frauen, die zum Einkaufen und zum Shopping fahren wollten; Firmen, die zuverlässige Arbeitstiere brauchten; Und und und...

Das Auto, welche zukünftige Bedürfnisse befriedigen sollte, musst sich nach den Menschen richten, nicht die Menschen nach den Automobilen. Und so wurden die Fahrzeuge mit schicker Optik verkleidet, so dass man den Motor nicht mehr sah, sie wurden einfacher in der Handhabung und preiswerter. Ein moderner Autofahrer muss nicht mehr wissen, wie ein Motor funktioniert, was eine .DLL von einer .EXE oder einer .PDF unterscheidet... UPS! Ein Vertipper, ich bitte um Verzeihung.

Aber genau das ist ein iPad!

Es geht *nicht* um Gigahertz, um RAM-Größe, um Auflösung und Schnittstellen! Es geht darum, ob wir weiterhin Oldtimer fahren wollen oder moderne Fahrzeuge!!!

Gehen wir hinaus auf den Marktplatz und fragen 10 Menschen, was ein USB-Port ist. Vielleicht wissen es drei! Fragen wir nach der RAM-Größe in ihren PCs zu Hause, vielleicht wissen es noch eine oder zwei. Fragen wir nach SSD-Festplatten, müssen wir schon Glück haben!

Aber was ist mit den anderen Menschen, mit der überwiegenden Mehrheit?

Die ärgern sich tagaus tagein mit Ihrem PC daheim oder im Büro, der sie - die selben Nutzer, die nicht wissen, was ein USB-Port ist! - allen Ernstes fragt, ob ihr Virenscanner die Datei WINLOGON.DLL im SYSTEM32-Verzeichnis löschen oder nur in Quarantäne verschieben soll!!!

Aber hey, wir sind Macianer, da ist alles besser. Ist das so? Wenn ich mir die ganzen Terminal-Hacks zur Aktivierung dieser oder jener Funktion anschaue, oder die Kompatibilitätsmeldung, wenn ich ein Office-Dokument konvertiere oder sichere, dann bin ich nicht so sicher. (Warum läuft CoolIris nur mit der 32-Bit-Version von Safari und nicht mit der 64-Bit - Und wo ist gottverdammt der Unterschied?)

Sicher, wir sehen Systemverzeichnisse nicht, wir müssen nicht mehr so genau wissen, wo wir Dateien ablegen, Spotlight sei Dank) und auch iTunes oder iPhoto übernehmen die ,Arbeit am Motor‘ für uns.

Ich denke, Apple geht den Weg jetzt mit dem iPad weiter in die Zukunft. MAC OS X ist, so wundervoll es ist, ein Art-Deco-Oldtimer. Er sieht wundervoll aus und ist auch toll zu bedienen, aber ein modernes OS ist es lange nicht!

Wenn ich mir den Desktop meines MAC-II CI von 1989 anschaue, so ist der Unterschied zu heute zwar erkennbar aber nicht so riesig wie man gerne meint. Alle wesentlichen Elemente eines Datei orientierten OS sind unverkennbar gleich. Ordner, Dateien, etc...

Vergleiche ich dagegen einen Rechner wie den CI, ein MacBook oder eine Windows-Maschine mit dem iPad, dann stimmt nichts mehr. Keine Verwandschaft, keine Menüs, keine Dateien, kein Abfalleimer - nichts...

Was macht einen moderner Computer aus?

Nun, die Zeit der modernen Computer beginnt für mich im Jahr 2007, mit der Vorstellung des iPhone und seines OS. Schauen wir uns dieses OS mal etwas genauer an, dann sehen wir viele Gesetze, die neu aufgestellt wurden und alte Gewohnheiten über Bord warfen.

1. Es gibt kein Dateisystem.

Es gibt keine Dateien mehr, keine Ordner, keine langen Pfade, keine Dateinamenerweiterungen, nichts. Nur noch Briefe, Kalkulationen, Mindmaps, Lieder, Bücher, Fotos und so weiter und so fort. Ich muss nicht mehr wissen wo die Daten liegen und wie sie dorthin gelangen. Zum Suchen reichen mir Schlagworte (via Spotlight) und die Organisation übernimmt die Applikation, die mit dem Dokument arbeitet. It‘s just that simple. 
Sicher werde ich Dokumente immer drucken, via E-Mail versenden und sichern können, aber das erledigen Applikationen für uns, nicht mehr wir. Und Applikationen werden Hand in Hand arbeiten, so wie ich jetzt schon in Garageband meine iTunes-Lieder einbinden kann und das Ergebnis an iDVD weiterleite.

2. Es gibt keine Programme.

Es gibt Applikationen. Aber „Apps“ sind viel mehr. Eine App beinhaltet auch die Daten und die Möglichkeit diese zu organisieren, zu bearbeiten und zu verwalten. Eine App ist ein zusätzlicher Knopf auf meinem Startbildschirm, nicht mehr und nicht weniger.
Objekte werden direkt manipuliert. 
Beim iPad fass ich alles an. Bilder drehe ich mit den Fingern, ich schiebe Webseiten hin und her, tappe darauf herum oder schnippe alte Kontakte locker nach rechts weg. Keine Menüs mehr für die alltäglichen Aufgaben. Und wenn Menüs, dann nur da, wo es unbedingt sein muss und auch nur so viele Menüs, wie ich im Moment benötige.

3. Multitasking nur dort, wo es Sinn macht.

Mein Gott, dieses Multitasking - die heilige Kuh der Computerei. Wir Menschen können sehr schlecht verschiedene Dinge gleichzeitig tun. Könnten wir es, wäre Telefonieren beim Autofahren wohl nicht verboten. Trotzdem möchten wir ganz offensichtlich einen Text erstellen WÄHREND wir einen Podcast aufsprechen UND ein Urlaubsvideo schneiden. Hmmmm. Ist ja Quatsch, werden jetzt alle sagen. Ich will ja nur eine DVD rippen während ich nebenbei Musik höre und ein bisschen Surfe!
 Nun, das erste Beispiel ist Quatsch, ich gebs zu. Aber es verdeutlicht, dass wir nicht IMMER und ALLES gleichzeitig machen wollen, sondern nur manche Dinge, bei denen es Sinn ergibt.
 Und genau das wird bald möglich sein. Sicher macht es Sinn, dass die Musik weiterläuft, während ich surfe, das geht ja auch jetzt schon. Es wird also genau geschaut werden müssen, ob es Sinn ergibt, gewisse Funktionen parallel laufen zu lassen. Und diese werden dann auch parallel laufen.

4. Es gibt keine Fenster.

Fokus. Das ist DAS Zauberwort in der Productivity! Fokussiere Dich auf eine Sache. Das ist das Mantra für den Erfolg. Und in der Computerei macht es absolut Sinn. Habe ich kein Multitasking im klassischen Sinn (siehe Punkt 3), dann brauche ich auch keine Fenster mehr. Es gibt Popup-Meldungen, und das reicht. Mehr braucht man nicht.

5. Sei Mobil!

Das A und O. Ein moderner Computer wird mich überall hin begleiten. Ich bin überall online und habe alle meine Dokumente immer bei mir. Was nützt mir das schönste Video, wenn es auf meinem Desktop-PC im Büro liegt, was die Urlaubsbilder auf meinem Media-Center zu Hause? Ich brauche ein Gerät, mit dem ich einfach und überall diese Inhalte entweder via Netzwerk aufrufen kann oder sie gleich mit dabei habe. Mobilität heisst aber auch klein und ausdauernd. Der Akku muss einen ganzen Tag halten und das Gerät muss locker zu tragen sein. Ich darf unterwegs nicht auf eine Steckdose, einen Bildschirm oder eine Tastatur angewiesen sein.

Was ist der Fortschritt und was kostet er?

Nun, genau so wie meine Großmutter von der guten alten Zeit schwärmt, so werden wir auch schwärmen von der Zeit als Computer noch frei waren, als man jede Software installieren konnte, die man wollte und als Computer noch Männersache waren.
Und genau so wie bei meiner Großmutter werden meine Kinder die Augen verdrehen und mich an die Wurmattacken im Internet und an Amoklaufende Flash-PlugIns erinnern.

Moderne Computer werden uns einiges abverlangen.
Es wird eine Art Software-TÜV geben (heute der App-Store und die Genehmigungsrichtlinien). Das wird unumgänglich sein. Als um 1910 in jeder großen Stadt nur 100 Autos fuhren, hielten sich Unfälle durch abenteuerliche Selbstbauten in Grenzen. Aber moderne Städte sind voll von Autos. Wir sind froh, dass es einen TÜV gibt, der dafür sorgt, dass die Bremsen des LKW vor uns auch auf der Autobahn ausreichend gut funktionieren und dass unsere geliebte Beifahrerin nicht durch ein rostiges Loch im Boden verschwinden.
Und genau so werden Fachleute dafür sogen müssen, dass Apps nicht unerlaubt unsere Kontodaten abrufen oder unsere Adresskartei kopieren.
Wenn wir wollen, dass der Computer ein Computer für Alle wird, dann muss so etwas wie eine grundlegende Verkehrssicherheit der Programme gewährleistet sein.
Wie auch immer dieser TÜV für Apps aussehen wird und ob man Apple allein die Macht darüber lassen kann, sei dahin gestellt. Aber wir brauchen eine solche Einrichtung.

Was machen die Profis?
Nun, genau so wie die Müllabfuhr oder die Busbetriebe nicht mit Opel Asconas durch die Gegend fahren, sondern auf Spezialfahrzeugen, so wird es auch weiterhin Platz für diese Spezialrechner geben, um solche Arbeiten zu erledigen. So wie es heute schon Server gibt. Nur für die Masse sind diese Rechner nichts.

Wann ist es denn soweit?
Nun, die moderne Zeit der Computerei hat gerade begonnen. Das iPhone hat den ersten Schritt gemacht. Und Apple hat den Mut, sich an einem großen Rechner moderner Bauart zu versuchen. Dafür alleine gebührt Apple eine Menge Respekt und Anerkennung. Sie werden Fehler machen. Sicher. Aber sie gehen den richtigen Weg nach vorn. Und wenn wir, irgendwann in 3-5 Jahren in der Lage sein werden, auf einem iPad eine iPad-App zu entwickeln, dann sind wir angekommen in der Moderne der Computerei.

Dann werden für Oldtimer noch Liebhaberpreise bezahlt


Mark Allelein (2010) (fafhnir)
29.01.10
Bewertung: +
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Vorwort

So praktisch es auch ist, dass iCal aufgrund der Adressbuch-Kontakte die Geburtstage übernimmt, so unverständlich ist das Fehlen einer Erinnerungsfunktion für diese Geburtstage. Zum Glück gibt es aber das Tool "Automator", mit dem man sich solche und weitere Helferleins selbst zusammenklicken kann. Dieses Tutorial soll zeigen, wie man mit dem Automator einfach und schnell ein Programm erstellt, welches auf die Geburtstage der aktuellen Woche hinweist.

Voraussetzungen

Für unser Geburtstagserinnerungsprogramm benötigen wir:
- Growl ab Version 1.2, hier herunterzuladen:
- die Automator-Aktion "Stop If Input Is Empty", hier herunterzuladen:

Ich verwende: Mac OS X 10.6.2 und Automator 2.1.

Vorbereitungen treffen

Zunächst installieren wir das soeben heruntergeladene Growl. Growl ist ein systemweites, optisch sehr ansprechendes Benachrichtigungssystem, welches von vielen Mac OS X-Programmen genutzt wird, um Meldungen anzuzeigen. Dabei handelt es sich nicht etwa um Meldungsfenster, die man mit OK wegklicken muss, sondern um Meldungen, die am Bildschirmrand (meist in einem transparenten Fenster) erscheinen und nach einigen Sekunden wieder verschwinden. Als Beispiele seien hier Instant-Messenger wie Adium oder Skype genannt, die hierüber mitteilen, wenn sich Kontakte an- oder abmelden oder wenn man eine neue Nachricht erhalten hat. Auch der FTP-Client Cyberduck bedient sich Growl, um abgeschlossene Up- oder Downloads zu melden oder den Status einer Verbindung anzuzeigen.

Ist Growl installiert, installieren wir noch unsere heruntergeladene Aktion "Stop If Input Is Empty". Durch Doppelklick installiert sich die Aktion im Automator.

Der Automator besitzt nun zwei neue Aktionen, die in der Kategorie "Dienstprogramme" aufzufinden sind:
- Stop If Input Is Empty: Automator-Programm beenden, wenn das Ergebnis einer Funktion leer ist
- Benachrichtigung mit Growl anzeigen (wie der Name schon sagt).

Das Projekt

In Automator starten wir ein neues Programm. Dieses Programm soll uns zunächst alle Adressbuch-Kontakte heraussuchen, die diese Woche Geburtstag haben. Es gibt in Automator zwar eine Aktion "Anstehende Geburtstage suchen", diese habe ich jedoch nach vielen endlosen Versuchen nicht zum Funktionieren gebracht. Deswegen verwenden wir die Aktion "Adressbuch-Kontakte suchen", die sich in der Kategorie "Kontakte" befindet.

Bild von http://www.dschlieckmann.de/tut/Automator1.png

Als Rückgabe erhalten wir Adressbuch-Kontakte, aus denen wir nun Vorname + Name sowie Geburtsdatum herausextrahieren möchten. Wir fügen also als nächste Aktion "Kontaktinformationen abfragen" hinzu.
Hier beachten wir, dass wir nur die Felder "Name", "Vorname" und "Geburtstag" markieren (wer möchte, kann natürlich weitere Felder aktivieren). Als Exportformat wählen wir "Formatierter Text". Den Haken bei "Etiketten hinzufügen" entfernen wir.

Bild von http://www.dschlieckmann.de/tut/Automator2.png

Die Rückgabe dieser Aktion ist ein formatierter Text, den wir nun mittels Growl anzeigen könnten. Doch zunächst einmal möchten wir das Adressbuch wieder schließen, welches sich durch unsere erste Aktion "Adressbuch-Kontakte hinzufügen" geöffnet hat. Wir benötigen also die Aktion "Programm beenden" aus der Kategorie "Dienstprogramme". Den Haken "Zum Sichern der Änderungen auffordern" entfernen wir, damit wir im Bedarfsfall keine Abfragen erhalten.

Die Aktion "Programm beenden" gibt kein Ergebnis zurück - im Speicher ist immernoch das Ergebnis unserer Kontaktinformationen. Sofern diese leer sind (es hat also niemand Geburtstag), kann das Programm an dieser Stelle beendet werden, denn eine leere Benachrichtigung ist optisch unschön.

Daher kommt als nächstes unsere neu installierte Aktion "Stop If Input Is Empty" zum Einsatz. Sie verankert sich normalerweise in der Kategorie "Dienstprogramme". Ist unser letztes Ergebnis also leer, steigt das Programm hier aus. Das heißt, wir ziehen diese Aktion direkt unter die Aktion "Programm beenden", die wir vorhin besprochen haben.

Sofern wir aber Kontakte gefunden haben, die diese Woche Geburtstag haben, möchten wir diese nun per Growl anzeigen lassen. Die Aktion "Stop If Input Is Empty" wird in diesem Fall also übergangen, so dass wir nun einfach die nächste Aktion unten anfügen. Growl hat bei der Installation automatisch eine Aktion unter "Dienstprogramme" abgelegt, die sich "Benachrichtigung mit Growl anzeigen" nennt. Diese Aktion fügen wir nun als letztes ein.

Unser Programm sieht nun wie folgt aus:

Bild von http://www.dschlieckmann.de/tut/Automator3.png

Wenn wir es nun laufen lassen und Kontakte gefunden werden, die diese Woche Geburtstag haben, dann werden uns die Namen und die Geburtsdaten mittels Growl angezeigt. Andernfalls steigt das Programm rechtzeitig aus.

Wir speichern das Programm nun unter "Programme" ab und geben ihm den Namen "Geburtstagserinnerung". Dieses Programm soll jetzt bei jedem Start von Mac OS X ausgeführt werden.

Dazu öffnen wir die Systemeinstellungen und klicken daraufhin auf "Benutzer". Im dann erscheinenden Fenster wählen wir den Reiter "Anmeldeobjekte".

Mittels "+" wird ein neues Programm hinzugefügt. Wir wählen das soeben gespeicherte Programm aus. Jetzt sollte es in der Liste der Objekte, die beim Anmelden geöffnet werden sollen, erscheinen:

Bild von http://www.dschlieckmann.de/tut/Automator4.png

Damit ist das Projekt "Geburtstagserinnerung" fertig und ihr dürftet ab sofort nie wieder einen Geburtstag vergessen

Ich hoffe, einigen damit ein paar praktische Hilfen an die Hand gegeben zu haben und es wird in Zukunft weitere Automator-Tutorials geben. (weserspucker01)
28.01.10
Bewertung: +
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Ich habe mir gedacht, die alte AAPL-Keynote-Bingo-Tradition kann man doch nicht so einfach sterben lassen, deshalb für alle die dem kommenden Event am 27. Januar 2010 entgegenfiebern hier nun die Announcement-Bingo-Karte mit leicht satirischen Untertönen:

Bild von http://dl.dropbox.com/u/463632/27th_january/apple_new_creation_bingo_500px.jpg

Link zum Großformat:

Auf Wunsch kann ich auch ein auflösungsunabhängiges PDF bereitstellen.

Viel Spaß damit!

(palmosa)
22.01.10
Bewertung: +
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In den letzten Wochen, ja sogar Monaten, drehte sich in der Mac-Welt alles nur noch um ein Gerücht: Den Tablet-Mac. Alle News-Seiten sind voll damit, die Zeitungen, Magazine und sogar das Fernsehen berichten teilweise schon von der angeblich bevorstehenden "Revolution am Computermarkt". Seit gestern ist nun auch offiziell der Termin für das event bekannt. Es ist der 27. Januar, 19 Uhr Abends MEZ, für uns Europäer also quasi prime-time

Leider haben wir, die "normalsterblichen" Apple-User, keine Möglichkeit, live vor Ort in San Francisco dabei zu sein. Auch einen Livestream der Keynote gibt es leider schon lange nicht mehr, das Internet würde wahrscheinlich auch in Anbetracht des großen Interesses zusammenbrechen. Im Publikum sitzen jedoch wie immer reihenweise Pressevertreter, die uns mit nur kurzer Verzögerung über viele verschiedene Live-Ticker in allen Sprachen von der Keynote berichten. Erste Bilder von Steve Jobs in blauer Jeans und schwarzem Rollkragen tauchen auf, dann meist ein kurzer Blick in die Vergangenheit, tolle, nie zuvor da gewesene Quartalsergebnisse ziehen den schier endlos langen Spannungsbogen. Danach erfolgt dann - hoffentlich - die sehnsüchtig von allen erwartete Produktvorstellung.

Was mich nun aber besonders interessiert: Wie verbringt ihr die Stunden vor, während und nach der Keynote?

Verbringt ihr die Keynote mit "echten" Freunden zuhause, oder vielleicht in einer Bar? Seid ihr allein, bestellt euch Pizza und habt die Getränke kaltgestellt? Darf euer evtl. nicht so interessierter Partner/in euch stören oder kapselt ihr euch völlig ab, um auch ja nicht die kleinsten Details auch nur eine Sekunde zu spät mitzubekommen?
Vielleicht interessiert euch ja aber auch der ganze Hype nicht so sehr, ihr geht lieber ins Kino oder trefft euch mit Freunden oder verbringt den Abend mit der Familie und schaut erst am nächsten Tag hier auf MTN vorbei, um alle Neuigkeiten kompakt zusammengefasst zu lesen und eine "Bewertung der Neuvorstellungen" von MTN vorgepredigt zu bekommen. Oder seid ihr doch die richtigen Hardcore-Apple-Fans, die schon Stunden vor dem Umschalten auf eine schlanke Ticker-Seite ihre Aufregung in allen bekannten Apple-Foren preisgeben, um 19 Uhr nach dem ersten Herzkasper wiederbeatmet werden, um während der Keynote mindestens 3 verschiedene Ticker mit denselben News aber vielleicht verwackelten Fotos aus anderen Blickwinkeln reinzuziehen? Diskutiert danach stundenlang bis spät in die Nacht über Top- oder Flop der Neuvorstellungen, Begeisterung und eure persönlichen Enttäuschungen, oder geht ihr doch lieber gleich ins Bett und lasst das ganze erstmal eine Nacht lang auf euch wirken?

Also kurz und knapp und ohne hier über längst verbrauchte Gerüchte zu diskutieren: Wie sieht dein Abendprogramm rund um ein Apple-Event aus?
(analyst)
19.01.10
Bewertung: +
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Etwas früher als geplant, daher auch erst 95% fertig..




Hab dummerweise beim Testupload heute im FTP Programm auf "spiegeln" gedrückt. Tja da hats mir die alte Page gelöscht. Und ich Schlaumeier hab kein laufendes Backup auf meiner Platte. Tja, daher gibts jetzt halt die neue Website ein paar Tage früher.

Folgendes wird noch angepasst/geändert:
- Im Portfolio Events werden die Wasserzeichen noch besser ausgerichtet
- Der Infotext über mich wird noch geändert, kommt noch ein ordentlicher Text von einem befreundeten Journalisten. Nur ist der eben noch nicht fertig, also musste ich kurzerhand mir irgendetwas aus den Fingern saugen
- Standartsprache wird auf entweder auf deutsch gesetzt, oder ich bau noch ne Sprachweiche ein, die beim ersten Laden der Seite automatisch auf deutsch oder englisch stellt..
- Die aktuellen Preislisten müssen noch fertig gelayoutet werden und kommen dann noch auf die Kontaktseite

Ach ja, und die alte Page wird noch grafisch etwas überarbeitet und kommt dann in den nächsten Wochen als Konzertbild-Archiv wieder online. Erreichbar via Link im Portfolio..

Ansonsten sollte soweit eigentlich alles laufen und funktionieren.


Hoffe sie gefällt

Vielen vielen vielen Dank an Adamantos (auch MTN) fürs neue Design und die grundlegende HTML Vorlage!

(Schattenmantel)
07.01.10
Bewertung: +
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Hallo, liebe Apple-Kommune.

Der Januar ist endlich da und mit ihm die wohl immer berechtigtere Hoffnung, dass Apple und Steve himself gegen Ende des Monats ein Apple-Tablet vorstellen wird.

Über dieses Wunder-Gerät wird jetzt schon mehr berichtet als über das neue Google-Phone, das zeigt, wie sehr sich alle so ein Gerät wünschen.

Die Frage aber lautet: Was wird an einem Apple-Tablet so besonders, so anders, so ‚Apple-like‘ sein?
Wird es einfach nur ein iPhone mit großem Display oder ein kleines Powerbook ohne Tastatur sein?
Oder wird es irgendwo zwischen den beiden Welten landen - kein Notebook und kein Telefon?

Ich schmeisse einfach mal die Glaskugel an und spinne mir aus dem, was wir jetzt schon wissen, eine Vision des Tablets - eines Gerätes, das die Computer, wie wir sie kennen, wohl ablösen wird...

Das iSlate liegt vor mir, die Auspack-Zeremonie wurde, wie es die Tradition verlangt, mit der Kamera festgehalten und wurde schon 125.323 mal bei YouTube angeschaut.

Es hat in der Tat die Form eines iPhone XXL. das 8“-Display mit glänzt matt und nimmt, bis auf den Home-Button, den man ebenfalls vom iPhone kennt, die gesamte Vorderseite des Gerätes ein. Es liegt bequem in einer Hand und trägt nicht zu dick auf. Alle Anschlüsse, die man braucht, sind vorhanden: Der Einschalter und die Lautstärkeregelung vom iPhone, einen Card-Reader für SD-Karten, 2 USB-Anschlüsse und den Anschluss für das Netzteil - Das war es. Mehr gibt es nicht und mehr braucht es wohl auch nicht, wie das MacBook Air schon seit geraumer Zeit beweist.

So weit, so unspektakulär, eine Tafel eben, wie der Name iSlate ja schon sagt.

Ich schalte das Gerät ein und sofort empfängt mich das altbekannte Apfel-Logo mit dem rotierenden Kreis. Das soll mir wohl sagen, dass die ersten Start- und Initialisierungsroutinen laufen - ich kenne das von meinem MacBook.

Und dann ist es soweit: Ein großartigen Intro-Video fokussiert meine Aufmerksamkeit auf das übliche Prozedere: Die Eingabe meiner Daten und die Registrierung bei Apple.

Einen Mauszeiger gibt es nicht, ich hab ja meine Finger. Ich aktiviere einfach die entsprechenden Elemente und gebe die Daten über die vom iPhone bekannte Tastatur ein. Nachdem das Ritual der Registrierung hinter mir liegt, erblicke ich das erste mal die Benutzeroberfläche:

Oh, denke ich mir - das sieht ja aus wie auf dem iPhone hier. Unten ein Dock für die Lieblingsprogramme und oben, auf dem ‚Desktop‘ die Icons für die Programme. So weit so gut.

Alles, was ich an Programmen erwarte, ist vorhanden. Kontakte, iTunes, der App-Store, ein paar Widgets für die Aktionäre und Wetter-Freaks unter uns, YouTube und natürlich - Safari.

Das iSlate erkennt selbstständig mein WLAN und verlangt das Kennwort. Ich gebe es ein und los gehts...

Das iSlate ist so konzipiert, dass es als einziger Rechner im Haus seinen Dienst verrichten kann.

Kommunikation:
Für die Kommunikation gibt es ein Mail-Programm (endlich mit integriertem Spam-Filter) oder ich kann im App-Store alle möglichen Programme vom Twitter-Client bis zum Chat-Programm herunterladen. iChat ist eingebaut und funktioniert mit der eingebauten iSight wie gewohnt. Eine rudimentäre Textverarbeitung (optimiert für die Touchbedienung) ist ebenfalls eingebaut, sogar Drucken ist möglich, aber mal ehrlich: Briefe schreiben und ausdrucken ist so was von 20. Jahrhundert... Wer kommuniziert, macht das heute via Twitter, Chat oder Mail. Ich kann mit der eingebauten 3G-Mobilfunkkarte sogar SMS und MMS versenden, wenn ich mal unterwegs bin - toll.
Ich kann sogar mit der auf der Rückseite verbauten 5MP-Kamera kleine Filme auf nehmen und dann via Mail versenden oder nach YouTube hochladen. Die Filme werden übrigens in einer iPhoto-ähnlichen App gespeichert, zusammen mit den Photos, die ich herunterlade oder mit der Kamera aufnehme. Dort kann ich auch Alben anlegen und alle möglicen Bildbearbeitungen durchführen - wie von iPhoto gewohnt...

Surfen:
Den größten Teil meiner Freizeit verbringe ich mittlerweile im Web. Der Browser ist der Dreh- und Angelpunkt meines Lebens geworden denn im Web mache ich alles: Termine verwalten, surfen, Videos schauen, etc etc...
Der Safari beim iSlate ist klasse. Besser als der Safari vom iPhone, denn er kann endlich Flash und Quicktime-Filme im Browser anzeigen - eine Wohltat
Er ist schnell, bietet die Möglichkeit mehrere Fenster gleichzeitig geöffnet zu halten (wie beim iPhone) und ist rasend schnell. Ich kann ales machen, was ich auf dem Mac auch machen kann, nur mit en Fingern eben. Brauche ich mal eine Tastatur, um etwas einzugeben, dann sweepe ich sie von untern ein. Nachdem ich die Eingabe beendet habe, wische ich sie wieder nach unten weg. Einfach und bequem.

Musik:
iTunes ist ein Traum. Nicht mehr die eierlegende Wollmilchsau wie auf dne ‚großen‘ Macs, sondern eine schlanke Applikation, die nur die Informationen zeigt, die ich möchte. Coverflow ist da, klar, und ich habe die Möglichkeit, die Songs, die ich mit im Store kaufe, dort zu lassen. Das heisst, dass iTunes jetzt wohl endgültig mit dem Netz verschmolzen ist. Wenn ich möchte, lade ich den Song/Film herunter und hab ihn lokal auf der im iSlate verbauten SSD. Wenn der Platz dort knapp wird, ist das auch nicht weiter schlimm, denn alle Songs, die ich kaufe landen in meiner ‚online-Bibliothek‘, ein Zwilling meiner Sammlung im Netz. Und da kann ich mir dann dann alle Lieder via WLAN- oder 3G-Stream immer und überall anhören (sogar im Büro auf meinem iMac ).
Da ich die Musik gern auf meinem iPhone habe, lade ich die Songs natürlich immer auch herunter, so dass ich das iPhone an den iSlate anschliessen kann und der Sync wie gewohnt abläuft.

Kalender, Kontakte, Sync:
Der Kalender ist eine Touch-Version von iCal und profitiert mächtig vom grossen Screen, genauso wie die Kontakte. Alles wird übrigens wie gewohnt mit dem iPhone synchronisiert. Exchange wird ebenso unterstützt wie mobile-me. Ich hab also die Qual der Wahl

eBooks:
Eine Sache habe ich noch gar nicht erwähnt - die eBooks!
Mann das ist klasse! Mit dem iSlate bieten nun viele Buch- und Zeitschriftenverlage die Möglichkeit, ihre gedruckten Erzeugnisse via iTunes zu kaufen oder sogar zu abonnieren. Das ermöglicht mir endlich, meine Lieblingsbücher und einige meiner meistgelesenen Zeitschriften (Spiegel, Stern) über den iSlate zu konsumieren. Dank Multitouch und angepasstem Layout ein Traum! Heruntergeladene PDF-, Doc- und sonstige Textdateien landen in meiner Text-Library, von dort aus kann ich sie bequem sortieren und anschauen.

Man sieht, bis auf Live-TV hat Apple mit dem iSlate jedes Medium quasi ‚assimiliert‘. Musik, Filme und Fernsehbeiträge, Radio (Netzradio-App gibts schon im App-Store), Bücher, Zeitschriften, Web, Text- und Video-Chat, SMS, Twitter und was weis ich nicht noch alles.

Das iSlate beherrscht übrigens Multitasking- endlich! Zwar überlappen hier keine Fenster mehr, denn das macht auf dem 8“-Screen keinen Sinn, sondern es wird über eine Exposé-Funktion hin- und her gewechselt.

die OnScreen-Tastatur, eine Art Taskmanager und ein paar Widgets kann man immer und überall, ebenfalls wie Exposé, durch eine Geste aufrufen.

Programme und Erweiterungen:
Ein Wort: App-Store. Apple verkauft Programme für das iSlate genauso wie beim iPhone über den App-Store. die meisten iPhone-Programme laufen und es gibt eine Menge eigens für das Slate entwickelte Programme. Spiele funktionieren hervorragend (dank 3D-Chip und schneller CPU), die Programmvielfalt ist sicher bald ähnlich hoch wie beim iPhone, und die Preise stimmen auch.
Einziger echter Nachteil: Es gibt keine Freiheit, für das Slate zu programmieren was man möchte - genau wie beim iPhone. Dafür hat man aber auch die Gewissheit, sich das Slate nicht durch eine wildgewordene App oder gar einen Virus zu zerschiessen. Ist eben ein ‚Jedermann‘-Computer, und die Masse will keinen Installations-Deinstallations-Konfigurations-Frickelei wie bei einem PC!

Navigation und GPS:
Ach ja, hab ich schon iGuide erwähnt? Das ist die neue Apple-eigene Navigationslösung für das iSlate. Der eingebaute GPS-Chip und der Kompass erlauben durch den großen Screen eine Navigation mit nie gekanntem Komfort. Bequeme Adress-Eingabe (auch via Copy-Paste aus anderen Anwendungen) und eine Bedienung, die alle anderen Navis alt aussehen lässt. Ich kann die Karten aber, ähnlich wie bei Google-Maps beim iPhone, nur online nutzen - ein WLAN oder ein 3G-Datentarif sind Pflicht. Es sei denn, ich habe ein iPhone mit Datentarif, das kann dann immer und überall dank Tethering das Internet mit dem Slate teilen...

Konklusio /* Poah, ich dachte nie, das ich das Wort mal verwenden könnte */
Das iSlate ist mehr: Mehr iPhone, mehr Mac, mehr Kommunikation und mehr Medien.
Es kann mehr als ein iPhone, aufgrund der schnelleren Hardware und des größeren Screens. Es ist mehr als ein Mac, dank eingabutem GPS und viel besserer Tragbarkeit. Es ist mehr Kommunikation, dank superschneller Bedienbarkeit mit den Fingern. Kein Programm startet in mehr als 2 Sekunden. Egal, ob iChat, Mail oder Twitter. Wenn ich der Welt etwas mitteilen möchte oder wenn ich etwas erfahren möchte, aus dem Netz oder aus meinen Büchern, dann kann ich das sofort, ohne Umwege. In 2 Sekunden. Sofort. Kein Mac, kein PC und kein Notebook kann das. Nur das iPhone zeigte schon in diese Richtung, darum ist es ja so beliebt.

Ich brauche für den privaten Gebrauch keinen anderen Rechner mehr. ich kann mein iPhone oder iPod synchronisieren, Informationen verarbeiten, spielen, lesen, chatten, alles. Bei der Textverarbeitung oder Spezialanwendungen wie CAD oder Datenbanken ist das iSlate nicht zu gebrauchen, aber das mache ich mit meinem Büro-Mac.
Viren gibt es keine (woher auch) und der App-Store ist prall gefüllt.

Je länger ich das iSlate gebrauche, umso weniger nutze ich mein MacBook. Wofür auch? Ich denke, das Apple-Tablet wird später mal als das erste Gerät in die Geschichte eingehen, das die Fenster-Oberfläche abgelöst hat. Keine umständlichen Menüs mehr und keine Dateisysteme. Keine Viren und keine Trojaner. Alles ist einfach da. Als wäre es immer so gewesen - einfach da.

* * *

So, das war es mir der Wahrsagerei. Ich bin gespannt darauf, was Ihr Euch von dem Apple-Tablet erwartet. Habe ich zu hoch gegriffen oder wird alles noch viel viel besser?

Lasst mal hören, was Eure Glaskugeln so sagen - Ich bin neugierig...

Viele Grüße,


Mark (fafhnir)
06.01.10
Bewertung: +
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