Netzwerk neu aufbauen

Hallo,

aktuell bin ich dabei im Haus meiner Schwiegereltern das Netzwerk neu aufzubauen, da sie mit ständigen Problemen zu kämpfen haben.

folgende Probleme treten auf:
-Verbindungsabbrüche
-miese Geschwindigkeit
-DHCP Probleme

Das Haus ist relativ neu (ca. 4 Jahre) der Haustechniker hat sich damals um das Netzwerk gekümmert. MMn sehr schlecht. Im Haus verteilt sind 4 Netzwerkanschlüsse verteilt. (1x UG, 2x EG, 1x OG). Im UG und EG soll es W-LAN geben, nach Möglichkeit ohne Verbindungsabbruch, aber das ist kein Muss. Die Netzwerkhardware scheint überfordert.

Geräte die am Netzwerk hängen:
-2x SmartTV (1xWLAN, 1xLAN)
-1x BluRay/Receiverkombi (WLAN)
-3x SmartPhone (WLAN)
-3x Laptop (WLAN)
-2x Tablet/Kindle (WLAN)
-1x Netzwerkdrucker (LAN)
-2x AccessPoint D-Link DAP-1353 (LAN versteht sich)

Zeitweise kommen noch bis zu 2 weitere Smartphones und/oder 1 Laptop dazu.

Ich suche also Netzwerkgeräte die mit o.g. Geräten problemlos fertig werden. Der Router sollte ein DSL Modem integriert haben und entsprechend min. 4 LAN Ports haben. Bei Bedarf können die AccessPoints natürlich auch getauscht werden.

Hat jemand Tips für Netzwerkgeräte?

Grüße
Johannes

Kommentare

vasquesbc
Du hast vergessen, zu schreiben, was Du ausgeben möchtest/kannst.
Grundsätzlich kann es nicht schaden, die Probleme erst mal zu analysieren - entsprechende Messgeräte (z.B. von Fluke) kann man auch leihen.
Router/Netzwerkhardware kann ich immer von Cisco empfehlen. Oder eben die Consumermarke von Cisco: Linksys. Ein DSL-Modem ist bei denen, soweit ich weis, nicht integriert - hier würde ich ein dediziertes Modem verwenden. Z.B. von Siemens.
Was die Verkabelung angeht: Anständige Cat6-Verlegekabel, sauber aufgelegte Dosen - anschließend: Durchmessen!
Preislich ist das ganze natürlich nach oben offen...
„EVE ist eine Mischung aus Skills, Fitting, Eiern und Mathematik.“
Cyco
Beim Router würde ich eine FritzBox nehmen, Modell je nach genauen Anforderungen.
Kostet bis zu ca. 200,- Euro.

Dann auf den Etagen Access-Points.
Hier würde ich bei Apple Endgeräten Airport-Express oder Airport-Extreme empfehlen, je nachdem wieviel Geräte dahinter mit Netzwerkkabeln angeschlossen werden.

Die Endgeräte würde ich per Kabel anschließen, wenn dies möglich ist.
@Vasquesbc

du würdest also sowas hier nehmen:
http://www.cisco.com/en/US/products/ps11995/

Kannst du mir mal ein Modell des Modems nennen? oder würde es da auch ein einfaches Telekom DSL Modem tun? sowas hab ich noch im Keller liegen.

Wenns Linksys tun würde, da habe ich noch einen WRT54GL liegen. Den könnte ich da mal probieren. CAT6 Kabel liegen zu den o.g. Stellen. Die kabel sind richtig aufgelegt an ein Patchpanel und durchgemessen habe ich sie schon, da passt alles.

Ich weiß halt nicht, obs an den AccessPoints liegt, dass die überfordert sind oder am Router selbst (oder beidem). Ich habe bei uns im Haus ein ähnlich großes Netzwerk mit 2APExtreme und einer APExpress und keinerlei Probleme, obwohl fast alles über W-LAN läuft.

EDIT:
@Cyco mit Fritzboxen war ich bisher nicht so zufrieden, da würde ich eher komplett auf Apples Produkte setzen und ein dediiziertes Modem nutzen.
bwspeakers
Im SOHO-Bereich habe ich sehr gute Erfahrungen mit Draytek gemacht. Anfangs etwas tricky zu konfigurieren, aber wenn sie dann laufen, laufen sie extrem gut. Hoher Durchsatz und viele Netzwerkgeräte - kein Problem.

Entweder würde ich zum 2850n oder zum 2850Vn raten, je nachdem, ob VoIP gebraucht wird.

Demnächst werden die auf der CeBit vorgestellten APs verfügbar sein (Vigor AP900) - dann wären das die Access Points meiner Wahl.
„Falsch: "Geht nicht" - Richtig: "Geht SO nicht"!“
vasquesbc
Ein Cisco Modell kann ich Dir nicht nennen, da ich keine persönlichen Erfahrungen mit dem Einsatz habe. Ich weis lediglich, dass die Komponenten sehr gut sind - es hängt von Deinen Anforderungen ab.
Ich selbst habe privat den WRT54GL im Einsatz und bin sehr zufrieden damit.

Kann es vielleicht auch daran liegen, dass einfach zu viele Störeinflüsse da sind, im WLAN? Auch das lässt sich messen. Zur Not auch mit Software.

Was die Apple Produkte angeht: Da lese ich immer nur grausliges über die Haltbarkeit der Netzteile...
„EVE ist eine Mischung aus Skills, Fitting, Eiern und Mathematik.“
dreyfus
vasquesbc
Was die Verkabelung angeht: Anständige Cat6-Verlegekabel, sauber aufgelegte Dosen - anschließend: Durchmessen!
Preislich ist das ganze natürlich nach oben offen...

Genau das solltest Du wirklich zuerst machen. Solange die Qualität der Verkabelung unbekannt ist, ist alles Andere potenziell herausgeschmissenes Geld. Des Weiteren solltest Du mit den vorhandene APs einmal verschiedene, manuelle gewählte, Kanäle durchprobieren...
„Patriotismus ist die Tugend der Boshaften (Oscar Wilde)“
Wo genau liegen den die Probleme? Im Lan oder WLAN? Bevor du alles neu kaufst, würde ich erst mal schauen, dass ein Fehler der Verkabelung/Leitungen auszuschließen ist. Außerdem wäre natürlich zu überprüfen, ob die Geräte in Ordnung sind und richtig konfiguriert sind! Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Hardware überfordert ist ... du hast ja nicht grad viel angeschlossen Ansonsten solltest du gleich zu "professionellerer" Hardware greifen, wie Lancom, Cisco, ... Aber hier sollte du auch dementsprechende Kenntnisse mitbringen.
„The difference between men and boys is the price of the toys.“
KarstenM
Grundsätzlich würde ich schauen, dass ich stationäre Geräte wie Receiver und TV's mit Kabel verbinde. Denn bei so vielen WLAN-Teilnehmern bricht die Bandbreite pro Gerät ganz schön ein. Ein SmartTV der WLAN hat hat bestimmt auch LAN. Ebenso der Receiver. Zur Not muss halt noch in einen Switch investiert werden.
Welche Bandbreite steht denn überhaupt zur Verfüngung? Sind die CAT-Kabel richtig in den Dosen angschlossen? Bezieht sich Verbindungsabbrüche nur auf den WLAN-Bereich? Wie äußert sich denn das DHCP-Problem? Sind alle erwähnten Geräte gleichzeitig im Netz aktiv? Welcher Router werkelt derzeit?
Ggf. ist die Ausleuchtung des WLANs einfach nicht ausreichend?
„The difference between men and boys is the price of the toys.“
Das DHCP-Problem könnte man ja auch sehr simple mit festen IPs erschlagen. Vielleicht kommt man dann den eigentlichen Problemen auf die Spur. Ob das komplette austauschen der Infrastruktur was bringt wenn man nicht weiß wo die Probleme wirklich liegen dann kann man das zwar machen nur ob es was bringt bleibt fraglich. Kann sein, kann aber eben auch nicht sein
Problem beim DHCP liegt nur im WLAN vor, heißt, wenn viele Geräte, quasi die eingangs genannten sich per W-LAN verbinden, kommt es vor, dass man keine Verbindung bekommt, trotz in Sichtweite stehendem Repeater (<5m ohne Hinternisse).

Mehr Geräte per Kabel anzuschließen ist keine Option, da nicht mehr Kabel liegen und keine neuen verlegt werden sollen/können. Switch für hinter den Fernseher muss ich mal planen, ob das ggf. eine Option wäre.

Router ist ne kleine D-Link Kiste genaues Modell weiß ich nicht. Einfachstes Home Segment.

Mir stellt sich halt die Frage, warum es bei uns zu Hause keinerlei Probleme gibt mit den Apple Geräten und dort mit den D-Link Geräten und wesentlich besserer Grundinfrastruktur nicht. Die W-LAN Geräte befinden sich jeweils max. 5m von einem AccessPoint weg und es ist maximal 1 Wan dazwischen, wobei die Wände hier aus Gipskarton/Holz/Dämmaterial sind.

Zu den Kabeln, wie oben schon erwähnt, sind die Kabel richtig verlegt und korrekt angeschlossen. Durchgemessen habe ich das mit nem LAN Tester, der OK anzeigte.

Grüße
Johannes
rene204
Vermutlich testet Dein Prüfgerät nur die korrekte Anschlussweise der Einzeladern.. aber eventl. nicht die saubere Verlegung (Knicke, etc.) bzw. die mögliche Datenrate ?
Du hast CAT6-Kabel verlegt..? google mal nach der max. Datenrate und schau mal, ob Dein Tester auch die Datenrate und die Störanfälligkeit messen kann...
Ich hab mir da nur nen Tester geliehen, von nem Bekannten der beim Magenta T arbeitet. Das ist so ein größeres Gerät mit Display, der startet dann und macht weiß der Geier was und spuckt dann nachher was aus da stand unten beim Bericht OK, denke mal der wird schon die wichtigsten Sachen testen.
bwspeakers
Ich kenne die DAP-1353 Teile nicht, aber die machen doch bestimmt transparentes Bridging, wenn der eingebaute DHCP-Server deaktiviert ist?

Erstmal würde ich die Konfigs der APs nochmal genau kontrollieren. Aktuelle Firmware drauf und Punkt für Punkt durchgehen. Wie sind die Kanäle eingestellt und wie die SSIDs? etc.
Wie sind die APs im Haus verteilt? Vielleicht anfangs nur mit einem AP testen und gucken, wie sich das Netzwerk unter Last verhält ...
„Falsch: "Geht nicht" - Richtig: "Geht SO nicht"!“
Sind die APs richtig konfoguriert? Es könte ja sein, dass die Geräte beide APs sehen und dann immer wieder hin und her "schalten"? Oder die beiden APs sich gegenseitig stören? Hast du mal nur mit einem AP getestet?
„The difference between men and boys is the price of the toys.“
Das ist dann das nächste was ich tue, bei den APs habe ich alles exakt gleich konfiguriert, bis auf den Kanal, den habe ich so gewählt, dass sie möglichst weit auseinander sind.
Nightfly
Das ist dann das nächste was ich tue, bei den APs habe ich alles exakt gleich konfiguriert, bis auf den Kanal, den habe ich so gewählt, dass sie möglichst weit auseinander sind.
Das wird vermutlich das Problem sein Du solltest schon WDS oder sowas ähnliches nutzen!
„The difference between men and boys is the price of the toys.“
WDS brauche ich doch, wenn ich das Ding als Repeater nutzen will oder? aber das will ich ja nicht.
Cyco
Beim Router würde ich eine FritzBox nehmen, … Dann auf den Etagen Access-Points.
Hier würde ich bei Apple Endgeräten Airport-Express oder Airport-Extreme empfehlen, …
Wenn ich schon eine FRITZ!Box einsetze, dann auch deren WLAN-Repeater! Einfach in die Steckdose stecken,
Taste am Repeater und an der FRITZ!Box drücken, fertig! So einfach kann es nicht mal Apple! Und das funktioniert einwandfrei.

Die Netzabbrüche scheinen durch einen langjährigen Bug in Apples Netzwerk-Stack verursacht zu werden. Seitdem ich Apple Airport-Produkte und Router aus dem Netz genommen habe, habe ich fast überhaupt keine Abbrüche mehr (vielleicht noch so 1…3 pro Jahr; möglicherweise durch die verbliebenen Macs im Netz verursacht).
Nightfly
WDS brauche ich doch, wenn ich das Ding als Repeater nutzen will oder? aber das will ich ja nicht.
M.W. wird WDS nicht mehr benutzt. Man verwendet jetzt wohl eine andere Technologie.
Nightfly
WDS brauche ich doch, wenn ich das Ding als Repeater nutzen will oder? aber das will ich ja nicht.
Du kannst nicht zwei gleiche WLANs mit gleicher ID und gleichem Netz in der gleichen Reichweite betreiben! Du musst mit dem einen AP das Netzwerk erweitern. Das kannst du WDS oder "Netzwerk erweitern" (oder wie auch immer der Hersteller das nennt) tun. Das ist per WLAN und je nach AP auch per LAN möglich. Ansonsten wissen die Clients natürlich nicht, welchen AP sie nutzen sollen. Und schon haben wir deine Probleme .. liegt also nicht an der Hardware, sondern an der falschen Konfiguration Leider kenne ich mich nicht mit den D-Link Dingern aus, aber vielleicht kann dir jemand aus dem Forum weiterhelfen.
„The difference between men and boys is the price of the toys.“
Gerhard Uhlhorn
M.W. wird WDS nicht mehr benutzt. Man verwendet jetzt wohl eine andere Technologie.
Super hilfreicher Kommentar ... hauptsache mal was posten Ist doch furz egal wie das der Hersteller nennt
„The difference between men and boys is the price of the toys.“
Also im Prinzip würde es reichen 2 verschiedene SSIDs zu verwenden und gut ist?
Joe12
Duck Dodgers
Nightfly
WDS brauche ich doch, wenn ich das Ding als Repeater nutzen will oder? aber das will ich ja nicht.
Du kannst nicht zwei gleiche WLANs mit gleicher ID und gleichem Netz in der gleichen Reichweite betreiben!
Natürlich kann man mehrere WLANs mit gleicher SSID benutzen wird sogar von Apple empfohlen.

WDS Benutz man wenn die Basisstaionen nur über Funk mit einander kommunizieren.
Duck Dodgers
Gerhard Uhlhorn
M.W. wird WDS nicht mehr benutzt. Man verwendet jetzt wohl eine andere Technologie.
Super hilfreicher Kommentar … hauptsache mal was posten Ist doch furz egal wie das der Hersteller nennt
Also mir war die Erkenntnis sehr hilfreich! Denn ich hatte zu erst versucht die Abdeckung meiner Fritzbox durch WDS mit einer Airport-Express zu versuchen, und das klappte gar nicht (obwohl es theoretisch funktionieren sollte). Wenn WDS nicht mehr die Technik der Wahl ist (was jemand behauptete; von dem ich aber nicht weiß, ob es stimmt), und nur noch Apple darauf setzt, dann finde ich die Kenntnis darüber schon ziemlich wichtig.
Apple setzt nicht mehr auf WDS... Glaube seit es die TimeCapsule gibt.
Joe12
Natürlich kann man mehrere WLANs mit gleicher SSID benutzen wird sogar von Apple empfohlen.
Jupps mit der den Airport Stationen, die können das Netzwerk erweitern. Hier werden aber D-Link AP benutzt, die machen das anscheinend nicht automatisch.
Joe12
WDS Benutz man wenn die Basisstaionen nur über Funk mit einander kommunizieren.
Jupps und? Keine Ahnung, wie das bei D-Link heißt, aber hier muss das Netzwerk erweitert werden. Hast du auch noch nen hilfreichen Tip, um die D-Link APs des TE zu konfigurieren?
Gerhard Uhlhorn
Also mir war die Erkenntnis sehr hilfreich! Denn ich hatte zu erst versucht die Abdeckung meiner Fritzbox durch WDS mit einer Airport-Express zu versuchen, und das klappte gar nicht (obwohl es theoretisch funktionieren sollte). Wenn WDS nicht mehr die Technik der Wahl ist (was jemand behauptete; von dem ich aber nicht weiß, ob es stimmt), und nur noch Apple darauf setzt, dann finde ich die Kenntnis darüber schon ziemlich wichtig.
Das Problem bei deiner Anordnung ist, dass die Fritzbox nicht mit der Airport zusammen arbeitet! Jeder kocht hier sein eigenes Süppchen. Also Die Fritzbox kann grundsätzlich erstmal nur mit einer Fritzbox (oder AVM Repeater/Gerät) erweitert werden. Natürlich kann es im Ausnahmefall auch funktionieren.
„The difference between men and boys is the price of the toys.“
Nachmal zu DHCP.
Es gibt nur einen Rudi Völler ähm DHCP-Server im Netzwerk. Achte also darauf das bei deinen AP sofern vorhanden ein DHCP-Server abgeschaltet ist und nur der im Router aktiv ist.
Solltest du doch auf mehrere DHCP-Server bestehen dann ist es wichtig das du dich richtig damit auskennst und die korrekt konfigurierst. Aber mach die das Leben nicht zu schwer und beschränke dich auf einen.

Und schau das du die APs per Kabel anbindest. WDS etc verringert die Bandbreite um ca 50% denn dann müssen die Daten erst per Funk angeliefert werden und dann wieder verteilt werden.
@MikeMuc

DHCP ist so konfiguriert, dass der Router der einzige DHCP-Server ist. und die APs sind per Kabel angebunden. War schon am überlegen, ob ich nicht einfach alles gegen Apples AP Produkte tausche, da ich damit hier gute Erfahrungen gemacht habe, allerdings war ich dann doch etwas durch die vorhandenen Probleme abgeschreckt. Ich denke ich teste erstmal die aktuelle Konfiguration mit 2 verschiedenen SSIDs. Wenns dann nicht klappt versuche ich mal die Konfigurationen hier zu posten, da ich mit D-Link bisher keinerlei Erfahrung habe.
Joe12
Duck Dodgers
Joe12
Natürlich kann man mehrere WLANs mit gleicher SSID benutzen wird sogar von Apple empfohlen.
Jupps mit der den Airport Stationen, die können das Netzwerk erweitern. Hier werden aber D-Link AP benutzt, die machen das anscheinend nicht automatisch.
Joe12
WDS Benutz man wenn die Basisstaionen nur über Funk mit einander kommunizieren.
Jupps und? Keine Ahnung, wie das bei D-Link heißt, aber hier muss das Netzwerk erweitert werden. Hast du auch noch nen hilfreichen Tip, um die D-Link APs des TE zu konfigurieren?
Hier muss kein WDS benutzt werden da alle APs über LAN Internet bekommen.
Nach dieser Bedienungsanleitung [url=ftp://ftp.dlink.de/dap/dap-1353/documentation/DAP-1353_B1_Manual_de_v3.10 .pdf] würde ich die erste Betriebsart wählen nämlich Access Point. Hier sind auch noch mal Bilder dazu [url=ftp://ftp.dlink.de/dap/dap-1353/documentation/DAP-1353_db_de_Datenblatt.p df].
Und wie MikeMuc sagt würde ich in den zwei APs den DHCP deaktivieren wie das geht steht auf s. 44.
Joe12
Nightfly
Ich kann mir nicht vorstellen das es an den gleichen SSIDs liegt. Ich habe bei mir vier Wlan APs mit gleicher SSID und keine Probleme.
OK, somit ist die Verkabelung OK und die Konfiguration angeblich auch. Bitte noch einmal nach Joe12 kontrollieren.
folgende Probleme treten auf:
-Verbindungsabbrüche
-miese Geschwindigkeit
-DHCP Probleme

kannst du das im Detail erläutern sprich wie definierst du
- Verbindungsabbruch (kein WLan mehr?),
- große Dateien über WLan ist immer lahm, deswegen gibt es ja Kabel
- DHCP: siehe Joe12 bzw. warum denkst du das DHCP Probleme macht und nicht was anders (zB 2 Funknetze gleichen Namens was oben auch schon diskutiert wurde.

Notfalls zumindest mal lange Kabel quer durch den Raum legen um zu schauen ob gewisse Problem dann weg sind. So lassen sich Probleme manchmal wortwörtlich umzingeln
MikeMuc
kannst du das im Detail erläutern sprich wie definierst du
- Verbindungsabbruch (kein WLan mehr?), …
Ich habe es mal folgendermaßen erlebt:

Ich stand gerade vor meinem Server und telefonierte. Da sah ich plötzlich, wie einige LEDs meines Gigabit-Switches für 3…5 Sekunden erloschen. Dann gingen sie wieder an und alles lief wieder normal. Allerdings hörte ich, wie sich iChat abmeldete und später meldete Time Machine ein beschädigtes Backup und es müsse neu erstellt werden.

Da ich mit der Airport-Station zwei bis drei Dutzend Mal am Tag in iChat abgemeldet wurde, ich ständig defekte Time-Machine-Backups¹ hatte, und Streams von Mac-TV mehrmals während einer Live-Sendung unterbrochen wurden, wusste ich, dass diese Netzabbrüche ziemlich häufig auftreten. Eine Verkabelung meiner Geräte brachte eine Besserung, die Airport-Stationen zu ersetzen ebenfalls. Heute habe ich nur noch sehr selten Netzabbrüche (= weniger als einmal die Woche).

______
¹ Meine Time Machine macht das Backup auf den Server und auf eine direkt angeschlossene Festplatte. Und nur die Server-Backups waren dauernd defekt.
Nightfly
Mehr Geräte per Kabel anzuschließen ist keine Option, da nicht mehr Kabel liegen und keine neuen verlegt werden sollen/können.
WLAN ist ein mieser Ersatz für ein Kabelnetzwerk. WLAN ist weder von der Geschwindigkeit, Stabilität noch Sicherheit in der gleichen Liga wie ein LAN auf Kabelbasis. Wenn es irgend wie möglich ist, sollten so viel wie möglich der Geräte an die Verkabelung über Switches und Patchkabel angeschlossen werden, das macht sehr viel weniger Ärger. Sofern es sich um beim verlegten Kabel um CAT6A oder CAT7 Kabel handelt, kann man später auf 10GBase-T aufrüsten. Momentan sind die Switche dafür noch recht teuer.
Das kann ich nur bestätigen! Einen Kinofilm kopiere ich über Kabel in wenigen Sekunden, über WLAN dauert das gut und gerne 20 Minuten und länger.
kannst du das im Detail erläutern sprich wie definierst du
- Verbindungsabbruch (kein WLan mehr?),

W-LAN Wird noch als gegeben angezeigt, aber es passiert einfach nichts mehr.

- große Dateien über WLan ist immer lahm, deswegen gibt es ja Kabel

Es geht nicht um große Dateien, Webseiten brauchen teilweise ewig (Bspsweise Google knappe 20 Sek. was eine Ewigkeit ist)

- DHCP: siehe Joe12 bzw. warum denkst du das DHCP Probleme macht und nicht was anders (zB 2 Funknetze gleichen Namens was oben auch schon diskutiert wurde.

DHCP Probleme in der Hinsicht, dass wenn viele Clients aktiv sind, ich keine IP zugewiesen bekomme.


Für alle anderen: Wenn da steht Kabel verlegen ist keine Option, dann ist das so. Sorry für den harten Ton, aber "Ist keine Option" sollte klar sein. Es geht auch nicht um Vernetzung zwischen verschiedenen Rechnern, da wird nix hin und her geschoben o.ä. es geht lediglich darum die Internetverbindung und die Verbindung zum Drucker zu teilen.
Du wurdest freundlich darauf hingewiesen, daß der Punkt WLAN nochmals zu überdenken ist, weil WLAN nun einmal immer nur suboptimal sein wird. Für die stationären Geräte ist immer und ohne jede Ausnahme ein Kabel LAN vorzuziehen. Wenn bei einem nur 4 Jahren alten Haus, nicht ausreichend Kabel verlegt wurden, dann ist das ärgerlich aber schlußendlich nur mit Geld oder durch lose im Wohnraum verlegte Kabel zu ändern. Wenn das nicht akzeptabel ist, dann kann die Performance im WLAN nicht so schlecht sein.

WLAN krankt nun einmal an dem Problem, daß es ein geteiltes Medium ist, d.h. sowohl die eigenen WLAN Geräte, wie auch die der Nachbarn und natürlich alle anderen Hochfrequenzquellen in diesem Frequenzband verschlechtern die Übertragung zum Teil dramatisch. Das ist so.
Allerdings, ich habs ja auch nicht krumm genommen, aber wenns keine Option ist, ist es keine Option, dass Kabel besser sind, steht außer Frage, ich hätte das auch sicher anders gemacht, aber so ist das, wenn man vorher nicht gefragt wird, und keiner über zukünftige Produkte nachdenkt.

Die Voraussetzung ist also, dass alles per W-LAN verbunden werden soll. Dazu wollte ich Hinweise und Geräteempfehlungen, sollte das durch meine Beschreibung nicht rausgekommen sein, entschuldige ich mich hiermit in aller Form.

Grüße
Johannes
Ich nehme an, daß das LAN überprüft ist?
Dann würde ich als nächste so etwas wie Kismet nehmen und einfach mal sniffen, was so alles in der Umgebung an WLAN Geräte läuft. Mit dem Sniffer solltest du auch sehen was im WLAN passiert.

Wenn massenweise Geräte in der Nachbarschaft laufen siehst nicht gut aus. Danach solltest Du mit einer WLAN Basisstation anfangen, und einem WLAN Gerät und Dich davon weiterarbeiten. Am besten nach der ersten WLAN Station und einem Notebook den WLAN-Repeater in Betrieb nehmen. Dann bleibt auch noch die Frage zu klären wie das Haus baulich beschaffen ist. Wenn die Decken und Wände massiv mit Stahl armiert sind, siehst halt nicht gut aus.
Das LAN wurde überprüft. W-LAN Geräte laufen in der Umgebung keine, ist ein alleinstehendes Haus. Hast du eine Empfehlung für einen Sniffer, dass ich das überprüfen kann? Das Haus ist ein Fertighaus, daher sollte es kaum Probleme mit den Decken geben.

Meine Vermutung lag bei den Geräten, da das scheinbar günstige Consumergeräte sind, die evtl. nicht mit der Anzahl an Clients zurecht kommen.
Was für eine Bandbreite wird denn vom Provider angeboten? Bei einer 3000-Leitung z. B. auf dem Land, da gibt es für den Router nicht viel zum Verteilen. Je nachdem wieviele Clients gerade im Netz sind, muß er die Datenpakete entsprechend stückeln. Und Da sehe ich eher den Grund der Verbindungsabbrüche und auch das Problem der Geschwindigkeit. Sollte das zutreffen, nützt dir keine neu Hardware.
Nightfly
Das LAN wurde überprüft. W-LAN Geräte laufen in der Umgebung keine, ist ein alleinstehendes Haus. Hast du eine Empfehlung für einen Sniffer, dass ich das überprüfen kann?
Kismet sollte es für OSX geben, fürs LAN empfiehlt sich Wireshark. Möglicherweise läßt sich das ganze leicht per MacPorts installieren.
So, hab dann man die W-LAN Netzwerke angeschaut, da sind beide auf einem Kanal (1). Je nach Stelle im Haus bekommt man noch schwach ein anderes W-LAN rein (Kanal 10). Daher sollte es also keine Probleme geben.

Heute konnte ich feststellen, dass die Probleme scheinbar vom Accesspoint ausgehen, da ich heute versucht habe neu zu verbinden. Da wurde mir häufig, trotz richtiger Passworteingabe ein falsches Passwort angezeigt. Weiterhin, bekam ich als es denn mal funktionierte keine Internetverbindung, obwohl sie an einem Fernseher (der per LAN angebunden ist) einwandfrei funktionierte. Aktuell liegt meine Vermutung daher bei den Accesspoints. Mein Plan ist jetzt erstmal ne Airport Extreme mit da hin zu nehmen und das Ganze mal damit auszuprobieren.
Kann mir jemand sagen ob die Seite aktuell in Vergleich ist?

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