Montag, 18. Mai 2015

Es verdichten sich die Hinweise, dass sehr bald neue Modelle des iMacs sowie des MacBook Pro 15" anstehen. Galt am Wochenende noch die zweite Juniwoche als wahrscheinlichster Zeitpunkt, so berichtet das normalerweise sehr gut informierte Magazin MacG aus Frankreich jetzt, der Verkaufsstart erfolge noch diese Woche. Aus verlässlichen Quellen habe man in Erfahrung gebracht, dass Apple am Mittwoch mit der Auslieferung beginnt. Das bekannte "Der Apple Store ist offline"-Ritual erfolgt demnach morgen, spätestens aber übermorgen.

Welche Neuerungen beim MacBook Pro 15" anstehen ist ziemlich leicht abzuschätzen. Nachdem das MacBook Pro 13" bereits seit März über "Force Touch" verfügt, gilt das neue Trackpad als sichere Neuerung des 15"-Modells. Apple wird zudem auf Intels aktuelle Hardware-Plattform setzen und damit mehr Rechenleistung bieten. Es handelt sich dabei um das erste wirkliche Update des MacBook Pro 15" seit eineinhalb Jahren. Vor einem Jahr hatte Apple nur kleinere Preisanpassungen vorgenommen und seitdem etwas höher getaktete Prozessoren verbaut.

Auch beim iMac steht der Umstieg auf Intels neue Broadwell-Plattform an. Angeblich erhält aber nur der iMac, nicht jedoch der iMac 5k aktualisierte Hardware. Die Modelle mit normal auflösendem Display befinden sich seit September 2013 unverändert im Sortiment, im vergangenen Jahr hatte Apple lediglich ein neues Einsteigermodell präsentiert. Eine komplette Umstellung der 27"-Modelle auf Retina-Displays ist angesichts der hohen Kosten für die erforderlichen Panele sehr unwahrscheinlich. Aus diesem Grund wird Apple wohl nur schnellere Prozessoren und Grafikchips verbauen und ansonsten keine größeren Umstellungen vornehmen.

Nicht vom Bericht erwähnt, jedoch durchaus wahrscheinlich, wäre auch eine neue Generation des Magic Trackpad - dann ebenfalls mit Force Touch versehen. Nachdem bald alle Notebooks über Force Touch verfügen, wird Apple sicherlich auch beim Magic Trackpad auf die neue Eingabeform umstellen.
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Falls Nutzer noch Ersatzteile oder Reparaturen für ältere Mac- und iPhone-Modelle benötigen, müssen sie sich unter Umständen beeilen. Am 9. Juni wird Apple nämlich den Produkt-Status diverser älterer Macs, iPhones und andere Geräte auf „obsolete“ setzen und damit jeglichen Support für die betroffenen Geräte einstellen. Folgende Produkte sind betroffen:


Mac: MacBook Pro (17-Zoll, Mid 2009), MacBook Pro (17-Zoll, 2.4 GHz), MacBook Pro (15-Zoll, 2.2 sowie 2.4 GHz) und iMac (20-Zoll und 24-Zoll, Mid 2007).

iPhone: iPhone 3G, iPhone 3G (China), iPhone 3GS, iPhone 3GS (China) und das erste iPhone (2G).

Andere Geräte: AirPort Express Base Station, Xserve (Late 2006) und Xserve RAID (SFP, Late 2004).


Apple und autorisierte Reseller werden ab dem 9. Juni also keine Reparaturen und Ersatzteile für die genannten Produkte mehr anbieten. Das Unternehmen aus Cupertino beendet den Produkt-Service in der Regel etwa 5-7 Jahre nach Produktionsende.

Auf der Support-Webseite unterscheidet Apple zwischen „obsolete“ (auf der deutschen Webseite "abgekündigt" genannt) und „Vintage“, was nur für Kalifornien (USA) und die Türkei von Relevanz ist. Während Vintage-Artikel überall sonst auf der Welt keine Unterstützung mehr erhalten und mit „obsolete“ gleichgesetzt sind, muss Apple in Kalifornien und der Türkei wegen der dortigen Rechtslage etwas länger Reparaturen anbieten.
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Apple-CEO Tim Cook ist bekannt für sein soziales Engagement. Außer mit umfassenden Spendenprogrammen setzt sich Cook auch regelmäßig verbal für Bürgerrechte und Gleichberechtigung ein. Um eben diese Themen ging es auch bei der gestrigen Rede Cooks vor dem diesjährigen Abschlussjahrgang der George Washington University (Washington D.C.). Der Apple-Chef erinnerte daran, dass Bürgerrechts-Ikone Martin Luther King Jr. in seinem Kampf gegen Rassentrennung in den 1960er-Jahren auch an der Washington-Universität sprach.

Cook appellierte aber nicht nur an das soziale Gewissen und die politischen Ideale der Absolventen, sondern zeigte auch seinen eigenen Lebensweg anhand einiger einschneidender Erlebnisse auf. Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter etwa machte einen besonderen Eindruck auf ihn. Der damals 16-jährige Cook durfte 1977 mit einigen anderen ausgewählten Schülern das Weiße Haus in Washington besuchen und dem neugewählten Präsidenten Carter sogar die Hand schütteln. Es war Carters mitfühlende und freundliche Art, die den späteren Apple-CEO am meisten beeindruckte. Obwohl Carter der mächtigste Mann der Welt gewesen sei, habe er darüber trotzdem nie seine Humanität vergessen.


Die erste Begegnung mit Apple-Mitbegründer Steve Jobs war für Cook ähnlich bedeutend. Jobs habe ihn gelehrt, was harte Arbeit alles bewirkt. Durch große Mühen könne sich nicht nur das eigene Leben verbessern, sondern auch das Leben von vielen anderen Menschen – und genau darum gehe es bei Apple: Die Welt zum Besseren zu verändern.

Jeder müsse aber für sich selbst entscheiden, wohin die Reise nach dem Universitätsabschluss geht. Die Studenten sollen ihren eigenen Weg gehen und nicht nur dem Lockruf des Geldes folgen, so Cook. „Die Herausforderung ist, einen Job zu finden, der die Miete zahlt, Essen auf den Tisch bringt und dich zudem machen lässt, was richtig ist – und gut und gerecht.“ Nach der Rede wurde dem Apple-CEO eine besondere Würdigung zuteil. Cook bekam die Ehrendoktorwürde der George Washington University verliehen (Honorary Doctorate of Public Service).
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Universal hat den ersten Trailer des Kinofilms "Steve Jobs" auf Basis der offiziellen Biografie veröffentlicht. Das einminütige Video konzentriert sich vor allem auf gesprochene Zitate aus dem Film, während Michael Fassbender als Steve Jobs in dieser Zeit größtenteils von hinten zu sehen ist. Grund dafür dürften die geringen optischen Ähnlichkeiten mit dem echten Steve Jobs sein. Ausgleichen lässt sich eine derartige Diskrepanz vor allem durch schauspielerische Leistung, die Fassbender zweifelsfrei zuzutrauen ist.

In den weiteren Rollen sind Seth Rogen als Apple-Mitbegründer Steve Wozniak, Jeff Daniels als ehemaliger Apple-CEO John Sculley sowie Kate Winslet als Marketing-Chefin Joana Hoffman zu sehen. Die Rolle von Jobs' Tochter Lisa Brennan wurde auf Perla Haney-Jardine, Ripley Sobo und Makenzie Moss aufgeteilt. Darüber hinaus treten noch Katherine Waterston als Jobs' Freundin Chrisann Brennan und Michael Stuhlbarg als Mac-Entwickler Andy Hertzfeld, Sarah Snook als Andrea Cunningham (Apple-Marketing) und Adam Shapiro als Avie Tevanian (Apple-Software) in Erscheinung.


Mit Veröffentlichung des Trailers steht auch der offizielle Termin für den Kinostart fest: 9. Oktober. Dem Film vorausgegangen war ein ziemliches Hin und Her. Ursprünglich war Sony Pictures für den Film verantwortlich. Nach einem ständigen Wechsel von Verantwortlichen übernahm aber dann Universal Pictures die Produktion. Das Drehbuch stammt von Aaron Sorkin, die Regie führt Danny Boyle - beide bereits mit Academy Awards ausgezeichnet. Als ausführende Produzenten treten Mark Gordon, Guymon Casady, Scott Rudin und Christian Colson in Erscheinung.

Der Kinofilm wird sich auf drei Schlüsselszenen konzentrieren. Im Mittelpunkt stehen drei älteren Keynotes im Leben von Steve Jobs. Gezeigt wird demnach die Vorstellungen des ersten Macintosh (1984), die Präsentation der ersten NeXT Workstation (1988) und die phänomenale Rückkehr zu Apple mit dem iMac (1998). Sehr wahrscheinlich werden diese Ereignisse im Stil Hollywoods relative frei interpretiert und nur der historische Rahmen nah an der Realität sein.
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Im Jahr 2008 gründeten drei Absolventen von Stanford und Cornell ein Unternehmen, das sich auf hochpräzise Verarbeitung von GPS-Informationen spezialisiert hatte. Auch Navigationstechnologie für autonome Fahrzeuge sowie Robotik zählten zu den Kernkompetenzen des Anbieters. Kürzlich wurden die Webseiten von "Coherent Navigation" deaktiviert - nun sind auch die Gründe dafür bekannt.

Apple bestätigte, dass man den Anbieter aufgekauft hatte, zu den genauen Vertragsbedingungen machte Apple aber keine Angaben. In der offiziellen Stellungnahme heißt es wie immer nur, dass Apple von Zeit zu Zeit kleinere Technologieunternehmen übernehme, allerdings grundsätzliche nichts zu den Hintergründen oder weiteren Plänen sagen wolle. Der einstige CEO von Coherent Navigation ist jetzt in Apples Maps-Team tätig, die beiden anderen Mitgründer sind an anderer Stelle bei Apple eingesetzt.
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Sonntag, 17. Mai 2015


Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser REWIND-Ausgabe tummelt sich im Münchener Messezentrum MOC noch die internationale HiFi-Szene auf der "High End"-Messe. Ich bin schon fleißig dabei, die Entdeckungen der Show für Sie aufzubereiten. Ein ausführlicher, reich bebilderter Messebericht erscheint am nächsten Wochenende. Soviel kann ich schon mal verraten: Es gab wieder reichlich Spannendes, Klangvolles, Exotisches, Innovatives, Hyperteures, absolut Bezahlbares und auch Kurioses für Technik- und Musikliebhaber zu entdecken.


Leider hat es die von mir bestellte Apple Watch Steel nicht rechtzeitig zu meinem Ausflug nach München geschafft. Zwischenzeitlich bekommen aber immer mehr Besteller der ersten ca. 10 Minuten eine Versandbestätigung, so dass ich hoffentlich auch bald meine Erfahrungen mit Apples neuem Tech- und Lifestyle-Gadget sammeln und für einen Erfahrungsbericht aufbereiten kann. Nach wie vor wird der Nutzen von Smartwatches – und von Apples Interpretation davon ganz besonders – im Netz kontrovers diskutiert. Wie so oft in der Vergangenheit dürfte die Wahrheit auch hier irgendwo in der Mitte zwischen Aussagen wie "total überflüssig" und "weltverändernd, revolutionär" liegen. – Schau'n mer mal!

Doch nun erst mal einen schönen Sonntag allen Lesern und viel Spass mit den Neuheiten-Vorstellungen.

Die Produkthighlights der Woche:

  • Buffalo MiniStation Extreme: Jetzt auch "wetterfest"
  • Transcend JetDrive für MacBooks jetzt mit bis zu 256 GB (Shop: )
  • myris: Ein Blick ersetzt das Passwort (Shop: )
  • Olympus: Limitierte E-M5 II Titan und zwei neue Pro-Objektive
  • Canon: Das neue 50-mm-Must-Have-Objektiv (Shop: )
  • Rough Rider: Feine Messenger Bag für Clint-Eastwood-Typen

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Samstag, 16. Mai 2015

Apple spendierte dem MacBook Pro 13" bei der Vorstellung des MacBook 12" auch ein Force-Touch-Trackpad - außen vor blieb aber das MacBook Pro 15" mit Retina-Bildschirm. Nun sind aber Hinweise aufgetaucht, dass Apple in Kürze neue Modelle des großen MacBook Pro vorstellen wird.

Die meisten vom Kunden angepassten Konfigurationen im US-Apple-Store sind seit einigen Stunden erst in Wochen lieferbar - ein deutliches Indiz, dass neue Modelle kurz bevorstehen. Viele Apple-Händler in den USA, zum Beispiel MacMall, können gar keine MacBook Pro 15" mehr liefern, weder in den Standardkonfigurationen noch in angepassten Konfigurationen. Ein weiterer Händler hat sogar alle derzeitigen 15"-Modelle als "eingestellt" markiert.

Ein möglicher Termin für die Vorstellung der neuen MacBook-Modelle wäre die WWDC 2015, welche am 8. Juni beginnt. Erst vor einigen Tagen wurde bekannt, dass sich die Lieferzeit der aktuellen iMac-Modelle deutlich erhöht hat und eine Produkt-Aktualisierung zur WWDC 2015 wahrscheinlich ist (Meldung: )
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Einleitung: Nach dem Ende von Aperture

Kompakt
Marke Adobe
Bezeichnung Photoshop Lightroom 6
Art Foto-Software
Empf. Preis (€) ca. 130 (Update 79)
Verfügbarkeit sofort
Empörung, Verwunderung, ungläubiges Kopfschütteln, geharnischte Forenkommentare, Androhung von Liebesentzug…
Die Reaktionen auf Apples Ankündigung, die professionelle Fotosoftware Aperture und das Einsteigerprogramm iPhoto einzustellen und durch ein einzelnes, komplett neues Programm zu ersetzen, waren vielfältig und nicht selten sehr emotional. Ausschlaggebend hierfür war weniger der Umstand, dass ein Programm künftig die Aufgabe von zuvor zweien erfüllen soll – was grundsätzlich Sinn ergeben würde – sondern eher, dass die Nachfolgesoftware namens „Fotos“ (im englischsprachigen Raum „Photos“) bei weitem nicht den funktionalen Umfang von Aperture haben würde.


Etliche Fotografen und ambitionierte Amateure sahen sich mit der Tatsache konfrontiert, hierfür von Apple künftig keinen gleichwertigen Ersatz mehr zu bekommen. Da ist es auch kein großer Trost, dass Fotos komplett kostenlos mit jedem Mac ausgeliefert wird. Das aufs Altenteil verbannte Programm Aperture kann zwar selbstverständlich auch weiterhin genutzt werden und wird nicht von heute auf morgen unbrauchbar, aber da es keinen Support und keine Weiterentwicklung dafür mehr gibt, kann man davon ausgehen, dass Aperture spätestens in ein paar Jahren kein geeignetes Werkzeug mehr sein wird, oder womöglich nicht mehr auf neueren OS-X-Versionen läuft.

iPhoto-Benutzer sind von der Umstellung zwar nicht ganz so hart getroffen, aber selbst hierfür scheint Fotos – zumindest vorerst – nur ein annähernd gleichwertiger Ersatz zu sein, aber keine eindeutige Verbesserung.

Apple selbst hat Aperture-Anwendern empfohlen, gegebenenfalls auf Dritthersteller-Software umzusteigen. Das am weitesten verbreitete Programm dieser Art, und als Gesamtpaket betrachtet die naheliegendste Alternative, ist Adobes Photoshop Lightroom (im Folgenden nur noch Lightroom genannt). Zwar gibt es viele Aperture-User, die mit Lightroom etwas fremdeln, doch aus Sicht eines langjährigen Lightroom-Users, der schon frühzeitig von Aperture auf eben dieses Programm umgestiegen ist, empfehle ich jedem von Apple enttäuschten Aperture-Besitzer, dem Produkt von Adobe noch eine zweite Chance einzuräumen. Denn Lightroom ist inzwischen ein wirklich mächtiges Werkzeug für Fotografen und Aperture in vielen Belangen weit voraus.

Mit der Vorstellung von Lightroom 6 bzw. der jüngsten Aktualisierung von Lightroom CC hat Adobe kürzlich ein Major Update seines Foto-Tools zur Verwaltung, RAW-Entwicklung und Bearbeitung herausgebracht. Die neueste Version bietet einige sehr praktische neue Features und soll in seiner Performance stark verbessert worden sein. Auf den folgenden Seiten möchte ich Ihnen die wichtigsten Neuerungen kurz vorstellen und meine Einschätzung dazu abgeben.

Hinweis: Lightroom CC ist nur im Abonnement erhältlich, aber als Lightroom 6 kann die Software nach wie vor auch separat erworben und ohne Cloud-Zwang genutzt werden. Der Leistungsumfang ist abgesehen von den Cloud-Features weitgehend identisch. Die Stand-Alone-Version kostet als Box oder Download rund 130 Euro, als Update / Upgrade von Lightroom 5.x rund 79 Euro. Siehe auch letzte Seite.

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Freitag, 15. Mai 2015

Im Gespräch mit Investoren hat Quanta als Auftragsfertiger der Apple Watch erklärt, dass mittlerweile die Produktionskapazität deutlich gesteigert wurde. Im ersten Quartal hatte Quanta aufgrund des Chinesischen Neujahrsfest noch Probleme gehabt, genügend Arbeiter zu finden, und musste diese stattdessen von anderen Unternehmen ausleihen. In der Folge kam es in den ersten drei Monaten des Jahres nur zu begrenzten Lieferungen. Für das aktuelle Quartal besteht aber nun genügend Kapazität zur Vefügung, sodass Quanta insbesondere im Bereich tragbarer Kleinstgeräte eine signifikante Umsatzsteigerung erwartet.

Zwar hat Quanta in der Stellungnahme die Apple Watch entsprechend der Vertragsbedingungen mit Apple nicht beim Namen genannt, doch weckt momentan keine andere Smartwatch ein derart großes Interesse, um bei einem Auftragsfertiger für entsprechendes Umsatzwachstum zu sorgen. Für Bestellungen der Apple Watch bedeutet dies, dass diese möglicherweise doch schneller ausgeliefert werden kann, als bislang von Apple prognostiziert wird. Sofern Kunden erst heute die Apple Watch bestellen, kann laut dem Apple Online Store teilweise erst im Juli mit der Lieferung gerechnet werden.
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Wenn ein Mac gekauft oder verkauft wird, sollte sichergestellt werden, dass die "Meinen Mac suchen"-Funktion von iCloud deaktiviert ist. In den vergangenen Wochen kam es vermehrt zu Nutzerberichten, wonach verkaufte Macs wieder im iCloud-Konto des Verkäufers aufgetaucht sind. Demnach lässt sich unabhängig von einer Neuinstallation der verkaufte Mac noch immer über das bisherige iCloud-Konto steuern und beispielsweise löschen. Der Grund hierfür liegt im NVRAM, dem nichtflüchtigen RAM-Speicher zur Sicherung wichtiger Informationen wie der Lautstärke oder Auswahl des Startvolumes. In diesem Speicher sind auch notwendige Informationen der "Meinen Mac suchen"-Funktion hinterlegt.

Vor der Neuinstallation von OS X für den Verkauf sollte in den iCloud-Einstellungen daher die Funktionen zunächst deaktiviert und anschließend das iCloud-Konto abgemeldet werden. Sofern dies versäumt wurde, kann man aber zumindest den iMac auf der Webseite von iCloud aus dem eigenen Konto entfernen. Für Käufer eines gebrauchten Macs bedeutet dies aber auch, dass der Vorbesitzer den Mac möglicherweise fernsteuern kann. Um dies auszuschließen sollte daher das NVRAM so zurückgesetzt werden, wie es Apple im folgenden Support-Dokument beschreibt:

Im wesentlichen bedeutet dies, den Mac zunächst komplett auszuschalten und dann wieder einzuschalten. Unmittelbar nach dem Startton sollte dann mit etwas Fingerakrobatik ++P+R gedrückt werden, bis der Startton ein zweites Mal ertönt.

Wenn man verhindern möchte, dass irgendjemand das NVRAM zurücksetzt, muss man übrigens ein Firmware-Kennwort festlegen. Dazu wechselt man beim Start des Mac mittels +R in den Wiederherstellungsmodus und startet im Menü unter Dienstprogramme das Firmware-Kennwort-Dienstprogramm. Anschließend lässt sich der Startprozess des Macs nur noch nach Eingabe dieses Kennworts verändern. Mehr dazu in folgendem Support-Dokument:
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Der Verbraucherzentrale Bundesverband warnt in einer Meldung vor neuen EU-Plänen zu Roaming-Gebühren. Die bislang angekündigte Aufhebung aller Zusatzgebühren bei Grenzüberschreitung, wie sie ursprünglich von der EU versprochen wurde, würde es demnach nicht geben. Stattdessen gäbe es nach neuen Plänen des EU-Rates nur ein kostenfreies Minimalkontingent, den Verbraucher im Mobilfunknetz anderer EU-Länder ohne Zusatzgebühren nutzen können.

Medienberichten zufolge sieht der aktuelle Kompromiss vor, das im Jahr 50 Minuten Gesprächszeit, 50 SMS sowie 100 MB Datenvolumen ohne Aufschläge im EU-Ausland zur Verfügung stehen. Danach fallen zusätzlich zu den Kosten des eigenen Mobilfunkanbieters auch noch Roaming-Gebühren durch das fremde Mobilfunknetz an.

Verbraucherschützern ist diese Praxis schon lange ein Dorn im Auge, da sie EU Bürger signifikant benachteiligt, die zwischen mehreren EU-Ländern pendeln oder in Grenznähe leben. So erklärt Bundesverband-Vorstand Klaus Müller in Bezug auf die Berichte: "Kommunikation ist nicht nur ein Urlaubsspaß, sondern innerhalb Europas für viele Menschen notwendiger Alltag. Wer einen europäischen Binnenmarkt will und ein Freihandelsabkommen verhandelt, darf bei den Telefongebühren nicht an den Landesgrenzen auf die Bremse treten."
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Nach dem gestrigen Feiertag finden sich heute zum Abschluss der Woche zahlreiche Sonderangebote im App Store, die das Wochenende einläuten. Besonders hervorzuheben sind "Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden" für den Mac und die Daten- und Notizverwaltung Boximize für iPhone und iPad. Doch auch bei den anderen aufgeführten Apps lässt sich erheblich Geld sparen. Nachfolgend alle Angebote im Überblick:

Mac App Store


Contour — 24,99 € statt 39,99 €
Autoren können mit dieser App ihre Charaktere und Geschichten zu einem schlüssigen Universum ausbauen. Dadurch lassen sich Werke mit eine größeren Tiefe versehen, die das Publikum in den Bann ziehen kann. (OS X 10.6+)


MacJournal — 24,99 € statt 39,99 €
Mit diesem digitalen Tagebuch lassen sich Erinnerung und Gedanken nicht nur speichern, sondern auch mit Bildern, Dateien, Sounds und sogar Videos versehen. Der integrierte Vollbildmodus ermöglicht bei Bedarf ungestörtes Schreiben. (OS X 10.9+)


MailRaider Pro — 1,99 € statt 7,99 €
Schon lange vor dem Web gab es E-Mails und so schlummern auf vielen Systemen Mail-Archive, die Nutzer nicht mehr öffnen können. Hier verspricht MailRaider Abhilfe mit einer breiten Unterstützung an Mail-Formaten einschließlich Outlooks .EML, .MSG und .OFT. (OS X 10.6+)


MacGourmet 4 — 14,99 € statt 24,99 €
Wenn man in der Küche steht und von einem leckeren Rezept schwärmt, das in Kochbüchern und Zetteln einfach nicht zu finden ist, wird es Zeit für diese Rezeptverwaltung. Die App bietet neben dem Editor noch einen Web-Import sowie ein Facebook- und Blog-Export. (OS X 10.7+)


Montage — 19,99 € statt 29,99 €
Nicht erst seit Game of Thrones ist klar, dass die Entwicklung komplexer Geschichten eine umfangreiche Organisation der enthaltenen Charaktere erfordert. Diese App hilft dabei, den Überblick zu bewahren, wenn man Beziehungen, Orte und Szenen ausgestaltet. (OS X 10.6+)


QuartzCode — 79,99 € statt 89,99 €
Dieses Animationswerkzeug bietet Entwicklern zahlreiche Möglichkeiten zur Erstellung eindrucksvoller Animationen, die sich dann in Projekte einbinden lassen - egal ob nun Objective C oder Swift. Geboten werden unter anderem Masken, Partikel-Emitter, Replikatoren und Timer. (OS X 10.9+)


Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden — 6,99 € statt 29,99 €
In dem 3D-Adventure steuert der Spieler die kleine Gemeinschaft aus den Waldläufer Eradan, der Elbin Andriel und der Zwerg Farin im Kampf gegen die dunklen Mächte Saurons. Sie begeben sich auf eine epische Reise durch vereiste Gebirgsketten, uralte Wälder und beeindruckende Zitadellen. (OS X 10.7+)
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In den USA gehörte die Elektronikmarktkette RadioShack zu den erlaubten Vertreibern von Apples iPhone. Im Februar musste das Unternehmen schließlich Insolvenz anmelden und befindet sich nun in der Phase, alle verbliebenen Aktiva zu versteigern. Zu diesen Aktiva gehörten für RadioShack auch eine Datenbank mit 117 Millionen Kundendaten, die RadioShack über Mailinglisten und Service-Registrierungen sammelte.

Diese Kundendaten wurden nun mitsamt der sonstigen verbliebenen Aktiva für 26,2 Millionen US-Dollar an den Hedgefond „Standard General“ verkauft. Die Rechtsgültigkeit dieser Transaktion ist aber noch nicht gegeben, da es mehrere Klagen gegen den Verkauf gibt. Bereits im März zogen die US-Bundesstaaten Texas und Tennessee vor Gericht. Auch der Telekommunikationskonzern AT&T und schließlich auch Apple gehen gegen RadioShacks Ausverkauf vor. Damit möchte Apple offensichtlich demonstrieren, wie wichtig und ernst es der Konzern mit dem Datenschutz nimmt.

Laut Apple-Anwälten musste RadioShack gegen die Erlaubnis zum iPhone-Vertrieb zusichern, Apple-Nutzerdaten zu schützen. „Der Reseller-Vertrag zwischen Apple und RadioShack schützt Informationen über Käufer von Apple-Produkten, die von RadioShack gesammelt werden, und verbietet den angedachten Verkauf dieser Informationen.“ Eine Anhörung des Insolvenzgerichtes in Delaware ist für den 20. Mai angesetzt.
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Aufregung im Del Monte Shopping Center in Monterey, Kalifornien. Feuerwehr und ein Gefahrgut-Team rückten an, nachdem ein verdächtiges Paket, bedeckt mit einer seltsamen Substanz, im dortigen Apple Store ankam und mehreren Menschen in der Nähe übel wurde. Das gesamte Center musste evakuiert, vier Menschen ins Krankenhaus gebracht werden. Acht weitere wurden vor Ort untersucht.

Nach einer eingehenden Überprüfung des Pakets durch Spezialisten der örtlichen Feuerwehr berichtete der zuständige Feuerwehrhauptmann Panholzer, bei der verdächtigen durchsichtigen Substanz handele es sich um organisches Peroxid. In kleinen Mengen verwende man es als Desinfektionsmittel, in hoher Konzentration dagegen könne es toxisch sein.

Der Absender des Pakets war das Apple-Hauptquartier; das Peroxid, das sich lediglich außen am Paket befand, kam wohl erst in einer FedEx-Verteilerstation mit der Warensendung in Berührung. Eine FedEx-Sprecherin äußerte sich eilig, dass ein solches Ereignis „äußerst ungewöhnlich“ sei. „Unser vordringliche Sorge gilt dem Wohlergehen der Betroffenen. Wir arbeiten mit den Behörden zusammen, um den Ursachen dieses Vorfalls auf den Grund zu gehen“. Das kontaminierte Objekt wurde inzwischen entsorgt, drei anderen Pakete, die im selben Truck ausgeliefert wurden, untersucht. Scheinbar sind keine weiteren Sendungen mit dem Peroxid in Berührung gekommen.


Die mehrere Stunden andauernde Evakuierung des Apple Stores, eines China-Imbisses und drei weiterer Geschäfte in dem Shopping-Center sei eine Vorsichtsmaßnahme gewesen, versicherte Panholzer. Der Store sei nicht kontaminiert. Bei den meisten von Übelkeit und Benommenheit betroffenen Menschen handelt es sich um Angestellte des Apple Stores, die das Paket entgegen nahmen. Dabei berichteten einige, dass die Symptome schon durch den Geruch und ohne physischen Kontakt ausgelöst wurden.
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Beinahe zeitgleich erschienen zwei sich widersprechende Artikel über den Start der ersten HomeKit-Geräte, also von intelligenter Haushaltselektronik, die über Apples neue Schnittstelle etwa über Siri oder per App vom iPhone aus angesteuert werden kann. Während im Fortune zu lesen war, dass sich der Start solcher Geräte deutlich verzögere und erst für August oder September zu erwarten sei, erklärte das Wall Street Journal, die ersten Vorstellungen ständen unmittelbar bevor.

Das WSJ beruft sich dabei auf Apple-Sprecherin Trudy Muller, die sich wahrscheinlich in unmittelbarer Reaktion auf den Fortune-Bericht an das Blatt gewendet hat. „HomeKit ist erst seit wenigen Monaten verfügbar, aber wir haben bereits Dutzende Partner, die HomeKit-Geräte auf den Markt bringen wollen. Wir freuen uns, dass die ersten davon im nächsten Monat kommen werden.“ Inzwischen ist auch der Fortune-Artikel derart geändert worden, dass nur „einige Geräte“ Verzögerungen erführen.

Eine zeitnahe Veröffentlichung der ersten HomeKit-Geräte wäre für die am 8. Juni stattfindende Worldwide Developers Conference (WDDC) am wahrscheinlichsten. Apple stellte HomeKit vor einem Jahr erstmals vor. Seit November 2014 zertifiziert der Konzern Dritthersteller-Geräte, sofern diese die HomeKit-Vorgaben erfüllen (u.a. Siri- oder App-Steuerung, Unterstützung von Firmware-Updates).
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Jedes Jahr ein neues OS-X-Update - ist das sinnvoll?

  • Ja, auf jeden Fall. OS X profitiert enorm davon und entwickelt sich sehr schnell weiter11,3%
  • Tendenziell ja, Apple kann etwas schneller neue Funktionen bieten13,9%
  • Unentschlossen - es hat Vor- und Nachteile16,6%
  • Tendenziell nein, der Zeitplan ist zu starr14,1%
  • Nein, der Jahrestakt ist Mist und die Qualität leidet enorm darunter44,1%
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