Samstag, 9. Mai 2015

Die Vorbereitungen zur High End Messe nächste Woche in München (vom 14.-17. Mai im Messezentrum MOC; 14. Mai nur für Fachbesucher) laufen auf vollen Touren. Die Veranstaltung ist nicht etwa ein Pilgerort für abgehobene HiFi-Freaks mit zu dickem Geldbeutel. Längst hat sich die High End zu der wahrscheinlich bedeutendsten HiFi-Only-Messe der Welt entwickelt. Im Gegensatz beispielsweise zur IFA in Berlin finden sich hier keine (oder nur vereinzelnd) TV-Geräte, keine Waschmaschinen, Kaffeeautomaten, Smartphones oder sonstige Elektronikkomponenten, die nichts mit Musikwiedergabe zu tun haben. Genau das macht die High End auch für ein Publikum interessant, dass mit High End eigentlich nicht viel zu tun hat.


Die Messe findet in den Hallen des "Munich Order Center" (MOC) statt und ist viel übersichtlicher und nicht so weitläufig wie die IFA. Zudem ist sie inhaltlich stärker auf ein Thema konzentriert, wodurch interessierte Besucher sich nicht etwa durch Hallen voller Gerätschaften schlängeln müssen, die sie gar nicht interessieren. Wie bei allen gut besuchten Messen ist die Parksituation leider nicht ganz optimal, obwohl es eine große Tiefgarage unter den Hallen gibt. (Übrigens sind nicht alle Hallen des MOC von der High End belegt.) Auch auf Außengeländen rund um die Hallen finden sich (natürlich meist kostenpflichtige) Parkmöglichkeiten, aber die Zufahrt ist zu den Hauptzeiten oft sehr verstopft. Ein Manko, dass sich die High End mit vielen anderen Messen teilt. Dafür sind die Wege im Vergleich zu den großen "Leitmessen" überschaubar. Auf der Veranstaltung selbst gibt es viele Gelegenheiten, sich hinzusetzen und kurz abzuschalten, oder Snacks und Getränke zu noch erträglichen Preisen zu erwerben. Naturgemäß bieten auch viele Aussteller Sitzgelegenheiten für ihre Vorführungen.

Weitere Informationen und Highlights zur Messe finden Sie auf der letzten Seite.


Die Produkthighlights der Woche:

  • Philips BDM3270QP: Es muss nicht immer "Retina" sein
  • BMW i Collection: Gadgets und Fashion für Elektroauto-Fans
  • Epson WorkForce Pro: S/W-Tintendrucker für Arbeitsgruppen (Shop: )
  • Zagg Pocket Keyboard: Tastatur für iPhone & Co. (Shop: )
  • Manfrotto LUMIE: LED-Lampen speziell für Fotografen
  • Tamrac: Erste neue Taschenserie nach Firmenübernahme vorgestellt (Shop: )
  • Scosche magicMount: Neue Varianten der iPhone-Magnethalterungen (Shop: )
  • Messevorbericht zur High End 2015
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Freitag, 8. Mai 2015

Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass Nintendo nicht mehr nur für eigenen Plattformen, sondern auch für andere Geräte Spiele entwickeln will. Nintendo wurde vom Smartphone-Boom stark in Mitleidenschaft gezogen, da viele potenzielle Kunden mit der Spieleauswahl der verschiedenen App Stores zufrieden waren und daher nicht mehr zu Nintendo-Produkten griffen. Zwar erzielte Nintendo erstmals seit vier Jahren wieder einen Überschuss, auf dem aktuellen Geschäftsmodell will man sich jedoch nicht ausruhen.

Nintendo äußerte sich jetzt auch konkreter zu den Smartphone-Plänen. Noch in diesem Jahr soll das erste Spiel auf den Markt kommen, bis 2017 werden aktuellen Planungen zufolge schon fünf Titel verfügbar sein. Auf keinen Fall werde man aber einfach bestehende Spiele portieren, denn Nutzer einer mobilen Plattform habe ganz andere Erwartungen als Konsolenspieler. Hohe Qualität sei nur zu erreichen, wenn man Spiele von Grund auf neu konzipiere.

Damit ist endgültig klar, dass bekannte Nintendo-Spiele wie beispielsweise Legend of Zelda nicht den Weg auf iPhone und iPad finden. Schon im März deutete Nintendo an, wohl bekannte Nintendo-Charaktere einzusetzen, nicht jedoch bestehende Serien fortzuführen. Ein Super Mario für das Smartphone sei undenkbar, so die Ankündigung damals.
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"Der Mac App Store ist eine Geisterstadt" - unter dieser nicht nur polemischen, sondern auch weitgehend unsinnigen Überschrift kursieren seit gestern meist falsch interpretierte Meldungen durch die Mac-Nachrichtenlandschaft. Auslöser war der Entwickler einer 4,99 Dollar teuren App. Nachdem er sein Programm in den Charts des Mac App Stores wiederfand, war er der Meinung, nun das ganze große Los gezogen zu haben. Die Realität sah etwas anders aus - die Positionierung brachte ihm gerade einmal 302 Dollar Tagesumsatz. Auf zahlreichen Seiten ist seitdem zu lesen, wie einfach man daher in die Charts des Mac App Stores komme, wie wenige Kunden der Mac App Store habe, niemand dort Software kaufe und dass der Downloaddienst daher in Wirklichkeit gar kein Umsatzbringer sei. Diese Folgerung ist allerdings, gelinde gesagt, vollständiger Quatsch und fußt auf falsches Verständnis der Funktionsweise von Apples Charts. MacTechNews.de bringt etwas mehr Klarheit in die Sache.

1) Die Top Charts lassen wenig Rückschlüsse auf den Umsatz zu
Ist man in den Top 10, so hat man lediglich von den reinen Stückzahlen her viele Apps abgesetzt. Die 999,- Euro teure App kann daher viel mehr Umsatz machen als die 99-Cent-App, nur letztere wird aber in den Top 10 sichtbar sein. Dass nun besagte 4,99$-App in die Charts kam, zeugt daher erst einmal nur von höheren Stückzahlen. Sehr häufig lassen sich daher sehr günstige Titel in den Charts finden - in der Aufstellung "Umsatzstärkste" sucht man sie hingegen vergebens. Mit einer teureren App in die Top 10 zu gelangen ist außerordentlich schwierig - schafft man es hingegen, so bedeutet dies sehr viel Umsatz. 59 Downloads einer 49$-App sind schon knapp 2900 Dollar Umsatz. Dauerhaft Platz 10 zu halten ist damit also durchaus lukrativ.

2) Konkrete Umsatzzahlen am Beispiel von Logoist ()
Nach der Vorstellung von Logoist 2 und dem von Apple verliehenen "Editor's Choice" hatte die App 1100 Verkäufe pro Tag in den USA. Dies bedeutete Rang 2 bei den Stückzahlen und einen täglichen US-Umsatz von rund 16.500 Dollar. Version 2.5 verkaufte sich in den USA am ersten Tag 300 Mal - Rang 7 in den Stückzahlen entsprach damit 4500 Dollar Umsatz in den USA. Weltweit gesehen war Logoist 2.0 mit 2500 verkauften Lizenzen pro Tag auf den Rängen 2-5. Ist man also mit einem für 14,99 Dollar angebotenen Programm vorne in den Charts, so sind einem mehr als 35.000 Dollar Umsatz (minus Apples 30%) pro Tag sicher. Dies als "kaum jemand kauft im Mac App Store" zu bezeichnet ist ziemlicher Unsinn - zumal dies unter "Top Grossing" gerade einmal für Platz 8 reichte und die Plätze weiter vorne ein Vielfaches des Umsatzes bedeuten.

3) Nur "Top Grossing", nicht aber "Top (Paid)" ist aussagekräftig
Die Rechenbeispiele zeigen aber auch, dass zur Abschätzung des täglichen Umsatzes nur die ganz unten positionierten Charts "Umsatzstärkste" Aussagekraft haben. Wenn oben erwähnter Entwickler daher der Meinung war, Rang 10 in den Stückzahlen-Charts bei einer günstigen App sorge für ein volles Konto, so hat er wohl keinen Blick auf die Aufstellung "Top Grossing" geworfen. Dort wäre eine Platzierung unter den Top 10 nämlich alles andere als enttäuschend.


Weiterlesen: Funktionsweise des Ranking-Algorithmus'
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Kindermund tut Wahrheit kund – das denken sich auch Macher der Videoreihe Kids React. In der neuesten Episode geht es um die Apple Watch. Kinder zwischen 7 und 12 Jahren testen eine weiße Apple Watch Sport und sagen schonungslos, was ihnen gefällt und was sie stört.

Zunächst spekulieren sie darüber, was man mit der Apple Watch überhaupt alles anstellen kann – während einige ahnungslos sind, vermuten andere Smartphone-ähnliche Funktionen wie Spiele und Wetteranzeige.

Der erste Eindruck ist überwiegend positiv; die kleinen Tester sind fasziniert von Design und Bedienung. Kurz danach folgt aber bereits der erste Frust. Während manche Kinder Hilfe beim Anziehen der Uhr benötigen, verstehen andere nicht, warum man ein iPhone dabei haben muss, damit alle Features der Apple Watch funktionieren: „Das ist einfach dämlich!“, so eine der Reaktionen.



Die Kinder sehen es ebenfalls als Problem, sich bei eingehenden Anrufen und Nachrichten zwischen iPhone und Apple Watch entscheiden zu müssen: „Man kann doch das Smartphone einfach aus der Tasche nehmen und antworten!“ Deswegen mache die Apple Watch diesbezüglich nicht allzu viel Sinn. Ein Mädchen ärgert sich zudem darüber, keine Youtube-Videos auf der Uhr anschauen zu können.

Alles in allem überwiegt aber der positive Eindruck – die Mehrheit möchte nach dem Test eine Apple Watch haben. „Die Uhr ist zwar cool, aber man braucht sie nicht unbedingt“, so die Meinung der meisten Kinder. Damit sind sie gar nicht mal so weit entfernt von den Test-Fazits der letzten Wochen.

Neben den ganzen Experten-Tests mit Benchmarks, Hardware-Specs und detaillierten Analysen bietet Kids React eine niedliche und erfrischende Sichtweise auf das neueste Gadget aus Cupertino – und in manchen Kritikpunkten (iPhone-Abhängigkeit, Frage nach Sinn und Zweck) sind sich die Kinder und viele Erwachsene sogar einig.
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In dieser Woche haben es vor allem PDF-Reader und Spiele in die Liste der Top-Apps geschafft. Sowohl der GoodReader als auch PDF Expert 5 locken mit temporär gesenkten Preisen. iOS-Ports älterer Spiele wie Final Fantasy VI und GTA: San Andreas kosten im Moment nur etwa halb so viel wie üblicherweise. Weiterhin ist die Photoshop-Alternative Pixelmator für iOS hervorzuheben, die ebenfalls gerade 50 Prozent günstiger ist. Nachfolgend alle Apps im Überblick:


iOS App Store


Final Fantasy VI — 7,99 € statt 15,99 €
1994 erstmals erschienen gehört das Spiel heute integral zum Final-Fantasy-Kult und erhielt 2006 ein Remake. Die iOS-Version präsentiert sich mit verbesserter Grafik und iCloud-Integration. (iOS 7.0+)


GoodReader — 1,99 € statt 4,99 €
Mit dem Anspruch, eine möglichst breite Palette an Dateiformaten lesen zu können, präsentiert sich der GoodReader vor allem bei der Darstellung und Bearbeitung von PDF-Dokumenten als besonders effektives Hilfsmittel. (iOS 6.0+)


Grand Theft Auto: San Andreas — 2,99 € statt 6,99 €
Der fünfte Teil der GTA-Reihe kam 2004 heraus. Der Spieler muss einmal mehr in der Rolle des Carl Johnson in einer Welt voll Bandenkriegen, Drogen und Korruption bestehen. Die verbesserte Grafik und die Unterstützung für „Made for iOS“-Controller steigern den Spielspaß. (iOS 6.0+)


Harbor Master — gratis statt 0,99 €
Das Logistik-Spiel, in dem man zufällig eintreffende Frachtschiffe in verschiedenen Häfen entladen muss, entwickelt sich schnell zu einem wahren Geschicklichkeitstest. Es trainiert Koordinationsfähigkeit und Multitasking. (iOS 3.0+)


Infinity Blade III — 2,99 € statt 6,99 €
Der Höhepunkt der Infinity-Blade-Trilogie überzeugt mit überragender Grafik und komplexer Story rund um die beiden spielbaren Charaktere Siris und Isa. (iOS 6.0+)


MindNode — 4,99 € statt 9,99 €
Mindmaps helfen, in kreativen Prozessen den Überblick zu behalten. Dabei ist leichte Bedienung essentiell - mit MindNode gibt es durch wachsende Arbeitsblätter keine Platzprobleme; durch leichte Umsortierung kann die Darstellung stets dem Brainstorming-Prozess folgen. (iOS 8.0+)


Over — gratis statt 1,99 €
Mit Over lassen sich Fotos leicht mit Texten oder Grafiken ausstatten. Für rasch gestalteten Grußkarten oder Spaßbilder durch die einfache Bedienung sehr gut geeignet. (iOS 7.0+)


PDF Expert 5 — 4,99 € statt 9,99 €
Ein breites Spektrum an lesbaren Formaten, intuitive Bearbeitungsmöglichkeiten, iCloud-Integration und Extras wie ein Datei-Manager und optimiertes Ausfüllen von Formularen heben auch den PDF Expert 5 in die Liga der Top-Apps in puncto Produktivität. (iOS 7.0+)


Pixelmator — 4,99 € statt 9,99 €
Die iOS-Variante der wohl berühmtesten Alternative zu Adobe Photoshop. Zahlreiche Werkzeuge, Funktionen, Filter und Effekte erlauben es, um Bilder den eigenen Vorstellungen entsprechend zu gestalten. Via iCloud ist eine enge Verbindung zu Pixelmator für den Mac möglich. (iOS 8.1+)
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Die neue Version der populären Foto-App Flickr für iPhone und iPad bietet viele praktische Neuerungen. Zuerst fällt das neue Design auf, welches für ein angenehmeres und anwenderfreundlicheres Erscheinungsbild sorgen soll. Die Zeitleisten-Ansicht liefert außerdem neue Möglichkeiten zum Browsen, Organisieren und Teilen.

Der Auto-Uploadr lädt ab jetzt alle Fotos und Videos eines iDevices automatisch bei Flickr hoch und speichert die Aufnahmen im Privatbereich des Flickr-Users. Praktischerweise bieten die 1.000 GB Gratis-Speicher von Flickr Platz für jede Menge Medieninhalte.

Weitere neue Features sind die verbesserten Fotofilter, das direkte Bearbeiten von Fotos und die Möglichkeit, Bilder beim Konkurrenz-Fotodienst Instagram bereitzustellen. Allgemeine Leistungsverbesserungen runden die neue Flickr-Version für iOS ab.

Nachdem gestern zunächst Version 4.0.0 im App Store erschien, ist heute bereits das erste Update da (4.0.1). Die einzige neue Funktion: Nutzer können Videos und Fotos ab jetzt in Originalgröße auf ihr iPhone oder iPad laden. Zudem verbesserten die Entwickler Leistung sowie Stabilität und überarbeiteten abermals die Optik der App. Flickr 4.0.1 erfordert iOS 8 und ist kostenlos im App Store erhältlich.

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Die Apple Watch misst den Puls des Nutzers ziemlich akkurat – das bestätigten bereits die ersten Testberichte. Eine Vergleichsgrafik mit der populären Pulsuhr Mio Alpha zeigt jetzt, wie genau die Apple Watch tatsächlich arbeitet. Die Ergebnisse der beiden Gadgets sind nahezu identisch. Mac- und iOS-Entwickler Brad Larson trug die Geräte bei einer Jogging-Runde, um die Messwerte zu erhalten. Die Apple Watch braucht sich also von der Messgenauigkeit her nicht vor Pulsuhren zu verstecken.

Sowohl Apples smarte Armbanduhr als auch die Mio Alpha nutzen optische Sensoren für die Erfassung des Pulses. Im Workout-Modus misst die Apple Watch den Puls alle 5 Sekunden; bei der normalen Alltagsnutzung reduziert es sich auf ein Intervall von 10 Minuten.


Trotz hoher Messgenauigkeit kann der Apple-Watch-Pulssensor jedoch von einer Sache entscheidend gestört werden: Tattoos. Das bestätigte Apple inzwischen sogar offiziell. User mit Tätowierungen am Handgelenk können sich also nicht darauf verlassen, mit der Apple Watch genaue Messungen zu erhalten. Besonders schwarze und rote Tattoos beeinflussen das Messergebnis negativ.
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Gestern hatten wir darüber berichtet, dass Apples Schuldenstand auf die Rekordsumme von mehr als vierzig Milliarden Dollar gestiegen ist, da Apple zur Finanzierung von Aktienrückkauf und Dividendenausschüttung Anleihen ausgibt. Die erforderlichen Summen befinden sich nicht in Apples Heimatland, daher leiht sich Apple das Geld bei Anlegern und bezahlt dafür Zinsen - andernfalls wären es hohe Steuern bei der Rückführung in die USA. Apple hat allerdings nicht nur hohe Schulden bei Anlegern, gleichzeitig klettern auch die Barreserven auf immer schwindelerregendere Höhen. Knapp 195 Milliarden Dollar hat Apple inzwischen auf der hohen Kante - 171 Milliarden Dollar liegen davon im Ausland. Lediglich die kombinierten Vermögen der gesamte IT- und Medizinbranche fallen noch höher aus, als die des Einzelunternehmens Apple.

Die Zahl wird noch eindrucksvoller, wenn man sie mit der gesamten Technologiebranche vergleicht. Alle Technologie-Unternehmen der USA kommen kombiniert auf 690 Milliarden Dollar Vermögen, Microsoft verfügt als zweitreichstes US-Unternehmen über 90 Milliarden Dollar, Google liegt bei 64 Milliarden Dollar. Vor etwas mehr als drei Jahren hatte Apple angekündigt, wieder Dividenden zu bezahlen und eigene Aktien zurückzukaufen. Erst im April gab Apple an, das Rückkaufprogramm erheblich zu erweitern und bis 2017 200 Milliarden Dollar aufbringen zu wollen. Auch die Höhe der Dividende wurde erneut nach oben geschraubt (52 statt 47 Cent).

Im laufenden Quartal übersteigt Apples Barvermögen wohl die Grenze von 200 Milliarden Dollar deutlich. Selbst wenn Apple sämtliche IBM-Aktien kaufen würde, blieben damit immer noch mehr als 30 Milliarden Dollar übrig - also wäre als Zugabe fast auch noch ganz Adobe finanzierbar. Von Microsoft könnte Apple immerhin rund 60 Prozent der Wertpapiere aufkaufen. Schon oft wurde daher spekuliert, ob Apple nicht irgendwann einmal ein richtig großes Unternehmen aufkaufen wolle - mit Ausnahme von Beats konzentriert sich Apple aber weiterhin auf kleinere, unbekannte Anbieter. Apple geht es dabei meist um bestimmte Technologien oder hochkarätige Fachleute, weniger um weitere Markennamen.
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Vor einer Woche erschien ein detaillierter Bericht zum Innenleben des S1-Chips der Apple Watch (zum Artikel "Das Herz der Apple Watch":). Chipworks hat die eingehende Analyse jetzt noch um ein paar weitere Punkte ergänzt. Der Prozessor verlasse aller Wahrscheinlichkeit nach Samsungs Förderbänder und nicht die eines anderen Fertigungspartners. Zudem habe sich Apple beim S1 für die etwas ältere 28-nm-Bauweise entschieden, während beispielsweise der A8-Prozessor bereits mit der kleineren Strukturbreite von 20 Nanometern auskommen kann. Berichten zufolge stehe beim A9 sogar die Reduzierung auf 14 Nanometer an.

Vereinfacht ausgedrückt ermöglichen kleinere Strukturbreiten, bei gleicher Taktrate weniger Stromverbrauch erreichen zu können. Chipworks zufolge sollte es aber nicht schwer sein, den S1 ebenfalls in einer kommenden Generation zu schrumpfen. Auch iFixIt steuert noch einige interessante Details bei. Nach dem üblichen Zerlege-Berichte folgte zudem der "XRay Teardown" - alle wichtigen Komponenten mit dem Röntgengerät durchleuchtet. Die Bilder zeigen Apples Digital Crown, die Taptic Engine, den S1-Prozessor sowie den internen Speicher:

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Donnerstag, 7. Mai 2015

Das Anfang März präsentierte MacBook war in derart geringen Stückzahlen verfügbar, dass Apple nicht einmal die Apple Stores beliefern konnte - weder mit verkaufsfertigen Exemplaren noch mit Ausstellungsstücken. Etwas hat sich die Situation in den letzten Tagen aber verbessert. Wie in unserer gestrigen Aufstellung zur aktuellen Liefersituation des Apple-Portfolios schon aufgeführt (siehe ) vergehen "nur" noch drei bis fünf Wochen zwischen Bestellung und Auslieferung. Dafür verfügen nun wenigstens die Apple Stores inzwischen über Ausstellungsstücke, sodass man vor Ort einen Blick auf das bislang kompakteste Apple-Notebook werfen kann. Von einigen Lesern haben wir zudem E-Mails erhalten, dass sich der Versandstatus verändert hat und das MacBook auf dem Weg zu den neuen Besitzern ist. Wer direkt am 10. April bestellt hat, erhält das MacBook demnach Anfang kommender Woche.
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Seit den Anfangstagen des App Stores behält Apple 30 Prozent des Kaufpreises ein, während 70 Prozent an die App-Anbieter gehen. Egal ob es sich um Apps, InApp-Käufe oder Abos handelt, die fixen 30 Prozent Gebühren bleiben immer gleich. Dies sorgte schon häufiger für Verärgerung bei Anbietern, immerhin bedeutet dies bei der Buchung von Abos über eine App 30 Prozent weniger Umsatz, als wenn es über die Produktseite verkauft würde.

Der Streaming-Anbieter Spotify hat jetzt offiziell Beschwerde über die "Apple-Steuer" eingelegt. Spotify sieht es als problematisch an, dass Apple auf diese Weise Konkurrenten benachteilige. Gerade in Hinblick auf den kommenden Streaming-Dienst von Apple sei dies besonders unfair. Wenn Apple pro Monat 9,99 Dollar Gebühren für den Dienst nehme, so verbleiben diese auch bei Apple. Spotify hingegen erhalte bei derselben Preisgestaltung 30 Prozent weniger und muss für denselben Umsatz daher den Preis auf 12,99 Dollar festsetzen.

Dies sorgt für uneinheitliche Preisgestaltung, denn die Buchung via Web ist bei Spotify 3 Dollar pro Monat günstiger als der InApp-Kauf. Den Richtlinien des App Stores zufolge ist es Spotify auch verboten, in der App darauf hinzuweisen. Apple könne den Dienst damit immer günstiger anbieten als Spotify - oder Spotify müsse auf erheblichen Umsatz verzichten.

In den vergangenen Tagen kursierten mehrfach Berichte, wonach das US-Justizministerium sowie die EU-Kommission erste Untersuchungen aufgenommen haben. Es gilt zu klären, ob Apple mit illegalen Methoden versucht, bisherige Anbieter aus dem Markt zu drängen. Angeblich übe Apple im Hintergrund Druck auf Musiklabels aus, damit diese ihre Inhalte nicht mehr Anbietern mit kostenlosen nutzbaren Diensten zur Verfügung stellen. Im Falle von Spotify setzen 45 von 60 Millionen Nutzer auf die kostenlose Variante, 15 Millionen haben ein Abo abgeschlossen. Branchenbeobachtern zufolge ist es daher ziemlich klar, wer die Ermittlungen überhaupt anstieß: Spotify.
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Im Jahr 2012 wurden allein in Deutschland knapp 60 Milliarden Kurznachrichten als SMS verschickt. Stieg die Beliebtheit der 160 Zeichen langen Nachrichten bis dahin stetig an, so folgte dann der rasante Abstieg. Für Mobilfunkanbieter war die SMS jahrelang eine Goldgrube. In Relation zur erforderlichen Datenmenge wurden SMS zu horrenden Preisen verkauft - der marktübliche Preis von 19 Cent pro Nachricht brachte dicke Umsätze mit sich. Allerdings wenden sich die Nutzer in Scharen vom einst so beliebten Kommunikationsmittel an und setzen stattdessen auf Messenger-Dienste. Einen großen Schlag versetzte der SMS beispielsweise WhatsApp, andere oft genutzte Dienste sind Threema, der Facebook-Messenger oder im Apple-Bereich auch die iMessage.

2014 war ein rabenschwarzes Jahr für die SMS. Stürzte die Anzahl verschickter SMS zwischen 2012 und 2013 von 59,8 Milliarden auf 38,9 Milliarden ab, so ging es 2014 noch einmal erheblich nach unten. Gerade einmal noch 22,5 Milliarden SMS wurden versendet - dies entspricht etwas den Werten des Jahres 2007. Die folgende Schaugrafik zeigt, wie sich die Stückzahlen zwischen 2000 und 2014 entwickelten:


Die SMS war ursprünglich ein Nebenprodukt und gar nicht als kommerzieller Kassenschlager konzipiert: Auf diesem Kanal wollten die Betreiber vor allem Informationen über Netzstörungen oder andere Warnungen an die Kunden verschicken. Lange bevor man E-Mails via Handy verschickte, machte es die SMS möglich, von überall aus kurze Textnachrichten zu übermitteln. Die SMS bot von Anfang an ganz klare Vorteile: Sie stand seit etwa 1994 auf jedem Mobiltelefon zur Verfügung, benötigt keine Internetverbindung und erfordert auch keine zusätzliche Registrierung. Zudem können Nachrichten bequem über alle Mobilfunkanbieter zugestellt werden.

Dass die SMS komplett ausstirbt, ist jedoch unwahrscheinlich. Noch immer liegt der große Pluspunkt der SMS darin, dass jedes Handy die kompakten Nachrichten empfangen kann. Außerdem setzen viele Anbieter auf die SMS, um Statusinformationen zu verschicken (beispielsweise Fluggesellschaften) oder beim Online-Banking mobile TANs zu verwenden. Der Bitkom zufolge schwächt dies den Nutzerschwund noch etwas ab - andernfalls wäre der Absturz wohl noch drastischer ausgefallen.
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Die „American Foundation for the Blind“ ernannte gestern vier Preisträger für den „Helen Keller Achievement Award“, mit dem Personen oder Institutionen geehrt werden sollen, die sich um die Lebensqualität sehbehinderter Menschen verdient gemacht haben. Unter den so Geehrten ist Apple, dessen Screenreader „VoiceOver“ Blinden den Zugang und die Bedienung von Mac, iPad und iPhone ermöglicht und damit einen großen Beitrag zum Thema Barrierefreiheit in der IT-Welt leistet.

Neben Apple zeichnet die AFB den Schauspieler Charlie Cox für seine Darstellung des blinden Superhelden Daredevil in der gleichnamigen Serie aus. Weiterhin Ward Marston, einen sehbehinderten Musiker, und die Firma Vanda Pharmaceuticals Inc., die Behandlungsmöglichkeit für sogenannte „Non-24s“ entwickelten. Non-24s sind Menschen, deren innere, auf 24 Stunden angelegte Uhr gestört ist und die deshalb unter massiven Schlafstörungen leiden. In der Regel sind Non-24s blind - die fehlende Erfahrung von Licht und Dunkelheit gilt als eine der Ursachen für die Krankheit. Die Helen Keller Achievement Awards werden am 18. Juni in New York feierlich übergeben. Namenspatronin Helen Keller war eine taubblinde US-Schriftstellering, die 1924 die AFB gründete.

VoiceOver existiert seit Mac OS X 10.4 auf dem Mac und seit iOS 3 auf den mobilen Apple-Geräten. Da es vorinstalliert ist, kann es sofort und unmittelbar verwendet werden - lediglich zum Einschalten benötigt der Sehbehinderte zu Anfang etwas Hilfe. Auf dem Mac aktiviert man VoiceOver mit dem Tastenkürzel Cmd-F5, unter iOS muss man unter Einstellungen zu Allgemein - Bedienungshilfen - VoiceOver navigieren, um den Screenreader dort zu aktivieren. Dort kann ebenfalls eingestellt werden, dass sich VoiceOver künftig durch einen Dreifachdruck auf den Home-Button aktivieren und deaktivieren lässt.

Die Nutzung eines Gerätes mit VoiceOver unterscheidet sich naturgemäß erheblich von der üblichen Nutzung durch sehende Anwender. In einem umfangreichen, immer noch aktuellen Bericht hatte sich MTN vor zwei Jahren mit VoiceOver und anderen Hilfsmitteln für sehbehinderte Anwender beschäftigt ().
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Mehr als 40 Milliarden Dollar Schulden hat Apple inzwischen angehäuft - trotz eines vielfach höheren Barvermögens. Was zunächst paradox klingt, hat eine sehr einfache Erklärung. Apple genießt derart hohes Vertrauen, dass Anleihen zu minimalen Zinssätzen ausgegeben werden können. Lediglich bei Staatsanleihen sind sich Anleger noch etwas sicherer als bei Apple, ihr verliehenes Geld irgendwann zurückzuerhalten. Gestern gab Apple erneut Anleihen in Höhe von acht Milliarden Dollar aus - ginge es nach dem Interesse der Anleger, so hätte es sogar noch eine viel höhere Summe sein können.

Apple finanziert mit den Anleihen sowohl die Dividendenzahlungen als auch das erheblich ausgeweitete Aktien-Rückkaufprogramm. Zwar könne Apple die Beträge auch aus eigenem Vermögen aufbringen, leider liegen die großen Geldbestände aber im Ausland. Die Einfuhr des oft bereits versteuerten Auslandsvermögens kostet US-Unternehmen allerdings weitere 35 Prozent Steuern. Sehr viel günstiger ist es daher, Anleihen auszugeben und Investitionen damit zu bezahlen. Für 30-jährige Apple-Anleihen liegt der Zinssatz bei 4,397 Prozent, bei zweijährigen Anleihen nur etwas mehr als ein Prozent. Die ersten Anleihen seit vielen Jahren hatte Apple im April 2013 ausgegeben, seitdem folgten regelmäßig weitere "bond sales".

Mehr als zwei Billionen Dollar von US-Unternehmen liegen im Ausland und können nicht in das Heimatland der Konzerne überführt werden. Politische Initiativen der letzten Jahre, kurzzeitig die Einfuhrsteuern für Auslandsvermögen zu senken, wurden abgeschmettert und fanden keine Mehrheit. Präsident Obama hatte beispielsweise Anfang des Jahres gefordert, die Steuer einmalig auf 14 Prozent zu senken, anschließend bei 19 Prozent zu belassen. Die Steuereinnahmen sollten zur Sanierung des maroden Straßensystems verwendet werden - trotz intensiver Lobbyarbeit großer Konzerne war auch dieser Vorschlag nicht durchsetzbar.
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„Ich hoffe, dass Apple ins Autogeschäft einsteigt. Das wäre großartig.“ Mit diesen Worten demonstrierte Elon Musk, Gründer und CEO von Tesla Motors, Selbstbewusstsein angesichts der Gerüchte um ein mögliches Apple Car. Auf der gestrigen Quartalskonferenz des Elektrofahrzeug-Unternehmens wurde er mit der Frage konfrontiert, ob Apples vermuteter Markteintritt negative Konsequenzen für Teslas Zukunftsaussichten habe.

Bezüglich der Sorgen über einen personellen Aderlass zum IT-Konzern aus Cupertino beruhigte Musk seine Investoren ebenfalls: In den letzten 12 Monaten habe Tesla ungefähr fünfmal so viele Mitarbeiter von Apple abgeworben wie umgekehrt. Ähnliche Aussagen und Betonung der Selbtständigkeit seines Unternehmens äußerte Musk bereits Anfang des Jahres, als Gerüchte über eine Übernahme Teslas durch Apple aufkamen. Um diese Zeit drang auch erstmals der Gedanke eines Apple Car in die Öffentlichkeit, das etwa ab 2020 Marktreife erlangen solle. Zahlreiche Apple-Gebäude in Sunnyvale, Kalifornien werden einem älteren Bericht von AppleInsider zu Folge für die Entwicklungsarbeiten verwendet.

In der Quartalskonferenz verkündete Musk das Geschäftsergebnis des ersten Quartals 2015, das mit einem Nettoverlust von gut 151 Millionen US-Dollar endete. Vor einem Jahr betrug der Verlust noch knapp 50 Millionen Dollar. Trotzdem sehen Anleger das Unternehmen auf dem richtigen Weg, denn sowohl Verkaufszahlen als auch Umsätze erreichten neue Rekordwerte. Neben Elektroautos gehören auch Akkusysteme zur Versorgung von Wohnungen mit sauberer Energie zu Teslas Produktpalette.
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Jedes Jahr ein neues OS-X-Update - ist das sinnvoll?

  • Ja, auf jeden Fall. OS X profitiert enorm davon und entwickelt sich sehr schnell weiter11,3%
  • Tendenziell ja, Apple kann etwas schneller neue Funktionen bieten13,9%
  • Unentschlossen - es hat Vor- und Nachteile16,6%
  • Tendenziell nein, der Zeitplan ist zu starr14,1%
  • Nein, der Jahrestakt ist Mist und die Qualität leidet enorm darunter44,1%
825 Stimmen13.05.15 - 25.05.15
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