Mittwoch, 28. Januar 2015

Apple hat stillschweigend nahezu alle Hinweise auf die kommende Fotos-App, welche auf Macs iPhoto ablösen soll, von der Apple-Webseite entfernt. Bisher war immer die Rede von einer Veröffentlichung „Anfang 2015“. Inzwischen erwähnt Apple die Mac-App nur noch in einem Support-Artikel zur iCloud Fotomediathek – die Mac-Variante erscheine „zu einem späteren Zeitpunkt“.

Bei der Apple Watch hieß es im September auch noch, diese erscheine „Anfang 2015“. Apple-CEO Tim Cook kündigte auf der Quartalskonferenz gestern allerdings an, dass die smarte Armbanduhr doch erst im April erscheint. Bei der Fotos-App für OS X könnte es sich ähnlich verhalten und Apple eine Veröffentlichung im April anpeilen – wobei unklar ist, warum das Unternehmen aus Cupertino praktisch alle Hinweise auf die neue App von der hauseigenen Webseite gelöscht hat. Tim Cook präsentierte Fotos für Mac bereits auf der WWDC im Sommer 2014. Das Foto-Programm ersetzt iPhoto und Aperture, welche beide eingestellt werden.

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Etwas mehr als drei Monate nach Vorstellung der aktualisierten Modellgeneration des Mac mini führt Apple inzwischen auch generalüberholte Geräte im Refurbished Store. Obwohl es sich bei der Basiskonfiguration ganz sicher nicht um einen besonders leistungsfähigen Computer handelt, so ist zumindest der Preis sehr interessant. Statt 519 Euro verlangt Apple im Refurbished Store nur noch 439,- Euro (). In der Variante mit 8 GB RAM, 1 TB Festplatte und 2,6 GHz Cual-Core i5 sind es 609 Euro, also 110 Euro weniger als beim Neukauf.

Apple führt zudem 27 verschiedene Konfigurationen des MacBook Pro mit Retina-Display im Sortiment des Refurbished Stores (). Teilweise handelt es sich um Modelle von Juni 2012, es ist für interessierte Käufer aber eher empfehlenswert, nur die Angebote von 2013 bzw. zur aktuellen Generation von 2014 zu beachten. Das MacBook Air ist in sieben verschiedenen Konfigurationen zu haben, ein aktuelles 13,3"-Gerät gibt es ab 849,- Euro ()
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Tim Cook zeigte Demut. Bevor der Apple-CEO die neuen Verkaufsrekorde bekannt gab, dankte er zunächst allen Mitarbeitern, ohne die dieses Rekordquartal nicht möglich gewesen sei. Darauf ging es dann aber zur Sache beziehungsweise an die Rekordzahlen. Man hatte das Gefühl, dass der Apple-CEO vor lauter Rekordwerten gar nicht recht wusste, womit er anfangen soll.

iPhone
Die beeindruckendsten Zahlen lieferte (wieder einmal) das iPhone. 74,4 Millionen verkaufte iPhone 6, 6 Plus, 5s und 5c sind nochmals eine bemerkenswerte Steigerung zum 4. Quartal 2013 (51 Millionen Exemplare). In den Monaten Oktober bis Dezember hat Apple damit pro Stunde 35.000 iPhones verkauft. Am erfolgreichsten war das iPhone 6, gefolgt von dem größeren 6-Plus-Modell. Apple hat mit den größeren Displays der neuen iPhones also alles richtig gemacht und den Kundengeschmack exakt getroffen.

Dass ohne das iPhone bei Apple gar nichts mehr geht, beweist die Umsatzverteilung: Mehr als zwei Drittel des Gesamtumsatzes erwirtschaftet das Unternehmen aus Cupertino inzwischen allein mit iPhone-Verkäufen (69 Prozent). Zudem verkündete Cook, Apple habe inzwischen über eine Milliarde iOS-Geräte verkauft (wovon iPhones einen Anteil von 600 Millionen bilden).

Weiterlesen: iPad, Mac, Apple Pay und China
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Vor fast fünf Jahren hatte Google beim Video-Dienst YouTube die Unterstützung für HTML5-Videos integriert. Dennoch blieb der Flash Player auch anschließend YouTubes Standardweg zur Video-Wiedergabe. Heute hat Entwicklungsleiter Richard Leider in einem Blog-Eintrag angekündigt, dass auf YouTube zukünftig HTML5-Videos bevorzugt zum Einsatz kommen werden. Auf den Adobe Flash Player will man nur noch bei veralteten Browsern zurückgreifen.

Begründet wird dieser Schritt mit der breiten Unterstützung von HTML5-Videos durch Browser-Hersteller wie Apple, Microsoft und Mozilla, durch Video-Dienste wie Netflix und Vimeo sowie durch Smart-TVs und Streaming-Geräte. Ob auch eine kritische Sicherheitslücke im Flash Player eine Rolle gespielt hat, die erst nach einer Woche behoben wurde, lässt Google offen.

Google hebt auch die Weiterentwicklung von HTML5-Videos in den vergangenen Jahren hervor. Durch neue Technologien wie Adaptive Bitrate zur dynamischen Anpassung an die verfügbare Bandbreite, Encrypted Media Extensions zum Schutz von Videostreams sowie WebRTC für Live-Übertragungen konnte man bei YouTube diesen letzten Schritt zu einer Plugin-freien Video-Wiedergabe vollziehen.
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In einer Mitteilung hat Universal Pictures die Besetzung der Rollen im offiziellen Steve-Jobs-Film bekannt gegeben. Den verstorbenen Apple-CEO selbst spielt demnach Michael Fassbender (X-Men). Die Rolle von Apple-Mitbegründer Steve Wozniak übernimmt Seth Rogen (The Interview), Jeff Daniels (The Newsroom) die des ehemaligen Apple-CEO John Sculley. Kate Winslet (The Reader) tritt als Marketing-Chefin Joana Hoffman in Erscheinung. In den weiteren Rollen: Katherine Waterston als Jobs' Freundin Chrisann Brennan und Michael Stuhlbarg als Mac-Entwickler Andy Hertzfeld, Sarah Snook als Andrea Cunningham (Apple-Marketing) und Adam Shapiro als Avie Tevanian (Apple-Software).

Die Rolle von Jobs' Tochter Lisa Brennan teilen sich Perla Haney-Jardine, Ripley Sobo und Makenzie Moss. Dies dürfte im Zusammenhang mit der geplanten Struktur des Spielfilms liegen. Universal zufolge soll sich der Film aus drei längeren Szenen zusammensetzen, die Steve Jobs jeweils unmittelbar vor wichtigen Keynotes zeigen - zuletzt mit der Vorstellung des iMac im Jahr 1998. Gerüchte besagen, dass die älteste Tochter von Steve Jobs eine wichtige Rolle in diesen Schlüsselszenen einnehmen wird.

Ursprünglich war Sony Pictures für den Film verantwortlich. Nach einem ständigen Wechsel von Verantwortlichen erscheint der Film auf Grundlage der Steve-Jobs-Biografie aber nun bei Universal Pictures. Das Drehbuch stammt von Aaron Sorkin, die Regie führt Danny Boyle - beide bereits mit Academy Awards ausgezeichnet. Als ausführende Produzenten treten Mark Gordon, Guymon Casady, Scott Rudin und Christian Colson in Erscheinung.

Die Dreharbeiten haben bereits in San Francisco begonnen, wie aus Set-Fotos an der Garage des ehemaligen Elternhauses von Steve Jobs hervorgeht und von Universal auch bestätigt wurde.

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Eine neue Computer-Generation geht meistens auch mit gesteigerter Rechenleistung einher. Nicht so beim Mac mini, der zwar im vergangenen Herbst nach langer Wartezeit überarbeitet wurde, allerdings die Option auf vier Prozessorkerne verlor. Im Apple Online Store der USA gibt es aber eine interessante Änderung. Nachdem Apple seit einigen Tagen wieder Fusion Drives mit 2 TB für den Mac mini anbietet, war für einige Stunden auch die QuadCore-Version des Mac mini erneut zu sehen.


Es handelte sich um das Vorgängermodell, als installiertes System führte Apple OS X Mavericks auf. In allen anderen Ländern blendete Apple die Konfiguration nicht ein, in den USA ist sie inzwischen auch wieder verschwunden. Entweder handelte es sich daher um einen Fehler bei der Aktualisierung des Stores - oder Apple plant tatsächlich, das alte Top-Modell von 2012 zusätzlich anzubieten.
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Erneut hat Apple weitere Städte freigeschaltet, die sich über die Karten-App unter iOS oder auch OS X Mavericks und Yosemite dreidimensional betrachten lassen. Teilweise entstehen dadurch beeindruckende Ansichten, manchmal sehen die Städte im 3D-Modus allerdings ziemlich mitgenommen aus. Vor allem bei Bäumen gelingt es Apple oft nicht, diese realistisch darzustellen. Im Folgenden die Liste der neuen Städte, auf den Bildern zu sehen sind Hamburg und Cittadella.

  • Hamburg, Deutschland
  • Cittadella, Italien
  • Clermont, Frankreich
  • Beziers, Frankreich
  • Aguadilla, Puerto Rico


  • Amarillo, Texas
  • Arecibo, Puerto Rico
  • Brno, Tschechien
  • Helsingborg, Schweden
  • Liverpool, England
  • Odense, Dänemark
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Dienstag, 27. Januar 2015

Tim Cook hat soeben erstmals einen genaueren Termin genannt, wann die Apple Watch auf den Markt kommt. Bislang hieß von Apples Seite immer nur "Anfang 2015", als wahrscheinlichster Monat wurde der März gehandelt. Seit der heutigen Quartalskonferenz ist klar: Die Auslieferung der Apple Watch wird erst im April beginnen. Laut Cook arbeitet die Entwicklergemeinde derzeit hart daran, um gute Programmoberflächen für die Bedienung der Apple Watch zu entwickeln. Er selbst verwende die Apple Watch jetzt bereits jeden Tag und könne sich gar nicht mehr vorstellen, ohne auskommen zu müssen.

Noch immer gibt es aber keine Details zur konkreten Preisgestaltung der Apple Watch - seit vergangenem Herbst ist der Einstiegspreis von 349,- Dollar bekannt, nicht jedoch, was die einzelnen Ausführungen kosten. Spannend bleibt auch, ob Apple weltweit mit dem Verkauf beginnt, ob zunächst nur US-Kunden Bestellungen abgeben können oder ob ähnlich wie bei der Einführung eines neuen iPhones zunächst einzelne Länder, dann weitere Märkte bedient werden.
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Die Quartalskonferenz zu den vorgelegten Rekordzahlen für das erste Geschäftsquartal 2015 von Apple hat soeben begonnen. Apple nutzt die Quartalskonferenzen häufig, um neben dem rohen Zahlenwerk auch einige interessante Fakten und Neuigkeiten der aktuellen Geschäftsentwicklung zu veröffentlichen:

  • Am Anfang bedankt sich Cook bei allen Mitarbeitern für das Rekordquartal
  • In jeder Stunde des Quartals verkaufte Apple 35.000 iPhones
  • Apple konnte die Mac-Verkäufe deutlich steigern (14%), obwohl der PC-Markt insgesamt schrumpft (-3%)
  • Mit dem App Store machte Apple 41% mehr Umsatz
  • Das Milliardste verkaufte iOS-Gerät war ein iPhone 6+ in Space-Gray
  • Cook betont, dass sich die neue Sprache Swift immer stärker durchsetze
  • Über 600 Entwickler wollen Apps mit HealthKit-Unterstützung herausbringen
  • Apple Pay ist in den USA bereits für 66% der Transaktionen bei mobilen Bezahlsystemen verantwortlich
  • Cook: Die Apple Watch wird im April erscheinen
  • Apple konnte den Umsatz in China um 70% steigern

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Auch nach der heutigen Bekanntgabe der Quartalszahlen bieten wir Ihnen wie üblich einige Diagramme zu den Quartalsergebnissen der vergangenen Jahre an. Auf den Diagrammen können Sie neben Umsatz- und Gewinnentwicklung auch die Verkaufszahlen von iPod, iPhone, iPad und natürlich den Macs verfolgen. Im Weihnachtsquartal 2014 stellte Apple gleich mehrere Rekorde auf - noch nie erzielte Apple mehr Umsatz und Gewinn, noch nie gingen mehr iPhones über die Verkaufstheken.

Das erste Diagramm zeigt die Entwicklung der Umsätze seit 2003. Im ersten Finanzquartal 2003 lag dieser bei gerade einmal 1,47 Milliarden Dollar - inzwischen erzielt Apple diesen Umsatz in weniger als zwei Tagen. Zu erkennen ist, in welchen Jahren die großen Anstiege zu verzeichnen waren. Ab 2005 setzte der iPod zum großen Höhenflug an, 2007 folgte das iPhone, 2010 das iPad.


Weiterlesen: Verkaufszahlen und Gewinne
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Apple hat soeben die Zahlen für das abgelaufene Quartal bekannt gegeben. Im vierten Kalenderquartal 2014, Apples erstem Finanzquartal 2015, lag der Gewinn bei 18 Milliarden Dollar, der Umsatz bei 74,6 Milliarden Dollar. Zu diesem Ergebnis trugen 5,5 Millionen Macs, 74,5 Millionen iPhones sowie 21,4 Millionen iPads bei.

Apple stellte damit gleich mehrere Rekorde auf einmal auf: Die meisten iPhones innerhalb eines Quartals, den meisten Umsatz mit Macs, der höchste insgesamte Umsatz und der höchste Gewinn. Vor genau einem Jahr hatte Apple 4,8 Millionen Macs, 51 Millionen iPhones, 6,0 Millionen iPods sowie 26 Millionen iPads verkauft und damit einen Gewinn von 13,1 Milliarden Dollar erzielt.

Einzig beim iPad musste Apple einen Einbruch hinnehmen: Im Vorjahr wurden noch 26 Millionen Geräte im Weihnachtsquartal verkauft - in diesem fast 5 Millionen weniger.

Für das kommende zweite Finanzquartal erwartet Apple einen Umsatz zwischen 52 und 55 Milliarden Dollar sowie eine Marge zwischen 38,5 und 39,5%.

Um 23 Uhr beginnt Apple mit der Liveübertragung der Konferenz zu den Quartalsergebnissen. MacTechNews wird alle wichtigen Fakten der Konferenz in einer separaten Meldung veröffentlichen.
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Noch ein weiteres Update hat Apple soeben freigegeben. Ab sofort können Nutzer von iPhone, iPad und iPod touch eine neue iOS-Version installieren. iOS 8.1.3 enthält laut Updatebeschreibung Fehlerkorrekturen bei Stabilität und Leistung. Apple führt folgende Punkte auf:

  • Belegt beim Ausführen eines Software-Updates weniger Speicherplatz
  • Behebt ein Problem, weswegen einige Nutzer ihre Apple-ID für die Apps "Nachrichten" und "FaceTime" nicht eingeben konnten
  • Behebt ein Problem, durch das Spotlight keine weiteren App-Ergebnisse anzeigen konnte
  • Korrigiert ein Problem, durch das beim Arbeiten mit dem iPad keine Multitasking-Gesten mehr verwendet werden konnten
  • Fügt neue Konfigurationsoptionen für standardisierte Tests für den Bildungsbereich hinzu
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Die Wartezeit auf das Update ist vorbei, Apple hat soeben OS X Yosemite in Version 10.10.2 veröffentlicht. Die Aktualisierung lässt sich wie üblich über den Mac App Store laden und bringt laut Updatebeschreibung zahlreiche Verbesserungen mit. So sollen WLAN-Verbindungen stabiler werden, außerdem behob Apple ein Problem, das bei manchen Webseiten zu langsamem Aufbau führt. Apple schloss zudem mehrere Sicherheitslücken, unter anderem in Verbindung mit Spotlight. Als weitere Änderungen nennt Apple:

  • Verbessert die Audio- und Videosynchronisierung beim Verwenden von Bluetooth-Kopfhörern
  • Ermöglicht das Navigieren in Cloud Drive mit Time Machine
  • Verbessert die VoiceOver-Sprachleistung
  • Löst ein Problem, durch das VoiceOver beim Eingeben von Text auf einer Webseite Zeichen wiederholte
  • Verbessert die Stabilität und Sicherheit in Safari

OS X Yosemite wurde am 16. Oktober freigegeben, ein Monat später erfolgte das erste größere Update. Für die Testphase von OS X 10.10.2 ließ sich Apple fast drei Monate Zeit, allerdings fällt das Update auch umfangreicher aus und soll viele Fehler beheben. Zu hoffen bleibt, dass Apple endlich die WLAN-Probleme in den Griff bekommt, die eigentlich schon mit 10.10.1 beseitigt werden sollten. Wer noch eine ältere Version von OS X verwendet (Snow Leopard, Lion, Mountain Lion oder Mavericks), kann direkt über den Mac App Store auf Yosemite 10.10.2 aktualisieren.
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Das in Moskau ansässige ElcomSoft hat eine neue Version des sogenannten "iOS Forensic Toolkit" vorgestellt, mit der man bei physischem Zugriff auch auf einem iOS-8-Gerät nutzerspezifische Daten einschließlich Apple ID und Kennwort auslesen kann. Allerdings gibt es einige Einschränkungen, die auf Apples erweiterte Sicherheitsmaßnahmen zurückzuführen sind.

So ist der Zugriff nur auf iPhones und iPads mit 32-Bit-Prozessor möglich, weil bei diesen Geräten der Basisschlüssel zur Datenverschlüsselung nicht ausreichend gesichert ist. Beim iPhone 5s und iPhone 6 hingegen legt Apple sensible Schlüssel in einem speziellen Bereich des Prozessors ab, wo sie vor Fremdzugriff sicher sind.

Darüber hinaus darf für einen erfolgreichen Einsatz die Bildschirmsperre nicht aktiviert sein, da ansonsten der physische Zugriff auf das Gerät durch Eingabe von PIN oder Kennwort autorisiert werden muss. Diebe müssen also ein iPhone 4s, iPhone 5 oder iPhone 5c während dessen Benutzung entwenden, um an die Nutzerdaten gelangen zu können.

Sind Apple ID und zugehöriges Kennwort erst einmal bekannt, lassen sich mithilfe des Toolkits auch iCloud-Backups herunterladen und somit weitergehende Daten erreichen. Für Geräte mit einem älteren iOS gelten die genannten Einschränkungen nicht. Hier kann das "iOS Forensic Toolkit" in wenigen Minuten die Schutzmechanismen umgehen und Daten entschlüsseln.
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Sicherheitsexperten von Drop Labs berichten, dass der mobile Zahlungsdienst Apple Pay grundsätzlich sehr sicher ist. Allerdings ist in den USA im Zusammenhang mit einigen Partner-Banken ein erhöhtes Aufkommen von Betrugsfällen zu verzeichnen. Hierbei greifen Kriminelle auf fremde Kreditkarten zurück, um diese als Zahlungsoption für Apple Pay auf dem iPhone 6 zu speichern. Normalerweise müssen Kunden das Hinzufügen der Kreditkarte gegenüber der Bank bestätigen - in einer App, telefonisch oder auf anderem Weg.

Kriminellen ist es aber bei einigen Banken recht häufig gelungen, am Telefon glaubhaft zu machen, dass sie legitimer Besitzer der fremden Kreditkarte sind. Hierfür reicht es offenbar bereits aus, zusätzliche Informationen wie Name, Anschrift, Telefonnummer oder Geburtsdatum zu beantworten. In der Pflicht stehen daher momentan Apples Partner-Banken, die dringend ihre Prüfungsverfahren verbessern müssen, auch wenn dies in bestimmten Fällen zu Lasten der Einfachheit gehen sollte. Es gibt daher in den USA bereits erste Forderungen, Apple Pay nur nach Vorlage eines Identitätsnachweis verwenden zu dürfen - in Geschäften müsste dann nach einem entsprechenden Ausweis gefragt werden.
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Nutzen Sie Facebook?

  • Ja, ich logge mich mehrmals täglich ein18,3%
  • Ja, täglich12,6%
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  • Ja, aber eher selten12,2%
  • Nicht mehr, habe mich kürzlich von Facebook abgemeldet1,4%
  • Nicht mehr, habe mich schon vor längerer Zeit von Facebook abgemeldet9,8%
  • Nein, ich lehne Soziale Netzwerke grundsätzlich ab30,5%
  • Nein, ich nutze ausschließlich andere Soziale Netzwerke7,5%
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