Am 27. Januar 2010 enthüllte Apple erstmals eine neue Produktkategorie, die nach dem iPhone die nächste Revolution bringen sollte: das iPad. Auf einer Keynote in San Francisco sprach der damalige CEO Steve Jobs wieder die berühmten Worte „One more Thing“ und etablierte damit ein neues Marktsegment, angesiedelt zwischen Smartphone und Laptop, das Tablet. Es sollte die an gleicher Stelle im Markt angesiedelten Netbooks bald verdrängen.

Obwohl die Idee dieser Flachrechner bereits eine fast 50-jährige Entwicklung hinter sich hatte (siehe MTN: Die Ahnen des iPads ), stellt das iPad doch den Beginn des Tablets als Massenphänomen dar. Bis 2014 konnten 237 Millionen Exemplare davon verkauft werden. MacTechNews.de wirft einen Blick auf die technische und wirtschaftliche Entwicklung des Apple-Tablets in seiner nun fünfjährigen Geschichte.
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Die japanische Fotomesse CP+ steht kurz bevor (12.-15.02.) und so wird es in den kommenden Tagen/Wochen sicher wieder reichlich Neuheiten für Fotofreunde zu vermelden geben. Erste Vorboten sind schon da, wie die auf Seite 3 gezeigte CSC von Panasonic. Große Überraschungen sind dabei nicht zu erwarten, aber mit Kameras, wie dem Nachfolger der Olympus OM-D E-M5 stehen dennoch einige Produkte in den Startlöchern, nach denen sich Fans bereits die Finger lecken.

Für Technikinteressierte bot diese Woche ansonsten wieder einen bunten Mix von Produkten aus unterschiedlichen Bereichen. Ob Sie gerade ein kleines NAS für daheim suchen, Ihrem Fernseher besseren Klang verschaffen wollen oder Zubehör für iDevices suchen: Vielleicht findet sich unter den folgenden Neuheiten das passende für Sie. Viel Spaß beim Stöbern!


Die Produkthighlights der Woche:

  • Minox: Preisgünstige Optiken für Naturbeobachtung
  • Synology: 1-Bay NAS für den kleinen Geldbeutel (Shop: )
  • Panasonic GF7: Mehr Gehäuse, mehr Retro
  • Ruark R2 MK II: Multifunktionales Tischradio
  • Digipower: 4-Port-USB-Ladegerät mit "InstaSense" (Shop: )
  • Nubert: Jubiläumsbox zum 40.
  • Catalyst: Wasserdichtes Case für iPhone 6 (Shop: )
  • Pioneer: All-In-One TV-Lautsprecherbasis

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Samstag, 24. Januar 2015


Wie kürzlich auf MacTechNews berichtet, bewirbt Apple derzeit verstärkt iPad-Tastaturen. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, dass Apple in diesem Jahr noch ein größeres iPad Plus (oder Pro) vorstellt, wird es dafür mit Sicherheit auch bald externe Keyboards geben, um damit ein Notebook-ähnlicheres Benutzergefühl und vielleicht sogar einen vollwertigen Notebook-Ersatz zu schaffen.

Ursprünglich wollten wir aus diesem Grund zu dem Thema eine möglichst vollständige Marktübersicht bringen, doch wie sich bei der Recherche schnell zeigte, ist das aufgrund des riesigen Angebotes ein schier aussichtsloses Unterfangen. Außerdem ähneln sich die meisten der Angebote zu sehr, so dass es für Sie als Leser ohne einen umfassenden Vergleichstest kaum nutzbringend wäre. Und alle Angebote zu testen, ist praktisch nicht machbar. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, Ihnen stattdessen eine "handverlesene" Auswahl an iPad-Tastaturen vorzustellen, die sich durch besondere Funktionen, cleveres Design und/oder besonders gute Online-Bewertungen aus der Masse hervorheben.

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Freitag, 23. Januar 2015

Apple hat einen weiteren hochrangigen Mitarbeiter der britischen Luxusmarke Burberry abgeworben. Nach Angela Ahrendts, zuvor CEO von Burberry, jetzt Apples Chefin für Retail sowie Online Store stößt nun auch der bisherige "President of Digital and Interactive Design" Chester Chipperfield zu Apple. Bei Burberry war Chipperfield für das Online-Angebot verantwortlich und erledigte seine Aufgabe offensichtlich so zur Zufriedenheit von Angela Ahrendts, dass er seiner vorherigen Chefin folgen darf.


In seinem Linkedin-Profil gibt Chipperfield als Tätigkeitsbereich "Special Projects" an - zwar lässt diese wenig aussagekräftige Beschreibung wenig Rückschlüsse auf seine tatsächliche Tätigkeit zu, angesichts seiner bisherigen Erfahrungen ist Chipperfield Einsatzgebiet aber wohl naheliegend. Wahrscheinlich wird er bei Apple eine wichtige Rolle einnehmen, um Präsentation und Verkauf der Apple Watch über den Apple Online Store vorzubereiten und zu koordinieren.
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Anders als Vorgänger Steve Jobs zeigt Apple-CEO Tim Cook großes Interesse am China-Markt. Diverse Apple Stores, Cooks regelmäßige Besuche und der Vertrag mit Chinas größtem Mobilfunkanbieter China Mobile zeugen von Apples Expansionsdrang in das Reich der Mitte.

Dass der Apple-CEO notfalls auch dazu bereit ist, Zugeständnisse an die chinesische Regierung zu machen, um das China-Geschäft nicht zu gefährden, zeigt ein aktueller Bericht der Beijing News. Demnach stimmte Cook schon im Dezember zu, dass die chinesische Internet-Informations-Behörde umfangreiche Sicherheitsprüfungen bei Apple-Produkten wie dem iPhone vornehmen darf.

Grund für die verlangten Kontrollen ist die Befürchtung Chinas, dass westliche IT-Konzerne wie Apple oder Microsoft heimlich Hintertüren in ihre Produkte einbauen, die dem Unternehmen selbst Wirtschaftsspionage und/oder der US-Regierung politische Spionage ermöglichen. Ein chinesischer TV-Sender nannte das iPhone gar ein „nationales Sicherheitsrisiko.“.

Fallen die Sicherheitskontrollen positiv für Apple aus, winken dem Unternehmen aus Cupertino neue umfangreiche Aufträge aus China – etwa für das Ausrüsten ganzer Behörden mit Apple-Hardware. Cooks Zugeständnis an die chinesische Regierung ist ein weiteres Mosaik im Plan des Apple-CEOs, den China-Markt zu erobern.
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Die jüngste Inkarnation der Städtesimulation Sim City hat es in den Mac App Store geschafft. SimCity: Complete Edition enthält neben dem ursprünglich 2013 erstmals für den Mac veröffentlichten Spiel noch diverse Erweiterungen. Außer dem Erweiterungspack SimCity: Cities of Tomorrow bietet die Complete Edition noch die Städtesets Amusement Park, Airship, French, British und German.

Ziel der Aufbausimulation ist es, eine Stadt nach eigenem Gusto aufzubauen und möglichst erfolgreich zu managen. Beim Errichten der Stadt kann man sich auf Industrie oder Konsumdenken konzentrieren, um die Wirtschaft in Gang zu bringen. Es gilt aber auch, Rücksicht auf die Gesundheit der Einwohner zu nehmen, welche durch Umweltverschmutzung in Mitleidenschaft gezogen werden könnte.

SimCity: Complete Edition hat folgende System-Mindestanforderungen: Prozessor mit 2,2 GHz, 4 GB RAM und 12 GB Festplattenspeicher. Bei den Grafikkarten sollte es mindestens eine AMD Radeon HD 2600, Nvidia GeForce 8800 oder Intel HD 3000 (256 MB RAM) sein. Folgende Grafikkarten werden nicht unterstützt: AMD-Radeon-X1000-Serie (sowie HD 2400), Nvidia-GeForce-7000-Serie (zudem 8600M und 9400M) sowie alle Intel-GMA-Grafikchips. Das Spiel setzt mindestens OS X 10.8.5 voraus und kostet 39,99 EUR.

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Passend zum Kinofilm "The LEGO Movie" ist nun das entsprechende Spiel für iPhone und iPad erschienen (Store: ). Wie schon im Film schlüpft man auch im iOS-Spiel in die Rolle der durchschnittlichen Lego-Figur Emmet, die aufgrund unglücklicher Zufälle auf einmal für den Retter der Welt gehalten wird. So begibt man sich auf eine epische Reise und erlebt zahlreiche verrückte Situationen, die am Ende natürlich von einem Happy End gekrönt werden - oder doch nicht?

"The LEGO Movie Video Game" benötigt mindestens iOS 7 und ist für das iPhone 5 optimiert. Der Preis liegt bei 4,99 Euro. Mit einer Größe von 1,16 GB muss man vor der Installation gegebenenfalls erst Speicherplatz freiräumen. Darüber hinaus sollte beachtet werden, dass die Altersfreigabe zwar bei 4 Jahren liegt, aufgrund der Sprachausgabe auf Englisch und der In-App-Käufe aber ein Alter von 9 bis 11 Jahren empfohlen wird. Für den Mac ist das Spiel übrigens schon seit vergangenem Herbst verfügbar.

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In dieser Woche können Freunde der iOS-gestützten Musikproduktion einige Schnäppchen von KORG und Yamaha entdecken. Allgemein empfehlenswert ist außerdem die Mac-App Paperless, wenn man dem papierlosen Büro oder Archiv einen Schritt näher sein möchte. Im Bereich Spiele waren dagegen nur wenige Preisreduzierungen zu finden. Nachfolgend die besten Preissenkungen im Überblick:

iOS App Store


Cycloramic — gratis statt 1,99 €
Die Panorama-App bietet neben einem geführten Modus für alle Geräte ab iPhone 4 auch die Möglichkeit, das iPhone 5 und 5s auf glatten Oberflächen zu platzieren und automatisch mittels Vibration drehen zu lassen. (ab iOS 6)


iThoughts — 1,99 € statt 9,99 €
Diese App will bei komplexen Ideen oder Projekten für den nötigen Überblick sorgen. So lassen sich handschriftlich oder strukturiert Gedanken erfassen und auf unterschiedliche Weise verknüpfen. (ab iOS 7)


Japanese Emoticons — gratis statt 0,99 €
Dank japanischer Schriftzeichen lassen sich vielfältige Gesichter und Grafiken erstellen - und als ganz normale Text-Emoticons in anderen Apps einfügen. Über 2.500 Emoticons sind bereits enthalten. Weitere können mit dem integrierten Editor erstellt werden. (ab iOS 5.1)

Weiterlesen: Preisreduzierte Apps für iPhone, iPad und Mac
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Über einen zertifizierten HomeKit-Adapter werden sich auch bestehende Lösungen zur Heimautomatisierung in Apples HomeKit-System nutzen lassen. Einem Bericht nach schränkt Apple aber den Funktionsumfang der Adapter stark ein, sodass im Wesentlichen nur Sensoren über Bluetooth und alternative Funksysteme (ZigBee, 802.15.4) unterstützt werden, wie sie beispielsweise bei Wetterstationen und Alarmanlagen anzutreffen sind. Alles, was Auswirkungen auf das Haus oder das Wi-Fi-Netz haben kann, wie die Klimatisierung oder das Öffnen von Fenstern, muss hingegen direkt als HomeKit-Produkt ohne Adapter angebunden sein.

Durch die Einschränkungen sind nicht nur alle Wi-Fi-Lösungen ausgeschlossen, sondern auch Bluetooth-Lampen und -Schlösser. Ein Grund für Apples Einschränkungen sind Sicherheitsbedenken aufgrund von Beeinträchtigungen eingebundener HomeKit-Produkte. Darüber hinaus will Apple für Hersteller aber sicherlich auch Anreize schaffen, am HomeKit-Programm teilzunehmen und zertifizierte Lösungen zu entwickeln.

Immerhin können aber über die HomeKit-Adapter bis zu 100 Fremdgeräte eingebunden werden und sogar die Siri-Sprachsteuerung soll möglich sein. Es kann aber dennoch bezweifelt werden, dass aufgrund der umfangreichen Einschränkungen eine hohe Nachfrage nach HomeKit-Adaptern bestehen wird.
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Nachdem Apple vor drei Jahren mit iBooks Author eine App veröffentlicht hat, mit der Nutzer auf einfache Weise interaktive Bücher für den iBookstore entwerfen können, zieht nun Amazon nach. Für die Kindle-Plattform hat Amazon den Kindle Textbook Creator veröffentlicht, mit dem sich PDF-Seiten als Kindle-Book zusammenstellen lassen. Möglichkeiten der Interaktivität werden im Gegensatz zu iBooks Author nicht geboten. Hauptsächlich können Nutzer mit der veröffentlichten Beta-Version Seiten neu anordnen und das Ergebnis des PDFs-Imports in einer Kindle-Vorschau betrachten. Der Kindle Textbook Creator setzt mindestens OS X 10.8 Mountain Lion voraus und lässt sich kostenlos ohne Amazon-Konto nutzen.

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Die Apple-Schlagzeilen der letzten Monate waren bestimmt von den neuen größeren iPhones und der Apple Watch. In der Mac-Sparte gab es dagegen ausschließlich moderate Produktpflege – auch weil Intel mit Verzögerungen bei der neuen Prozessor-Generation Broadwell zu kämpfen hatte. Da die neuen Intel-Chips nach langer Wartezeit inzwischen aber erhältlich sind, steht neuen, leistungsstärkeren und akkuschonenderen Macs nichts mehr im Weg.

Apple möchte dem Vernehmen nach aber nicht nur die bestehende Produktpalette verbessern, sondern sogar ein komplett neues MacBook-Air-Modell mit 12 Zoll auf den Markt bringen. Erste Fotos davon sollen jetzt im Internet aufgetaucht sein. Die Bilder zeigen ein MacBook-Display mit 12-Zoll-Diagonale, das sich außer bei der Größe noch in zwei wesentlichen Punkten von herkömmlichen MacBook-Air-Displays unterscheidet.

So ist das Apfellogo auf der Rückseite jetzt nicht mehr weiß und von hinten beleuchtet, sondern besteht aus schwarzem polierten Metall, ähnlich wie bei den aktuellen iPads. Apple könnte diesen Schritt gegangen sein, damit das neue MacBook-Air-Gehäuse noch dünner gebaut werden kann.


Die zweite Änderung ist auf der Vorderseite zu sehen: Das Gerät hat ein rahmenloses Display. Die bisherigen MacBook-Air-Modelle mit 11 und 13 Zoll verfügen im Gegensatz dazu über einen vergleichsweise breiten grauen Displayrand. Aufgrund des eingesparten Platzes durch den fehlenden Rahmen sei die Grundfläche der kommenden 12-Zoll-Variante etwa so groß wie beim jetzigen 11-Zoll-Modell.

Weitere Berichte gehen davon aus, dass das MacBook Air mit 12 Zoll über ein Retina-Display verfügen und mit dem neuen Intel-Chip Broadwell Core M ausgestattet wird. Dieser ermöglicht eine dünnere Bauweise und erlaubt es Apple, das Gerät ohne aktiven Lüfter auf den Markt zu bringen. Freunde des leisen Rechnerbetriebs können sich also freuen.

Dem dünneren Gehäuse könnten allerdings einige Anschlüsse zum Opfer fallen – Gerüchte besagen, dass der neue Apple-Rechner bloß noch einen Kopfhöreranschluss und einen USB-Typ-C-Anschluss besitzt, über den sämtliche externen Verbindungen (auch Display und Strom) hergestellt werden. Wann das Unternehmen aus Cupertino das neue und noch schlankere MacBook Air präsentieren und was es kosten wird, ist noch nicht bekannt.

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Seit 1999 ist Millard Drexler Mitglied in Apples Board of Directors und damit der dienstälteste Direktor. Auch wenn Drexler selten öffentlich in Erscheinung trat, so zählte er dennoch zu den wichtigsten Vertrauten des ehemaligen CEOs Steve Jobs. Als er zu Apple kam, wurden vor allem seine Erfahrungen im Bereich Retail und Endanwendermarkt gelobt - man spricht ihm daher eine wichtige Rolle bei der Erarbeitung des Retail Konzepts und der Apple Stores zu.


Im Alter von 70 hat Drexler jetzt allerdings seinen Rückzug angekündigt, nach Februar steht er nicht mehr für den Posten zur Verfügung. Drexlers Nachfolger wurde bislang noch nicht benannt. Der Titel des "dienstältesten Mitglieds" im Bord fällt ab März dem Vorsitzenden des Gremiums, Arthur D. Levinson, zu. Schon vor Monaten wurde bekannt, dass Apple das bislang achtköpfige Gremium vergrößern möchte - einer der Tagesordnungspunkte auf Apples diesjährigem Aktionärstreffen.
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Aus Apples Anlegerbericht gehen unter anderem auch die Jahresgehälter der Apple-Spitze hervor. Ganz vorne lag im vergangenen Jahr Apples neue Retail-Chefin Angela Ahrendts mit 73 Millionen Dollar - 70 Millionen Dollar entfallen aber auf Aktienoptionen, die sich noch nicht einlösen lassen. Eddy Cue verdiente 24,4 Millionen Dollar, 20 Millionen davon sind Aktienoptionen. In der gleichen Gehaltsklasse spielte Apples Senior Vice President of Operations, Jeff Williams.

Der neue Finanzchef Luca Maestri erhielt 14 Millionen Dollar, 717.000 Dollar Festgehalt, 11,3 Millionen Dollar Aktienoptionen, 1,6 Millionen Dollar Erfolgsbonus und 350.000 Dollar sonstige Zahlungen. Der scheidende Finanzchef Peter Oppenheimer verdiente im letzten Jahr seiner Tätigkeit noch 4,5 Millionen Dollar, neue Aktienoptionen gab es natürlich nicht mehr.

CEO Tim Cooks Festgehalt lag bei 1,74 Millionen Dollar, an Leistungszulagen wurden 6,7 Millionen Dollar fällig, weitere Zahlungen machten noch einmal 774.000 Dollar aus. Insgesamt verdiente Tim Cook damit 9,2 Millionen Dollar, etwas mehr als doppelt so viel wie 2013 und 2012.
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Donnerstag, 22. Januar 2015

Geringe Akkulaufzeit ist eine der großen Herausforderungen bei der Entwicklung einer Smartwatch. Auch Apple steht vor genau diesem Problem - mehrfach war bereits zu hören, dass man die Apple Watch wohl jeden Tag aufladen müsse. Jetzt sind detailliertere Informationen aus involvierten Kreisen bekannt geworden. Demnach entschied sich Apple für einen relativ leistungsfähigen Prozessor sowie ein qualitativ hochwertiges Display - die CPU namens "S1" soll fast an die Leistung eines A5-Prozessors heranreichen. Der Nachteil ist natürlich der damit einhergehende höhere Stromverbrauch.

Bei sehr rechenintensiven Anwendungen, beispielsweise einem Spiel, sollte der Akku zwischen 2,5 und 4 Stunden durchhalten - so die ursprüngliche Planung. Den Quellen zufolge werden es aber wohl eher 2,5 Stunden, bei weniger anspruchsvollen Apps 3,5 Stunden. Im Standby-Modus müsse die Apple Watch alle zwei bis drei Tage geladen werden, im Sleep-Modus etwas seltener. Verwendet man die Apple Watch als Sport-Tracker, so bleiben dem Anwender etwas vier Stunden bis die Akkuanzeige rot leuchtet.

Würde man permanent Uhrzeit samt Animationen anzeigen lassen, so hielte der Akku 3 Stunden, heißt es im Bericht. Dieses Szenario ist allerdings unrealistisch, denn das Display aktiviert sich nur, wenn es auch benötigt wird - die Apple Watch erkennt dies anhand der Armbewegung. Den Quellen nach war die Akkulaufzeit einer der maßgeblichen Gründe, warum Apple die Markteinführung von 2014 auf 2015 verschob. Rund 3000 Testpersonen wurden mit einer Apple Watch ausgestattet, um die Akkuleistung im Alltag zu testen. In der Disziplin "Mixed Usage", also der alltäglichen Verwendung, komme die Apple Watch aktuell auf 19 Stunden mit einer Akkuladung. Würde das iPhone nicht eine wichtige Rolle einnehmen, wäre es vermutlich noch viel weniger.

Man darf sehr gespannt sein, ob im Uhrenmarkt dieselbe Entwicklung eintritt, wie vor einigen Jahren im Mobilfunkmarkt: Galt es jahrelang als selbstverständlich, dass ein Handy mehrere Tage pro Akkuladung durchhielt - viele Modelle schafften sogar ein bis zwei Wochen - so gewöhnte man sich sehr schnell daran, das Smartphone spätestens alle zwei Tage zu laden. Möglicherweise wird es auch für Uhren irgendwann selbstverständlich, jeden Tag eine Ladestation zu benötigen...
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Google hat die Office-Apps Docs, Tabellen und Präsentationen in neuen Versionen veröffentlicht. Allen Aktualisierungen gemeinsam ist die Unterstützung von Touch ID, wodurch sich Dokumente durch Sicherheitscode und Fingerabdruck vor unberechtigtem Zugriff schützen lassen. Im Fall von Google Docs bietet die neue Version außerdem eine integrierte Rechtschreibprüfung und kleinere Leistungsverbesserungen. Google Tabellen hingegen erlaubt das Ausblenden von Zeilen oder Spalten, um nicht durch unwichtige Datenreihen abgelenkt zu werden. In Google Präsentationen können Nutzer außerdem Objekte gruppieren und so mit einem Schlag übergreifend bearbeiten.


Außerdem enthalten alle neuen App-Versionen auch kleinere Leistungsverbesserungen und Fehlerkorrekturen. Als System wird mindestens iOS 7.0 vorausgesetzt. Ebenfalls erforderlich ist ein kostenloses Google-Konto, das über Google Drive 15 GB Online-Speicher für Office-Dokumente und Dateien bereithält. Zusätzliche 100 GB Speicherplatz sind im Abo für monatlich 1,99 US-Dollar erhältlich.
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Weitere Schlagzeilen

Apples allgemeine Produktqualität...

  • ... hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen4,3%
  • ... ist etwas besser als noch vor einigen Jahren10,8%
  • ... ist genauso wie früher, es hat sich nichts verändert28,6%
  • ... ist etwas schlechter als früher31,4%
  • ... hat in der letzten Zeit deutlich nachgelassen24,9%
768 Stimmen14.01.15 - 26.01.15
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