Donnerstag, 4. Dezember 2014

In der vergangenen Nacht tauchte für kurze Zeit ein Safari-Update auf - unter OS X Yosemite lag die Versionsnummer bei 8.0.1. Allerdings war die neue Version nur für sehr kurze Zeit verfügbar. Recht schnell nach Freigabe zog Apple das Update zurück und zeigt es nicht mehr in der Software-Aktualisierung des Mac App Stores an. Die Gründe für diesen Schritt sind bislang unbekannt, das Support-Dokument zum Update samt Sicherheitshinweisen ist aber weiterhin vorhanden.

Laut Update-Beschreibung hätte Safari 8.0.1 Sicherheitslücken stopfen und Fehler beheben sollen - unter anderem ein Problem, das die korrekte Synchronisierung des Browserverlaufs verhinderte. Auch automatisches Ausfüllen von Formularen, Verbesserungen bei WebGL auf Retina-Displays sowie der Import von Nutzernamen und Passwörtern aus Firefox standen auf der Liste der Neuerungen. Ebenfalls nicht mehr verfügbar ist das Update für OS X Mavericks (Version 7.1.1) sowie für OS X Mountain Lion (Version 6.2.1).
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Die sehr erfolgreiche Fernsehserie "Game of Thrones" ist nun als Spiel für iPhone und iPad erschienen (Store: ). Entwickelt wird die in sechs Episoden aufgeteilte Serien-App von Telltale Games, die bereits für das Spiel zu "The Walking Dead" verantwortlich waren. In "Game of Thrones" verschlägt es den Spieler in den Norden von Westeros, wo die Geschichte des Haus Forrester erzählt wird, das loyal zum adeligen Stark-Geschlecht von Winterfell steht. Durch den Krieg der fünf Könige wird die Familie auseinander gerissen und kämpft um ihr Überleben.

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In dem 3D-Adventure trifft man auf bekannte Charaktere und Schauplätze der Fernsehserie. Mindestvoraussetzung ist neben iOS 7 ein A6-Prozessor. Somit lässt sich "Game of Thrones" ab einem iPhone 5, iPad 4 und iPad mini 2 spielen. Der Preis für die App mit der ersten Episode liegt bei 4,49 Euro. Die fünf folgenden Episoden werden als kostenpflichtige In-App-Käufe zum gleichen Preis erhältlich sein. Entscheidet man sich zum Kauf aller Episoden, wird ein Rabatt von 15 Prozent gewährt. Das Spiel ist momentan nur auf Englisch erhältlich.

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Wie aus einem neuen Bericht im iPod-Kartellrechtsstreit hervorgeht, hatte Apple zwischen 2007 und 2009 bei einigen iPods absichtlich Songs aus fremden Quellen gelöscht. Sofern ein Nutzer einen entsprechend befüllten iPod mit einer iTunes-Mediathek synchronisieren wollte, erschien ein Hinweis, dass der iPod zunächst auf die Standard-Einstellungen zurückgesetzt werden müsse. Allerdings verschwieg Apple hierbei, dass Musik aus Konkurrenzquellen bei diesem Vorgang gelöscht wird.

Apple begründet in der Gerichtsverhandlung das Vorgehen damit, dass man die Entfernung von Songs aus Sicherheitsgründen vornahm. Um den Nutzer dabei nicht durch Zusatzinformationen zu verwirren, verzichtete man auf einen Hinweis. Laut Apple sei der iPod zu diesem Zeitpunkt durch Hacker wie "DVD Jon" und "Requiem" so löchrig gewesen, dass man Songs aus fremden Quellen wegen möglicher Hacks misstraut habe. Zum Beweis reichte Apple auch eine E-Mail des damaligen CEO Steve Jobs ein, der sich sehr besorgt über die Hacks von Musikpiraten zeigte.


Abseits der Gerichtsverhandlung zum möglichen Missbrauch der iPod-Dominanz wollte Apple das Vorgehen gegenüber Medienvertretern nicht kommentieren. Es wird damit gerechnet, dass noch in dieser Woche Apples Internet-Chef Eddy Cue und Apples Marketing-Chef Phil Schiller vor Gericht als Zeugen aussagen werden. Darüber hinaus könnte im Verfahren auch noch eine Video-Aufzeichnung von Steve Jobs zu sehen sein.
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Ende November tauchte das im Juli aktualisierte MacBook Pro erstmals im offiziellen Refurbished Store für generalüberholte Geräte auf, allerdings nur in zwei Konfigurationen. War der Refurbished Store rund um das Thanksgiving-Wochenende ziemlich verwaist, so hat Apple jetzt fast 40 verschiedene Macs im Angebot, darunter auch die meisten Konfigurationen des 2014er MacBook Pro. Die Preise beginnen bei 1099,- Euro für das MacBook Pro 13,3" mit Retina Display, ab 1269,- Euro gibt es auch 256 GB Flash-Speicher ()

Für ein MacBook Pro 15" Retina mit 16 GB RAM und 256 GB Flash werden mindestens 1699,- Euro fällig, also 300 Euro weniger als der Neupreis. Mit 512 GB Flash, Nvidia GeForce GT 750M und 2,5 GHz Core i7 liegt der Preis bei 2099 Euro, was einem Rabatt von 400 Euro entspricht ()

Zusätzlich führt Apple noch sieben verschiedene Konfigurationen des Mac mini (2012), die sich preislich zwischen 599 Euro und 1349 Euro in der Vollausstattung bewegen. Das MacBook Air ist mit 16 Konfigurationen vertreten, je nach Ausstattung und Modelljahr veranschlagt Apple zwischen 719,- und 1439,- Euro ()
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Zweieinhalb Monate nach Verkaufsstart ist die neue iPhone-Generation jetzt innerhalb weniger Tage erhältlich. Apple korrigierte die Lieferprognose des iPhone 6 auf "3-5 Geschäftstage", bei der Variante mit 128 GB Speicher vergehen "5-7 Arbeitstage". Auch das iPhone 6 Plus kann schneller als zuvor an den Kunden gebracht werden. In den Ausführungen mit 16 GB und 64 GB prognostiziert Apple ebenfalls "3-5 Geschäftstage" - will man besonders viel internen Speicher, so ist dies mit einem Anstieg der Lieferzeit auf 7-10 Geschäftstage verbunden. Ende November stand Apples Lieferprognose dafür noch auf 3-4 Wochen, die Verfügbarkeit hat sich also sehr schnell verbessert.
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Mittwoch, 3. Dezember 2014

Ehemalige Skype-Entwickler wollen mit dem Schweizer Messenger "Wire" den Markt aufmischen (Store: , Mac: ). In einer schicken Oberfläche verpackt greift die App für OS X , iOS und Android auf das neue WebRTC-Protokoll zurück, um bei geeignetem Anschluss eine Direktverbindung zwischen Teilnehmern herzustellen. Entsprechend fix ging in einem ersten Test der Austausch von Text und Bildern sowie die Internet-Telefonie. Für den Verbindungsaufbau ist dennoch eine Registrierung notwendig, die aber über die E-Mail-Adresse sehr schnell abgeschlossen ist. Die Analyse des Adressbuchs zur Kontaktsuche ist optional.

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Wenn es um den Austausch von Videos oder andere Dateien geht, werden die Grenzen von Wire schnell sichtbar. Lediglich YouTube-Videos lassen sich direkt im Chat-Verlauf ansehen. Alle anderen Dateien müssen mithilfe von E-Mail oder Online-Speicher übermittelt werden. Beim Thema Datenschutz und Verschlüsselung gibt es noch offene Fragen. So versichert Wire, nur auf richterliche Anordnung Daten herauszugeben. Eine kleine Analyse hat ergeben, dass sich diese offenbar auch auf Amazons Cloud-Servern in Irland befinden.

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Der Datenaustausch erfolgt grundsätzlich verschlüsselt mittels TLS-Protokoll in Version 1.2. Ob dies auch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung beinhaltet, lässt sich jedoch prinzipbedingt nicht überprüfen. Wire benötigt mindestens OS X 10.9 Mavericks beziehungsweise iOS 8.0. Eine Android-Version ist ebenfalls erhältlich, die Browser-Version soll später folgen. Trotz anderslautender Angaben präsentiert sich Wire momentan nur auf Englisch.
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Die Funktechnik Bluetooth ist heute aus dem digitalen Alltag nicht mehr wegzudenken und wird stetig weiterentwickelt. Die Bluetooth Special Interest Group (SIG) hat jetzt die wichtigsten Spezifikationen des kommenden Bluetooth 4.2 bekanntgegeben. So soll die nächste Low-Energy-Version (LE) noch stromsparender arbeiten, um das Nutzererlebnis gerade bei den immer populärer werdenden Smartwatches und Sportsensoren weiter zu optimieren. Weiterhin gebe es deutlich höhere Transferraten – die Rede ist von 2,5mal mehr Geschwindigkeit gegenüber Bluetooth 4.1.

Auch das Thema Sicherheit wird angegangen. Bluetooth LE soll künftig die gleiche Sicherheit aufweisen wie das klassische Bluetooth, etwa beim Pairing mit anderen Geräten. Erreichen möchte man das mit einer stärkeren Verschlüsselung (Elliptische-Kurven-Kryptographie mit 256-Bit-Schlüssellänge) und dem Authentifizierungs-Algorithmus AES-CMAC. Die besser geschützte Privatsphäre komme Nutzern auch bei Verbindung mit iBeacon-Verbindungen, etwa in Kaufhäusern, zugute.

Bluetooth 4.2 bringt auch Verbesserungen bei der Internetverbindung mit – das neue Profil IPSP (Internet Protocol Support Profile) aktiviert IPv6 für Bluetooth und ermöglicht direkte Internetverbindungen via IPv6/6LoWPAN. Die Bluetooth Special Interest Group fasst die Zielsetzung für Bluetooth 4.2 so zusammen: „Es geht darum, Bluetooth Smart (LE) zur besten Lösung dafür zu machen, all die Technik in deinem Leben zu verbinden – von persönlichen Sensoren bis hin zu deinem vernetzten Zuhause.“
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Seit der zweiten Generation des Apple TV legten die Verkaufszahlen deutlich zu. Im Frühjahr meldete Apple, dass man insgesamt 20 Millionen Exemplare verkaufen konnte - allerdings brauchte Apple dafür auch mehr als sieben Jahre. Cook betonte Anfang des Jahres, dass man das Apple TV schwerlich noch als "Hobby" bezeichnen könne, denn der jährliche Umsatz liege inzwischen bei über einer Milliarde Dollar.

In den USA verlor das Apple TV in diesem Jahr allerdings spürbar Marktanteile. Der Grund dafür sind zwei rasch zu hoher Beliebtheit aufgestiegene Streaming-Geräte: Googles Chromescast sowie das von Amazon angebotene Fire TV (). Innerhalb eines Jahres überholte Googles Angebot die Verkaufszahlen des Apple TVs und kommt jetzt auf 20 Prozent, das Fire TV errang innerhalb weniger Wochen bereits rund zehn Prozent Marktanteil. Apples Marktanteil ging hingegen von 27 auf 17 Prozent zurück.

Am beliebtesten bleibt in den USA die Streaming-Box Roku, ab kommendem Jahr auch hierzulande offiziell verfügbar. Von den 46 Prozent Markanteil des Jahres 2013 sind aber 2014 nur noch 29 Prozent übrig, Google und Amazon setzten den seit 2008 vertriebenen Produkten ebenfalls spürbar zu.

Gerüchten zufolge könnte im kommenden Frühjahr ein neues Apple TV erscheinen - möglicherweise zieht Apple damit dann wieder mehr Kunden an. Entscheidend wird sein, ob Apples Verhandlungen mit Rechteinhabern glücken und mehr Inhalte zur Verfügung stehen. Auch ein App Store für das Apple TV wäre sicherlich eine interessante Erweiterung.
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Wieder hat sich ein genervter App-Entwickler bei Twitter über Apples undurchsichtige Widget-Politik beschwert. Das Unternehmen aus Cupertino forderte die Entwicklerschmiede Agile Tortoise auf, die Widget-Erweiterung aus der iOS-Notiz-App Drafts 4 zu entfernen. Apple monierte, dass der Nutzer aus dem Widget heraus Notizen erstellen und außerdem die App starten könne. Sinn und Zweck von Widgets sei aber einzig, „Informationen darzustellen“.

Der verärgerte Drafts-Entwickler Greg Pierce machte dies auf Twitter öffentlich und empfiehlt Nutzern, sich noch schnell die aktuelle Version von Drafts 4 zu sichern, bevor die Widget-Funktion entfernt werden muss. Das im App Store erhältliche Drafts 4.0.4 benötigt iOS 8 und kostet 8,99 EUR.

Vor kurzem verbot Apple bereits ein anderes Notiz-Widget wegen einer Tastatur-Funktion zum Erstellen von Notizen über die Mitteilungszentrale. Ebenso erging es der Launcher-App, die das Starten von Apps über die Widget-Erweiterung anbot.

Für Ärger sorgt insbesondere, dass Apple bisher keine klaren Vorgaben für Widgets festgelegt hat und App-Entwickler daher gar nicht genau wissen können, was erlaubt ist und was nicht. Zudem handelt Apple inkonsequent, da es z.B. Evernote gestattet ist, über die Widget-Erweiterung die eigentliche App zu starten und Notizen zu schreiben. Es bleibt zu hoffen, dass Apple bald für mehr Klarheit bei den Regeln für Widgets sorgt und der bisherigen Willkür ein Ende setzt.

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Das Spielenetzwerk Steam hat eine neue Funktion veröffentlicht, mit der sich registrierte Spieler unkompliziert das laufende Spiel eines Freundes ansehen können. Dazu müssen beide Spieler nur über eine Breitbandverbindung verfügen und am Beta-Programm von Steam Broadcasting teilnehmen. Da die Übertragung als Video-Stream erfolgt, ist für Zuschauer weder der Besitz des Spiels noch die Installation der Steam-App notwendig. Dadurch kann beispielsweise auch ein neues Spiel vor dem Kauf genauer unter die Lupe genommen werden. Um die Spielübertragung im Browser anzuschauen, ist allerdings eine aktuelle Version von Chrome oder Safari notwendig.

Mit Steam Broadcasting steigt Steam-Betreiber Valve in den lukrativen Markt der Let's-Play-Videos ein. Zuletzt hatte hier Amazon durch Übernahme des Twitch-Netzwerks einen Fokus auf Let's-Play-Videos gelegt. Zuschauer der Videos gelten als lukrative Zielgruppe und potenzielle Käufer von Spielen.

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Alle Jahre wieder testet Connect die Leistung und Zuverlässigkeit von Mobilfunknetzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Testsieger in Deutschland ist erneut die Telekom, deren Handy-Netz nach wie vor das beste Gesamtpaket bei Telefonie und mobiler Internetnutzung bietet – egal ob in der Stadt, auf dem Land oder unterwegs.

Die Konkurrenz holt allerdings immer mehr auf; Vodafone ist nur noch knapp hinter der Telekom, was auch am immer häufiger genutzten Highspeed-Mobilfunkstandard LTE liegt, in dessen Ausbau Vodafone stark investiert. Laut Test seien Smartphones ohne LTE-Unterstützung mittlerweile nahezu unverkäuflich. O2 (Platz 3) und E-Plus (Platz 4) können mit der Leistung von Vodafone und der Telekom nicht ganz mithalten.

In einer Disziplin überzeugte kein Anbieter: Der Empfang auf Zugstrecken in Deutschland. Die Tester waren überrascht vom großen Unterschied zu Autobahnen und raten den Netzbetreibern und der Deutschen Bahn, diesbezüglich schnellstens aktiv zu werden. Wer auf eine einigermaßen durchgehende Mobilfunkverbindung angewiesen sei, habe im Auto wesentlich größere Chancen als im Zug.

Im Vergleich zu Österreich und vor allem der Schweiz ist Deutschlands Mobilfunknetz nach wie vor ausbaufähig – die Nachbarländer schneiden durchweg besser ab als Deutschland. Die Schweizer Swisscom erreichte das beste Provider-Ergebnis aller drei Länder. Grade beim Empfang in Zügen sei die Schweiz Deutschland meilenweit voraus.

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Apple hat in der vergangenen Nacht Final Cut Pro 10.1.4 veröffentlicht. Als wesentliche Neuerung dokumentiert Apple in der Updatebeschreibung die vollständige Unterstützung des MFX-Formats. Dazu erforderlich ist das separate Update "Pro Video Formats 2.0". Außerdem bietet Final Cut Pro 10.1.4 Unterstützung für Import und Bearbeitung von Panasonic AVC-LongG-Medien und behebt mehrere bekannt gewordene Fehler beim Import sowie bei automatischen Mediatheks-Backups. Die professionelle Schnittsoftware kostet im Mac App Store 269 Euro und setzt OS X 10.9.2 oder neuer voraus. Bestehende Nutzer erhalten das Update kostenlos ().
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Jahrelang zeigte sich Mozilla wenig interessiert, Firefox auch in einer Version für iOS anzubieten. Ein hochrangiger Manager hat via Twitter allerdings angekündigt, dass sich an dieser Einstellung einiges geändert hat. So heißt es im Tweet, man müsse dort sein, wo sich auch die Nutzer befinden. Daher werde man daran arbeiten, Firefox auch für iOS zu entwickeln. Ein Grund für den Gesinnungswechsel könnten die rapide einbrechenden Marktanteile des Browser sein, der in diesem Jahr fast ein Drittel der Nutzer verlor.

Firefox für iOS würde es ermöglichen, die von Mozilla gebotene Synchronisierung von Firefox-Lesezeichen und Passwörtern auch auf iPad und iPhone zu nutzen. Dies funktioniert momentan zwischen Computern, allerdings können Firefox und Safari nicht via iCloud Daten abgleichen, sodass Firefox-Nutzer derzeit manuell für die Pflege der Lesezeichnen auf dem Mobilgerät verantwortlich sind.

Browser von Drittanbietern haben es allerdings unter iOS nicht ganz einfach. Zwar gibt es Alternativen zu Safari, diese lassen sich aber nicht wie beim Mac als Standard-Browser festlegen. Außerdem schreibt Apple vor, dass Browser auf der WebKit-Engine basieren müssen - Mozilla hingegen verwendet eine andere Lösung (Gecko). Bislang herrschte die Einschätzung, dass damit keine zufrieden stellende Umsetzung für iOS glücken könne. Die genaue Zeitplanung wurde noch nicht bekannt, Mozilla wollte keine weiteren Informationen preisgeben.
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Dienstag, 2. Dezember 2014

Apple verkaufte im dritten Quartal des Jahres alleine in den USA 702.000 iPads in den Bildungsbereich. Allerdings bekam Apple starke Konkurrenz: Einer Marktstudie von IDC zufolge haben Chromebooks erstmals das iPad überholt. Unter anderem Samsung, HP, Dell und Acer bewerben die kompakten Notebooks intensiv und verkaufen die Geräte oft zu Preisen, die sogar unterhalb den Bildungspreisen des iPads liegen. Für viele Bildungseinrichtungen ist auch ein wichtiges Argument, dass Chromebooks im Gegensatz zum iPad über Tastaturen verfügen.

Auch wenn die so genannten Netbook, also besonders kompakte und günstige Notebooks, insgesamt kaum noch relevant sind, so fasst das Konzept zumindest im Bildungssektor mehr und mehr Fuß. Steve Jobs argumentierte einst, dass Netbooks "in gar nichts besser" als normale Notebooks sind - aus diesem Grund betrat Apple mit dem MacBook Air auch nicht den Netbook-Markt, sondern positionierte das Gerät als hochwertige Alternative zu bestehenden Notebooks. Mit dem Tablet-Boom seit 2010 schwand die Bedeutung der Netbooks rapide - um jetzt ein Comeback im Bildungsbereich hinzulegen.

Für Hardware-Hersteller ist der Bildungssektor deswegen von besonderem Interesse, weil man so die "Kunden von später" schaffen und sich früh ins Bewusstsein rücken kann. Traditionell ist Apple im Bildungsbereich sehr stark vertreten und verzeichnet dort Marktanteile wie in keinem anderen Marktsegment. Apple hat momentan mit dem iPad noch den Vorteil, dass es mehr schulische und universitäre Apps und Angebote für iOS als für Android bzw. Chrome OS gibt - IDC zufolge sind Chromebooks allerdings so im Vormarsch, dass sich dies rasch relativieren könnte.
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In der vergangenen Woche tauchte ein Dokument auf, das die genauen Abmessungen des iPads mit noch größerem Display zeigen soll. Ob das Modell nun iPad Pro oder iPad Air Plus heißt, für die meisten gilt es als sicher, dass Apple in absehbarer Zeit mit einer neuen iPad-Baureihe antreten wird. Dem japanischen Magazin zufolge ist es "zwischen April und Juni" so weit, Bloomberg hatte hingegen Anfang 2015 als wahrscheinlichen Zeitraum angegeben.

Ein Video zeigt jetzt den genauen Größenvergleich zwischen iOS-Geräten der letzten Jahre - beginnend beim iPhone 5 über das iPhone 6 bis hin zu den aktuellen iPads. Zuletzt ist noch zu sehen, wie gering der Größenunterschied eines iPad 12,2" verglichen mit einem MacBook Air 13,3" ausfällt.

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Zwei Monate Yosemite - Ihr Urteil?

  • Bin sehr zufrieden31,6%
  • Bin zufrieden31,8%
  • Eher zufrieden12,5%
  • Bin gespaltener Meinung11,5%
  • Eher unzufrieden5,0%
  • Unzufrieden3,6%
  • Bin entsetzt von Yosemite3,9%
773 Stimmen11.12.14 - 18.12.14
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