Donnerstag, 21. Februar 2013 - 14:13 Uhr·Journals von smuehli

Wechsel vom iMac auf HP Z1 unter Windows 8

Ich bin seit ca. 1-1,5 Jahren am warten auf einen adäquaten iMac (Late 2007, C2D, 20") Nachfolger. Nachdem im Frühsommer 2012 die verklebten und nicht mehr servicefähigen MacBooks aufkamen schwante machem schon übles. Da kamen auch die ersten Gerüchte über CD-ROM lose iMac-Nachfolger auf. Schon damals wußte ich das ein solches Gerät gar nie nicht der Nachfolger meines iMac werden konnte! Hier konnte ich wenigstens den Arbeitsspeicher tauschen, das CD-ROM war in Ordnung, also alles Palettti.

Allerdings finde ich den Weg den Apple (nach meinem Empfinden!) eingeschlagen hat, als nicht mehr Innovativ und am Kunden vorbei orientiert.
Das MacOS macht seit 10.7. keine wirklichen Fortschritte mehr, alles konzentriert sich auf das iPhone, Musik und Filme sollen nur noch im iTunes-Store gekauft werden, das beknackte Glas am iPhone 4, das einfallslose iPhone 5 (wir reiten der Welle der immer größeren Handys hinterher aber wir sind ja so toll), dieser total unnötige neue Stecker an iPad und iPhone, diese blöde Geheimniskrämerei wie jetzt beim MacPro - für alles immer mehr Münzen an Apple - Kurz ich fühlte und fühle mich von Apple bevormundet - das war schon früher so, aber die kommenden Innovationen hielten einen bei der Stange!

Mittlerweile gibt es Windows 7, was, wie ich finde richtig klasse ist, und Windows 8, das für mich als echte Innovation und auch Mut von MS dieses Metro-Design bringt. Mal sehen wie es wird im täglichen Betrieb. Der Wechsel von Win 3.11/95 auf OS 9 und dann nach OSX waren ja auch ein Sprung ins kalte Wasser.

Das Fass zum überlaufen (ich will da weg!) brachte dann die Vorstellung der neuen iMacs im Oktober/November: Wie befürchtet kein CD-ROM, Speicher gar nicht mehr wechselbar (kleinstes Modell) und mal eben - weil Apple so toll ist - das ganze um knapp € 250,- verteuert!

Warum es solange gedauert hat den Schritt zu vollziehen (einen nicht Apple-Rechner zu bestellen) : Dieser Schritt will halt doch überlegt sein! Ich habe nicht die Münzen als Spielgeld um mir Spaßeshalber mal eben einen so teuren Rechner zu kaufen.

Warum die Z1?

Hier habe ich das beste zweier Welten! Den Formfaktor des iMac und die Erweiterbarkeit eines "normalen" Rechners. Dazu noch 36 Monate richtige Garantie und einen vernünftigen Hersteller im Hintergrund. Der Rechner wird mit dem E3-1245 mit 3,3 GHz, mit einer Quadro 1000M und einer 1TB Platte ausgestattet. Da ich nicht der Spieler bin dürfte das alles in allem eine mehr als ausreichende Konstellati7on sein!

Zum Tempogewinn kommt noch eine Samsund SSD 840 Pro dazu, auf die kommen alle Programme und Betriebssystem, die Daten auf die 1TB Platte. Die größte Umstellung wird das "hirnen" vor dem Speichern sein - alles nach D: Programme nach C: - na gut, lästig aber machbar!

Meine Spiele - im großenund ganzen sind das nur noch WOW, Diablo3 und Starcraft 2 - kann ich einfach so bei Blizzard wieder downloaden. Die Spielstände von SC2 muß ich kopieren.

Musi läuft weiterhin über iTunes, iPhoto werde ich wohl durch LR4 ersetzen (wollte ich schon letztes Jahr, aber mein iMac war mir dafür zu langsam).

iWork wird wieder durch Office ersetzt, einige Dokumente werde ich dafür halt anfassen und wieder als doc oder xls speichern müssen.

Meine Videos (iMovie) weiß ich noch nicht wie ich die unter Windows bearbeite, vielleicht reicht zu Anfang der MovieMaker aus . . .

Antivirus wird wohl der Panda, ansonsten bin ich auch nicht so der Risiko-Surfer - sollte eigentlich reichen.

Sicherung - da werde ich mir Acronis einmal anschauen, damit sollte eine TimeMachine ähnliche Sicherung möglich sein.

Ansonsten warte ich jetzt erstmal auf den Rechner, hoffe das wird was vor dem Wochenende!

Wenn ich ihn habe gehts hier weiter . . .

22.02.2013:
So er ist da!!!

Vorab schonmal so viel: Er ist leise! Flüsterleise! Das CD-ROM ist auch noch leiser als in meinem iMac, vom Rest ist gar nichts zu hören!

Die Tastatur und Maus sind per Funk. Das geniale ist der "Dongle" oder Funkempfänger dafür: Da ist ein extra USB-Port im Gehäuse drin wo der reinkommt. Also kein verbauter externer USB-Port am Gerät und wenn man was anderes möchte wird einfach dort der andere USB-Adapter eingesteckt! Genial!

Die Tastatur ging sofort, mit der Maus kämpfe ich noch - vielleicht ist die auch defekt . . . .

Nachtrag - neue Batterien rein (die ab Werk waren wohl leer trotz isolierstreifen) jetzt geht auch die Maus.

Das Teil ist riesig und schwer und der Fuss nimmt richtig Platz auf dem Schreibtisch weg (in der Tiefe - das genaue Gegenteil zum iMac)

Das Bild ist sehr gut, der Ton IST GENIAL! Der Rest ist Schminckspiegel mit runden Ecken á la iMac und unten den Balken mit 4 Lautsprechern. Es sieht gut und einigermassen Edel aus.
Das einzige was mir bisher fehlt sind die Tasten für Auswurf und Laut/Leise - aber ich habe damals ja auch den Aus/Einschalter auf der Tastatur vermisst . . .

Nachtrag - das kann die Tastatur auch (bis auf den Auswurf) . . . hatte ich noch nicht gesehen . . .

Leider kam meine SSD noch nicht! Aber die hätte auch keinen Platz. Entweder 1x3,5" oder 2x2,5" Platten passen. Das war zwar so schon vorher bekannt, aber ich dachte man könnte da was basteln - ist aber nicht, dafür ist dann kein Platz!

So Windows 8 ist installiert. Die ersten Probleme habe ich mit der Aktivierung und den rechten meines Users . . . .

Nachtrag: Einrichten von Outlook 2013 - Genial, einfach mein gmx und me.com Adresse eingetragen - der Rest geht von alleine! Dauert zwar ein bisschen, aber das ist ja nur einmal.

Ich beginne gerade ein echter Fan von Windows 8 zu werden! Da hat MS ganz viel daran gearbeitet!
Das Feeling bei der Ersteinrichtung ist fast genau so gut wie bei OsX!

Nachtrag #2: Die Treiber muß man sich recht mühsam auf der HP Homepage zusammensuchen - ich hatte die Platte mit Windows 8 komplett gelöscht.

Nachtrag #3: Die Treiber auf der HP-Homepgae sind noch nicht komplett für Windows 8. Jetzt habe ich einfach die Windows 7 Treiber-Komplettsammlung geladen und dann die unbekannten Geräte via Treibersuche auf dem lokalen Verzeichnis installieren lassen.

Das ist leider immer noch ein Windows typisches gefrickel. Viel einfacher zwar als noch zu Win2000/XP oder was auch immer Zeiten, aber noch weit davon entfernt wie es auf dem Mac läuft.
Klar hier kommen die Komponenten auch aus versch. Quellen.

Wer das aber nicht kann oder möchte, der sollte beim standardmäßigen Windows 7 bleiben, da ist alles bereits fix- und fertig eingerichtet!

Ansonsten läuft das Gerät jetzt seit knap 4h, ist oben einigermassen warm aber immer noch ruhig - kein Lüfter zu hören!

Ich glaube ich verzichte erstmal auf SSD und 2. Platte, der Hobel ist dermassen fix - da kann ich noch warten bis 1TB SSDs bezahlbar werden
Es sind 4 Recovery-CDs dabei - falls ich jemals auf das originale Win7 zurückgehen möchte

Daher dachte ich mir das ich das mit den Treibern auch hinbekomme. Momentan läuft das Maschinchen jetzt ganz ordentlich.

Ich installiere jetzt gerade meine Blizzard-Spiele - Bin mal auf Diablo auf dem großen Bildschirm gespannt

Noch ein Nachtrag:

Das is ja klasse! Ich kann auf die Aufnahme von meinem Loewe-Fernseher übers Netz zugreifen!
Dann kann ich mir im Umkehrschluss wohl ein AppleTV sparen und vom Fernseher auf freigegebne Medien auf dem Rechner zugreifen . . . mal sehen.

Es bleibt spannend!

22.02.13 Nachtrag abends: Ich habe mittlerweile die komplette Musik, Apps und Bücher auf dem neuen Rechner - alten Mac ins Netzwerk gehängt, Verzeichnisse freigegeben und am WindowsRechner als Laufwerk gemountet und dort dann in iTunes hinzugefügt - dann werden die Dateien übers Netz gleich auf den neuen Rechner übertragen.

Die Dokumente und sonstiges sind auch drübern, aber alles was im Fomat Pages oder Number erstellt wurde kann nicht verwendet werden! Also am Mac öffnen und als DOC oder XLS speichern! Oder sich was mit Automator basteln . . .

Höre gerade meine alten Goodies, z,B. Anne Clark - Der Klang vom Z1 (der Z1?) ist echt der Hammer! Da kann sich selbst mein alter iMac - der ja auch schon keinen schlechten Klang hatte - eine dicke Scheibe von abschneiden!

Das nächste Projekt - und mein Angstgegner: iPhoto!

Die Dateien/Photos sind nicht das Problem sondern meine ganzen Ordner - die sind im iPhoto ja nur virtuell in einer Datenbank. Ich versuche gerade die Bilder mittels phoshare auf den PC zu exportieren - in der Hoffnung das ich dami zumindest eine einigermassen Vorsortierung erhalte um sie dann in LR4 importieren zu können.

Wenn das nicht hinhaut bleibt vielleicht noch der Weg über Photoshop Elements am Mac, dort iPhoto importieren und diese DB dann vielleicht auf dem PC in LR4 importieren . . . .

Nochmal Nachtrag: Was mir bisher fehlt ist die Spaltendarstellung im Explorer - da war der Finder besser . . .

23.02.13 Nachtrag: Gerade mit dem Win8-tore gespielt.
Der ist toll und schön übersichtlich - einfacher im Handling und schneller als der App-Store.
Mal eben einen Taschenrechner gesucht - schwupps gefunden und installiert.
MAn muß (m.W.) halt bei MS angemeldet sein - das geht bei der Installation von Win8 fast automatisch.

Das mit den Win8 Kacheln ist eine feine Sache. Ähnlich wie Launchpad aber frei sortierbart, Apps, aktive Kacheln (wie auch immer die heißen) und klassische Programme gemischt.

Da werden erstmal alle Programme die installiert werden angezeigt - so á la Startmenü von Win7 - und können da auch einfach wieder rausgenommen oder gelöscht oder deinstalliert werden - feine Sache!

Das einzige was man bei den FullSizeApps brauch ist ALT+F4 zum beenden der Apps. Aber als alter Apple+Q drücker ist das nur eine kleine Umstellung . . .

Die Übernahme der eMails geht, dank iCloud, auch ganz einfach. In Mail einfach den Ordner nach iCloud verschieben, dann taucht er kurz darauf im Outook auf.

Die Pages und Numbers-Dokumente habe ich bereits auch konvertiert und übernommen - einzig die Fotos . . .

24.02.2013, mal wieder ein Nachtrag: Die mitgelieferte Tastatur ist echt nicht der Hit, vorne ein Tick zu hoch, keine LEDs für Caps/Num Lock - das kann man sich via Treiber auf dem Bildschirm anzeigen lassen . . .
Das Schreibgefühl geht so. Da war die Alu-Tastatur vom iMac doch angenehmer.

Ansonsten, probiere ich gerade Photoshop Elements 11. Aber so wie es aussieht geht es auch hier nicht iPhoto zu importieren. Fürchte mal, meine Alben sind verloren und ich darf die von neuem anlegen . . . Mist!

Nochmal ein Nachtrag zur Lautstärke. Wenn es ganz ruhig ist hört man die Platte arbeiten (bin gerade beim Photoshop import) und ganz leise irgendein Laufgeräusch. Eigentlich nicht lauter als mein alter iMac, aber eben nicht lautlos!

So, weiterer Nachtrag: Mit LR4 werde ich sowas von überhaupt nicht warm . . .

Versuche jetzt gerade auf dem Mac mittels Photoshop Elements 11 (kann iPhoto importieren!) und einer Sicherung übers Netz auf den PC die Daten, besser die Alben, zu übertragen. Sind ja nur knapp 50 GB und ca. 14.000 Photos - so dauern alle Versuche ein bisschen . . .

Heureka! Habe es geschafft! Alle Alben und Bilder sind jetzt auf dem PC!

Nächster Punkt: Sicherung: Die Windows 8 eigene Sicherung sichert nur die Arbeitsbereiche "Eigene Dateien" und noch ein bisschen was drumherum. Allerdings nicht Windows selber, keine Programme o.ä. - ergo untauglich, ich möchte eine Sicherung á la TimeMachine.

Werde mich heute abend mal mit Acronis beschäftigen!

Wow, Google findet bei "Z1 iMac" dieses Journal als ersten Treffer, dabei wird dieser Vergleich doch recht häufig angestellt!

So, mal wieder was neues: Acronis als Testversion, runtergeladen, installiert. Drei Mausclicks später läuft die Sicherung und ich habe eine bootfähige Notfall-CD gebrannt. Das läuft jetzt wie TimeMachine . . .
Wenn man möchte kann man noch tausend verschieden Sachen einstellen, man kann ihn zum sichern auch aufwachen lassen, man kann die Sicherung so einstellen das sie nur sichert wenn gerade nicht am Rechner gearbeitet wird (sehr hilfreich!) etc.
Während die Sicherung lief und ich mit Photoshop und Premiere rumgespielt habe wurden dann auch zwischendrin die Lüfter mal ein bisschen hörbar.

Nachteile der Z1 soweit ich das jetzt sagen kann/bemerkt habe: Die Knöpfe seitlich für aus/ein und den Auswurf (wenn nicht über Explorer) sind (noch) nicht ganz so leicht ertastbar da die Seite zerklüfteter ist als beim iMac. Firewire (400) ist nur ein Port und der ist auf der Seite - sieht doof aus wenn da die Sicherungsplatte angeschlossen ist. Wahrscheinlich werde ich hier - der Optik wegen - auf USB 2 auf der Rückseite wechseln.
Die verbaute 1TB Platte ist die langsamste (Zugriffszeiten) die HP für die Z1 anbietet - habe jetzt mal die Datenblätter gefunden, aber die schnellste (theoretisch) was die Dauertransferrate angeht.
Damit könnte man das Teil also noch weiter beschleunigen - mal sehen . . .
Die beschriebenen PCIe Steckplätze habe ich jetzt auch gefunden: Der für die langen Karten ist bereits mit der Grafikkarte belegt. Die Mini-PCIe Steckplätze sehen beinahe aus wie diese Cardslot 32/43 oder wie diese Teile beim MacBook hießen. Keine Ahnung was man da für Karten einstecken kann und die wie die den Anschluss nach draussen finden.
Sollte ich die mal brauchen, werde ich weiter berichten.

Achja - die Anschlüsse auf der Rückseite sind wirklich sehr schlecht zugänglich. Ist nur lästig beim ersten Aufstellen, ansonsten muß man da ja weniger ran.

Sonstige Nachteile: Auch mit dem Photoshop-Organizer ist nicht so leichtes Arbeiten wie mit iPhoto möglich. Hier fehlt eine echte Alternative unter Windows! Mal sehen, vielleicht versuche ich doch noch ein paar Alternativen - jetzt wo ich Daten auf Windows und gesichert habe.

Ansonsten ist das Handling doch dem Mac sehr ähnlich.
Anwerfen - Schalter drücken - paar Sekunden später ist er bereit. Fertig - wieder drücken - wie beim Mac. Oder nach eine halben Stunde geht er von alleine Schlafen. Die Programme liegen entweder auf dem Desktop oder in diesem Metro-Startbildschirm. Man kann sich auch irgendwie wieder das klassische Startmenü basteln - so wie früher das Apfelmenü unter OS9 - wennd as noch jemand kennt.


28.02.2013, mal wieder ein Nachtrag:
Wenn statt der 3,5"-Platte eine 2,5"-Platte verbaut werden soll, dann vorher das Ersatzteil 681960-001 direkt bei HP bestellen!
Dies ist der Einbaurahmen für die 2,5" Platten. Bei HP direkt ist er mit € 20.91 auch am billigsten, manche Händler wollen dafür knapp € 50,-!
Wenn die Z1 ab Werk mit 2,5" Platten bestückt ist dann braucht man die 681961-001.
Das ist dann der Rahmen für die 3,5" Platten!


07.03.2013: Nachtrag: Das Teil läuft einfach und gut, aber die Platte könnte gefühlsmäßig schneller sein. Wahrscheinlich werde ich doch noch eine SSD nachrüsten .

Ansonsten: Es ist wohl ein RAID-Controller verbaut sodass ich einfach zwei kleine interne Platten zu einer großen und schnellen zusammenfassen kann (RAID0) oder automatisch die Daten von Platte 0 auf 1 spiegeln kann (RAID1). Das wäre eine sichere Alternative, ersetzt aber nicht die Datensichrung!

Das einzige, was mich richtig nervt ist die Caps-Lock-Taste! Da sieht man wie man mit einfachen mitteln beim Mac das umgangen hat. Warum es das bis heute nicht standardmäßig auch unter Windows gibt, ist mir ein Rätsel!

Das war/ist aber auch echt das Einzige was mich nervt/mir fehlt!

Mit Photoshop Elements komme ich auch so langsam klar, aber es ist lange nicht so intuitiv von der Bedienung wie iPhoto - deshalb hatte ich den Wechsel auf dem Mac wohl immer hinausgeschoben

Falls der interessierte Leser noch Fragen hat - nur her damit, ansonsten habe ich den Wechsel
vollzogen!

08.04.2013 Mal wieder einen Nachtrag: Kleines Resümee nach 7 Wochen:
Acronis Backup funktioniert soweit, ist aber weit entfernt von der Problemlosigkeit einer TimeMachine! Er legt die Backups an, aber das Konsolidieren dauert ewig, geplante Konsolidierungen werden nicht durchgeführt etc. - das ist weniger toll!

Ansonsten gibt es keine Auffälligkeiten, die Bilderverwaltung mit Photoshop finde ich nach wie vor nicht so toll.

(12055 Aufrufe)

0
0
168

Kommentare

Hannes Gnad
Ich habe nicht die Münzen als Spielgeld um mir Spaßeshalber mal eben einen so teuren Rechner zu kaufen.
Wenn man liest, was Du für einen Aufwand treibst, bis die Kiste läuft (Aufstellung, Aufrüstung, Installation, Treiber und Co.), dann erscheint es so, daß diese Rechnung nur deshalb aufgeht - weil Deine Zeit wertlos ist.
Hannes Gnad
Ach ja, und weil wir gerade bei den Kosten sind: Liste bitte auf, wie viel Euro Du für welche Software ausgegeben hast, von wegen Office, Virenscanner, Backup, Bildverwaltung usw.
smuehli
Hannes: Wenn ich das für einen Kunden machen müßte wäre es unbezahlbar - klar! Aber ich mache das für privat.
Und die Kosten für jeden der von Windows auf den Mac umsteigt? Wie sieht es damit aus? Genauso unbezahlbar . . .

Die Kosten der Software (ausser € 122,-- für die Elements Edition von Adobe) kann ich leider nicht beziffern - dank Volumenlizenzen. . . .

Ansonsten würde ich halt OpenOffice oder sonstwas verwenden. iWork auf dem Mac ist ja auch nicht dabei, oder?

Ausserdem versuche ich, auch extra für dieses Journal, möglichst viel abzudecken und zu dokumentieren was ansonsten so nebenher läuft - der nächste Umstieg geht in einem Viertel bis max. der halben Zeit. Und einige Fußangeln die hier aufgetaucht sind mögen dem einen oder anderen bei seinem Umstieg helfen.
Hannes Gnad
smuehli
Und die Kosten für jeden der von Windows auf den Mac umsteigt? Wie sieht es damit aus? Genauso unbezahlbar . . .
Ist es nicht, unsere Kunden würden "unbezahlbare" Rechnungen nicht mögen.

smuehli
Die Kosten der Software (ausser € 122,-- für die Elements Edition von Adobe) kann ich leider nicht beziffern - dank Volumenlizenzen. . . .
Das ist aber ziemlich spannend. Wenn es um Kosten und Preise geht, dann sollte man korrekt sein und eine echte "TCO"-Rechnung aufmachen, in der Lizenzen und Einrichtungszeit mit erfaßt werden.
smuehli
Ausserdem versuche ich, auch extra für dieses Journal, möglichst viel abzudecken und zu dokumentieren was ansonsten so nebenher läuft - der nächste Umstieg geht in einem Viertel bis max. der halben Zeit. Und einige Fußangeln die hier aufgetaucht sind mögen dem einen oder anderen bei seinem Umstieg helfen.
Die Idee von 10.6 oder 10.8 auf Win8 zu wechseln finde ich nach wie vor sehr bizarr, selbst unsere PC-Kollegen, die auf Win7 schwören, können damit überhaupts nichts anfangen. Mal schauen, was bleibt, wenn der Rausch des Neuen verflogen ist.
smuehli
Hannes: Dank meines privaten Engagements kann ich jetzt meínen Kunden einen preiswerten Umstieg von Mac zu Windows anbieten.
Nicht alles läßt sich sofort in Münzen umrechnen, du mußt das ganze auch ein bisschen langfristiger sehen.
Ausserdem fällt mir dann der Umstieg auf Win9 wahrscheinlich ähnlich leicht wie von 10.6. auf 10.7.!

An Windows 8 darf man nicht wie an Win7 herangehen! Man muss sich einfach auf das Neue einlassen, dann geht es Ratz-Fatz! Der klassische Desktop für alle "normalen" Programme existiert doch weiterhin.

Nochmal zum gesamten Umstieg:
Hätte ich das vorinstallierte Win7 genommen, wäre ein Großteil der o.g. Arbeiten nicht oder nicht so aufwändig gewesen (Treiber, Lizenz, genrelles zurechtfinden)!
Ich wollte - für mich ganz privat - auf Win 8 umsteigen, da ich die Metro-Oberfläche richtig gut finde.

Ich finde Deine Einlassung zur TCO doch recht interessant. Wie bezifferst Du denn die Kosten für einen WindowsMAc umsteiger? Sein Office und seine ganze andere Software (sofern überhaupt vorhanden) muß er ebenfalls neu kaufen.
Zurechtfinden, Einarbeitung etc. braucht er auch noch. Davon mal abgesehen das die Hardware deutlich teurer ist - die Wartung - dank verklebter Gehäuse - ins unermessliche steigt! Vor Ort mal eben den Rechner reparieren geht nicht mehr!
Deine Kunden werden sich ganz klar bei Dir bedanken. Jeder Defekt eines Rechners (ausser Mac Mini) bedeutet das der Rechner eingeschickt werden muß!
Viel Spaß beim verargumentieren warum Deine Kunden sicherheitshalber ein oder zwei Rechner extra kaufen sollen - damit im Fehlerfall nicht die Mitarbeiter ohne Rechner dastehen . . .

So, jetzt erkläre mir das mit dem TCO bitte nochmal genauer!
smuehli
Keine Ahnung wo der Unterschied zwischen meine Variante WM432EA+QY449AT und der #ABD liegt. Der Preis für #ABD Variante ist immer 'ne ganze Ecke höher!
Es sieht so aus, daß Du die Konfiguration WM432EA#ABD im Bundle mit QY449AT (Tastatur und Maus) hast.
Hannes Gnad
Umsteiger von Mac auf PC sind heutzutage ungefähr so selten wie Leute, die Windows 8 gut finden. Daraus ein Geschäftsmodell zu machen ist wahrscheinlich keine große Sache. Sicherlich wird es welche geben, einige haben hier auch schon Journale gepostet - der langjährige Trend bei den Weltmarktanteilen (letztes Jahr ca. 0,5% Verschiebung) zeigt aber, daß es netto min. 15.000 User sind, die ihren Windows-Rechner abschalten und durch einen Mac ersetzen, und das *jeden* Tag.

Die Kosten eines Plattformwechsels (egal welche Richtung) kann man schwierig pauschal vergleichen - unter Berücksichtigung der Weiterverwendung der vorhandenen Lizenzen ist es ab einem bestimmten Punkt immer günstiger, die Plattform *nicht* zu wechseln.

Bei privater Verwendung kann man oft beobachten, daß ein PC-System solange "günstiger" als der Mac ist, bis man die Zeit für die Installation, die erste Aktualisierung und die Lizenzen für Software für Backup (Acronis, 50,-), Bildbearbeitung (PSE 11, 100,-) und Virenschutz (Kaspersky, 50,-) dazurechnet, die beim Mac via Time Machine, iPhoto und mangelndem Bedarf schon kostenfrei mit an Bord sind.
Hannes Gnad
smuehli
die Wartung - dank verklebter Gehäuse - ins unermessliche steigt! Vor Ort mal eben den Rechner reparieren geht nicht mehr!
Deine Kunden werden sich ganz klar bei Dir bedanken. Jeder Defekt eines Rechners (ausser Mac Mini) bedeutet das der Rechner eingeschickt werden muß!
Viel Spaß beim verargumentieren warum Deine Kunden sicherheitshalber ein oder zwei Rechner extra kaufen sollen - damit im Fehlerfall nicht die Mitarbeiter ohne Rechner dastehen . . .
Allgemein: Egal welche Hardware oder welches OS, wenn es wichtig ist, ist immer eine Lösung wie redundante Maschinen am Start, weil kein noch so toller Service oder einfach zu wartendes System eine fixe Lösung garantiert - wenn das entsprechende Ersatzteil gerade nicht zur Hand ist.

Beim iMac Mid 2007 bis Mid/Late 2011 muß man zum Plattenwechsel das Glas mit einem Greifer abziehen, eventuell den Rahmen abschrauben, das Panel rausschrauben usw., und beim Zusammenbau alles sauber putzen, insbesondere den Raum zwischen Panel und Glas. Beim iMac Late 2012 sind Glas und Panel eine Einheit, die mit einem Spachtel gelöst und danach wieder festgeklebt wird. Spannenderweise geht das insgesamt schneller als bei den bisherigen iMacs, macht die Sache also weder länger noch teurer - und kann selbstverständlich auch vor Ort gemacht werden.
smuehli
Hannes Gnad
...Beim iMac Mid 2007 bis Mid/Late 2011 muß man zum Plattenwechsel das Glas mit einem Greifer abziehen, eventuell den Rahmen abschrauben, das Panel rausschrauben usw., und beim Zusammenbau alles sauber putzen, insbesondere den Raum zwischen Panel und Glas. Beim iMac Late 2012 sind Glas und Panel eine Einheit, die mit einem Spachtel gelöst und danach wieder festgeklebt wird. Spannenderweise geht das insgesamt schneller als bei den bisherigen iMacs, macht die Sache also weder länger noch teurer - und kann selbstverständlich auch vor Ort gemacht werden.

Beim 2012er sprichst Du vom selben Gerät bei dem der Gravis-Service nicht hinlagen möchte um eine BTO-Option selber umzusetzen da er das Gehäuse nicht öffnen kann? (Siehe Thread mit FD)
Hannes Gnad
Man hat einen guten Dienstleister bzw. eine gute Werkstatt, oder nicht.
smuehli

Für das iPhotoproblem gibts auch noch diese Lösung:

http://code.google.com/p/phoshare/



Exportiert auf Dateisystemebene und zu allem kompatibel.
smuehli
Danke Tuco, aber damit hat es nicht funktioniert!

Der, für mich, beste Weg: Photoshop Elements 11 als Testversion auf dem iMac installieren. iPhoto import anwerfen (Achtung brauch natürlich doppelt so viel Platz für Bilder!). Dann Sicherung übers Netz auf den Windows-Rechner, dort wiederum aus der Sicherung wiederherstellen.

Braucht Summasummarum ca. 3-4h das ganze . . .
Hmm, hier ging es, Schwamm drüber.
Ist eh egal wenn es die Elementstrial auch kann.

Hauptsache Deine iPhotolibs sind alle okay, ich hatte eine defekte dabei, dann geht der Spass erst richtig los ...
ExMacRabbitPro
Danke für das Journal. Es hat mir wieder in Erinnerung gerufen, warum ich mich für die hier eingesetzte Plattform entschieden habe.
„"Every Gun That Is Made, Every Warship Launched, Every Rocket Fired, Signifies - In The Final Sense - A THEFT From Those Who Hunger And Are Not Fed, Those Who Are Cold And Are Not Clothed." - Dwight D. Eisenhower.“


Stimme euch doch zu! Knapp 1600€ (ca 1700€ wenn 3TB) VS 2500€,
Z1 : Pro: Optisches Laufwerk, Viele Ein/Ausgänge,

Was spricht für den iMac abgesehen vom OS X Betriebsystem ?
smuehli
B4byf4ce
Was spricht für den iMac abgesehen vom OS X Betriebsystem ?

<ironie>
Der 5mm dicke, äußerste Rand!
</ironie>
smuehli
OSX aber auch nur noch bedingt . . . .
Hannes Gnad
B4byf4ce
Was spricht für den iMac abgesehen vom OS X Betriebsystem ?
OS X ist *das* zentrale Argument für den Mac.
smuehli
OSX aber auch nur noch bedingt . . .
Ah, wenn man sieht, was OS X alles serienmäßig hat und kann, was selbst Win8 immer noch nicht mitbringt...
... das installiert man einfach (kostenlos) nach.
Und weiter?
smuehli
Das schon, das werde ich - streckenweise - auch immer noch vermissen! Aber die Entwicklung stimmt einfach nicht mehr.
Keine Ahnung wo die Reise hinführt, aber seit letzten Sommer möchte ich nicht dabei sein!
Hannes Gnad
Aber 10.8 ist doch fein. Was fehlt Dir, oder was gefällt Dir nicht?
smuehli
10.8. mag ja ok sein. Diesen Wechsel haben ich bereits nicht mehr mitgemacht da ich den mit dem neuen iMac machen wollte. Jetzt ist es ja anders gekommen . . . .

Beim OsX stört mich vielmehr das bereits einige der 64bit fähigen Macs in aktuellen Versionen nicht mehr unterstüzt werden. Da dies keinen Hardwaregrund sondern vielmehr einen politischen Grund hat trug zu meinem Wechselbedürfnis bei!
Sowas gibt es ausserhalb der Mac-Welt nicht! Da laufen uralte Laptops wie der von meinem Sohn (IBM Thinkpad, ca. 9 Jahre alt) mit Pentium Mobile noch klaglos!
P.S: Auch da konnte ich das CD-ROM gegen ein DVD-Laufwerk tauschen - einfach auf dem Flohmarkt ein für € 10,- gekauft, reingeschoben - fertig.
Hannes Gnad
smuehli
Beim OsX stört mich vielmehr das bereits einige der 64bit fähigen Macs in aktuellen Versionen nicht mehr unterstüzt werden. Da dies keinen Hardwaregrund sondern vielmehr einen politischen Grund hat
Es gibt zwei sehr profunde Hardwaregründe, warum manche ältere Intel-Macs, die eine 64-Bit CPU haben, nicht mehr unterstützt werden von 10.8: EFI und Grafik. Das hat mit Politik nichts zu tun.
smuehli
Da laufen uralte Laptops wie der von meinem Sohn (IBM Thinkpad, ca. 9 Jahre alt) mit Pentium Mobile noch klaglos!
Aber nicht mit einem 64-Bit OS. Mit dem passenden 32-Bit OS (10.6, 10.7) laufen ältere Intel-Macs einwandfrei.
Auch da konnte ich das CD-ROM gegen ein DVD-Laufwerk tauschen - einfach auf dem Flohmarkt ein für € 10,- gekauft, reingeschoben - fertig.
Wenn man von der Bastelei absieht kann man beim Mac das Slot-In-Laufwerk nach Wunsch tauschen.
smuehli
Sorry Hannes, aber das ist Humbug! Wenn Apple gewollt hätte das diese unter aktuellem OS laufen können wäre es sicherlich ein leichtes gewesen die zu ermöglichen. Das würde natürlich niemand zugeben wollen . . .

Was ist an einem 32bit so schlecht? Welche Programme brauchen denn 64 bit wirklich zwingend? (Was auf einem alten Laptop läuft?)

iMac-CDROM: Klar, und die Grafikkarte und die Lüfter und die Festplatte - der iMac war und ist das Servicewunder schlechthin - nach Deinen Aussagen! Aber auch das ist Mumpitz!
Wenn ich beim Kunden vor Ort bin, dann öffne ich das Gerät vor Ort, baue ein neues Netzteil/Lüfter/Festplatte/CD-ROM was auch immer ein, mache es wieder zu und fertig.
Das kannst Du mit keinem iMac (auser der G5 Serie) vor Ort machen!

Bei diesem Laptop ist das Modular von aussen ganz easy machbar - deswegen ist diese Serie auch heute noch sehr populär und kostet auf ebay noch richtig Geld! (sowas hatte Apple auch mal im Sortiment).
Hannes Gnad
smuehli
Sorry Hannes, aber das ist Humbug! Wenn Apple gewollt hätte das diese unter aktuellem OS laufen können wäre es sicherlich ein leichtes gewesen die zu ermöglichen. Das würde natürlich niemand zugeben wollen. . .
Vermutlich wäre es technisch möglich gewesen. Aber der Aufwand, eine Bootloader-Ebene zwischen 32 Bit EFI und 64 Bit kernel zu klemmen (was ungeahnte Auswirkungen auf Themen wie Sicherheit, FileVault und Co. gehabt hätte), und neue 64 Bit-Treiber für Grafikchips zu schreiben, von denen es entweder nie 64 Bit-Treiber gab oder deren Unterstützung auch in der Windows-Welt schon vor Jahren eingestellt wurde, haben offensichtlich zur Entscheidung geführt, die betreffenden Modelle nicht mehr zu unterstützten, und es bei 10.6 bzw. 10.7 zu belassen.

smuehli
Was ist an einem 32bit so schlecht? Welche Programme brauchen denn 64 bit wirklich zwingend? (Was auf einem alten Laptop läuft?)
Man sieht in der Windows-Welt, was passiert, wenn man ewig getrennte OS-Versionen für 32 und 64 Bit fährt. Apple fährt seit Jahren die Umstellung von 32 auf 64 Bit in einem OS, und nun gibt es mit 10.8 das erste reine 64 Bit OS. Was spricht dagegen, auf dem alten Notebook das passende 32 Bit OS zu fahren, also 10.6 oder 10.7?

smuehli
iMac-CDROM: Klar, und die Grafikkarte und die Lüfter und die Festplatte - der iMac war und ist das Servicewunder schlechthin - nach Deinen Aussagen!
Das habe ich nicht behauptet. Es geht darum, daß das Öffnen und Schließen des "verklebten" iMacs nicht länger dauert oder schwieriger ist als bei den Vorgänger-Modellen.
smuehli
Wenn ich beim Kunden vor Ort bin, dann öffne ich das Gerät vor Ort, baue ein neues Netzteil/Lüfter/Festplatte/CD-ROM was auch immer ein, mache es wieder zu und fertig. Das kannst Du mit keinem iMac (auser der G5 Serie) vor Ort machen!
Und ob man das kann, das machen ist für viele Supporter tägliches Brot.
Ja ja, das "Hannes-Gnad-Mantra":
Hannes Gnad
Es gibt zwei sehr profunde Hardwaregründe, warum manche ältere Intel-Macs, die eine 64-Bit CPU haben, nicht mehr unterstützt werden von 10.8: EFI und Grafik. Das hat mit Politik nichts zu tun.

Leider ist das Quatsch, siehe dies hier: - Fazit: Es geht durchaus auf Core2Duo-Macs.

Die Besitzer alter Macs mit Core2Duo werden veräppelt, das ist geplante Obsoleszenz à la Apple.
Hannes Gnad
Trotzki
Die Besitzer alter Macs mit Core2Duo werden veräppelt, das ist geplante Obsoleszenz à la Apple.
Hättest Du alles oben gelesen, hättest Du lesen können, daß ich geschrieben habe, daß es technisch vielleicht möglich gewesen wäre, Apple aber den Aufwand nicht treiben wollte. So eine Abwägung mit "geplanter Obsoleszenz" zu belegen gewinnt zwar beim Bullshit Bingo, in der IT aber keinen Blumentopf.
smuehli
Es wäre nicht "vielleicht" möglich gewesen! Es wäre möglich gewesen. Im Apple Universum wäre sogar noch viel mehr möglich, es ist schlicht nicht gewollt!

Und von der Benutzererfahrung von der Steve Jobs immer gesprochen hat sind die Benutzer bei der ersten Reparatur/Aufrüstung Ihres verklebten Teils weit entfernt!

Mensch Hannes - nimm endlich die rosa Brille ab!
Auch wenn Du mit Apple Deine Brötchen verdienst und mögliche Kunden von Dir hier mitlesen!
Hannes Gnad
smuehli
Es wäre nicht "vielleicht" möglich gewesen! Es wäre möglich gewesen. Im Apple Universum wäre sogar noch viel mehr möglich, es ist schlicht nicht gewollt!
Es stellt sich aber immer die Frage, ob es sich rechnet, ob der Aufwand in einem sinnigen Verhältnis zum Ergebnis steht.
smuehli
Und von der Benutzererfahrung von der Steve Jobs immer gesprochen hat sind die Benutzer bei der ersten Reparatur/Aufrüstung Ihres verklebten Teils weit entfernt!
Die Erfahrung sollte sein, sich an einen guten AASP zu wenden, der die Aufgabe bestmöglich löst.
smuehli
Mensch Hannes - nimm endlich die rosa Brille ab!
Auch wenn Du mit Apple Deine Brötchen verdienst und mögliche Kunden von Dir hier mitlesen!
Keine Sorge, wir sehen mehr als Du ahnst, was auch hinter den Kulissen wie läuft. Der Punkt ist doch, welche Erwartungshaltung man hat: Apple unterstützt mit dem neuesten OS auch noch ewig alte Hardware? War noch nie so! Apples All-in-One-Rechner sind "einfach" und vom Kunden selbst komplett zu zerlegen? War noch nie so. usw.
tjost
wingwing

"tjost - das mach mich traurig - du armer du - musst leiden du - weil du kannst nicht anders - du liest hier und es nervt dich, und weil es dich nervt, liest du hier, und das nervt dich, und ...

Wenn ich über deine letzten Sätze "Und wer es gut findet zu wechseln. Gründet ein Wechsel Forum! Der Knaller ist das Gerät nicht. Egal. Bitte schluß damit das nervt" nachdenke, dann entsteht dieses Bild ...

Ich finde die (älteren) Produkte von Apple sehr gut, deshalb lese ich dieses Forum und ähnliche Web-Sites. Und weil Apple ihre Produkte bzw. die Produktpolitik ändert, ist eben auch dazu dieses Forum richtig - ein separates benötigte dieses kleine Thema nicht!

... zu einer Aussage in deinen letzten Sätzen muss ich dir jedoch zustimmen: "... Egal. ..."

Es ist doch so. Euch nervt der Wechsel in Apples Politik.... Welcher Wechsel eigentlich? Ich höre das immer und immer wieder und ich denke auch objektiv darüber nach. Mir fällt aber nicht ein was genau damit gemeint ist. Das man die Hardware nicht selber tauschen kann? Konnte man das beim Macintosh? Beim iBook? Powerbook? iMac Bondi oder DV/SE? Beim iMac G4? MacBook Pro? u.s.w... Nein eigentlich nicht. Die einzigen Geräte wo mehr als Speicher zum Tausch vorgesehen war waren nur die PowerMac/Mac Pro und Cube. Der erste iMac G5. Doch bei allen anderen nicht. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Nur gemacht wurde es immer vom Nutzer der sich schlauer hält.
(Ich mache es ja auch) Ich wäge jetzt mal or und Nachteile gegeneinander auf.

Was oft bemängelt wird

Auswechseln des Akkus bei iPhone/iPod/iPad ... Warum will ich das? Damit man billige 3 Anbieter Akkus einbauen kann die unter unkontrollierten Bedingungen in Indien oder China hergestellt werden? Damit man hartes Plastik nehmen muss als Transportschutz und so wertvollen Akkuplatz verschwendet? Ne, ich sehe keinen Vorteil.

Auswechseln von CPU oder Grafik bei den Geräten... Machbar ist es beim iMac, kostet aber. Ich will nicht 100 Treiber installieren müssen die in mein System eingreifen nur weil Fremdhersteller sich nicht an Vorgaben halten um Geld zu sparen. Sicher wäre eine Upgrade-Option seitens Apple beim iMac vom Vorteil doch für alles was man so mit dem Rechner macht, ausser spielen, reicht die Leistung meist aus.

Retina Soeichertausch. Ja das ist nicht so toll denn wenn in einigen Jahren der Speicher nicht mehr reicht muss man sich ein neues Gerät kaufen. Da Apple aber ein 5 Jahres Zyklus hat denke ich das eher am OS optimiert wird und nicht immer mehr Speicher gebraucht wird weil scheiße Programmiert wurde.

Ich könnte das noch weiter führen doch die Konsequenz mit der Apple einige Entscheidungen trifft sind von Vorteil für die Technik. Altes raus neues rein.
Ich gebe bei HP 1300 Euro für ein i5 12" Notebook aus was an der 300 Euro teuren Dockingstation noch PS/2 und Parallel Anschlüsse hat? Damit Windows XP noch läuft? So bleibt die Technik stehen.
Der Verzicht auf CD/DVD ist nicht so schön doch wer es braucht schlisst ein 50 Euro externes USB Laufwerk an. Ich sehe da kein Problem. Ich brauche ja nicht mal einen Treiber installieren.

Kurz noch mal für alle die mein geschreibe nur überflogen haben:
Die Politik bei Apple hat sich nicht verändert. Sie war schon immer so (Ende 80er und Anfang 90er mal ausgenommen) und sie sollte auch so weiter gehen.
„Wer meinen Humor nicht versteht darf ihn scheiße finden. Aber nicht kritisieren.“
Hannes Gnad

Es stellt sich aber immer die Frage, ob es sich rechnet, ob der Aufwand in einem sinnigen Verhältnis zum Ergebnis steht.

Für den User rechnet sich das schon, ist aber zum Glück nicht so wichtig.
Hannes Gnad
Die Erfahrung sollte sein, sich an einen guten AASP zu wenden, der die Aufgabe bestmöglich löst.

DAS IST WAHRE COMEDY! Für das einfache Tauschen von Komponenten zum zertifizierten Profi rennen? Lächerlich.
Hannes Gnad
Apples All-in-One-Rechner sind "einfach" und vom Kunden selbst komplett zu zerlegen? War noch nie so. usw.

Stimmt nicht. Der iMac G5, Du erinnerst Dich vielleicht ....
smuehli
Tjost: Doch leider hat sich die Politik seit letztem Jahr verändert.

Mit verklebten Akkus bei iPhone/iPad/iPod lebe ich schon seit Jahren - das ist sicherlich nicht optimal, aber zugunsten sicherer Steckkontakte und der Optik war/ist das ok.

Was nicht mehr Ok ist:
- Sämtliche Rechnerlinien zu verkleben (den Pro lassen wir mal aussen vor, aber das weiß man ja auch noch nicht was kommt )
- Einfach teurer machen (weil es der Markt hergibt - nicht weil das Gerät so teuer ist)
- Dazu noch Komponenten weglassen und es als All-In-One zu bezeichnen
- Der neue iPhone Stecker (lassen wir mals das PR geschwafel weg - der ist unnötig)*
- Das popelige iPhone 5*
- Das überteuerte iPad-Mini*
- Die Abwärtskompatibilität*

*Muss und werde ich nicht kaufen - klar - aber das gehört zur neuen Politik!

Warum denn keinen PS/2 Stecker für Tastatur und Maus?
Die Hersteller in diesem Markt wissen einfach um Ihre Kunden!
Diese geniale Knackfrosch-IBM-Tastatur z.B. gibt es m.W. nur mit PS/2 Anschluss.
Viele Scanner (Kassensysteme) haben diesen Anschluss - sollen die alle weggeworfen werden? Eben nicht. Da werden dann halt Systeme gekauft die diesen Anschluß noch bieten!
Was hat das weglassen von Anschlüssen/Geräten mit Fortschritt zu tun?

Nochmal zu den alten Geräten wie iMac DV, G4 o.ä.
Die waren alle noch relativ einfach zu öffnen und zu warten. Der Markt hatte es damals ja auch geregelt das Apple im iMac DV Nachfolger CD-Brenner verbaute . . . .
Hannes Gnad
Tuco
Für den User rechnet sich das schon, ist aber zum Glück nicht so wichtig.
Gute Frage, welche Auswirkungen das auf den Preis für das OS haben könnte.
Tuco
Für das einfache Tauschen von Komponenten zum zertifizierten Profi rennen?
Das ist bei fast allen Modellen Apples offizielle Politik, seit vielen langen Jahren.
Tuco
Stimmt nicht. Der iMac G5, Du erinnerst Dich vielleicht ....
Ich erinnere mich gut. Es gab sogar ein "Self Service"-Programm für einzelne Baugruppen dazu. Aber die Erfahrungen, die AppleCare (nicht die gleichnamige Garantieverlängerung, sondern Apples Service-Abteilung) damit gemacht hat, was passiert, wenn Endkunden selbst Hand ans MLB anlegen, waren so furchtbar, daß dieses Konzept nur zwei Modelle (iMac G5, iMac G5 ALS) durchgehalten wurde - und mit dem iMac G5 iSight wieder abgeschafft wurde.
tjost
Es ist doch so. Euch nervt der Wechsel in Apples Politik.... Welcher Wechsel eigentlich?
.... TL;DR ...
Die Politik bei Apple hat sich nicht verändert. Sie war schon immer so (Ende 80er und Anfang 90er mal ausgenommen) und sie sollte auch so weiter gehen.

Vergleich mal ein MacBook von 2006 oder 2007 mit dem verklebten Mist, der heute von Apple verkauft wird.

Im MacBook 2006 ff. kann ich ohne Spezialwerkzeug auf extrem einfache Art tauschen: RAM, Batterie und HDD.
Das nenne ich kundenfreundlich, und das erwarte ich von Apple.

Bei meinem MacBook Pro 2011 ist es schon schlechter, HDD und RAM-Tausch geht, aber man braucht Spezialwerkzeug. Batterietausch ist schon schwierig, aber nicht unmöglich.

Und heute bei den ach so tollen Retina-Books: Pustekuchen.

_______

@smuehli

Danke für diesen Thread. Ich werde auch weg von Apple gehen, wenn mein MBP zu alt ist oder Apple es nicht mehr pflegen will (und das ist sicher eher der Fall).
smuehli
Hannes Gnad
Tuco
Stimmt nicht. Der iMac G5, Du erinnerst Dich vielleicht ....
Ich erinnere mich gut. Es gab sogar ein "Self Service"-Programm für einzelne Baugruppen dazu. Aber die Erfahrungen, die AppleCare (nicht die gleichnamige Garantieverlängerung, sondern Apples Service-Abteilung) damit gemacht hat, was passiert, wenn Endkunden selbst Hand ans MLB anlegen, waren so furchtbar, daß dieses Konzept nur zwei Modelle (iMac G5, iMac G5 ALS) durchgehalten wurde - und mit dem iMac G5 iSight wieder abgeschafft wurde.

War denn der Wechsel so schlecht zu bewerkstelligen? Ich habe den iMac G5 ausgelassen. . . .
Warum bieten es alle anderen Hersteller denn immer noch an? Warum wurden dann die iMacs nicht so designt das die Komponenten wie beim WallStreet getauscht werden können?
Diese Mär vom fehlerbehafteten User wird immer herangezogen um Apples Politik zu rechtfertigen. Nur ausserhalb von Apples Welt funktioniert das schon seit Jahr und Tag!
Hannes Gnad
smuehli
Doch leider hat sich die Politik seit letztem Jahr verändert.
Nicht wirklich.
smuehli
- Der neue iPhone Stecker (lassen wir mals das PR geschwafel weg - der ist unnötig)*
- Das popelige iPhone 5*
- Das überteuerte iPad-Mini*
Das ist schon hart für Apple, daß DU ihnen nach zehn Jahren keinen aktualisierten Anschluß für iOS-Geräte gönnst.

Was neue Geräte wie iP5, iPad mini, iMac Late 2012 usw. angeht, das sehen ein paar Dutzend Mio. Käufer auch anders...
smuehli
Warum denn keinen PS/2 Stecker für Tastatur und Maus?
Die Hersteller in diesem Markt wissen einfach um Ihre Kunden!
Diese geniale Knackfrosch-IBM-Tastatur z.B. gibt es m.W. nur mit PS/2 Anschluss.
Viele Scanner (Kassensysteme) haben diesen Anschluss - sollen die alle weggeworfen werden? Eben nicht. Da werden dann halt Systeme gekauft die diesen Anschluß noch bieten!
Was hat das weglassen von Anschlüssen/Geräten mit Fortschritt zu tun?
Das war und ist in der IT schon immer so, und bei Apple insbesondere. Mit Deiner Denke hätten wir heute noch seriell, parallel, SCSI I und VGA am Rechner.

Abgesehen davon kostet ein Adapter für PS/2-Geräte auf USB im Schnitt 5 Euro.

smuehli
Nochmal zu den alten Geräten wie iMac DV, G4 o.ä.
Die waren alle noch relativ einfach zu öffnen und zu warten. Der Markt hatte es damals ja auch geregelt das Apple im iMac DV Nachfolger CD-Brenner verbaute . . . .
Bei einem iMac Late 2012 das Panel zu entfernen geht schneller als einen iMac G3 DV bis aufs optische Laufwerk zu zerlegen. Was beim 21er aber wirklich nicht optimal ist, daß man dann zur Speicheraufrüstung auch noch die ganzen Innereien rausschrauben muß.
Hannes Gnad

Gute Frage, welche Auswirkungen das auf den Preis für das OS haben könnte.

Keine? Vermutlich aber einen Anstieg der Verkaufszahlen.
Hannes Gnad
Das ist bei fast allen Modellen Apples offizielle Politik, seit vielen langen Jahren.
Das mag alles sein, aber das ist kein Grund es immer restriktiver zu gestallten. Für User, die mit Applerechnern angefangen haben die ohne jegliches Werkzeug Zugriff auf das Innenleben zuliessen, ist dieses verkleben ein Witz.
Hannes Gnad
Ich erinnere mich gut. Es gab sogar ein "Self Service"-Programm für einzelne Baugruppen dazu. Aber die Erfahrungen, die AppleCare (nicht die gleichnamige Garantieverlängerung, sondern Apples Service-Abteilung) damit gemacht hat, was passiert, wenn Endkunden selbst Hand ans MLB anlegen, waren so furchtbar, daß dieses Konzept nur zwei Modelle (iMac G5, iMac G5 ALS) durchgehalten wurde - und mit dem iMac G5 iSight wieder abgeschafft wurde.

Hannes, tut mir leid, aber bei solchen Aussagen kann ich echt nicht mehr ernst bleiben.

Es ist doch wahrlich ritterlich von Apple, das es den User vor sich selbst schützt. Hoffentlich verbrennt sich niemand am Föhn wenn er den iMac zerlegt, sonst sind die nächsten Rechner wahrscheinlich genietet oder verschweisst.

BTW: Wie sieht das denn bei den Mac Pro so aus? Die müssen ja ALLE kaputt sein nach dieser Logik.
Hannes Gnad
Trotzki
Das nenne ich kundenfreundlich, und das erwarte ich von Apple.
Da bist Du bei Apple falsch. Wartung der Computer durch den Endkunden ist bis auf wenige Ausnahmen schon seit sehr, sehr langer Zeit (vermutlich noch nie) weder Anspruch noch Ziel bei Apple.
Trotzki
Bei meinem MacBook Pro 2011 ist es schon schlechter, HDD und RAM-Tausch geht, aber man braucht Spezialwerkzeug.
Nur wenn Du einen Torx-Dreher für Spezialwerkzeug hältst.
Trotzki
Batterietausch ist schon schwierig, aber nicht unmöglich.
Nur wenn Du die Beschaffung und Bedienung eines Triwing-Drehers für schwierig hältst.

Spannend ist, an ein Ersatzteil zu kommen.
smuehli
Hannes Gnad
smuehli
- Der neue iPhone Stecker (lassen wir mals das PR geschwafel weg - der ist unnötig)*
- Das popelige iPhone 5*
- Das überteuerte iPad-Mini*
Das ist schon hart für Apple, daß DU ihnen nach zehn Jahren keinen aktualisierten Anschluß für iOS-Geräte gönnst.
Da hat nichts mit gönnen zu tun - sondern mit Kontrolle und Geldschneiderei seitens Apple
Hannes Gnad
Was neue Geräte wie iP5, iPad mini, iMac Late 2012 usw. angeht, das sehen ein paar Dutzend Mio. Käufer auch anders...

Dazu fällt mir eigentlich nur noch der Spruch ein den ich den Windows-Usern früher um die Ohren gehauen habe: Es mehr Scheixxe, eine Million Fliegen können nicht irren!
Nur weil alle wie Lemminge in die eine Richtung rennen soll ich mitrennen?
Hannes Gnad
Tuco
Keine? Vermutlich aber einen Anstieg der Verkaufszahlen.
Natürlich, es gäbe etliche Mio. potentielle Käufer mehr. Aber wie oben getippt, der Aufwand ist wirklich groß - wenn es denn so leicht wäre, warum hat dann die Hackintosh-Szene, die wirklich fleißig ist, nicht schon eine taugliche "10.8 auf dem MacBook 2007"-Lösung hinbekommen? Es wurde in manchen Blogs darüber geschrieben und mit Bootloadern und Co. experimentiert, aber niemand möchte sich den notwendigen Aufwand (u.a. sämtliche Treiber für fünf Jahre alte Rechner in 64 Bit neu zu schreiben) antun...

Klar ist es für manche Geräte und deren Eigentümer hart, ich habe selbst ein entsprechendes MacBook, aber ich kann gut verstehen, daß Apple die Mannjahre Entwicklung und Testen, die dafür notwendig gewesen wären, in andere Projekte zu investieren.
Tuco
Für User, die mit Applerechnern angefangen haben die ohne jegliches Werkzeug Zugriff auf das Innenleben zuliessen, ist dieses verkleben ein Witz.
Ich stimme Dir an dieser Stelle zu, andere Lösungen (z.B. magnetisch) wären mir auch lieber.
Tuco
Hannes, tut mir leid, aber bei solchen Aussagen kann ich echt nicht mehr ernst bleiben.

Es ist doch wahrlich ritterlich von Apple, das es den User vor sich selbst schützt. Hoffentlich verbrennt sich niemand am Föhn wenn er den iMac zerlegt, sonst sind die nächsten Rechner wahrscheinlich genietet oder verschweisst.
Die Wahrheit ist manchmal hart: Es war tatsächlich so, daß bei diesem Self Service-Programm die Endkunden viele Fehldiagnosen abgeliefert haben, viele Rechner und Teile ruiniert haben,und es viel Streß zwischen den Kunden und Apple gab.
Tuco
BTW: Wie sieht das denn bei den Mac Pro so aus? Die müssen ja ALLE kaputt sein nach dieser Logik.
Da kann man Netzteil, MLB und Co. auch nicht einfach rausnehmen.
Hannes Gnad
Da bist Du bei Apple falsch. Wartung der Computer durch den Endkunden ist bis auf wenige Ausnahmen schon seit sehr, sehr langer Zeit (vermutlich noch nie) weder Anspruch noch Ziel bei Apple.

Beim MacBook 2006 ff. wird sogar alles haarklein im Begleitheft erklärt. Also war der Wechsel von HDD, RAM und Batterie durchaus ein "Feature", das Bestandteil des MacBook-Konzeptes (auch designtechnisch) war.

Und dieses MacBook haben SEHR VIELE gekauft, die vielleicht (wie ich) auch von den im folgenden gekauften Apple-Produkten etwas Ähnliches erwarten - und enttäuscht werden.
tjost
Welcher Wechsel eigentlich? Ich höre das immer und immer wieder und ich denke auch objektiv darüber nach. Mir fällt aber nicht ein was genau damit gemeint ist. Das man die Hardware nicht selber tauschen kann? Konnte man das beim Macintosh?
Ja!
Wenn man von den Geräten absieht, die maßgeblich unter Jobs Führung entworfen wurde, war dies möglich. Die komplette IIer Serie war einfach zu öffnen und die Komponenten ließen sich leicht wechseln. So traf dies auch auf den LC zu, wenn man so will der Urenkel des iMacs, da er mit einem passenden Monitor erhältlich war, so daß zwar Computer und Monitor diskret aufgebaut waren, aber optisch eine Einheit bildeten. Die Quadras, Performas, NuBus PowerMacs, die PCI PowerMacs, G3s und G4s waren allesamt leicht zugänglich. Die Performa Baureihe enthielt sogar AIO Computer mit einer leicht zugänglichen Hauptplatine, die man als Schublade aus dem Geräte herausziehen konnte. Einzig das Quadro 800 und Quadra 900 Gehäuse waren ein ziemlicher Murks, da die Gehäuse ziemlich schlecht entworfen waren. Öffnen ließen sie sich trotzdem, und man konnte die Komponenten selbst tauschen. Mit dem PowerMacs 8500 und 9600 wurde dann ein besonders einfach zugängliches Computergehäuse eingeführt. Das ganze war sehr komfortabel.

Schlecht zugänglich waren in erster Linie die AIOs, die unter Jobs entworfen wurden. D.h der klassische Mac (128k, 512k, Plus, SE, SE FDHD, SE/30, Classic, Classic II, Performa 200), die iMac G3s, iMac G4, und neuere.
Dazu kommt das erste Mac mini Design, nur mit Spachtel zu öffnen und total verbaut.
Hannes Gnad
Es gibt zwei sehr profunde Hardwaregründe, warum manche ältere Intel-Macs, die eine 64-Bit CPU haben, nicht mehr unterstützt werden von 10.8: EFI und Grafik. Das hat mit Politik nichts zu tun.
Doch das ist Apple Produktpolitik, denn wenn Apple die Hausaufgaben gemacht hätte, hätten sie gleich mit 64Bit Mac starten können. Es gab schon gar keine Grund 64Bit Intel Macs mit 32Bit EFI auszuliefern. Das war einfach nur Pfusch.

Was die Grafik betrifft, dann gehen halt einige Features nicht. Ist das ein Drama?
Hannes Gnad
Das war und ist in der IT schon immer so, und bei Apple insbesondere. Mit Deiner Denke hätten wir heute noch seriell, parallel, SCSI I und VGA am Rechner.
Mein Xeon E3 Board hat noch: PS/2 Port, RS-232 und einen PCI Slot. Dazu hat die Grafikkarte einen VGA Anschluß. Nach Deiner Ansicht müßte nun die Welt untergehen. Übrigens sind Floppy und Parallel Ports erst mit den Sandy Bridge Boards ausgestorben. Bei den ersten Core i gab's das teilweise noch.

Und SCSI existiert immer noch. Lediglich SCSI SPI, SSA und FireWire (wohl bald) wurde mittlerweile begraben. FC und SAS sind noch am Leben und gedeihen gut. iSCSI ist auch alles andere als tot.
smuehli
Um noch einen drau zu setzen. Wir kritisieren denn "Think different". Haben wir lange Jahre von Apple gelernt - jetzt wende ich es an

Ich bin mir sicher das der momentane Hurra-Patriotismus Apple in spätestens 2-3 Jahren ( aktuelle Handyverträge, wahrscheinliche Nutzungsdauer iPad, Verbesserungswunsch aktueller iMac Nutzer) massiv auf die Füße fällt. Die Gedanken die ich mir, und viele andere sich - quer durch alle Computerforen - machen werden sich peu-a-peu noch viele mehr machen. Dann wird der aktuelle Hype auch abgeebbt sein. Aber wenn sich bis dann nichts geändert hat, hat Apple ein Problem!
Hannes Gnad
gfhfkgfhfk
Doch das ist Apple Produktpolitik, denn wenn Apple die Hausaufgaben gemacht hätte, hätten sie gleich mit 64Bit Mac starten können. Es gab schon gar keine Grund 64Bit Intel Macs mit 32Bit EFI auszuliefern. Das war einfach nur Pfusch.
Möglich. Aber so eine Erkenntnis ändert leider auch wenig.
gfhfkgfhfk
Was die Grafik betrifft, dann gehen halt einige Features nicht. Ist das ein Drama?
Halbe Sachen macht Apple nur ungern, und wenn möglich gar nicht, weil Apple die auch wieder um die Ohren geschlagen werden, siehe z.B. AirPlay Mirroring oder AirDrop, die nur auf bestimmter Hardware funktionieren.
gfhfkgfhfk
Mein Xeon E3 Board hat noch: PS/2 Port, RS-232 und einen PCI Slot. Dazu hat die Grafikkarte einen VGA Anschluß. Nach Deiner Ansicht müßte nun die Welt untergehen
Das habe ich nicht behauptet. Ich habe getippt, was wäre, wenn man Innovation mit smuehlis Denke ersetzen würde.
gfhfkgfhfk
Übrigens sind Floppy und Parallel Ports erst mit den Sandy Bridge Boards ausgestorben. Bei den ersten Core i gab's das teilweise noch.
Technik aus den 80ern - wozu?
gfhfkgfhfk
Und SCSI existiert immer noch. Lediglich SCSI SPI, SSA und FireWire (wohl bald) wurde mittlerweile begraben. FC und SAS sind noch am Leben und gedeihen gut. iSCSI ist auch alles andere als tot.
Das Protokoll lebt, die Stecker wandeln sich.
Hannes Gnad
Trotzki
Beim MacBook 2006 ff. wird sogar alles haarklein im Begleitheft erklärt. Also war der Wechsel von HDD, RAM und Batterie durchaus ein "Feature", das Bestandteil des MacBook-Konzeptes (auch designtechnisch) war.
Gerade noch mal nachgeschaut: Batterie ja, RAM ja, HDD nein.
Hannes Gnad
smuehli
Ich bin mir sicher das der momentane Hurra-Patriotismus (...) Aber wenn sich bis dann nichts geändert hat, hat Apple ein Problem!
Kennst Du http://www.macobserver.com/tmo/death_knell/
smuehli
Meine Denke richtet sich sicherlich nicht gegen Innovationen! Nur dagegen das alles was Neu ist automatisch als Innovation und damit besser, toller, alternativlos gepriesen wird!
USB war eine Innovation, klar und ohne Apple wäre es wahrscheinlich auch wesentlich schleppender verbreitet worde - auch klar - aber das weglassen oder verkleben sind keine Innovationen.

Im übrigen sage ich sicherlich nicht Apples Untergang vorher - das halte ich für schlicht unmöglich in einem solch kurzen Zeitraum - aber die Pole Position Apple momentan innehat wird sich so nicht halten lassen! Mehr soll mein obiger Beitrag nicht aussagen!
Chiplet
Hannes Gnad
Bei privater Verwendung kann man oft beobachten, daß ein PC-System solange "günstiger" als der Mac ist, bis man die Zeit für die Installation, die erste Aktualisierung und die Lizenzen für Software für Backup (Acronis, 50,-), Bildbearbeitung (PSE 11, 100,-) und Virenschutz (Kaspersky, 50,-) dazurechnet, die beim Mac via Time Machine, iPhoto und mangelndem Bedarf schon kostenfrei mit an Bord sind.
Das ist frech!

Backup: Für Privatanwender gibts etwa das kostenlose Paragon Backup & Recovery 2012 Free.

PSE: Wo nimmst du deine Fantasiepreise her? Es kostet keine 75 €. Ich hab vor über einem Jahr mein PSE 10 für 38,90 € gekauft, war ne Sonderaktion. Und iPhoto ist ein Sch**ß im vergleich zu PSE, wer sowas braucht muss es auch am Mac kaufen!

Virenschutz? Erstens bringt W8 einen Virenscanner mit auch in den Vorversionen gibts bereits den Defender und das MSRT. Und natürlich steht mit Avira Antivir ein kostenloser Scanner bereit. Ich benutze überhaupt keinen Virenscanner. Mein Browser ist sehr sicher eingestellt, ich update immer meine Software und der Rechner hängt hinter 2 Firewalls (Windows + Router). Für mich sehe ich den Sinn in einer Antivirensoftware nicht. Genauso wie am Mac schon nicht.

Also hör auf Sachen zu erfinden!
Hannes Gnad
B4byf4ce
Was spricht für den iMac abgesehen vom OS X Betriebsystem ?
OS X ist *das* zentrale Argument für den Mac.

Jo, deshalb hatte ich mir ursprünglich auch nen Mac gekauft, weil OS X 10.3 der Hammer war im Vgl. zu XP. Windows 7 ist allerdings ein sehr gutes System und das einzige interessante Feature, das nach 10.6 eingeführt wurde und mir spontan einfällt ist, dass Time Machine mit 10.8 endlich die Rochade mit 2 Backup-Platten unterstützt. Sprich: Es wäre damit für mich überhaupt erstmals sinnvoll einsetzbar, hatte es deshalb bisher nie genutzt. Toll!
Hannes Gnad
Es stellt sich aber immer die Frage, ob es sich rechnet, ob der Aufwand in einem sinnigen Verhältnis zum Ergebnis steht.
Schau dir Apples Margen und Gewinne an. Und dann eben diesen Zustand, dass Macs immer kürzer unterstützt werden. Und das, mein lieber, ist ein Fakt! Einige Intel-Mac minis wurden nur DEUTLICH kürzer als die genannten 5 Jahre unterstützt! Das muss man sich als Kunde nicht bieten lassen und ja, das war früher anders!
Hannes Gnad
smuehli
Und von der Benutzererfahrung von der Steve Jobs immer gesprochen hat sind die Benutzer bei der ersten Reparatur/Aufrüstung Ihres verklebten Teils weit entfernt!
Die Erfahrung sollte sein, sich an einen guten AASP zu wenden, der die Aufgabe bestmöglich löst.

Um ne bescheuerte Festplatte zu tauschen, auf der sich meine persönlichen Daten befinden? Nö!
Hannes Gnad
gfhfkgfhfk
Doch das ist Apple Produktpolitik, denn wenn Apple die Hausaufgaben gemacht hätte, hätten sie gleich mit 64Bit Mac starten können. Es gab schon gar keine Grund 64Bit Intel Macs mit 32Bit EFI auszuliefern. Das war einfach nur Pfusch.
Möglich. Aber so eine Erkenntnis ändert leider auch wenig.

Tja, ich kann mich noch genau an die Diskussionen von damals erinnern, als Apple von PowerPC zu Intel gewechselt ist. Ich war immer dafür, dass Apple zumindest direkt auf x86-64/AMD64/x64 wechselt. Fing ja bereits früh mit Java 1.6 an, dass nur noch auf 64-Bit-Macs mit Intel lief. Also einigen kam die Erkenntnis sogar SEHR frühzeitig!
Hannes Gnad
Technik aus den 80ern - wozu?
...dachte sich Google, als sie Android entwickelten...
...dachte sich Palm, als sie webOS entwickelten...
Apple mit iOS dagegen setzt weiterhin massiv auf C

Diesen kleinen Seitenhieb konnte ich mir nicht verkneifen
Nimms sportlich, iOS ist trotzdem ein gutes System!
smuehli
Mensch Hannes - nimm endlich die rosa Brille ab!
Auch wenn Du mit Apple Deine Brötchen verdienst und mögliche Kunden von Dir hier mitlesen!

Das muss ich DICK und FETT unterstreichen!
Tut mir leid Hannes, aber wer deine Beiträge verfolgt, der kann problemlos ein gewisses Maß an Hörigkeit bzgl. Apple herauslesen. Du bist in Bezug auf Apple nicht mal annähernd objektiv.
Chiplet
Kleine Randnotiz: Ich habe gestern die Abrechnung von meiner Kreditkarte bekommen, die den letzten Posten aufführt, der noch in meine Gesamtrechnung zu meinem Backswitch zurück zu Windows gehört. Endergebnis: Es hat mich 7,28 € gekostet. Und Rechner + Software sind soviel besser geworden...

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um diese Funktion nutzen zu können.

Ihre ersten Erfahrungen mit OS X Yosemite?

  • Hervorragend, ein perfektes und zuverlässiges Update29,0%
  • Ein gutes und weitgehend zuverlässiges Update, bin zufrieden40,3%
  • Tendenziell zufrieden13,7%
  • Bin mir noch unschlüssig8,2%
  • Tendenziell unzufrieden4,2%
  • Ein schlechtes und weitgehend unzuverlässiges Update, bin unzufrieden1,4%
  • Bin entsetzt, Yosemite ist totaler Murks3,2%
780 Stimmen20.10.14 - 23.10.14
8683