Dienstag, 21. Juli 2015

Auf der Quartalskonferenz machte Apple heute noch einmal klar, dass man sich nicht zu den exakten Verkaufszahlen der Apple Watch äußert - und dies auch für die Zukunft nicht plant. Dennoch erlaubt eine Aussage von Finanzchef Luca Maestri eine etwas genauere Abschätzung. Seinen Angaben zufolge verkaufte sich die Apple Watch in den ersten neun Wochen nach Verkaufsstart besser, als es bei iPhone und iPad im selben Zeitraum der Fall war.

Das iPhone brachte es im ersten Verkaufsquartal auf eine Million Exemplare, beim iPad waren es zu Anfang rund drei Millionen Stück. Geht man demnach also von rund drei Millionen verkauften Apple-Smartwatches aus, so ist die Apple Watch mit gewaltigem Abstand die erfolgreichste Smartwatch auf dem Markt. 2014 brachten es sämtliche Smartwatch-Hersteller vereint auf gerade einmal vier Millionen Verkäufe.

Man darf gespannt sein, wie sich die Umsätze der Kategorie "Sonstige Produkte" im nächsten und übernächsten Quartal entwickeln. Große Diskrepanz herrscht momentan bei Marktbeobachtern, ob die Verkaufszahlen noch immer auf gutem Niveau liegen oder ob das Interesse stark eingebrochen ist.
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Die Quartalskonferenz zu den vorgelegten Zahlen für das dritte Geschäftsquartal 2015 von Apple hat soeben begonnen. Apple nutzt die Quartalskonferenzen häufig, um neben dem rohen Zahlenwerk auch einige interessante Fakten und Neuigkeiten der aktuellen Geschäftsentwicklung zu veröffentlichen:

  • Wie üblich gibt Apples CEO Tim Cook zuerst einen Überblick über die aktuellen Zahlen und die Geschäftsentwicklung
  • Cook betont, dass Apple zuletzt vor drei Jahren eine Umsatzsteigerung um 32% erreichen konnte
  • Man habe die internen Erwartung bei den Verkaufszahlen von iPhone, iPad, Mac und Apple Watch übertroffen
  • Noch nie sind mehr Kunden von Android zum iPhone gewechselt
  • 86% der iPhone-Kunden wollen sich wieder ein iPhone als nächstes Smartphone kaufen
  • Das neue MacBook ist hauptsächlich für die Steigerung bei den Mac-Verkäufen verantwortlich
  • Noch nie konnte Apple mehr Umsatz um App Store verzeichnen
  • Apple konnte den Mac-Marktanteil Weltweit um 33% steigern
  • Am Anfang konnte Apple die Nachfrage nach der Apple Watch nicht befriedigen, durch eine deutliche Produktionssteigerung kann man aber nun mit der Nachfrage mithalten

  • Besonders Nachrichten und die Fitness-Funktionen sind auf der Apple Watch sehr beliebt
  • Cook betont die vielen Einsatz-Gebiete der Apple Watch, bislang schweigt er aber zu konkreten Verkaufszahlen. Das dritte Geschäftsquartal war das erste Quartal, in dem die Apple Watch verkauft wurde
  • 94% der Apple-Watch-Käufer tragen die Uhr jeden Tag
  • Mit den Apple-Diensten wie dem App Store, iTunes Store, Mac App Store und iBook Store nimmt Apple 5 Milliarden Dollar pro Quartal ein
  • Auch zu Apple Music gibt Cook keine konkreten Abonnenten-Zahlen bekannt. Er spricht nur von "Millionen über Millionen Kunden"...
  • Der Umsatz nahm in China um 112% im Vergleich zum Vorjahresquartal zu
  • Cook betont den sehr erfolgreichen Start von Apple Pay in Großbritannien

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Apple hat die aktuellen Quartalszahlen vorgelegt. Der Gewinn lag bei 10,7 Milliarden Dollar, der Umsatz bei 49,6 Milliarden. Dazu trugen 4,8 Millionen Macs, 47,5 Millionen iPhones sowie 10,9 Millionen iPads bei. Wie üblich stellen wir die Zahlen und Daten übersichtlich in Diagrammform dar. In den Schaugrafiken sehen Sie, wie Umsätze und Gewinne in den letzten Jahren ausfielen und wie sich die Verkaufszahlen von Mac, iPhone und iPad entwickelten. Erneut konnte Apple ein Rekordergebnis verkünden und verkaufte im abgelaufenen Quartal so viele iPhones, wie noch nie zuvor in einem zweiten Kalenderquartal. Obwohl in den letzten Wochen bereits eine Vielzahl an Meldungen zur kommenden iPhone-Generation kursierten, war das Interesse am iPhone 6 fast ungebrochen. Auch die Mac-Verkäufe liegen auf konstant sehr hohem Niveau, lediglich das iPad schwächelt weiter und fällt auf das Niveau des Jahres 2011 zurück.

Weiterlesen: Umsatz, Gewinn, Macs, iPhone und iPads
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Im zweiten Kalenderquartal 2015, Apples drittem Finanzquartal, erzielte der Hersteller aus Cupertino einen Gewinn in Höhe von 10,7 Milliarden Dollar, dies bei einem Umsatz von 49,6 Milliarden Dollar (+32% mehr Umsatz als im Vorjahresquartal). Apple verkaufte 4,8 Millionen Macs, 47,5 Millionen iPhones sowie 10,9 Millionen iPads.

Zu den Verkaufszahlen der Apple Watch gibt es derzeitig noch keine Informationen.

Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor waren es 4,4 Millionen Macs, 35,2 Millionen iPhones sowie 13,3 Millionen iPads. Dies hatte Apple einen Gewinn von 7,7 Milliarden Dollar und einen Umsatz von 37,4 Milliarden Dollar beschert. Umsatz und Gewinn stiegen somit deutlich an, was vor allem dem enormen Wachstum beim iPhone zu verdanken ist.

Cook zu den Quartalszahlen: "Wir haben ein überwältigendes Quartal hinter uns, die iPhone-Umsätze sind um 59 Prozent gestiegen im Vergleich zum Vorjahr, die Mac-Verkäufe blieben stark, Rekord-Umsätze bei unserer App-Store-Sparte und ein toller Start für die Apple Watch. Apple Music wurde mit großem Interesse am Markt angenommen und wir freuen uns darauf, im Herbst iOS 9, OS X El Capitan und watchOS 2 zu veröffentlichen."
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Apple hat am heutigen Abend einen Reigen neuer Betaversionen verteilt. Wie üblich hielt Apple dabei einen Takt von zwei Wochen ein, um Entwickler mit neuen Testversionen zu versorgen. Registrierte Entwickler können die neuen Betas über die Software-Aktualisierung von OS X bzw. iOS laden, die neue Entwicklerversion von watchOS 2 steht über die Watch-App auf dem iPhone zur Verfügung. Keine Aktualisierungen gibt es für Teilnehmer der Public Beta.

Neuerungen von iOS 9 Beta 4
Die vierte Betaversion von iOS 9 bringt zahlreiche Änderungen mit. Neben kleinen kosmetischen Anpassungen wie dem eingefärbten Benachrichtigungs-Icon in den Systemeinstellungen unterstützt iOS 9 nun auch wieder Home Sharing von Musik. Die Funktion fehlte überraschend seit iOS 8.4 - allerdings hatte Eddy Cue versprochen, dass iOS 9 wieder über Musik-Sharing im eigenen Netzwerk verfügen wird. Damit widersprach Cue Befürchtungen, die Funktionalität könnte wegen Apple Music von allen Geräten verbannt werden. Apple überarbeitete die Oberfläche von Handoff im App Switcher, außerdem erhält die Podcast-App Unterstützung für Bild-in-Bild im Multitasking-Modus. Bing-Suchergebnisse in Spotlight lassen sich deaktivieren, der Lautstärke-Regler zum Auslösen der Kamera funktioniert wieder.



Weiterlesen: El Capitan und watchOS 2
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Der Musiksender MTV wollte heute eigentlich die Nominierungen für den Video Music Award exklusiv via Beats 1 verkünden, also über Apples Ende Juni in Betrieb genommenen Radiosender. Interessierte Zuhörer stehen jetzt allerdings vor dem Problem, dass sich Apple Music momentan kaum aufrufen lässt und somit auch kein Zugriff auf Beats 1 möglich ist. Apple weist auf der iCloud-Statusseite bereits auf das Problem hin und spricht davon, dass "einige Nutzer" von Problemen mit den verschiedenen Store-Diensten betroffen sind.

Diese manifestieren sich entweder in schier endlosen Ladezeiten, Zugriffsfehlern (Http/1.1 Service Unavailable) oder Darstellungsproblemen in Form nicht geladener Grafiken. Ebenfalls zu den Diensten mit Problemen zählen die Software-Aktualisierung aus OS X sowie Sender des Apple TV. Apples Stellungnahme zufolge wird der Fehler momentan untersucht. Erste Problemberichte trafen vor knapp eineinhalb Stunden ein.


Update 18:20: Die oben genannten Dienste sind nach wie vor nicht zu erreichen. Zusätzlich ist nun auch das Entwickler-Portal iTunes Connect ausgefallen und zeigt entweder eine leere HTML-Seite oder eine Fehlermeldung an.

Update 19:35: Apple gibt auf der System-Status-Seite () an, dass man die Probleme beheben konnte und alle Dienste nun wieder normal funktionieren.
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Die vor einem Jahr verkündete Kooperation zwischen Apple und IBM trägt weitere Früchte. Im Dezember 2014 veröffentlichten die beiden Unternehmen erste Apps für den professionellen Einsatz, seitdem kamen kontinuierlich neue Anwendungen hinzu. Heute stellten Apple und IBM zehn weitere Apps vor. Es handelt sich um die folgenden Titel:

  • Shift Track für Managers (iPad)
  • Shift Sync für Angestellte (iPhone, Apple Watch)
  • Travel Plan für Geschäftsreisende (iPhone)
  • Travel Track für Geschäftsreisende (iPhone, Apple Watch)
  • Loan Advise für Hypothekenmakler (iPad)
  • Loan Track für Hypothekenmakler (iPhone)
  • Expert Resolve für Techniker im Außendienst (iPad)
  • Asset Inspect für Techniker im Außendienst (iPhone)
  • Field Inspect für behördliche Inspektoren (iPad)
  • Safe Site für Vorarbeiter (iPhone)


Wie schon bei den bisher verfügbaren iOS-Apps von Apple und IBM handelt es sich um sehr spezielle Lösungen, die exakt auf bestimmte Unternehmens- oder Regierungsbereiche zugeschnitten sind. In der Ankündigung zur Kooperation hieß es damals, die professionellen Apps sollen Apples legendäre Benutzerfreundlichkeit sowie integrierte Hardware und Software mit IBMs Unternehmenslösungen und tiefen Kenntnissen der Unternehmensbranche zu kombinieren. Insgesamt gibt es nun schon 32 von Apple und IBM gemeinsam entwickelte Apps.
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Von vielen Cube-Fans wird der Power Mac G4 Cube als schönster Mac aller Zeiten bezeichnet - eine Beschreibung, die auch Steve Jobs bei der Produktvorstellung im Juli des Jahres 2000 wählte. In einem Quader aus Acrylglas untergebracht befand sich die Hardware eines regulären Power Mac G4. Es herrschte weitgehend Einigkeit, dass Apple einen der designtechnisch gelungensten Computer erschaffen hatte, den es je gab. Allerdings führte diese Ansicht nicht dazu, dass der Power Mac G4 Cube auch viele Kunden fand. Der Cube wurde mit 450 oder 500 Mhz G4 zu einem Preis ab 1.799 Dollar eingeführt, das waren trotz vergleichsweise schwacher Ausstattung 200 Dollar mehr als ein vergleichbarer PowerMac G4.



Weiterlesen: Warum der Cube keine Kunden fand und rasch wieder eingestellt wurde, Video der Präsentation
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Zu Multitouch-Gesten wie "Swipe to unlock" könnte sich in Zukunft noch die Bedienweise "Tippen zum Schubsen" hinzugesellen. Ein neuer Displayantrag von Apple beschreibt, wie sich das Smartphone-Gehäuse zur besseren Bedienung eines Touchscreens einsetzen ließe. Die geschilderte Technologie erfasst, wenn der Nutzer auf den Gehäuserand tippt und setzt dies je nach Anwendungsbereich in Steuerbefehle um.

Mögliche Anwendungsbereiche sind beispielsweise, eine Meldung vom Display zu entfernen, Objekte schnell von der einen auf die andere Seite zu schubsen oder feingranulare Einnahmen vorzunehmen. Selbst mit der Lupenfunktion ist es momentan oft nicht ganz einfach, einzelne Buchstaben oder Satzbestandteile auszuwählen. Die neue Eingabeform könnte aber beispielsweise durch leichtes Tippen auf den Rand einen weiteren Buchstaben selektieren oder deselektieren, bei festerem Tippen ein ganzes Wort.


Da Smartphones ohnehin schon über sehr präzise Beschleunigungs- und Lagesensoren verfügen, müsste nicht einmal das Gehäuse besonders konzipiert sein. Theoretisch wäre eine solche Ergänzung daher sogar via Software-Update nachzurüsten. Der Patentantrag mit Titel "Fine-tuning an operation based on tapping" wurde bereits im Januar 2013 eingereicht. Wie immer ist unbekannt, ob es sich nur um Grundlagenforschung handelt oder ob Apple tatsächlich an der genannten Technologie arbeitet.
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Im langjährigen Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung hatte das Gericht eigentlich eine Strafzahlung von mehr als einer Milliarde Dollar gegen Samsung verhängt. Dass Samsung sich reichlich bei Apples Design-Ideen bedient hatte, galt im damaligen Urteil als erwiesen. Die Milliarde floss allerdings nie an Apple, denn nach und nach wurden manche Entscheidungen aufgehoben, Strafen reduziert oder einzelne Punkte neu verhandelt. Eine der strittigen Fragen lautet, ob die Strafe sich anhand der Umsätze mit den Geräten berechnet - oder anhand der geschützten Technologien, die nur einen Teil des Gesamtprodukts darstellen.

Branchen-Allianz gegen Apple
Die Branchenriesen Dell, eBay, Facebook, Google, Hewlett-Packard, Limelight Networks, Newegg sowie das SAS Institute wandten sich gemeinsam als "Friend of the Court" an das Gericht, um Samsungs Argumentation im Verfahren zu unterstützen. Dies geschieht natürlich nicht aus Freundschaft zu Samsung, sondern aus ganz grundsätzlichen Überlegungen. In der Argumentation heißt es, dass derart hohe Patentstrafen aufgrund einzelner Patente Innovationen im Technologiesektor bremsen.

Weiterlesen: Gründe für Branchenallianz gegen Apple, Apples Antwort
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Apples drittes Finanzquartal 2015 endete im Juni und beinhaltete sowohl den Verkaufsstart der Apple Watch als auch MacBook sowie MacBook Pro 15" mit Force Touch. Mit besonderer Spannung behält die Technologiebranche im Blick, wie sich die Verkaufszahlen der "Sonstigen Produkte" im Quartalsbericht entwickelten. Tim Cooks Ankündigung zufolge wird die Apple Watch nicht als eigene Produktkategorie ausgewiesen, sondern mit Apple TV und den iPods zusammengefasst.

Da es aber im zweiten Kalenderquartal 2015 sicherlich zu keinem rasanten Anstieg beim iPod-Absatz kam und die Preissenkung des Apple TV im März bestimmt auch nicht zu plötzlichem Millionenabsatz führte, lässt sich dennoch wahrscheinlich eine gute Tendenz ablesen. Die Einschätzungen der Marktbeobachter schwanken recht stark - Pessimisten gehen von nur drei Millionen verkauften Exemplaren der Apple Watch aus, Optimisten rechnen mit bis zu sechs Millionen abgesetzten Smartwatches.

Einigkeit herrscht hingegen, dass die iPhone-Verkaufszahlen einmal mehr verblüffen werden. Prognostizierte 50 Millionen Stück und somit ein Jahreswachstum von 40 Prozent versetzen die Wall Street in Entzücken und ließen Apples Aktienkurs in den vergangenen Tagen wieder nach oben schießen. Auch im Mac-Bereich gehen die meisten Analysten von einem satten Wachstum auf fünf Millionen oder noch mehr Geräte aus. Apples Quartalskonferenz beginnt um 23 Uhr unserer Zeit, die Zahlen werden normalerweise meist eine halbe Stunde zuvor bekannt.
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Im Februar berichteten mehrere Quellen unabhängig voneinander, dass Apple in den Automobilmarkt einsteigen wolle. So warb Apple nicht nur den Chef-Entwickler von Mercedes USA ab, dem Wall Street Journal zufolge baute Apple sogar ein Team von rund 1000 Spezialisten auf. Auch die Financial Times meldete, dass Apple die Entwicklung eines Elektro-Autos begonnen habe (Projektname "Titan") und daher die besten Fachleute aus der Automobilbranche ins Unternehmen holte. Auch eine große Werkshalle zur Erprobung sei bereits im Bau.

Motoren, Getriebe und Antriebsstränge
Vor allem in den Bereichen Stromspeicherung, Elektromotoren, Getriebe, Antriebsstränge und Sicherheitssystemen wie Airbags, Radar und Nachtsichtgeräten verstärkte Apple das Personal deutlich. Apple stellte ein derart umfassendes Team zusammen, das sehr viel mehr Expertise mitbringt, als zur Entwicklung einzelner Komponenten oder Systeme erforderlich wäre (siehe ). Mehreren großen Publikationen zufolge fiel die Entscheidung, ein autonom fahrendes Auto zu entwicklen, Ende vergangenen Jahres.

Weiterlesen: Weiterer hochkarätiger Personalzuwachs, ambitionierte Zeitpläne, 2020 soll das Apple-Auto stehen
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Montag, 20. Juli 2015

Da Apple weiterhin enormen Personalzuwachs verzeichnet, muss kontinuierlich nach neuen Büroflächen Ausschau gehalten werden. Allein im letzten Jahr beschäftigte Apple 9000 zusätzliche Mitarbeiter, weltweit stehen nun schon 115.000 Angestellte im Dienste des Unternehmens aus Cupertino. Nachdem momentan weltweit Außenstellen entstehen und im Großraum San Francisco zahlreiche weitere Gebäude angemietet wurden, expandiert Apple bald auch zwei Staaten weiter nördlich. So mietete Apple zwei Stockwerke im dritthöchsten Wolkenkratzer Seattles, Bundesstaat Washington. Auf fast 3000 Quadratmetern Fläche stationiert Apple dort weitere Mitarbeiter - übrigens nicht allzu weit vom Microsoft- und Amazon-Hauptquartier entfernt.

Apple ist nicht das einzige Unternehmen, das sich ganz im Nordwesten der USA um Außenstellen bemüht. Zahlreiche Unternehmen aus dem Silicon Valley sind in der letzten Zeit mit ganzen Abteilungen nach Norden gezogen, so zum Beispiel Facebook und Google. Die Lebenshaltungskosten im Großraum Seattle liegen deutlich unter dem Preisniveau San Franciscos, obwohl dort ebenfalls größere Anbieter operieren und hochqualifiziertes Fachpersonal reich vorhanden ist - einer der Gründe, warum die Region stark an Zuspruch gewinnt.


© Otto Greule - Two Union Square
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Da Kunden ein Produkt nur dann weiterempfehlen, wenn sie zufrieden damit sind, ist der Faktor "Kundenzufriedenheit" fast so wichtig einzuschätzen wie die reinen Verkaufszahlen. Apple kann sich damit rühmen, fast in allen Produktkategorien die höchsten Zufriedenheitswerte aufzuweisen oder zumindest ganz weit vorne in der Aufstellung zu landen. Das aktuelle iPhone bringt es auf einen Rekordwert von 99 Prozent an Nutzern, die sich entweder als "sehr zufrieden" oder zumindest als "tendenziell zufrieden bezeichnen". Lediglich ein verschwindend kleiner Teil der Besitzer bereut den Kauf.

Apple Watch vor iPhone 1 vor iPad 1
Eine aktuelle Studie vergleicht, wie die Werte der jeweils ersten Generation von iPhone, iPad und Apple Watch im Vergleich abschneiden. Das iPhone des Jahres 2007 kam dabei auf 92 Prozent, das iPad des Jahres 2010 auf 91 Prozent. Sehr viel höhere Werte erzielt hingegen die Apple Watch. Mit einer Zufriedenheitsrate von 97 Prozent schneidet die Smartwatch wesentlich besser ab als die ersten Modelle von iPhone und iPad. Nach einzelnen Wertungen aufgeschlüsselt vergaben 66 Prozent der befragten Besitzer einer Apple Watch die Bestnote "Sehr zufrieden", 31 Prozent entschieden sich für "tendenziell zufrieden". Zwei Prozent sind unentschlossen, lediglich ein Prozent bezeichnet sich als "tendenziell unzufrieden".

Weiterlesen: Wer die Apple Watch liebt - und wer nicht
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Vor rund zehn Jahren integrierte Apple das noch junge Phänomen der Podcasts in iTunes und verhalf den Sendungen damit zum Durchbruch. Zumindest im Mobilbereich sind es noch immer Apple-Nutzer, die besonders häufig auf Podcasts zugreifen oder Sendungen abonnieren. 82 Prozent aller mobil abgerufenen Podcasts wurden von iOS-Geräten bezogen, Android macht in der Statistik gerade einmal 16 Prozent aus. Angesichts des höheren Marktanteils von Android zeigen die Werte, wie verbreitet die Nutzung von Podcasts auf dem iPhone ist.

Ebenfalls aus der Untersuchung geht hervor, dass 78 Prozent der Podcast-Nutzer unter iOS Apples Podcast-App verwenden. Zwar gibt es unzählige andere Podcast-Apps im App Store, die überwiegende Mehrheit verlässt sich jedoch auf die mitgelieferte Lösung. Seit iOS 8 zählt "Podcasts" zu den vorinstallierten Apps unter iOS und lässt sich auch vom Nutzer nicht löschen. Da somit jeder Podcast-Interessierte unter iOS zwangsläufig mit der App in Kontakt kommt, ist die hohe Verbreitung nicht weiter verwunderlich.


Insgesamt lässt sich laut Clammr beobachten, dass Podcasts immer häufiger mobil als auf dem Mac oder PC genutzt werden. Nur noch jeder vierte Abruf stammt von einem herkömmlichen Computer, der Rest entfällt auf Tablet oder Smartphone. Ohne die iTunes-Integration wäre es vermutlich noch sehr viel weniger.
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Lesen Sie eBooks?

  • Ja, vorwiegend aus dem iBooks Store auf dem iPad25,6%
  • Ja, vorwiegend aus dem iBooks Store auf dem iPhone5,5%
  • Ja, vorwiegend aus dem iBooks Store auf dem Mac1,4%
  • Ja, vorwiegend auf einem Kindle14,9%
  • Ja, auf einem anderen eBook-Reader oder einer anderen Plattform7,1%
  • Nein, ich lese ausschließlich gedruckte Bücher33,2%
  • Ich lese gar keine Bücher12,4%
437 Stimmen30.07.15 - 03.08.15
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