Aktuelle News | MacTechNews.de

Alle Meldungen rund um die WWDC 2014 vom 2. bis zum 6. Juni
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Montag, 21. Juli 2014

iPhone 6: Kein Saphirglas-Display beim 4,7-Zoll-Modell?

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Youtube-User Marques Brownlee wollte es ganz genau wissen. Der Besitzer eines mutmaßlich im nächsten iPhone zum Einsatz kommenden 4,7-Zoll-Frontpanels testete dessen Kratzfestigkeit, um herauszufinden, ob das Display tatsächlich – wie in den letzten Monaten immer wieder berichtet – aus Saphirglas besteht.

Brownlee verwendet für den Test die Härteprüfung nach Mohs. Die Mohs-Skala mit Werten zwischen 1 und 10 gibt Auskunft darüber, wie hart ein Mineral ist. Ein vergleichsweise weiches Mineral wie Gips, das bereits mit dem Fingernagel zerkratzt werden kann, hat z.B. den niedrigen Mohs-Wert 2. Das im aktuellen iPhone 5s verwendete Gorilla-Glas kommt in der Mohs-Skala auf 6,8. Saphir ist mit einem Wert von 9 das zweithärteste Mineral nach Diamant.


Die ersten Angriffe mit Schlüssel und Messer überstand das Panel unbeschadet, was nicht überrascht. Das verwendetet Material ist härter als die Metalle von Schlüssel sowie Messer und kann von diesen daher nicht verkratzt werden. Als Brownlee das 4,7-Zoll-Display allerdings mit Sandpapier rieb, zeigten sich schnell Kratzer – es kann sich also nicht um reines Saphirglas handeln, da dieses auch von Sandpapier nicht beschädigt werden kann. Ein Nachteil von reinem Saphirglas auf einer großen Fläche wie der des iPhone-Displays ist – neben dem hohen Preis – die fehlende Widerstandsfähigkeit gegen Verbiegungen, was die Gefahr eines Bruchs erhöht.

Das ebenfalls getestete 4-Zoll-Display des iPhone 5s verkratzte allerdings schneller, was vermuten lässt, dass das Display des nächsten iPhone zumindest widerstandsfähiger ist – eventuell sogar wegen einem Saphirglas-Mischmaterial, worauf Apple im letzten Jahr ein Patent angemeldet hat. Der von Saphirglas geschützte Touch-ID-Button des iPhone 5s überstand übrigens alle Angriffe ohne einen einzigen Kratzer, was anhand der Mohs-Skala auch nicht verwundert. Youtube-User Marques Brownlee macht im Video keine Angaben darüber, woher er das mutmaßliche Display des iPhone 6 hat.

Laut diversen Berichten erscheint das nächste iPhone im September in zwei Größen: 4,7 und 5,5 Zoll. Es bleibt weiterhin unklar, welches Displaymaterial Apple verwendet. Einige Berichte gehen davon aus, dass das größere Modell ein Saphirglas-Display erhält, wohingegen die 4,7-Zoll-Variante entweder weiterhin Gorilla Glass verwendet oder eine Mischung aus Saphirglas und einem anderen Material bietet.
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Apple kündigt achtes iTunes Festival in London an

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"Das iTunes Festival in London ist zurück mit einem erneut fantastischen Aufgebot an Musikern von Weltrang sowie tollen aufstrebenden Künstlern", sagt Eddy Cue, Senior Vice President Internet Software und Services von Apple. "Diese Live-Auftritte sind das Herz und die Seele von iTunes und wir lieben es, diese sowohl unseren Kunden im Roundhouse genauso wie den Millionen von Menschen auf der ganzen Welt zu präsentieren, die diese kostenlos geniessen können.“

Die iTunes-Auftritte können live oder auf Abruf von Millionen von iOS-Anwendern auf der ganzen Welt sowohl über ihr iPhone, iPad oder iPod touch als auch über iTunes auf ihrem Computer oder in HD-Qualität über Apple TV angeschaut werden. Zu den angekündigten Künstlern zählen unter anderem Maroon 5, Pharrell Williams, Beck, Sam Smith, Blondie, Kylie, David Guetta, 5 Seconds of Summer, Calvin Harris und Chrissie Hynde. Das iTunes Festival in London findet im September statt.
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Samstag, 19. Juli 2014

Neues 12"-Notebook frühestens Ende 2014 oder Anfang 2015, neues MacBook Air steht bevor

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Seit Monaten kursieren Gerüchte, wonach Apple an einem neuen 12"-Notebook arbeitet, das noch in diesem Jahr auf den Markt kommen sollen. Der aus Taiwan stammenden Economic Daily News zufolge verzögert sich die Markteinführung jedoch - mit dem neuen Modell sei frühestens Ende 2014, möglicherweise aber auch erst Anfang 2015 zu rechnen. Der Grund dafür liege bei Intel - Apple benötigt Intels effizientere Broadwell-Chips in 14-nm-Bauweise, die jedoch bis Ende des Jahres bestenfalls in sehr geringen Stückzahlen zu haben sein werden. Sollte Apple die neuen Chipsätze jedoch schon vor den Mitbewerbern erhalten, dann wäre das vierte Quartal 2014 noch denkbar.

Im Notebook-Bereich stehe aber dennoch eine größere Neuerung an. So laufe im kommenden Monat noch die Produktion der nächsten Generation des MacBook Air an. Es handelt sich um die größte Änderung an der Bauweise seit 2010, als Apple auf das aktuelle Design und Konzept des Macbook Air umstellte und erstmals Erfolge mit der Baureihe verzeichnen konnte. Zwar hatte Apple das MacBook Air erst im April aktualisiert, die Neuerungen hielten sich jedoch in Grenzen und beschränkten sich auf geringfügig schnellere und effizientere Prozessoren. Im Herbst soll dann der nächste große Schritt erfolgen - genauere Details nennt die Economic Daily News aber nicht. Spannend wird, ob Apple auch beim MacBook Air auf Retina-Displays umsteigen kann.
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Rewind: Ausgabe 441 erschienen

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Die 441. Ausgabe unseres wöchentlichen Magazins Rewind steht ab sofort zur Verfügung. Wie immer können Sie die aktuelle Ausgabe über MacRewind.de lesen und dort auch im umfangreichen Archiv stöbern. Folgende Themen werden diesmal behandelt:

  • Bremont Terra Nova: Supermarine goes Antarctica
  • Teufel Definion 5S: Käufliche Liebe
  • Oehlbach: USB-DAC und Kopfhörerverstärker
  • CASEual nugget Folio: Edelmetall-Look für's iPad-Case (Shop: )
  • Bluelounge Kickflip: Gekonnte Schräglage für MacBook Pro ()
  • QNAP QGenie: Das Hosentaschen-NAS
  • Synology: DiskStation DS415play für Heimuser
  • Motrr Galileo: Gekonnte iPhone-Schwenks per Motor-Dock

  • Herr Lehmann macht mobil: Traveler Kopfhörerverstärker()

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Freitag, 18. Juli 2014

EU-Kommission rügt Apple wegen mangelndem Schutz vor In-App-Käufen

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Für Entwicklerstudios ist es das Erfolgsmodell der letzten Jahre: Ein Spiel ist zwar kostenlos im iTunes Store erhältlich, versucht den User aber ständig zu In-App-Käufen zu verführen. Manche Spiele benötigen sogar Zusatzkäufe, damit überhaupt Spielspaß aufkommt, weil es in der kostenlosen Version nur wenig Level gibt oder z.B. die zum Weiterkommen essentiellen Münzen äußerst rar gesät sind ("Pay-To-Win"). In solchen Fällen ist der Spieler schnell dazu bereit, Geld für mehr Levels oder Münzen auszugeben – auch wenn er sich das Spiel gar nicht erst geladen hätte, wenn es von Anfang an kostenpflichtig gewesen wäre. Zudem werden immer wieder Fälle bekannt, wo Kinder sorglos über das iOS-Gerät der Eltern teure Erweiterungen von Apps erwerben, ohne die Folgen dieser Käufe abschätzen zu können.

Die Europäische Kommission hat Apple und Google nun für ein zu lasches Vorgehen gegen verschleierte In-App-Käufe gerügt und wirft den beiden amerikanischen Unternehmen vor, in ihren jeweiligen App Stores nicht deutlich genug auf die „wahren Kosten“ eines Spiels oder Programms hinzuweisen. Wörtlich heißt es in Bezug auf Apple: „Leider hat Apple bis jetzt keine konkreten und unmittelbaren Lösungen für das Problem, insbesondere für die Autorisierung von Zahlungen, präsentiert.“ Zwar habe Apple versprochen, sich darum zu kümmern – bisher sei allerdings noch nichts passiert.

Apple reagierte mit einer öffentlichen Stellungnahme und nannte die im kommenden iOS 8 implementierte Funktion "Familienfreigabe" als Beweis dafür, dass man sich in Cupertino sehr wohl um das Problem In-App-Käufe kümmert. Die "Familienfreigabe" soll dafür sorgen, dass ein Kind für einen App- oder In-App-Kauf immer die Erlaubnis der Eltern benötigt. Laut Apple geht besagtes Feature weit darüber hinaus, was die Konkurrenz anbietet. Google kündigte für den September ebenfalls eine Reihe von entsprechenden Änderungen bei Google Play an.

Die Europäische Kommission betonte, weiter intensiv mit Apple und Google an einer Verbesserung des Verbraucherschutzes in digitalen Stores zu arbeiten. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Institution wegen der Verkaufspraxis im App Store aktiv wird. Vor zwei Wochen verbot der britische Werberat ASA die Anpreisung der iOS-App Dungeon Keeper als „Free-To-Play“, da das Spiel ohne In-App-Käufe praktisch nicht spielbar sei.

Schon im letzten Jahr stimmte Apple einem Vergleich in einer Sammelklage in den USA zu. Erboste Eltern, deren Kinder ohne Zustimmung teure Zusatzkäufe in Apps tätigten, hatten das Unternehmen aus Cupertino verklagt und wurden dabei von der U.S. Federal Trade Commission (US-Handelskommission) unterstützt. Die von Apple zu zahlende Summe belief sich auf über 23 Millionen US-Dollar.
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Am Dienstag Bekanntgabe der Apple-Quartalszahlen

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Apple erinnerte heute noch einmal per Pressemitteilung daran, dass man am kommenden Dienstag die Zahlen für das abgelaufene zweite Jahresquartal bekanntgeben wird. Für Apple ist es bereits das dritte Quartal, da Apples Finanzjahr bekanntlich schon am 1. Oktober beginnt. Den Prognosen der letzten Wochen zufolge konnte Apple ein solides Quartalsergebnis verzeichnen. Besonders erfolgreich schnitt wohl das iPhone ab - in mehreren Marktstudien hieß es, Apple habe zwischen 36 und 40 Millionen iPhones verkauft.

Dies wäre mit Abstand der höchste, je in einem zweiten Jahresquartal erzielte Wert. Im Vorjahresquartal gingen 31 Millionen iPhones an die Kunden, vor zwei Jahren waren es 26 Millionen Geräte. Für die hohen Prognosen verantwortlich ist die Tatsache, dass Apple 16 neue Länder bedienen konnte und intensiver als sonst warb. Am Dienstagabend um 23 Uhr unserer Zeit beginnt auch die telefonisch abgehaltene Pressekonferenz, auf der sicherlich wieder einige interessante Detailinformationen verkündet werden. Die Zahlen an sich werden erfahrungsgemäß etwa um 22:30 Uhr bekannt.
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iPhone 6: Produktionsstart wohl noch im Juli

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Apples Hauptzulieferer Foxconn lässt schon die Maschinen warm laufen für das im Herbst erwartete Produktfeuerwerk aus Cupertino. Neben neuen iPads und der erwarteten iWatch wird es insbesondere das iPhone 6 sein, welches wegen der hohen Nachfrage sehr schnell in sehr großen Stückzahlen produziert werden muss. Eigens dafür engagierte Foxconn jüngst über 100.000 neue Mitarbeiter. Laut einem Bericht beginnt die Produktion des iPhone 6 mit 4,7-Zoll-Display noch in diesem Monat. Produktionsstart des größeren Modells mit 5,5 Zoll sei im August.

Frühere Berichte haben bereits angedeutet, dass beide iPhone-6-Modelle nicht gleichzeitig auf den Markt kommen. Zunächst werde Apple die 4,7-Zoll-Variante im September veröffentlichen; das iPhone 6 mit 5,5 Zoll folge aufgrund von Produktionsschwierigkeiten etwas später im Laufe des Herbstes. Das nächste iPhone bietet als Features wohl eine bessere Kamera (mit vielleicht sogar 13 Megapixeln), ein Saphir-Glas-Display und den neuen A8-Chip. Unklar ist noch, ob Apple beiden Modellen die gleichen Funktionen spendiert oder ob manche Features der größeren Variante vorbehalten bleiben, um diese stärker vom kleineren iPhone 6 abzugrenzen.
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Google meldet kräftige Umsatzsteigerung

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Mit einem Gesamtumsatz von 15,96 Milliarden US-Dollar beendete der IT-Gigant Google am 30. Juni das zweite Geschäftsquartal 2014. Dies wurde gestern im Rahmen der Präsentation von Googles Quartalszahlen in Mountain View bekannt gegeben. Der Umsatz stellt eine Steigerung von 21,7% im Vergleich zum Vorjahresquartal dar; relativ zum ersten Quartal dieses Jahres beträgt die Steigerung 3,5%. Der Umsatz teilt sich in Einnahmen aus den eigenen Seiten (10,94 Mrd. $ oder 69%), Einnahmen von Partnerseiten (3,42 Mrd. $ oder 21%) und sonstige Einnahmen (1,6 Mrd. $ oder 10%). Google weist stolz auf den steigenden Anteil des auf eigenen Seiten generierten Umsatzes hin. Mit 9,33 Mrd. $ wurde mehr als die Hälfte des Umsatzes im Ausland (also außerhalb der USA) generiert. Traditionell rechnet Google in seinen Umsatz auch den sogenannten TAC (Traffic Acquisition Costs) ein, also Umsätze, die an Partnerunternehmen weitergereicht werden müssen. Diese betrugen 2014 im zweiten Quartal 3,28 Mrd. $, also gut 20,5% des angegebenen Umsatzes.

Der Gewinn des Unternehmens stieg auf 3,42 Mrd. $, ein Plus von 5,9% im Vergleich zum zweiten Quartal 2013. Erstmals sind bei Google und seiner an Lenovo verkauften Sparte Motorola Mobile mehr als 50.000 Mitarbeiter beschäftigt. Die bezahlten Klicks auf Google- und Partnerseiten stiegen um 25%, wohingegen die Kosten pro Klick im gleichen Zeitraum um 6% sanken. Gleichzeitig mit den Quartalszahlen verkündete Google auch das Ausscheiden des Top-Managers Nikesh Arora, der Silicon Valley nun in Richtung Japan zu SoftBank verlässt.
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Cook: Jeder sollte 80% der Arbeit auf dem iPad erledigen können

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Schon vor zwei Jahren sprach Apples CEO Tim Cook darüber, dass er inzwischen 80 bis 90 Prozent seiner Arbeit auf dem iPad erledige. Im Zuge der vorgestern verkündeten Partnerschaft mit IBM gab Cook an, dies solle in Zukunft für jeden möglich sein. Die Zusammenarbeit könnte dabei helfen, jene Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Man müsse sich nur einmal die Möglichkeiten vorstellen, wenn professionelle Unternehmen-Apps genauso einfach zu bedienen sind, wie all die Consumer-Apps, an die man sich gewöhnt habe, so Cook.

Mehr als 100 Apps wollen Apple und IBM zu Anfang gemeinsam entwickeln, bereits im Herbst soll die Kooperation erste Früchte tragen. Vor allem Fluggesellschaften zeigen großes Interesse daran. Schon jetzt ist das Tablet für viele ein wichtiger Begleiter im Cockpit; das iPad soll aber noch in viele weitere Bereiche eingebunden werden, so zum Beispiel bei der Berechnung der erforderlichen Treibstoffmenge oder anderen Cockpit-Aufgaben. Es wird spannend, für welche Anwendungsbereiche Apple und IBM im Herbst Programme vorstellen - Apple könnte es so durchaus gelingen, das iPad für Branchen zu etablieren, in denen Tablets bislang eher belächelt wurden.
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Bill Campbell über seine Zeit bei Apple und das Verhältnis zu Steve Jobs

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Etwas überraschend gab Apple gestern Abend bekannt, dass Bill Campbell das Unternehmen aus Cupertino nach 31 Jahren verlässt. Der ursprünglich im Marketingbereich gestartete Campbell blickt anlässlich seines Abgangs in einem aktuellen Interview zurück auf die Zeit bei Apple und äußert sich auch über Apple-Mitbegründer Steve Jobs. „Ich sah in Echtzeit, wie Steve Jobs zum CEO aufstieg und von einem jungen kreativen Unternehmer zu jemanden wurde, der das Unternehmen auch leiten musste.“ Damit spielt Campbell darauf an, wie Jobs 1983 als Leiter der Mac-Abteilung das ganze restliche Unternehmen gegen sich aufbrachte.

1997 sei Jobs gereift zu Apple zurückgekehrt und habe noch im selben Jahr den in der Nachbarschaft in Paolo Alto lebenden Campbell besucht, um nebenbei am Pool die Frage zu stellen: „Willst du Mitglied des Board of Directors werden?“ Der verblüffte Campbell sagte sofort zu. Dem Leitungs- und Kontrollgremium gehörte er danach über 17 Jahre an.

Im Interview spricht der inzwischen 74jährige aber auch über Steve Jobs’ aufbrausende Seite, die vor allem im Zusammenhang mit dem immer komplizierteren Verhältnis zu Google zum Vorschein kam. Da Campbell neben seiner Tätigkeit bei Apple auch als Berater für andere Unternehmen arbeitete, darunter Amazon und eben Google, habe Jobs immer wieder Interessenkonflikte befürchtet und lautstark von Campbell ein klares Bekenntnis zu Apple gefordert: „Steve schrie: ‚Wenn du denen (Google) hilfst, schadest du mir!‘, worauf ich erwiderte: ‚Ist das dein Ernst? Ich kann kein HTML. Ich coache sie nur bei der Unternehmensführung.‘“

Aber allen Konflikten zum Trotz war Cambell immer einer der engsten Jobs-Vertrauten im Board of Directors. Den jetzigen Apple-CEO Tim Cook lobt Campbell in höchsten Tönen: „Apple ist inzwischen eine Institution. Tim arbeitet großartig. Es gibt eine Ansammlung neuer und intelligenter Entscheidungsträger bei Apple. Man kann dem Unternehmen förmlich dabei zusehen, wie es erwachsen wird.“

Zu Ehren Campbells wird Tim Cook eine nicht genannte Summe an dessen Heimatort Pennsylvania spenden – genauso, wie es sich das ausscheidende Noch-Mitglied des Board of Directors gewünscht hat. Nachfolger von Campbell im Board of Directors wird Sue Wagner. Sie gehört zu den Mitbegründern von BlackRock Inc., dem größten weltweiten Vermögensverwalter.
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Explore your Creativity: Promo im Mac App Store

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Apple hat die "Explore your Creativity"-Promotion im Mac App Store ins Leben gerufen. Für kurze Zeit gibt es zahlreiche bekannte Programme aus den Bereichen Grafik, Design, Musik, Video und Produktivität mit meist 50% Rabatt. Apple führt auch eigene Programme auf - diese allerdings ohne Rabatte. Zu den teilnehmenden Apps zählen:

Acorn 4 (26,99€)
AmpKit (21,99€)
Animation Desk (4,49€)
Animationist (13,99€)
Cinemagraph+ (21,99€)
djay (8,99€)
DM1- The Drum Machine (4,49€)
Final Draft 9 (104,99€)
Highland (13,99€)
iStopMotion 3 (17,99€)
Mixed in Key Mashup (8,99€)
PicSketch (1,79€)
Pixelmator (14,99€)
Scrivener (20,99€)
Slugline (17,99€)
Snapheal (6,99€)
Sound Studio (13,99€)
Ulysses 3 (19,99€)
Writer Pro (13,99€)
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Donnerstag, 17. Juli 2014

Bill Campbell verlässt Apples Board of Directors, Sue Wagner von BlackRock tritt neu bei

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Erst vor wenigen Tagen hieß es, Apple sei auf der Suche nach neuen Mitgliedern für das achtköpfige Board of Directors. Diesem gehören neben Tim Cook noch Bill Campbell, Millard Drexler, Al Gore, Robert Iger, Andres Jung und Ronald Sugar an. Arthur Levinson hat die Rolle des Vorsitzenden inne. Levinson übernahm den Posten nach dem Tod von Steve Jobs, der nach seinem Rücktritt als CEO noch für einige Wochen als Aufsichtsratsvorsitzender amtierte.

Apple gab heute bekannt, dass Susan L. Wagner in Apples "Board of Directors" eintreten wird. Wagner gehört zu den Gründern von BlackRock Inc, dem weltweit größten Vermögensverwalter. Dort ist sie immer noch in der Führungsebene tätig, trat jedoch seit 2012 etwas kürzer. In der offiziellen Pressemitteilung gibt Art Levinson an, man sei überzeugt, dass Sue einen wichtigen und positiven Beitrag für Apple leistet. Apple habe lange nach Personen gesucht, die Talent und Erfahrung des Gremiums noch weiter verbessern können und freue sich jetzt, eine so außergewöhnliche Persönlichkeit gefunden zu haben.

Das Board of Directors bleibt allerdings achtköpfig. Bill Campbell wird das Gremium verlassen, dem er 17 Jahre lang angehörte. Campbell ist schon seit dem Jahr 1983 mit Apple verbunden ist, damals als "Vice President of Marketing". Kein anderer Mitarbeiter hielt Apple derart lang die Treue. Tim Cook dankt Campbell dafür, dass er in sehr schwierigen Zeiten dazu beigetragen habe, das Überleben Apples zu sichern. 1997 sei es noch undenkbar gewesen, wie erfolgreich Apple später werden sollte. Campbell fügt hinzu, Apple sei in der besten Verfassung aller Zeiten - Tim Cooks Führung und das starke Team trage dazu bei, dass Apple auch weiterhin Erfolge feiern könne. Er habe mit Spannung die Entwicklung der letzten 17 Jahre beobachtet, in denen Apple zum weltweit führenden Technologieunternehmen wurde.
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Modem-Router von Cisco gefährdet (Aktualisierung)

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In Modem-Routern von Cisco, die unter anderem bei Kunden von Kabel Deutschland und Unitymedia/Kabel BW Verwendung finden, wurde eine kritische Sicherheitslücke entdeckt. Ein veröffentlichtes Update soll aber die Lücke schließen und so verhindern, dass Angreifer über manipulierte Netzwerkpakete den Router unter ihre Kontrolle bringen können. Zu den betroffenen Geräten zählen die Cisco-Modelle DPC3010, DPC3212, DPC3825, DPC3925, DPQ3925, EPC3010, EPC3212, EPC3825 und EPC3925.

Kunden mit entsprechendem Gerät wird die Installation des Updates empfohlen, das über den jeweiligen Internet-Anbieter erhältlich sein soll. Bislang sind zwar keine konkreten Angriffe gegen die genannten Router-Modelle bekannt, doch wird die von Sicherheitsforschern entdeckte Lücke als äußerst kritisch eingestuft.

Bild von http://data.mactechnews.de/473076.jpg
Ein betroffener Modem-Router von Cisco

Aktualisierung 21.7.2014 Stellungnahme von unitiymedia kabelbw: "Entgegen der Darstellungen sind die bei unseren Kunden im Einsatz befindlichen Cisco-Modems nicht gefährdet. Von den in der Berichterstattung genannten Modell-Typen ist lediglich eines bei uns im Einsatz. Bei diesem wurde die beschriebene Sicherheitslücke bereits vor Jahren durch ein Firmware-Update geschlossen"

Aktualisierung 22.7.2014 Stellungnahme von Kabel Deutschland: "Die Technik von Kabel Deutschland hat bestätigt, dass die bei Kabel Deutschland eingesetzten Geräte und die entsprechende Firmware nicht von der Sicherheitslücke betroffen sind."
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Apple ID: Zweistufige Anmeldung nun auch in Österreich und der Schweiz

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Wie aus einem aktualisierten Support-Dokument von Apple hervorgeht, wurde die sichere zweistufige Anmeldung mit der Apple ID nun unter anderem auf Österreich und die Schweiz ausgedehnt. Bislang hatte Apple diese Form der Anmeldung nur in 11 Ländern unterstützt, darunter Deutschland. Die zweistufige Anmeldung erhöht die Sicherheit, da Nutzer bei Verwendung eines neuen Gerätes nicht nur das Kennwort, sondern auch einen zugesandten Code eingeben müssen. Angreifern wird es so deutlich erschwert, ein Apple-Konto zu übernehmen.

Bild von http://data.mactechnews.de/466242.png

Mit der Ausdehnung des Systems können nun Nutzer in 59 Ländern die zweistufige Anmeldung in ihrer Kontoverwaltung aktivieren. Hierbei wird ein iPhone oder eine SMS-fähige Telefonnummer mit der Apple ID verknüpft. Anschließend erhalten Nutzer einen Code zur Eingabe und Bestätigung, um sich über ein neues Gerät mit der Apple ID erstmalig anmelden zu können oder die Verwaltung des Apple-Kontos aufzurufen. Zu den unterstützten Ländern für zweistufige Anmeldung zählen ab sofort:

  • Argentinien, Australien
  • Belgien, Bolivien, Brasilien
  • Chile, China, Costa Rica
  • Dänemark, Deutschland, Dominikanische Republik
  • Equador, El Salvador
  • Finnland, Frankreich
  • Griechenland, Großbritannien, Guatemala
  • Honduras, Hongkong
  • Indien, Indonesien, Irland, Israel, Italien
  • Japan
  • Kanada, Kolumbien, Korea
  • Luxemburg
  • Macao, Malaysia, Mexiko
  • Niederlande, Neuseeland, Nicaragua, Norwegen
  • Österreich
  • Panama, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Puerto Rico, Portugal
  • Russland
  • Singapur, Südafrika, Spanien, Surinam, Schweden, Schweiz
  • Taiwan, Thailand, Türkei
  • USA
  • Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam
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Microsoft entlässt knapp 15% der Mitarbeiter - 18.000 müssen gehen

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Der gestrige Bericht stimmte: Microsoft steht tatsächlich vor der größten Entlassungswelle der Unternehmensgeschichte. In diesem Jahr sollen 18.000 Arbeitsplätze abgebaut werden, dies entspricht fast 15 Prozent der gesamten Belegschaft. 12.500 der nicht mehr benötigten Mitarbeiter waren zuvor bei Nokia tätig und wechselten nur durch die Übernahme zu Microsoft.

Laut Microsoft ist die Umstrukturierung des Unternehmens damit aber auch in großen Teilen abgeschlossen - rund 800 Millionen Dollar sollen auf diese Weise direkt eingespart werden, weitere 350 bis 800 Millionen durch reduzierte Sachbestände. Die gesamte Neuaufstellung Microsofts werde bis Mitte 2015 vollzogen.

Die Größenordnung kommt allerdings überraschend - zwar waren sich Marktbeobachter einige, dass der bisherige Rekord von knapp 6000 Entlassungen im Jahr 2009 übertroffen wird, mit Faktor drei hatte man jedoch nicht gerechnet. Nach Abschluss der Umstrukturierung verfügt Microsoft noch über rund 109.000 Mitarbeiter, im vergangenen Monat waren es noch 127.000; 30.000 davon stammten von Nokia.

Noch eine weitere Entscheidung gab Microsoft bekannt: Lumia-Smartphones mit Android soll es in Zukunft nicht mehr geben. Die an das Aussehen von Windows Phone angepasste Android-Version war also nur ein sehr kurzes Intermezzo, noch aus der Zeit vor Microsofts Übernahme des finnischen Herstellers stammend.
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