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"Machmal frage ich mich, …" von looser

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Bildantworten

Exif-Daten

Blitz:Blitz nicht ausgelöst, Modus 'Erzwungener Blitz'
ISO:125
Brennweite:200 mm
Belichtungszeit:1/160 s
Blendenöffnung:f/2,8

Ausgangsbeitrag

looser
looser21.08.1622:14
… welcher Kamera ich meinen Glauben schenken soll?

Eigentlich bin ich seit zwei Jahren mit dem Olympus EM-1 unterwegs. Die eigentlichen Gründe dafür ergeben sich durch das geringere Gewicht. Aber sind die Aufnahmen auch wirklich besser?

Denn manchmal, wenn ich mir alte Aufnahmen von einer Canon-DSRL anschaue, kommen mir so meine Zweifel. Denn so ein Bokeh – ohne Bearbeitung – konnte ich mit der Neuen noch nicht umsetzen.

Leichtgewicht gegen Spiegel – wie seht Ihr das?
„© looser@macbay.de“

Kommentare

lphilipp
lphilipp21.08.16 22:23
Falsche Frage! - Abhängigkeiten: Blende, Brennweite, Sensorgröße, Objektiv (welche Gläser, wieviele Linsen, ....)
Man muß sich Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen! Albert Camus (Il faut imaginer Sisyphe heureux)
looser
looser21.08.16 22:42
lphilipp
Falsche Frage! - Abhängigkeiten: Blende, Brennweite, Sensorgröße, Objektiv (welche Gläser, wieviele Linsen, ....)

Da muss ich Dir widersprechen. Auch, wenn diese Attribute eine Rolle spielen, zielt meine Frage in erster Linie auf den Spiegel und der Beurteilung gegenüber einer spiegellosen Kamera ab .
© looser@macbay.de
piik
piik22.08.16 01:06
Aber mit dem Spiegel hat Bokeh halt nichts zu tun.
Peter Eckel22.08.16 10:14
Der Vorredner hat Recht, mit dem Spiegel hat das Bokeh nichts zu tun.

Und, jetzt kommt der vermutlich kontroverse Teil, mit der Sensorgröße auch nicht. Das Bokeh, also die Art, wie Objektteile außerhalb des Schärfebereichs abgebildet werden, resultiert aus der Objektivkonstruktion und hier insbesondere auch der Form der Blendenlamellen.

Daß die Schärfentiefe bei einem kleineren Sensor und gegebenem Abbildungsmaßstab größer ist, kommt natürlich insofern hinzu, man somit bei einem größeren Sensor mehr Objektteile im Unschärfebereich hat. Was im übrigen auch nicht immer ein Vorteil ist, auch wenn es mitunter gern so verkauft wird.

Ich persönlich bevorzuge inzwischen Systeme mit kleinerem Sensor (ich nutze auch eine E-M1, insbesondere wegen des Objektivparks, der für FT zur Verfügung steht), schon allein, weil eine Aufnahme, die ich nicht mache, weil ich die schwere Ausrüstung nicht mitnehmen mag, nichts nützt.

Ganz abgesehen davon, daß es Dinge wie z.B. ein freihandtaugliches Objektiv mit einer Reichweite das Olympus 4.0/300 für größere Sensoren schlicht nicht gibt und technisch auch nicht geben kann.

Wenn es Dir um Street Photography geht, dann warte mal ein paar Tage ab ... angeblich sind zwei Festbrennweiten mit einer Lichtstärke von 1.2 in der Queue. Und demnächst ist Photokina.

Und was den Spiegel betrifft ... der dürfte ein Auslaufmodell sein, das in den nächsten Jahren in ein Nischendasein abgleitet.
Ceterum censeo librum facierum esse delendum.
adiga
adiga22.08.16 14:04
DSLR sind spiegellosen immer überlegen. Weil früher immer alles besser war

Spiegellosen haben ihre Daseinsberechtigung, weil sie viel kleiner und kompakter gebaut werden können. Ob sie je massentauglich werden ist eine andere Frage, insbesondere da die grosse Masse der Knipsologen wohl mit ihren Smartphones zufrieden sind.

Ich werde bei der DSLR bleiben, weil ich den optischen Sucher einem elektronischen Display vorziehe. Denke aber, dass DSLRs in die professionelle und semiprofessionelle Nische abgleiten und die spiegellosen (da kompakter, leichter und (wahrscheinlich) auch günstiger) Kameras, die "Weltherrschaft" übernehmen werden.

Im Moment sind aber noch die DSLRs die Spitze der Technik.
Black Mac
Black Mac22.08.16 15:12
adiga
Ich werde bei der DSLR bleiben, weil ich den optischen Sucher einem elektronischen Display vorziehe.
Bin seit Jahren von Fujifilm angefixt. Aktuell habe ich die X-Pro2 und die X100T. Beide mit hybridem Sucher (digital / optisch). Und die Bildqualität ist einfach nur Porno – sogar, wenn nur Blumen abgelichtet werden. Die Güte der Fujifilm-Objekte ist schliesslich legendär.

Seit ich diese Kameras habe, bin ich absolut immun gegen andere Marken und Systeme. Fujifilm hat mein GAS geheilt! (Das heisst, ich gebe jetzt einfach mein ganzes Geld bei denen aus … )

Kurz: nie wieder DSLR.
P.S.: Apple kann keine Dienste.
Accelerator
Accelerator22.08.16 18:34
Das ist eine Frage der verwendeten Linse:
Viele der aktuellen mFT Zuikos bieten perfekt scharfen und brillanten aber "steril" oder vielleicht auch "seelenlos" wirkenden Bildeindruck. Da greift die digitale Nachbearbeitung, die bereits von der Kamera selbst durchgeführt wird. Vertreter dieser Art sind nach meiner Erfahrung u. a. die Pro Linsen 7-14mm/2.8, 12-40mm/2.8 und 40-150mm/2.8.
Die älteren digitalen Top Pro FT Zuikos (7-14mm/4.0, 14-35mm/2.0, 35-100mm/2.0 etc.) sind größer, schwerer, lichtstärker, teurer - und haben einen sichtbar anderen "charmanteren" Abbildungscharakter.

Dennoch habe ich mich von fast allen meiner alten Top Pros zugunsten der kleineren, leichteren und hinsichtlich AF schnelleren und präziseren mFT Zuikos getrennt (ich benutze auch eine E-M1).
Wenn Du an charmanter Abbildungscharakteristik mit knackiger Schärfe und präzisem AF interessiert bist gib mal dem Pana-Leica Nocticron 42,5mm/1.2 eine Chance!
pcp
pcp22.08.16 19:18
mein favorisiertes Glas ist immer wieder das 1.8/75mm m.Zuiko. ich mag's sehr..
o.0
looser
looser22.08.16 20:51
So viel Wissen, so viele Meinungen, da kann ich mich heute nur bedanken.
Ich werde dazu noch Stellung beziehen.

THX
© looser@macbay.de
Daishima
Daishima23.08.16 09:53
Mein favorisiertes Objektiv ist das 2/35 von Fuji an meiner XT1. So eine Bildleistung bei so wenig Gewicht (und letztendlich auch Preis) hatte ich noch nie.
Ich bedauere dann immer die Wanderer/Strandspaziergängerinnen mit Ihren DSLRs und Monsterobjektiven - die dann sehr oft den Sonnenuntergang mit eingeschalteten Blitz fotografieren. Die nominell technischen Möglichkeiten eines (Semi)Profi-Geräts machen eben (anders als das MM und S in den Prospekten suggerieren möchte) noch keine guten Bilder.
adiga
adiga23.08.16 10:12
Daishima
Die nominell technischen Möglichkeiten eines (Semi)Profi-Geräts machen eben (anders als das MM und S in den Prospekten suggerieren möchte) noch keine guten Bilder.

Das kann man so stehen lassen.

Es ist der Mensch, der das Bild "macht". Objektive und Kameras sind nur Werkzeuge.

Ein gutes Auge, gepart mit Können und Erfahrung, macht auch mit einem Smartphone fantastische Bilder. Eine gegenteilige Person wird im Umkehrschluss auch mit der besten Ausrüstung nichts interessantes (dafür aber knackscharf ) zuwege bringen.

Aber interessante Aussagen im Thread, werde mir sicher bei Gelegenheit mal wieder eine spiegellose zu Gemüte führen. Aber Fuji? Japanische Zeug? Kommt mir nie ins Haus. Nur gute Qualität, so wie meine.... halt... ist ja auch japanisch Spass beiseite, muss mal schauen, wo in meiner Umgebung Händler (gibt es ja immer weniger) Fuji führen.
Maccabee
Maccabee23.08.16 13:24
Alt, aber immer noch einschlägig:

Helmut Newton im Restaurant. Der Koch: „Ihre Fotos gefallen mir, Sie haben bestimmt eine gute Kamera!“ Helmut Newton (nach dem Essen): „Das Essen war vorzüglich – sie haben bestimmt gute Töpfe!“

So, ich geh’ jetzt raus, Bokeh fotografieren.
If you are not paying for it, you’re not the customer; you’re the product being sold.
looser
looser23.08.16 22:54
Maccabee
Helmut Newton im Restaurant. Der Koch: „Ihre Fotos gefallen mir, Sie haben bestimmt eine gute Kamera!“ Helmut Newton (nach dem Essen): „Das Essen war vorzüglich – sie haben bestimmt gute Töpfe!“

Den Spruch kannte ich noch nicht – aber ne geile Aussage, wenn sie so stimmt

Aber zurück zum Thema. Mittlerweile habt Ihr jetzt dazu weitere Bilder gepostet.

Ich persönlich favorisiere keine Technik. Hinterfrage das, was ich sehe und worüber ich mir bei meinem Thread so meine Gedanken mache und sehe im ersten Schluss folgendes:

DSRL – liefert das schönere Bokeh
DSML – liefert die bessere Schärfe.

Da Ihr diese Thematik in Abhängigkeit zu dem dem Objektiv stellt, wäre die nächste Frage, ob man die Objektive an Hand dieser beiden Technologien auch direkt vergleichen kann?

Google gab mir dazu keine Antwort
© looser@macbay.de
looser
looser24.08.16 21:44
Accelerator
Das ist eine Frage der verwendeten Linse:
Viele der aktuellen mFT Zuikos bieten perfekt scharfen und brillanten aber "steril" oder vielleicht auch "seelenlos" wirkenden Bildeindruck. Da greift die digitale Nachbearbeitung, die bereits von der Kamera selbst durchgeführt wird. Vertreter dieser Art sind nach meiner Erfahrung u. a. die Pro Linsen 7-14mm/2.8, 12-40mm/2.8 und 40-150mm/2.8.
Die älteren digitalen Top Pro FT Zuikos (7-14mm/4.0, 14-35mm/2.0, 35-100mm/2.0 etc.) sind größer, schwerer, lichtstärker, teurer - und haben einen sichtbar anderen "charmanteren" Abbildungscharakter.

Dennoch habe ich mich von fast allen meiner alten Top Pros zugunsten der kleineren, leichteren und hinsichtlich AF schnelleren und präziseren mFT Zuikos getrennt (ich benutze auch eine E-M1).
Wenn Du an charmanter Abbildungscharakteristik mit knackiger Schärfe und präzisem AF interessiert bist gib mal dem Pana-Leica Nocticron 42,5mm/1.2 eine Chance!

Hi Accelerator,

danke für Deine Info. Wie Du siehst beschäftige, ich mich noch immer mit dem Thema.

Das Objektiv würde ich gerne einmal testen und ein 80 mm von Canon dagegen stellen. Schauen wir mal, ob mir das gelingt .

Übrigens immer schön, wenn Du neben Deiner Arbeit für solche Lappalien noch die Zeit findest.

LG
© looser@macbay.de

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