Mittwoch, 29. April 2015

Wenn Apple neue Produkte vorstellt und dabei größere Änderungen vornimmt, sind engagierte Diskussionen zu Pro und Contra an der Tagesordnung - vor allem dann, wenn sich Apple wieder einmal dazu entschied, auf bestimmte Ausstattungsmerkmale zu verzichten. Beim neuen MacBook wird dieser Verzicht durch einen Blick auf die Gehäuseseite deutlich, an der sich nur noch ein einzelner USB-Anschluss befindet. Genau dieses Merkmal des ultrakompakten MacBooks ist einer der am häufigsten zu hörenden Kritikpunkte und für viele Nutzer ein Grund, warum das MacBook momentan nicht in Frage kommt. Auch wenn die meisten Käufer angesichts langer Lieferzeiten und schlechter Verfügbarkeit noch länger auf ihre Bestellung warten müssen, so gibt es dennoch inzwischen zahlreiche Erfahrungsberichte abseits professionell durchgeführter (Labor)-Tests. Wir fassen die häufigsten Meinungsäußerungen zusammen.

Immer wieder in den verschiedenen Foren zu lesen ist, wie überraschend leicht und handlich das MacBook ausfällt und man fast das Gefühl habe, ein Tablet in der Hand zu halten. Im alltäglichen Gebrauch sei die Leistung des Prozessors komplett ausreichend, wenngleich es sich natürlich nicht um eine Rennmaschine für anspruchsvolle Anwendungen handelt. Selbst unter Last könne man kaum Wärmeentwicklung verspüren - obwohl Apple auf einen Lüfter verzichtet. Ebenfalls oft gelobt wird die Darstellungsqualität des Retina-Displays im MacBook. Auch Force Touch sei eine sehr gelungene, wenn auch gewöhnungsbedürftige und nicht immer intuitiv zu nutzende Neuerung.


Beim Preis-/Leistungs-Verhältnis gehen die Meinungen etwas auseinander. Auch unter denjenigen, die sich insgesamt zufrieden mit dem neuen MacBook zeigen, ist in diesem Punkt oft Zweifel bezüglich der Kaufentscheidung zu hören. Nicht wenige geben an, dass man bei einem MacBook Pro 13" mit Retina-Display mehr für den Kaufpreis erhalte und die Preisgestaltung des MacBooks zumindest diskussionswürdig sei. Zwar beeindrucke das kompakte Design, allerdings trage man das Notebook auch nicht permanent herum. Außerdem zeigen sich manche genervt davon, noch auf Adaptersuche gehen zu müssen, was mit weiteren nicht unerheblichen Kosten verbunden ist.

Trotz dieser Kritikpunkte stellt die überwiegende Mehrheit der Besitzer des neuen MacBooks dem Gerät ein gutes Zeugnis aus und bereut den Kauf nicht. Sie zählen ebenfalls zum Kreis derer, die schon ein MacBook in Besitz nehmen durften? Dann freuen wir uns über Ihren Erfahrungsbericht - vor allem zu den Punkten "Nur ein Anschluss", "Rechenleistung im Alltag" und allgemeiner Qualitätseindruck. Ebenfalls interessant ist, ob Sie wieder zum MacBook greifen würden - oder ein MacBook Pro doch die bessere Wahl gewesen wäre.
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In der neuesten Version ist der Schweizer Messenger Threema gleichermaßen für iPhone und iPad optimiert, sodass nun alle iOS-Geräte vollständig unterstützt werden. (Zur App: ) Weiterhin haben die Entwickler die Verwaltung von Gruppen verbessert, wodurch Administrator einer Gruppe nicht mehr nur Mitglieder hinzufügen, sondern auch wieder entfernen kann. Ebenfalls verbessert wurde mit Version 2.3 die Unterstützung Bedienungshilfen, insbesondere VoiceOver.

Threema ermöglicht den sicheren Austausch von Text-, Bilder- und Audio-Nachrichten durch Endverschlüsselung. Nur die Teilnehmer selbst können übermittelte Nachrichten anschauen bzw. hören. Der für iOS, Android und Windows Phone erhältliche Messenger bietet darüber hinaus einige Zusatzfunktionen wie die Kontaktprüfung mithilfe von QR-Codes, verschlüsselte Gruppen-Chats und flexible Umfragen.


Im Gegensatz zu anderen Messengern ist Threema kostenpflichtig und finanziert Entwicklung und Server direkt über den App-Verkauf. So liegt der Preis der App bei 1,99 Euro. Mindestanforderung ist iOS 5.1.1. Im Januar lag die Anzahl registrierter Threema-Nutzer bei 3,2 Millionen, wobei Threema vor allem in Deutschland sehr beliebt ist.
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Wer Software über App Store oder Mac App Store verkaufen möchte, muss sich an Apples strikte Regeln halten. Apple nimmt darin nicht nur Einfluss auf die Qualität der angebotenen Apps, sondern ganz dezidiert auch auf den Inhalt. Beispielsweise sind Apps mit pornografischen Inhalten nicht erlaubt, was immer wieder Diskussionen aufkommen lässt, wo man die Grenze ziehen sollte. Auch rassistische oder volksverhetzende Inhalte werden in den Entwickler-Richtlinien ausgeschlossen. Natürlich gelten sämtliche Vorgaben auch für Watch-Apps.

Apple hat allerdings noch weitere Einschränkungen eingeführt, die speziell bei Apps für die Apple Watch gelten sollen. Was in den Anfangstagen des App Stores für hohe Download-Zahlen sorgte, ist auf der Apple Watch nicht erlaubt: Furz-Apps. Offensichtlich nicht als besonders originelle Idee sieht Apple es an, iPhone-Flatulenzen per Tipp auf die Apple Watch zu erzeugen und anderen in der Öffentlichkeit Streiche zu spielen.

Auch in einem anderen Punkt will Apple ganz offensichtlich keinerlei Kontrolle abgeben. Wäre es naheliegend, dass sich Entwickler darauf konzentrieren, Apps zur Anzeige der Uhrzeit zu entwerfen, so ist dies untersagt. Die Bestimmung greift dann, wenn eine App nichts anderes kann, als ein Zifferblatt oder eine anders geartete Zeitdarstellung anzuzeigen. Apple bietet zwar eine Vielzahl verschiedener Designs an und will diese auch stetig erweitern, auf Drittanbieter möchte man sich aber ganz offensichtlich nicht verlassen. Bei Apple schwingt wohl auch die Sorge mit, dass schlecht gestaltete Zifferblätter keine gute Werbung für die sorgsam designte Apple Watch sind.

Ohnehin technisch nicht möglich für Entwickler ist es, die bestehenden "Faces" (Zifferblätter) zu modifizieren oder neue hinzuzufügen. Möglicherweise ändert sich das mit dem angekündigten SDK zur Entwicklung nativer Watch-Apps, angesichts der Ablehnung reiner Uhrzeit-Apps erscheint dies aber wenig wahrscheinlich.

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Es mehren sich Bericht in den sozialen Netzwerken, dass die Funktionalität der Apple Watch bei tätowierten Unterarmen oder Handgelenken beeinträchtigt sei. Eine Versuchsreihe von iMore hat dies nun teilweise bestätigt: Besonders dunkle, einfarbige Tattoo-Flächen machen Probleme. Auf ihnen ist die Apple Watch nicht mehr in der Lage, den Herzschlag zu erfassen. Misst sie keinen Puls mehr, definiert sie sich als nicht mehr am Arm und verlangt nach einem Sicherheits-PIN.

Hintergrund ist die Technologie zur Pulsmessung der Apple Watch. Die Kombination einer grünen LED und lichtsensitiven Photodioden messen durch die Farbveränderung der Haut ins Rote einen Pulsschlag. Alternativ kommt ein Infrarot-Licht zum Einsatz. Beide Wege sind nun aber insbesondere bei großflächiger schwarzer oder roter Farbe in der Haut gestört. Auch prominente Narben am Unterarm können übrigens Schwierigkeiten machen.

Weniger Probleme machen indessen helle Farben oder bunte Muster und Figuren. Trotzdem sollten Tattoo-Träger vor dem Kauf einer Apple Watch einen Termin zum Anprobieren in Anspruch nehmen, um unangenehme Überraschungen am Tag der Lieferung der Smartwatch zu vermeiden.
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Gut 10 Tage nach der Vorstellung von Periscope Ende März hatte der Live-Video-Dienst bereits eine Million angemeldete Twitter-Nutzer erreicht. Wie viele monatlich aktive Nutzer es gibt, kann man nach einem Monat allerdings noch nicht ernsthaft sagen. Die Periscope-App ermöglicht mithilfe der iPhone-Kamera die einfache Übertragung von Live-Streams der aktuellen Umgebung über Twitter. Der Dienst kann Video-Streams auch ortsbasiert filtern und stellt damit bei Großereignissen eine interessante Ergänzung zu anderen Informationsquellen dar.

Die Reaktionen auf Periscope sind recht positiv. Im Vergleich zum Konkurrenten Meerkat wird vor allem die durchdachtere Benutzerführung und gute Integration in Twitter hervorgehoben. Für Twitter hat Periscope möglicherweise noch einen weiteren positiven Aspekt: Erstmals zählt der Kurznachrichtendienst mehr als 300 Millionen monatlich aktive Nutzer. Das Wachstum von Twitter setzt sich damit fort und könnte auch Periscope wieder neue Nutzer bescheren, sofern sich beide Dienste gegenseitig befeuern können.


An der Börse konnten die Zahlen mangels ausreichendem Umsatzwachstum und steigenden Verlusten jedoch nicht überzeugen und sorgten für einen Absturz der Twitter-Aktie um zeitweise mehr als 25 Prozent. So verfehlte Twitter im vergangenen Quartal mit 436 Millionen US-Dollar das selbstgesteckte Umsatzziel von 440 Millionen US-Dollar und muss zudem mit steigenden Verlusten von mittlerweile 162 Millionen US-Dollar kämpfen.
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Gemischte Gefühle bei der Pressekonferenz des südkoreanischen Hardware-Herstellers, als es um die Mobilsparte geht: Per Live-Stream konnte zwar auf einen nicht näher bezifferten Anstieg der Verkaufszahlen von Samsung-Smartphones verwiesen werden, der Rückgang bei Tablets und Feature-Phones bescherte aber gesunkene Umsätze von nur noch 24,99 Billionen Won (etwa 21,3 Milliarden. Euro). Dies entspricht einem Rückgang von 0,2% zum Vorquartal, aber 20% im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Aufgrund gleichzeitig gesunkener Marketing-Ausgaben konnte der operative Gewinn im Vergleich zum Vorquartal aber leicht ausgebaut werden. Er liegt für den gesamten Bereich IM (IT & Mobile Communications) bei 2,74 Billionen Won (2,3 Milliarden Euro), stolze 40% über dem Ergebnis des Vorquartals, aber immer noch fast 60% unter dem des ersten Quartals 2014. Seit Mitte letzten Jahres erlebt die Mobilsparte bei Samsung einen dramatischen Absturz - zuvor generierte sie mit Abstand den größten Anteil am Unternehmensgewinn, inzwischen ist die DS-Sparte (Device Solutions) deutlich lukrativer (3,39 Billionen Won operativer Gewinn).

Auch auf Gesamtebene des Unternehmens sieht sich Samsung auf zunehmend schwierigem Fahrwasser. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sanken die Umsätze um 12% auf 47,12 Billionen Won (etwa 40 Milliarden Euro), der Nettogewinn um fast 40% auf 4,63 Billionen Won (knapp unter vier Milliarden Euro). Grund zur Freude bietet sich daher weder beim Unternehmen noch bei den Anlegern.

Über die genauen Verkaufszahlen von Samsung-Smartphones gibt das Unternehmen keine Informationen. Strategy Analytics schätzt sie allerdings auf 83,2 Millionen Geräte. Apple hat am Montag ein neues Q1-Rekordhoch von 61,17 Millionen verkauften iPhones in den letzten drei Monaten bekannt gegeben. Der Gewinn des Konzerns aus Cupertino lag für diese Zeit bei 13,57 Milliarden US-Dollar (12,34 Milliarden Euro).

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Seit gestern Nacht müssen zahlreiche Flugzeuge der Luftfahrtgesellschaft American Airlines ihre Starts verschieben, weil die iPads der Piloten beim Abhebevorgang fehlerhaft arbeiteten. Wie das Unternehmen über Twitter einem der Passagiere bestätigte, handelt es sich um einen Fehler einer iPad-App, die die zum Teil erheblichen Verspätungen verursacht hat. Berichten verschiedener Fluggäste zufolge mussten einige Maschinen nach missglücktem Startvorgang zurück zum Gate rollen, um eine WLAN-Verbindung aufbauen zu können.

Es gibt unterschiedliche Informationen zur Zahl der betroffenen Flugzeuge. American Airlines spricht von „ein paar Dutzend“ Fällen bei zufälligen Maschine, andere berichten, es betreffe sämtliche Modelle Boeing 737. Einige Flugzeuge konnten hingegen abheben, was laut 9to5Mac mit einem 4 Tage alten Software-Update zu tun habe, das nun eiligst auf allen Piloten-iPads installiert werden müsse.

Vor drei Jahren war American Airlines die erste Fluggesellschaft, die von der US-Luftfahrtbehörde FAA die Erlaubnis erhielt, flächendeckend iPads für die Piloten zu verwenden. Der Verzicht auf schwere papierne Referenz- und Handbücher an Bord spart eine relevante Menge an Treibstoff.
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Nach Einführung von ResearchKit hat Apple die App-Store-Richtlinien nochmals angepasst, um fragwürdige Massenstudien ausschließen zu können. Apps für Studien am Menschen müssen ab sofort in jedem Fall vor der Aufnahme in den App Store von einer unabhängigen Ethik-Kommission überprüft werden. Zuvor hat Apple dies in den App-Store-Richtlinien nur empfohlen. Im Fokus der Prüfung steht die Sicherheit der Studienteilnehmer, welche über das ResearchKit von iOS 8 medizinische Daten beisteuern können.

App-Entwickler müssen bei Apple einen entsprechenden Nachweis der unabhängigen Prüfungen einreichen. Zusätzlich muss auch die Zustimmung der Studienteilnehmer explizit eingeholt werden. Apple möchte damit sicherstellen, dass kein Missbrauch von ResearchKit stattfindet. Zu den ersten Apps mit ResearchKit gehört unter anderem MyHeart Counts der Stanford University, das der Untersuchung von Herzkreislauf-Erkrankungen dient und nach wenigen Tagen bereits mehr als 10.000 Teilnehmer vorweisen konnte.
Auszug aus den aktualisierten Richtlinien
27.9 Apps conducting health-related human subject research must obtain consent from participants or, in the case of minors, their parent or guardian. Such consent must include the (a) nature, purpose, and duration of the research; (b) procedures, risks, and benefits to the participant; (c) information about confidentiality and handling of data (including any sharing with third parties); (d) a point of contact for participant questions; and (e) the withdrawal process

27.10 Apps conducting health-related human subject research must secure approval from an independent ethics review board. Proof of such approval must be provided upon request.
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In den täglich wechselnden Rabattaktionen von Amazon gibt es heute eine Vielzahl an Speicherkarten, SSDs und Festplatten. Beispielsweise ist eine Promo nur Transcend gewidmet, die ihre Produkte bis heute Abend mit Rabatten von bis zu 38 Prozent anbieten (Zur Sonderseite: ). Dazu zählen neben SSDs und Speicherkarten auch USB-Sticks und externe Festplatten des Herstellers.

In den täglichen Blitzangeboten (), bei denen jede Stunde neue (aber nur kurzzeitig verfügbare) Angebote auftauchen, lassen sich weitere externe Festplatten und NAS von Western Digital (u.A. auch WD My Could EX2), verschiedene Kopfhörer-Modelle, HD-Fernseher von Philips, Telefunken und TCL sowie allerlei andere Gegenstände für Haushalt, Küche, Weinkeller und Kühlschrank finden.
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Vor fünf Jahren sorgte die Geschichte rund um den gestohlenen Prototypen des iPhone 4 für Schlagzeilen. Jetzt ist erneut ein Testmodell in fremde Hände gelangt - allerdings wurde kein iPhone in einer Bar liegen gelassen, sondern ein Vorserien-iPad wechselte bei einem Überfall den Besitzer. Der San Jose Mercury News zufolge konnte die Polizei bereits beide Täter festnehmen. Diese hatten über eine Verkaufsanzeige Kontakt mit dem späteren Opfer aufgenommen und trafen sich mit ihm in der Nähe seines Hauses. Dort wurde der 20-Jährige dann mit einem Messer bedroht und mussten den Tätern Zugang zum Haus ermöglichen.

Zu den gestohlenen Gegenständen zählte auch erwähntes iPad - von dem aber weiterhin jede Spur fehlt. Nicht bekannt ist, ob es sich dabei um die kommende iPad-Generation handelt. In den Monaten vor der Markteinführung eines neuen Gerätes finden die Tests nicht nur in Apples Laboren, sondern auch außerhalb des Unternehmens statt. Die Geräte sind dann meist getarnt, damit sie nicht direkt als noch nicht veröffentlichte Apple-Hardware auffallen (siehe MTN-Artikel zur Geheimhaltung bei Apple: ). Wenn die Einbrecher wussten, was sie in Händen hielten, gibt es also möglicherweise bald detaillierte Informationen zum nächsten iPad - sofern sich wie beim iPhone-Prototypen vor fünf Jahren ein Käufer findet und es wirklich der Nachfolger des iPad Air 2 war.
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Dienstag, 28. April 2015

Nach der Vorstellung der Apple Watch im vergangenen Herbst blieben viele Details noch im Dunklen, weswegen monatelang spekuliert werden musste. Erst kurz vor Verkaufsstart beantwortete Apple die meisten offenen Fragen - und seit wenigen Tagen kursiert auch eine Vielzahl an Erfahrungsberichten. In den meisten Testberichten schneidet die Apple Watch sehr gut ab. Verglichen mit bisherigen intelligenten Uhren wird der Apple Watch meist bescheinigt, das ausgereifteste und modernste Gerät dieser Art zu sein.

Allerdings gibt es auch viele Kritiker, die entweder mit dem Konzept einer Smartwatch per se oder mit Apples Umsetzung nicht zufrieden sind und die Gerätegattung für weitgehend nutzloses Spielzeug halten. Zwar seien die anfänglichen Verkaufszahlen sicher eindrucksvoll, bald werden Kunden aber das Interesse an diesem Produkt verlieren - so eine häufig gehörte, pessimistische Einschätzung.

In unserer neuen Umfrage möchten wir gerne von Ihnen wissen, ob Sie der Apple Watch eine große Zukunft zutrauen oder ob Sie die Smartwatch für eine Eintagsfliege halten. Oder ist die Apple Watch von Anfang an schon ein gescheitertes Produkt, da Apple Ihrer Meinung nach die grundlegend falschen Entscheidungen traf?
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Apple legt zwar Quartal für Quartal neue beeindruckende Geschäftsergebnisse vor, seit mehr als einem Jahr gehört aber das iPad immer zu den schwächeren Produkten im Portfolio. 12,6 Millionen verkaufte iPads im abgelaufenen Quartal sind absolut gesehen sicherlich kein schlechter Wert - ein Jahr zuvor waren es aber noch 16,4 Millionen, Anfang 2013 sogar 19,5 Millionen Exemplare. Dennoch zeigt sich Tim Cook optimistisch und sieht eine große Zukunft für das Apple-Tablet. Man könne nicht leugnen, dass es einen gewissen Kannibalisierungs-Effekt durch das iPhone 6 Plus mit 5,5"-Display gebe, auch das neue 12"-MacBook sei in gewisser Weise ein interner Konkurrent des iPads.


Mehrere Gründe sprechen laut Cook allerdings dafür, dass wieder Wachstum zu erwarten sei. Die Partnerschaft mit IBM befinde sich erst ganz am Anfang, verlaufe jetzt aber bereits vielversprechend. Apple und IBM entwicklen gemeinsam Apps für Unternehmen - Apple verspricht sich dadurch eine sehr viel stärkere Präsenz des iPads im professionellen Umfeld.

Außerdem fügt Cook hinzu, dass man weiterhin viel in zukünftige iPads investiere und an der geplanten Produkt-Pipeline festhalte. Manch ein Beobachter verstand diese Aussage als vorsichtigen Hinweis auf ein ganz neues iPad-Modell, nämlich die seit Monaten gemunkelte Vorstellung eines iPads mit größerem Display. Gerüchten zufolge will Apple die neue Baureihe (iPad Pro oder iPad Plus kursieren derzeit als mögliche Namen) irgendwann zwischen Juni und September auf den Markt bringen.

Addiert man übrigens die kompletten Verkaufszahlen des iPads und vergleicht diese mit den Werten, die das iPhone fünf Jahre nach Markteinführung verzeichnete, so hat das iPad immer noch die Nase vorn. Allerdings setzte das iPhone nach fünf Jahren erst zum wirklichen Höhenflug an, während dem iPad die Luft ausging...

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Nachdem Apple in diesem Jahr bereits einige Produktvorstellungen durchgeführt hat, wurde nun die inoffizielle Produktdatenbank Mactracker entsprechend aktualisiert. Neu hinzugekommen sind das MacBook 12" Retina, das MacBook Pro 13" Retina (Anfang 2015) sowie das MacBook Air (Anfang 2015). Ebenfalls aktualisiert wurden die Versions-Details von iOS und OS X sowie der Support-Status einiger nicht mehr erhältlicher Apple-Produkte.

Mit Mactracker lassen sich verschiedene Modelle miteinander vergleichen, wobei zahlreiche technische Aspekte wie Prozessor, Grafikkarte, Speicher und Anschlüsse für die Apple-Produkte der letzten 29 Jahre erfasst sind. Für Liebhaber historischer Computer aus Cupertino ist die kostenlose App damit eine beliebte Informationsquelle.

Auffällig ist mit der neuesten Version das Fehlen der Apple Watch. Offenbar konnten hier Entwickler Ian Page und freiwillige Helfer noch nicht genügend technische Informationen zusammentragen, um in Mactracker aufgenommen zu werden. Die neuste Mac-Version von Mactracker benötigt mindestens OS X 10.7, die Variante für iPhone und iPad setzt mindestens iOS 7.0 voraus.

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Das Analyseunternehmen StellaService untersucht, wie effizient der Kunden-Service von Unternehmen ist und nimmt dabei unter anderem die Reaktionszeiten unter die Lupe. Bei Apple dauert es im ersten Quartal 2015 durchschnittlich nur eine Minute und 28 Sekunden, bis ein Mitarbeiter des Kundendienstes den Anruf entgehen nehmen konnte. Langes Verweilen in der Warteschlange ist daher sehr unüblich, meist steht sehr schnell ein Mitarbeiter bereit. Noch viel schneller ging es allerdings online: Wer sich für den Chat-Support entschied, hatte bereits nach 22 Sekunden einen persönlichen Ansprechpartner und konnte das Problem schildern.

Wie stark Apples Support-Abteilung an Tagen mit einem Großereignis ausgelastet ist, zeigen die Vergleichswerte für den 10 April - jenem Tag, an dem die Apple Watch erstmals vorzubestellen war. Telefonische Anfragen konnten erst nach fast 5 Minuten angenommen werden. Auch im Chat-Support vervielfachte sich die Wartezeit - statt 22 Sekunden waren es fast zweieinhalb Minuten. Zwar gibt es keine konkreten Zahlen, wie viele Kunden sich zu Spitzenzeiten an Apples Kundenbetreuung wenden - man kann sich aber vorstellen, wie viele Anfragen und Anrufe gerade am 10. April auf die Mitarbeiter einprasselten.


Der 24.April verursachte noch einmal höhere Auslastung, denn Apple begann mit dem Versand der Apple Watch. Der Telefonsupport konnte Anrufe nach knapp 2 Minuten vermitteln, beim Chat-Support vergingen aber erneut zweieinhalb Minuten, bis ein persönlicher Ansprechpartner bereitstand. Selbst mit diesen Werten an stark frequentierten Tagen kann sich Apples Reaktionszeit aber sehen lassen. In einer Studie zum Black Friday, branchenweit einer der wichtigsten Einkaufstage, hatte StellaService bei den verschiedenen Online-Händlern beispielsweise Wartezeiten zwischen weniger als einer und fast 17 Minuten gemessen.
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Überraschend hat Facebook heute eine neue Funktion des Messengers für iOS veröffentlicht. In ausgesuchten Ländern können Facebook-Nutzer ab sofort auch per Video-Chat miteinander in Kontakt treten - in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorerst nicht. Zu den ersten Ländern zählen aber unter anderem Belgien, Dänemark, Frankreich, Polen sowie Großbritannien, Kanada und die USA.

Der Video-Chat lässt sich ebenso wie Telefonie im Text-Chat über ein Symbol in der oberen rechten Ecke aktivieren. Anschließend wird umgehend eine Video-Verbindung aufgebaut, in der Nutzer bei Bedarf den Ton abschalten oder die Kamera wechseln können. In weiteren Ländern wie Deutschland will Facebook den Video-Chat in den kommenden Monaten freischalten.


Für Facebook ist die Integration von Video-Chat ein weiterer Schritt, um die Messenger-App zur vollwertigen Kommunikationsplattform auszubauen, wie sie beispielsweise Skype von Microsoft darstellt. Einzig die Unterstützung von Telefonnummern fehlt dem Facebook Messenger jetzt noch.

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Wird die Apple Watch ein langfristiger Erfolg?

  • Ja, die Apple Watch könnte sogar Apples wichtigstes Produkt werden6,6%
  • Ja, aber nicht in dem Maße wie z.B. das iPhone47,9%
  • Die Apple Watch wird immer Kunden finden, aber ein Nischenprodukt bleiben24,5%
  • Vielleicht, aber dafür muss Apple noch viel nachbessern10,7%
  • Nein, die Apple Watch ist nur ein kurzfristiger Hype und wird bald wieder verschwinden9,4%
  • Nein, Apple hat zu viel falsch gemacht, die Watch ist von Anfang an gescheitert0,9%
701 Stimmen28.04.15 - 03.05.15
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