Freitag, 26. September 2014

Bild zur News "Apple zeigt iPhone-Prüfverfahren und betont Robustheit des iPhone 6 Plus"Egal wie man zu den Youtube-Videos über verbogene iPhone-6-Plus-Geräte steht: Apple hat „Bendgate“ inzwischen zumindest als PR-Problem anerkannt und ist bemüht zu zeigen, wie hochwertig die eigenen Qualitätskontrollen sind und dass sich bisher nur ganz wenige Käufer (die Rede ist von 9 Leuten) direkt bei Apple darüber beschwert haben. Das Unternehmen aus Cupertino gab jetzt sogar einigen Journalisten Zugang zu dem Labor, wo die Fertigungsqualität neuer iPhones getestet wird.

Apples Senior Vice President der Hardware-Entwicklung, Dan Riccio, zeigte den Mitarbeitern der Presse, welchen strengen Prüfverfahren neue iPhones unterliegen, bevor die Geräte serienmäßig produziert werden. Jedes Apple-Produkt durchlaufe in der Entwicklungsphase tausende von Tests, die allerlei Widrigkeiten des Alltags simulieren – darunter Verdrehen des Gehäuses und Biegen des Displays. Apple überprüft auch die Hosentaschen-Tauglichkeit; dazu gehört unter anderem das Sitzen auf einer Parkbank, wobei der Tester das iPhone in der Gesäßtasche seiner hautengen Jeans aufbewahrt.

Vor der Veröffentlichung der neuen iPhones habe Apple 30.000 Exemplare durch den anspruchsvollen Testparcours geschickt – so viele wie nie zuvor. Die Stahl- und Titanium-Einfügungen am Gehäuse sollen zusammen mit der speziellen Aluminium-Mischung und dem Ion-gestärkten Glas dafür sorgen, dass die neuen iPhones alle Alltags-Beanspruchungen schadlos überstehen. Riccios Fazit: „Wenn du nur genug Kraft beim Verbiegen eines iPhones, oder jedes Telefons, aufwendest, wird es anschließend verformt sein.“

Apple ließ Journalisten zuletzt vor vier Jahren an den Qualitätskontrollen teilhaben. Damals bescherte „Antennagate“ Apple reichlich schlechte Presse, nachdem herausgekommen war, dass die Antennenleistung des iPhone 4 einbrach, wenn Nutzer das Gerät auf bestimmte Weise in der Hand hielten.

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Bild zur News "FBI diskutiert mit Apple über Vollverschlüsselung von iOS 8"Medienberichten zufolge hat sich der US-amerikanische Inlandsgeheimdienst FBI nicht nur kritisch über die neuen Verschlüsselungsfunktionen von iOS 8 und Android L geäußert, sondern zugleich Kontakt zu Apple und Google aufgenommen. Nach Ansicht von FBI-Direktor James Comey würden Apple und Google mit der Vollverschlüsselung die Nutzer über das Gesetz stellen.

Dem Direktor dürfte insbesondere iOS 8 ein Dorn im Auge sein, da sich die Verschlüsselung laut Apple nicht mehr ohne das Nutzerkennwort oder PIN umgehen lasse. Apple sei es eigenen Angaben zufolge nicht möglich, bei einem richterlichen Durchsuchungsbefehl technische Unterstützung zu leisten, um an die Daten des beschlagnahmten iOS-Gerätes zu gelangen.

Comey zufolge sei es aber wichtig, unter bestimmten Umständen an die Daten im Smartphone heranzukommen, um beispielsweise eine Entführung aufzuklären oder Terroristen das Handwerk zu legen. Er sehe es daher als seine Pflicht an, mit den Unternehmen das Gespräch zu suchen, um Lösungen zu finden, die auch nach dem NSA-Skandal praktikabel seien.
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Bild zur News "Neuer Mac mini im Oktober?"Die lange Wartezeit könnte bald ein Ende haben. Laut einem Bericht wird Apple im Oktober nicht nur OS X Yosemite und neue iPads veröffentlichen, sondern auch den seit über zwei Jahren nicht aktualisierten Mac mini mit neuer Hardware ausstatten. Genauere Informationen zu den verbauten Intel-Prozessoren gibt es zwar nicht – da die Broadwell-Chips aber wohl erst Anfang 2015 lieferbar sind, ist mit den in MacBook Air und Pro Retina verwendeten Haswell-Refresh-Modellen zu rechnen.

Schon vor einigen Monaten sorgte ein Eintrag auf Apples Supportseiten für Verwunderung; dort listete das Unternehmen aus Cupertino kurzzeitig eine Mac-mini-Variante von „Mitte 2014“ (Mid 2014). Allerdings gab es im Sommer keine Mac-mini-Aktualisierung. Alle Fans von Apples kleinstem Mac können sich nach der jüngsten Meldung aber zumindest wieder etwas Hoffnung machen, dass Apple den Mac mini – anders als den iPod Classic – auf absehbare Zeit nicht zu Grabe trägt.
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Bild zur News "Apple will Lücke in Kommandozeile zeitnah beheben"Apple hat gegenüber Medienvertretern erklärt, dass man an einer Sicherheitsaktualisierung arbeitet, um schnellstmöglich die bekanntgewordene Sicherheitslücke in der Kommandozeile Bash zu beheben (siehe ). Allerdings weist Apple darauf hin, dass nur Nutzer gefährdet seien, die erweiterte Unix-Funktionen aktiviert haben. Bei einer Standardinstallation von OS X sind Nutzer nicht gefährdet, da die Bash in diesem Fall weder im Netzwerk noch aus dem Internet direkt oder indirekt erreichbar ist. Angreifer können daher keine schädlichen Programmanweisungen einschleusen.

Mittlerweile besteht aber ein anderer Gefahrenherd in Form veralteter DSL-Router, da auch diese meist mit einem Unix-kompatiblen System und der Bash ausgestattet sind. Sofern hier CGI-Skripte mit Bash-Befehlen zum Einsatz kommen, besteht die Gefahr der Router-Manipulation. Hier würde es Angreifern schon ausreichen, eine präparierte Webseite über den Web-Browser im lokalen Netzwerk einzuschleusen. Laut Heise Security steht bisher nur fest, dass Router mit Busybox nicht betroffen ist.

Anders sieht es bei Industrie-Anlagen mit einigen ICS- und SCADA-Systemen aus, auf denen die Bash zum Einsatz kommt. Zudem hat sich gezeigt, dass die bereits veröffentlichten Sicherheits-Updates für Linux die Lücke nicht gänzlich schließen. Das Sicherheitsproblem besteht damit immer noch und es wurden bereits einige Angriffe auf CGI und Bash registriert.
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Bild zur News "iPhone 6 ab heute in 22 weiteren Ländern"Unter anderem in Österreich und der Schweiz findet heute die Markteinführung von iPhone 6 und iPhone 6 Plus statt. Insgesamt 22 weitere Länder erhalten das iPhone - also genau eine Woche nach der Auslieferung der neuen iPhone-Generationen in den USA und auch in Deutschland. Ebenfalls mit dabei sind seit heute Italien, Neuseeland, Schweden, Niederlande, Spanien, Dänemark, Irland, Norwegen, Luxemburg, Russland, Türkei, Finnland sowie Taiwan. Man kann davon ausgehen, dass die Verfügbarkeit vergleichbar knapp ausfällt und sich ebenfalls sehr schnell lange Wartezeiten ergeben. Bis Ende des Jahres will Apple in 115 Ländern Kunden mit der aktuellen iPhone-Generation versorgen können.
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Bild zur News "Stromkosten für tägliches iPhone-Aufladen"Die meisten Nutzer müssen ihr Smartphone fast täglich aufladen - wer sich die Frage stellte, was dies beim neuen iPhone 6 an Stromkosten verursacht: Hierzulande erhöht sich die Stromrechnung gerade einmal um etwas mehr als einen Euro pro Jahr. Beim iPhone 6 Plus sind es ca. 1,18 Euro pro Jahr - der Akku ist größer als beim iPhone 6, hält aber etwas länger durch.

Zum Vergleich noch ein paar andere Geräte und deren Stromkosten bei normaler Nutzung: Ein Notebook verursacht 14x mehr Stromkosten, ein Desktop-Computer 49x mehr und ein großer Flachbild-Fernseher 72x mehr. Eine vor zwei Jahren erschienene Statistik hatte intensive tägliche Nutzung des iPads mit rund 3 Euro an Stromkosten beziffert.
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Bild zur News "iOS 8.0.2 erschienen, behebt Probleme mit Mobilfunk und Touch ID"Nachdem Apple am Mittwoch zunächst iOS 8.0.1 wegen schwerwiegender Probleme zurückziehen musste, ist nun eine korrigierte Fassung in Form von iOS 8.0.2 als Download direkt "Over the Air" und über iTunes verfügbar. Das Update enthält alle Fehlerbehebung von iOS 8.0.1 und stellt auf dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus außerdem die Funktionsfähigkeit von Mobilfunk und Touch ID wieder her. Im Detail sind folgende Punkte enthalten:

  • Behebt ein Problem in iOS 8.0.1, das die Mobilfunkverbindung und Touch ID auf dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus betraf
  • Behebt einen Fehler, womit HealthKit-Apps jetzt über den App Store verfügbar sind
  • Behebt einen Fehler in Verbindung mit Dritthersteller-Tastaturen und der Passcode-Eingabe
  • Behebt einen Fehler, der dazu führen konnte, dass einige Apps nicht auf die iPhoto-Library zugreifen konnten
  • Verbessert die Zuverlässigkeit von Reachability auf dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus
  • Behebt einen Fehler, der zu unerwarteter mobiler Datennutzung führen konnte beim Empfang von SMS und MMS
  • Bessere Unterstützung von "Ask to buy" für Family Sharing und In-App-Käufen
  • Behebt einen Fehler, der dazu führen konnte, dass Klingeltöne machmal aus iCloud-Backups nicht wiederhergestellt werden konnten
  • Behebt einen Fehler, der das Hochladen von Bildern und Videos in Safari verhindern konnte
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Donnerstag, 25. September 2014

Bild zur News "Apple antwortet auf Kundenbeschwerden zu verbogenen iPhones"Gestern wurde bekannt, dass das iPhone 6 Plus mit 5,5"-Bildschirm sich unter großem Druck schneller verbiegt als die übrigen iPhones und Smartphones anderer Hersteller. Schnell wurde daraus in Anlehnung an die Antennenprobleme des iPhone 4 ("Antennagate") ein neuer Skandal: Bendgate (wir berichteten: ).

Apple hat sich nun gegenüber CNBC-Reporter Jon Fortt geäußert: Bisher haben sich laut Apple nur 9 Kunden eines iPhone 6 gemeldet und sich über die Strukturschwäche des Gehäuses beschwert. In dem Statement hebt Apple hervor, dass das iPhone 6 Plus durch Stahl und Titanium verstärkt ist und man außerdem das widerstandsfähigste Glas in der gesamten Branche einsetze. Heute Mittag wurde bekannt, dass Apple wohl in manchen Fällen verbogene iPhones von Apple kostenlos ersetzt werden. Dies stellt aber noch keine einheitliche Regelung dar, sondern wird von Fall zu Fall vom Apple Kundendienst entschieden (wir berichteten: ).
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Bild zur News "Apple wurde bereits im März über iCloud-Lücke informiert"Wie Sicherheitsforscher Ibrahim Balic mit Verweis auf E-Mail-Korrespondenz erklärt, hat er Apple bereits im März über ein Sicherheitsproblem in iCloud informiert. Durch unzureichenden Schutz konnten Angreifer die Kennwörter beliebiger Apple-IDs durch umfangreiches Ausprobieren erraten, da die Apple-Server derartige Versuche nicht blockierten. Über diesen Weg dürften auch die Kennwörter prominenter Persönlichkeiten in die Hände von Hackern gefallen sein, wodurch private Fotos in Umlauf kamen.

Problematisch ist vor allem, dass Apple laut Balic erst im Mai überhaupt auf den Bericht reagiert und dann auch noch das Gefährdungspotenzial von Brute-Force-Angriffen angezweifelt habe. Anders als im vergangenen Jahr beim Sicherheitsproblem des Entwicklerportals hatte Apple damit nicht sofort reagiert. Erst als Anfang September auf GitHub ein Python-Skript als Open-Source-Software erschien, nahm sich Apple der Unterbindung von Brute-Force-Angriffen auf iCloud an.
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Bild zur News "Apple Watch: Erstes Zubehör angekündigt"Während nach der Vorstellung der Apple Watch noch nicht einmal klar ist, wann genau die Apple-Uhr im kommenden Jahr erhältlich sein wird, haben erste Dritthersteller bereits passendes Zubehör angekündigt. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine Halterung für den induktiven Ladeadapter von Apple. Die Apple Watch wird über die Rückseite per Induktion aufgeladen, wobei Magneten den Adapter fest an der Uhr halten.

Damit sich das Armband beim Aufladen nicht verbiegt, hat der kalifornische Hersteller Dodocase einen Ständer speziell für die Apple Watch vorgestellt. Gefertigt aus Walnussholz und Leder hält der "DODOcase Charging Stand" die Apple Watch beim Ladevorgang in der Luft. Erst mit Veröffentlichung der Apple Watch im kommenden Jahr wird der Uhrenständer für das Ladekabel ausgeliefert. Der Preis wird sich voraussichtlich zwischen 60 und 80 US-Dollar bewegen.

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Bild zur News "Verbogene iPhone 6 Plus möglicherweise von Garantie abgedeckt"Dem Apple-Support zufolge fällt ein verbogenes iPhone 6 Plus oder iPhone 6 in bestimmten Fällen unter den Garantiebedingungen und wird damit kostenlos repariert. Dies wird aber individuell nach Prüfung durch "Visual Mechanical Inspection" entschieden und liegt im Ermessensbereich des jeweiligen Support-Mitarbeiters oder Apple Store Genius. Auf Medienanfragen hat Apple bislang allerdings nicht reagiert, sodass offen bleibt, ob Apple hier Kunden möglicherweise entgegen kommt.

Unterdessen zeigt sich in weiteren Tests, dass sich das kleinere iPhone 6 mit 4,7-Zoll-Display und auch das iPhone 5s nicht so leicht verbiegen lassen, wie es beim großen flachen iPhone 6 Plus der Fall ist. Auch andere Smartphones wie das Galaxy Note 3, HTC One M8, das Moto X und Nokia Lumia zeigen sich robuster als das iPhone 6 Plus. Dennoch sollte man bei allen Versuchen bedenken, dass hier erheblich Kraft auf das Gehäuse ausgeübt wird, die im alltäglichen Umgang nicht zu erwarten ist.


Aktualisierung:
In einem weiteren Videotest zeigt sich, dass das Galaxy S4 ebenfalls empfindlich auf Krafteinwirkungen reagiert: .
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Bild zur News "Kommandozeile erlaubt Einschleusung schädlicher Anweisungen"Über die Kommandozeile, genauer die Bash, können Angreifer schädliche Programmanweisungen einschleusen, wovon neben Linux auch OS X betroffen ist. Demnach lassen sich Befehlsketten hinterlegen, die automatisch beim Start der Kommandozeile ausgeführt werden. Problematisch ist das ganze vor allem durch CGI-Skripte, die auf Web-Servern hinterlegt sind. Hier können aus dem Web übermittelte Befehle abgelegt und anschließend von einer per CGI gestarteten Bash umgesetzt werden. Nicht nur CGI auch DHCP, PHP und SSH dienen unter Umständen als Einfallstor.

Schützen können sich betroffene Nutzer erst einmal notdürftig durch Deaktivierung der CGI-Skripte sowie gegebenenfalls durch den Verzicht auf entfernte Anmeldungen (Remote). Dies lässt sich entweder in den Systemeinstellungen unter Freigabe oder aber in OS X Server durchführen. Um zu ermitteln, ob die eigene Kommandozeile betroffen ist, lässt sich folgende Zeile ausführen.

env x='() { :;}; echo Verwundbar!' bash -c "echo Dies ist ein Test."

Folgt nach Eingabe und Bestätigung mit Enter der Text "Verwundbar! Dies ist ein Test.", ist die Bash der Kommandozeile gefährdet. Apple dürfte wie betroffene Linux-Anbieter bereits an einer entsprechenden Sicherheitsaktualisierung arbeiten, mit der in den kommenden Tagen zu rechnen ist.
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Bild zur News "Start des iPhone 6: Reaktionen der Konkurrenz"Knapp eine Woche ist der Verkaufsstart der neuen iPhones 6 und 6 Plus her und Apple meldete bereits Rekordverkäufe von 10 Millionen Geräten allein in den ersten drei Tagen. Klar, dass dieser Erfolg von den direkten Konkurrenten genau analysiert wird, um zeitnah darauf reagieren zu können.

Samsung sieht sich in seinem Marktsegment übergroßer Smartphones herausgefordert und kündigte bereits an, die Veröffentlichung des Samsung Galaxy Note 4 in China und Südkorea bereits auf morgen vorzuziehen. Dort war sie ursprünglich für Mitte Oktober geplant. In Deutschland bleibt als Verkaufsstart Ende Oktober bestehen. Samsung kündigte einen aggressiven Wettbewerb mit Apple an.

Ähnlich martialische Wortwahl nutzte Eric Schmidt, Executive Chairman von Google, gestern in einem Interview mit Bloomberg. Als „brutal“ bezeichnete er den Wettbewerb zwischen den beiden Tech-Giganten, der als Katalysator für Innovationen gut für den Kunden sei. Auf den Erfolg der neuen iPhone-Generation angesprochen, reagierte er mehrmals schmallippig, dass Samsung entsprechende Geräte bereits seit einem Jahr anbiete.

Mit Humor nahmen die weiteren Konkurrenten Microsoft und BlackBerry den iPhone-Verkaufsstart. Der Windows-Konzern macht in zwei Werbevideos über Apples Sprachassistenten Siri lustig und preist das eigene Produkt Cortana als bessere Alternative an. Währenddessen spielt BlackBerry-CEO John Chen auf die jüngsten Berichte zu gehäuseschwachen iPhones an, indem er die Menschen dazu auffordert, das gestern erschienene Quadrat-Smartphone Passport zu verbiegen.

Dass sich so viele Wettbewerber direkt auf die neuen Apple-Produkte beziehen, weist auf die ungeheure Marktmacht des Konzerns mit dem Apfel hin. Doch gerade die inzwischen als „Bendgate“ bekannte Gehäusekritik und das gestrige katastrophale iOS-8-Update bieten nun auch große Angriffsflächen für die Konkurrenz.
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Bild zur News "Entwickler warnt vor In-App-Browsern"Viele Dritthersteller-Apps bieten einen integrierten Web-Browser an, mit dem Inhalte aus dem World Wide Web direkt angezeigt werden können, ohne in eine Browser-App wechseln zu müssen. Der Anwender sieht kaum einen Unterschied zum Safari in iOS. Doch ist es für böswillige Programmierer ein Leichtes, eingegebene Texte mitzulesen und so etwa Nutzernamen und Passwörter abzugreifen.

Aufmerksam macht darauf Craig Hockenberry, Entwickler des Twitter-Klienten Twitterific. In einem Video zeigt er, wie leicht es ist, auf diesem Weg Keylogging zu betreiben. Da das WebView umfassende Kontrolle über JavaScript hat, können einerseits Inhalte der Webseite geändert und andererseits Zwischenebenen zum Abgreifen der Tastatureingaben installiert werden. Hockenberry betont, dass dies kein Fehler von Webkit sei, sondern ein bösartiges Ausnutzen von dessen Funktionalität. An Apple richtet er die Empfehlung, Nutzerdaten mit dem OAuth-Protokoll zu schützen, mit der man einer Anwendung den Zugriff auf seine Daten erlauben kann, ohne alle Zugangsberechtigungen preiszugeben. Die sicherste Lösung für den Endanwender ist es aber sicherlich, keine sensiblen Daten über In-App-Browser einzugeben, sondern stattdessen eine richtige Browser-App zu verwenden.

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Bild zur News "Microsoft witzelt erneut über Siri"In zwei neuen Spots macht sich Microsoft über Apples Sprachassistenten Siri lustig und präsentiert die hauseigene Lösung Cortana für Windows Phone als scheinbar bessere Alternative. Allerdings unterschlägt Microsoft im Spot "Lost", dass auch das iPhone in der Lage ist, über die Kalender-App den Nutzer rechtzeitig an den Aufbruch zu erinnern, wenn sich die Verkehrslage verschlechtert hat. Im zweiten Spot "Remind Me" hebt Microsoft die Möglichkeit hervor, personenbezogene Erinnerung mit Verknüpfungen zu Telefonaten, Nachrichten und E-Mails zu erstellen.


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Wie sind Ihre ersten Erfahrungen mit iOS 8?

  • Alles läuft bestens, ich bemerke deutliche Verbesserungen14,5%
  • Alles läuft bestens, ich bemerke geringfügige Verbesserungen30,9%
  • Keine Probleme, aber auch keine spürbaren Verbesserungen26,5%
  • Bin eher nicht so überzeugt9,9%
  • Bin unzufrieden mit iOS 84,6%
  • Ich kann/will nicht auf iOS 8 umsteigen13,7%
899 Stimmen18.09.14 - 02.10.14
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